Im vergangenen Jahr berichtete Lennart aus der 6.3 hier im Newsletter über das Aquarium, das sich seine Klasse angeschafft hatte. Jetzt nach einem halben Jahr haben wir uns mit der Stammgruppenlehrerin Frau Wehrend getroffen, um den Verlauf des Projektes seitdem nachzuverfolgen.
Zu Beginn des Projektes war das Aquarium eine Leihgabe des Schulbiologiezentrums. Leider war das bereitgestellte Material teilweise nicht funktionsfähig, wodurch es zu ein paar Pannen gekommen ist. Beispielsweise gab es in einem Aquarium undichte Stellen, deshalb musste es umgetauscht werden. Ebenso war einer der Heizstrahler defekt, weshalb einige Fische starben.
Da die ganze Klasse nicht wollte, dass das Projekt so endet, nutzten sie die Erlöse des Weihnachtsbasars, um ein eigenes funktionsfähiges Aquarium zu kaufen, das bis auf unbestimmte Zeit in ihrer Klasse bleiben wird. Die fünf neuen Fische wurden freundlicherweise von Frau Waschkus‘ Nachbarin bereitgestellt. Zudem bereiteten die Schüler bereiteten Präsentationen zu verschiedenen Fischarten vor, die leicht in Aquarien gehalten werden können. Aus denen konnten dann die Fische ausgewählt werden, die bald ins Aquarium einziehen dürften.
Auch der Prozess des Fütterns der Fische hat sich im Verlauf des halben Jahres weiterentwickelt: Vom täglichen Füttern durch Frau Wehrend und die Schüler hin zu einem Futterautomaten, der das Füttern übernimmt, damit es nicht vergessen wird. Einen Wischer gibt es, um das Aquarium zu reinigen.
Zusammenfassend war das Projekt sehr motivierend für die Schüler und sie haben ein Verantwortungsbewusstsein für die Fische entwickelt. Nach einiger Zeit hat die anfängliche Begeisterung nachgelassen, trotzdem freut sich die Klasse weiterhin über die Fische und die Möglichkeit, es ausprobiert zu haben. Da sie ein eigenes Aquarium haben, kann man sagen, dass es ein fester Bestandteil ihrer Klasse geworden ist.
Quelle: Interview mit Frau Wehrend
von Malena (11.3) und Josy (11.1)