{"id":3790,"date":"2025-05-06T16:39:06","date_gmt":"2025-05-06T14:39:06","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/hmo\/?p=3790"},"modified":"2025-05-07T07:45:32","modified_gmt":"2025-05-07T05:45:32","slug":"schueleraustausch-vom-21-03-25-bis-zum-28-03-25-in-deutschland-und-vom-28-03-25-bis-zum-04-04-25-in-strzelin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/hmo\/partnerschulen\/schueleraustausch-vom-21-03-25-bis-zum-28-03-25-in-deutschland-und-vom-28-03-25-bis-zum-04-04-25-in-strzelin\/","title":{"rendered":"Sch\u00fcleraustausch vom 21.03.25 bis zum 28.03.25 in Deutschland und vom 28.03.25 bis zum 04.04.25 in Strzelin"},"content":{"rendered":"\n<p>Gespannt und sehr aufgeregt warteten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit ihren Eltern, Lehrkr\u00e4fte und die Schulleitung der Heinrich-Middendorf-Oberschule in Aschendorf am Freitagabend auf den polnischen Bus mit Sch\u00fclerinnen, Sch\u00fclern und Lehrkr\u00e4ften der Schule in Strzelin. Etwas m\u00fcde von der ca. 11-st\u00fcndigen Fahrt erfolgte nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung durch die Schulleiterin die Zuteilung der Sch\u00fcler in die Gastfamilien.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgeschlafen und zufrieden startete die Gruppe am n\u00e4chsten Morgen mit dem Bus Richtung Leer, um dort an einer interessanten und informativen F\u00fchrung durch die Altstadt teilzunehmen. Stationen waren das historische Rathaus mit seinem prunkvollen Sitzungssaal, der Hafen mit kleinen alten Schiffen, die fr\u00fcher zum Transport von Torf und f\u00fcr die Fischerei genutzt wurden sowie die kath. Kirche. Anschlie\u00dfend ging es zum Bowlingcenter Bar\u00dfel. Beim Bowlen lernten die Sch\u00fcler sich n\u00e4her kennen. Es machte allen viel Spa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag stand eine erlebnisreiche Fahrt an die K\u00fcste nach Norddeich auf dem Programm. Auf dem Weg dorthin wurden die Klosterst\u00e4tte Ihlow und die Kirche in Suurhusen besichtigt. Der Turm der Kirche ist schiefer als der Turm von Pisa! Bevor es an den Strand ging, erlebten die Sch\u00fcler hautnah die F\u00fctterung von Seehunden in der Seehundstation Norddeich. Sie erfuhren etwas \u00fcber die Aufzucht, Lebensweise und den Lebensraum der Seehunde und wie die Seehunde zu ihrem Namen \u201eHeuler\u201c gekommen sind. Auf der R\u00fcckfahrt nach Aschendorf zeigte sich, dass sich die deutschen und polnischen Sch\u00fcler schon gut angefreundet hatten. Es wurde gemeinsam gesungen und gelacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Montag, 24.03.2025, lernten die polnischen Sch\u00fcler die Heinrich-Middendorf-Oberschule Aschendorf n\u00e4her kennen. Ein Vertreter der Stadt Papenburg begr\u00fc\u00dfte die Gruppe offiziell in der Aula, im Spielekeller wurde gekickert und Billard gespielt, in der Turmhalle fanden kleine Spiele statt und in der Mensa wurde lecker zu Mittag gegessen. Danach begab sich die gesamte Gruppe zur Meyer Werft Papenburg. In einer der riesigen Hallen befand sich ein gro\u00dfes Kreuzfahrtschiff in Bau. Es dauert drei Jahre, bis so ein Schiffsbau vollendet ist!