Schule in Corona-Zeiten

Schüler der Albert-Schweitzer Hauptschule unternehmen Ausflug in die Umgebung

Schule im eingeschränkten Regelbetrieb- so viel Schule wie möglich! Unter dieser Prämisse startete die Albert-Schweitzer Hauptschule in das neue Schuljahr. Normalität soweit wie möglich, aber unter besonderen Hygienemaßnahmen. Was bietet sich da mehr an, als mit den Schülern einen außerunterrichtlichen Lernort zu besuchen und fachübergreifend zu arbeiten?

Diese Idee setzten die Lehrerinnen Frau Boldering und Frau Meike mit dem 7. Jahrgang in die Tat um. Bei schönstem Herbstwetter startete die Gruppe mit dem Fahrrad zur Exkursion in das Fürstenauer Holz. Mit Hilfe von Bestimmungsbildern und BestimmungsApps identifizierten die Schüler heimische Baumarten. Es wurden Blätter gesammelt, Baumstämme, Rinden und Wuchseigenschaften begutachtet und verglichen, ein Minilexikon angefertigt und natürlich das Licht des Waldes und die Gerüche des Herbstes aufgesogen. Im fachübergreifenden Lernen entstanden Kunstwerke in der „Frottagetechnik“, Insekten und Amphibien kreuzten die Wege der Schüler und die Vogelstimmen im Wald sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre. Die riesige Mardereiche am Wegesrand ließ die Kinder staunen und ein gemeinsames Picknick rundete den besonderen Schultag ab. Trotz diverser Probleme mit der Technik der Fahrräder konnten alle Teilnehmer wohlbehalten die Schule wieder erreichen.

Text: Schule

Fotos: Frau Boldering

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