<\/p>\n\n\n\n<p>Am 25.03.2025 fand ein Ganztagesausflug nach Bremerhaven statt. Neben dem Besuch des Klimahauses, in dem die Klimazonen auf dem 8. L\u00e4ngengrad der Erde erlebbar sind, durfte Zeit zur freien Verf\u00fcgung im Shoppingcenter nicht fehlen. Das ein und andere Mitbringsel wurde gekauft.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Donnerstag stand wieder im Zeichen des Themas des Austausches: \u201eBesonderheiten der Region\u201c.&nbsp; Ein Kollege der Schule erz\u00e4hlte der Gruppe Einiges \u00fcber das Moorgebiet \u201eEsterweger Dose\u201c. Die Sch\u00fcler hielten Moos, Wei\u00df- und Schwarztorf in den H\u00e4nden und sahen auf dem Moorerlebnispfad sogar eine Moorleiche. Auch die anliegende Gedenkst\u00e4tte Esterwegen wurde besichtigt. Beeindruckend waren die vielen Fotos und Berichte von den Inhaftierten im KZ Esterwegen zur Zeit des 2. Weltkrieges, von denen sehr viele aufgrund von Hunger oder Krankheit starben. Einzelne Schicksale stimmten nachdenklich. Am Nachmittag erfolgte eine F\u00fchrung durch die van Velen-Anlage in Papenburg. Die Sch\u00fcler erfuhren, wie die Ansiedlung der Bev\u00f6lkerung in diesem Gebiet zur Gr\u00fcndung der Stadt Papenburg f\u00fchrte. Zudem sahen sie dort, wie und unter welchen Umst\u00e4nden die Menschen zur Zeit des Torfabbaus und des Kanalbaus gehaust und geschuftet haben. Alle sind froh, dass sie heute und nicht damals gelebt haben. Keiner m\u00f6chte sein Handy oder kuscheliges Bett missen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss des Austausches auf deutscher Seite ging es nach der gelungenen Theaterauff\u00fchrung an der HMO zum Lasertec-Action-Center nach Leer. In gemischten Gruppen wurde gegeneinander \u201egek\u00e4mpft\u201c. Der Spa\u00df stand im Vordergrund. Leider hie\u00df es nach der Abschlussfeier in der Schule mit Kaltgetr\u00e4nken und leckerer Pizza Kofferpacken f\u00fcr die Fahrt nach Strzelin.<\/p>\n\n\n\n<p>Am fr\u00fchen Freitagmorgen musste dann Abschied genommen werden von Aschendorf und den (Gast)Eltern. Mit gut gef\u00fcllten Lunchpaketen und voller Erwartung auf die n\u00e4chste Austauschwoche ging es auf Reise nach Polen, Strzelin.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen 20:00 Uhr erreichten wir Strzelin, wo bereits die polnischen Gastfamilien auf uns warteten. Nach einer herzlichen Begr\u00fc\u00dfung machten sich die Sch\u00fcler\/innen auf den Weg in das Zuhause ihrer Gastfamilien<\/p>\n\n\n\n<p>Der Samstag stand ganz im Zeichen des Familientages, was bedeutete, dass die polnischen Gastfamilien zusammen mit den deutschen und polnischen Sch\u00fcler\/innen verschiedene Aktivit\u00e4ten unternahmen. Einige Sch\u00fclerinnen besuchten ein Automuseum, andere gingen auf einen Spielplatz oder besichtigten Sehensw\u00fcrdigkeiten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Dabei lernten wir einige Besonderheiten der Stadt kennen: So sind die alten Stadtmauern nicht mehr vollst\u00e4ndig erhalten, aber ihr Verlauf wurde kreativ ins heutige Stadtbild integriert \u2013 durch rote Pflastersteine, die sich deutlich vom umliegenden Grau abheben, kann man den historischen Verlauf der Mauern bis heute gut nachvollziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Sonntag ging es um 8 Uhr los zu einem dreit\u00e4gigen Ausflug durch Polen in Richtung Jugendherberge. Am Morgen bei der Abfahrt war \u00fcberraschend die Polizei vor Ort. In Polen wird bei Ausfl\u00fcgen mit dem Bus die Polizei eingeschaltet, um sicherzustellen, dass der Bus keine technischen M\u00e4ngel aufweist. Es wurde \u00fcberpr\u00fcft, ob die Reifen in Ordnung sind und ob der Busfahrer fahrt\u00fcchtig ist, was wir als sehr gut empfanden. Nach der Abfahrt fuhren wir nach Gniezno, wo wir eigentlich eine Kathedrale besuchen wollten, aber aufgrund eines kleinen Umwegs des Busfahrers machten wir zuerst einen Besuch im historischen Museum der Stadt. Hier erhielten wir eine F\u00fchrung und konnten viele historische Artefakte wie Kr\u00fcge, Vasen und andere Gegenst\u00e4nde aus dem Mittelalter betrachten. Im Anschluss spazierten wir durch den Park am See und besichtigten schlie\u00dflich die Kathedrale. Das Wetter war perfekt und trug zu einer entspannten Stimmung bei. Wir hatten noch eine Stunde Aufenthalt, bevor wir die Fahrt zur Jugendherberge fortsetzten. Nach einem leckeren Abendessen in der Jugendherberge verbrachten wir den Abend kreativ. Die Sch\u00fcler malten Wappen, die f\u00fcr ihre Heimat typisch waren. Diese kreative Aktivit\u00e4t sorgte f\u00fcr viel Spa\u00df und bunte Ergebnisse.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Montag begann wie gewohnt um 8 Uhr mit einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck in unserer Unterkunft. Danach machten wir uns auf den Weg zum arch\u00e4ologischen Reservat in Biskupin. Die Anlage gilt als eines der bedeutendsten Freilichtmuseen Polens und erm\u00f6glicht faszinierende Einblicke in das Leben der fr\u00fchen slawischen und eisenzeitlichen Kulturen. Besonders beeindruckend waren die rekonstruierten Holzsiedlungen, die detailgetreu nachgebauten H\u00e4user und die Ausstellung \u00fcber die Geschichte der Region. Nach dem Rundgang durch Biskupin kehrten wir zur Jugendherberge zur\u00fcck und nutzten die Gelegenheit zur Erholung in der Sonne. Ein kleiner H\u00f6hepunkt am Nachmittag war der Besuch des polnischen Supermarkts direkt gegen\u00fcber unserer Unterkunft. F\u00fcr viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler war dies ein spannender Einblick in den polnischen Alltag. Der Supermarkt war klein, aber prall gef\u00fcllt mit allem, was man braucht \u2013 von Lebensmitteln \u00fcber Wurstwaren und Getr\u00e4nken bis hin zu Souvenirs, Zigaretten und sogar Medikamenten. Besonders erw\u00e4hnenswert war der kleine Biergarten hinter dem Markt, der offenbar als Treffpunkt f\u00fcr die Dorfgemeinschaft dient. Am sp\u00e4ten Nachmittag machten wir uns zu Fu\u00df auf den Weg zur nahegelegenen Burgruine in Wenecja. Wir erkundeten auch das kleine Freilichtmuseum mit historischen Lokomotiven direkt nebenan. Eine kleine Schmalspurbahn verbindet die Orte Wenecja und Biskupin. Am Abend gab es ein leckeres gemeinsames Abendessen in der Jugendherberge. Nach dem Essen hatten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zun\u00e4chst ein wenig Freizeit, um sich zu entspannen und die Erlebnisse des Tages sacken zu lassen. Gegen 20 Uhr versammelten wir uns erneut im Speisesaal, diesmal zu einem unterhaltsamen Spieleabend mit allen deutschen und polnischen Teilnehmenden. Es wurden verschiedene Gruppenspiele und Wettk\u00e4mpfe durchgef\u00fchrt \u2013 unter anderem kleine Laufwettbewerbe, die sowohl Teamgeist als auch sportlichen Ehrgeiz f\u00f6rderten. Die Stimmung war ausgelassen und fr\u00f6hlich, alle hatten gro\u00dfen Spa\u00df, und der Abend trug deutlich zur weiteren Ann\u00e4herung und zum Kennenlernen zwischen den Jugendlichen beider Nationen bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Dienstag hie\u00df es nach einem gem\u00fctlichen und ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck in unserer Jugendherberge: Sachen packen, ab in den Bus \u2013 Ziel: Posen! Auf dem Programm stand eine Stadttour, die uns nicht nur geschichtlich, sondern auch technisch beeindruckt hat.&nbsp; Gleich zu Beginn gab\u2019s ein echtes Highlight: Ein Gruppenfoto mit allen polnischen und deutschen Teilnehmenden \u2013 nicht einfach mit dem Handy, sondern richtig professionell mit einer Drohne! Unser Guide lie\u00df das kleine Flugger\u00e4t \u00fcber unsere K\u00f6pfe hinwegfliegen und schoss ein Foto von oben auf einer gro\u00dfen Br\u00fccke. Eine ziemlich coole Perspektive und eine sch\u00f6ne Erinnerung an unseren Austausch. Anschlie\u00dfend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt \u2013 die deutschen Sch\u00fcler*innen in die eine, die polnischen in die andere. So konnte jede Gruppe in ihrer eigenen Sprache die Stadtf\u00fchrung genie\u00dfen. Erster Stopp: Der Posener Dom, oder offiziell: die Archikatedra \u015awi\u0119tych Aposto\u0142\u00f3w Piotra i Paw\u0142a \u2013 also die Erzkathedrale der Heiligen Apostel Peter und Paul. Sie gilt als die \u00e4lteste Kathedrale Polens und wurde im 10. Jahrhundert gegr\u00fcndet. Besonders beeindruckend war die Krypta unter der Kathedrale: Dort befinden sich die \u00dcberreste der ersten polnischen Herrscher sowie Fundamente aus der Zeit, als Polen noch im Entstehen war. Wir haben dort also nicht nur Steine gesehen, sondern ein echtes St\u00fcck Geschichte gesp\u00fcrt. Nach dem geschichtstr\u00e4chtigen Abstecher in den Posener Dom ging\u2019s weiter Richtung Altstadt \u2013 und zwar mit einem klaren Ziel: das ber\u00fchmte Glockenspiel am Rathaus! Um genau 12:00 Uhr \u00f6ffneten sich oben im Giebel zwei kleine T\u00fcrchen \u2013 und heraus kamen&#8230; zwei Ziegenb\u00f6cke! Was erstmal niedlich klingt, wurde schnell zum Br\u00fcller: Die beiden mechanischen B\u00f6cke senkten ihre K\u00f6pfe und stie\u00dfen sie exakt zw\u00f6lfmal gegeneinander. Ein echt schr\u00e4ger, aber ziemlich cooler Anblick!&nbsp;&nbsp; Nachdem wir Posen erkundet und einen tollen Eindruck von dieser beeindruckenden Stadt gewonnen hatten, ging es zur\u00fcck Richtung Strzelin. Die Stadt hatte uns mit ihrer Mischung aus Alt und Jung, historischen Geb\u00e4uden und modernem Stadtleben wirklich begeistert.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am Mittwoch begann der Tag mit einem herzlichen Empfang in der Schule.&nbsp; Um 9 Uhr wurden wir offiziell von der Schulleiterin begr\u00fc\u00dft, und unsere Sch\u00fcler\/innen bekamen ein kleines Willkommensgeschenk. Dann \u00fcberraschten uns die polnischen Sch\u00fcler\/innen mit einer beeindruckenden Theaterauff\u00fchrung: Eine kreative Version von &#8222;Cinderella&#8220; \u2013 auf Englisch, mit Musik, Gesang, Tanz und sogar Ballett! Danach machten wir uns zu Fu\u00df auf den Weg zum Rathaus, wo uns die B\u00fcrgermeisterin pers\u00f6nlich empfing. Als Zeichen der Freundschaft \u00fcberreichten wir ein Pr\u00e4sent aus Aschendorf. Nachdem sich die B\u00fcrgermeisterin verabschiedet hatte und das obligatorische Gruppenfoto gemacht war, kamen wir noch in den Genuss einer spannenden Rathausbesichtigung. Das alte, antike Rathaus wurde komplett renoviert und bietet heute eine faszinierende Mischung aus alten Bruchsteinmauern, restaurierten Kellergew\u00f6lben und einem gut erhaltenen Turm, in dem mehrere Etagen liebevoll gestaltete Ausstellungen zu sehen sind. Dort erfuhren wir einiges \u00fcber die Geschichte Strzelins und prominente Pers\u00f6nlichkeiten der Stadt \u2013 unter anderem \u00fcber Johannes Fibiger, einen Ehrenb\u00fcrger der Stadt, der f\u00fcr seine bahnbrechenden Forschungen zur Krebsentstehung mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Nach der F\u00fchrung hatten wir noch etwas Freizeit in der Stadt, bevor es wieder zur\u00fcck zur Schule ging. Dort erwartete uns ein leckeres Mittagessen in der Mensa. Danach stand eine weitere spannende Unternehmung auf dem Programm: Wir wanderten gemeinsam zum bekannten Steinbruch von Strzelin. Dieser Granitsteinbruch ist nicht nur ein beeindruckendes geologisches Schauspiel, sondern auch ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt. Die Strzeliner sind sehr stolz auf ihn, denn hier wird seit \u00fcber 100 Jahren industriell Granit abgebaut. Der Betrieb ist ein gro\u00dfer Arbeitgeber der Region, viele Menschen aus Strzelin und der Umgebung profitieren von diesem Arbeitgeber und touristischem Highlight. Nach dem Rundgang machten wir uns auf den R\u00fcckweg zur Schule \u2013 aber der Tag war noch nicht zu Ende! Denn als n\u00e4chstes ging es ins \u00f6rtliche Hallenbad von Strzelin. Die gesamte Gruppe hatte hier gemeinsam eine Menge Spa\u00df, es wurde viel gelacht, getaucht und gerutscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Donnerstag stand ein ganz besonderer Programmpunkt auf dem Plan: ein gemeinsamer KochWorkshop mit unseren polnischen Austauschsch\u00fclern\/innen. Unter der Anleitung erfahrener Berufssch\u00fcler\/innen wurden wir Schritt f\u00fcr Schritt in die Zubereitung eines traditionellen polnischen Men\u00fcs eingef\u00fchrt. In gemischten Gruppen wurde gemeinsam geschnippelt, ger\u00fchrt, gew\u00fcrzt und gekocht. Die Kommunikation lief mit H\u00e4nden, F\u00fc\u00dfen, etwas Englisch, ein paar Brocken Polnisch \u2013 und vor allem mit viel L\u00e4cheln und Teamgeist. Der Tag in der Berufsschule war nicht nur eine kulinarische Reise, sondern auch ein tolles Beispiel f\u00fcr interkulturelle Zusammenarbeit. Zur\u00fcck in Strzelin spazierten wir gemeinsam in einen gro\u00dfen Park. Bei bestem Wetter bot eine riesige Wiese viel Platz zum Fu\u00dfball-, Volleyball- oder Federballspielen \u2013 oder einfach zum Relaxen. Einige von uns ruhten sich unter einer schattenspendenden Pappel aus und lie\u00dfen die Eindr\u00fccke des Tages auf sich wirken. Andere tobten sich beim Sport aus. Mit Chips, S\u00fc\u00dfigkeiten und guter Laune verbrachten wir dort fast drei Stunden. Schlie\u00dflich machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Schule \u2013 gespannt auf die offizielle Abschiedsfeier des Polenaustauschs 2025. Dort erwartete uns ein kreativer Workshop zum Abschluss des Austauschs. Die Sch\u00fcler\/innen hatten die Gelegenheit, ihre pers\u00f6nlichen Highlights und sch\u00f6nsten Erlebnisse der vergangenen Tage k\u00fcnstlerisch festzuhalten. Mit bunten Stiften, Farben und viel Kreativit\u00e4t entstanden auf gro\u00dfen Flipchart-B\u00f6gen individuelle Kunstwerke \u2013 gemalt, geschrieben, gestaltet. In kleinen Gruppen tauschten sich die Jugendlichen noch einmal intensiv \u00fcber das Erlebte aus und gestalteten gemeinsam aussagekr\u00e4ftige Plakate, die sp\u00e4ter auch pr\u00e4sentiert wurden. Ein wunderbarer, kreativer Schlusspunkt eines abwechslungsreichen und emotionalen Austauschs! Nach dem inhaltlichen Austausch folgte die offizielle Verabschiedung durch die Schulleiterin. Nach der offiziellen Verabschiedung gab es noch ein leckeres Abschiedsessen: Pizzen, Obst, S\u00fc\u00dfigkeiten und Getr\u00e4nke.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der emotionalen Abschiedsfeier am Donnerstagabend hie\u00df es f\u00fcr uns alle: fr\u00fch ins Bett! Denn am Freitag stand die R\u00fcckreise nach Deutschland an \u2013 und die begann richtig fr\u00fch. Kurz nach sechs standen wir vollz\u00e4hlig und reisefertig am Bahnhof. Die Koffer waren schwer, der Schlaf war leicht \u2013 aber die Stimmung war trotz der fr\u00fchen Stunde erstaunlich gut. Bevor wir in den Zug stiegen, wurden wir noch ein letztes Mal bestens versorgt: Jede*r bekam ein gro\u00dfz\u00fcgiges Lunchpaket mit auf die Reise \u2013 so \u00fcppig gepackt, dass viele von uns sogar noch Reste mit nach Hause nehmen konnten. Wir kamen p\u00fcnktlich und wohlbehalten am sp\u00e4ten Nachmittag in Aschendorf an. Dort warteten bereits die Eltern, die ihre Kinder mit offenen Armen empfingen. Die Freude \u00fcber das Wiedersehen war gro\u00df \u2013 und obwohl alle ein wenig ersch\u00f6pft waren, sp\u00fcrte man sofort: Diese Reise hat Spuren hinterlassen. Gute Spuren. Es war eine Reise mit vielen tollen Erlebnissen, spannenden Begegnungen und neuen Erfahrungen. Eine Fahrt, die uns nicht nur kulinarisch, sondern auch menschlich bereichert hat. Und eine, die sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDzi\u0119kuj\u0119 \u2013 vielen Dank!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler war diese Reise mehr als nur ein Tapetenwechsel \u2013 sie war ein kleiner Meilenstein. Zu erleben, wie andere Familien leben, wie Schule in einem anderen Land funktioniert, und dabei festzustellen, dass man sich trotz aller Unterschiede wunderbar verstehen kann, war eine wertvolle Erfahrung. Es wurden Freundschaften geschlossen, Br\u00fccken gebaut und Horizonte erweitert. Kurz gesagt: Es war eine Woche, die noch lange in Erinnerung bleiben wird.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"675\" data-id=\"3795\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/hmo\/files\/2025\/05\/IMG_20250325_155431-1200x675.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3795\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/hmo\/files\/2025\/05\/IMG_20250325_155431-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/hmo\/files\/2025\/05\/IMG_20250325_155431-850x478.jpg 850w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/hmo\/files\/2025\/05\/IMG_20250325_155431-250x141.jpg 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"675\" data-id=\"3794\" 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