{"id":5933,"date":"2026-08-27T08:18:08","date_gmt":"2026-08-27T06:18:08","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/kgssalzh\/?p=5933"},"modified":"2026-08-28T13:57:15","modified_gmt":"2026-08-28T11:57:15","slug":"ein-jahr-schulleiter-ein-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/kgssalzh\/ein-jahr-schulleiter-ein-interview\/","title":{"rendered":"Ein Jahr Schulleiter &#8211; Ein Interview"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie geht es Ihnen heute?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eMir geht es sehr gut, vielen Dank der Nachfrage.\u2018\u2018<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Seit ein paar Jahren sind Sie schon an dieser Schule. An welcher Schule und in welcher Funktion waren Sie zuvor?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eIch habe mein Referendariat am Petrus-Legge-Gymnasium in Brakel im Kreis H\u00f6xter absolviert, dort war ich zwei Jahre. Meine erste feste Stelle habe ich am Hermann-V\u00f6chting-Gymnasium in Blomberg angetreten. Seit dem Schuljahr 2020\/2021 bin ich KGSler.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wenn wir nun noch ein paar Jahre zur\u00fcckblicken, in welchem Jahr haben Sie Ihr Abitur gemacht und welchen Schnitt hatten Sie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eIch habe mein Abitur im Jahr 2003 gemacht und den Schnitt habe ich noch in guter Erinnerung. Dort soll er jedoch auch verbleiben.\u201c\u2018<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Seit diesem Schuljahr sind Sie neuer Schulleiter dieser Schule, inwieweit unterscheidet sich Ihr neues Aufgabenfeld von dem eines Gymnasialzweigleiter?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eVieles ist gleichgeblieben, in Teilen unterscheidet sich meine jetzige T\u00e4tigkeit jedoch sehr von der des Gymnasialzweigleiters. Ein Aspekt, der mir auch in meinem neuen Amt begegnet, sind Organisations- und Verwaltungsaufgaben. Als Gymnasialzweigleiter habe ich zum Beispiel den Abiturprozess organisiert, als Schulleiter organisiere ich beispielsweise Verwaltungsabl\u00e4ufe., das ist gleichgeblieben, also ich habe einen gewissen Teil Organisationsaufwand. Gleich geblieben ist auch, dass ich nach wie vor Menschen berate. Als Gymnasialzweigleiter habe ich Sch\u00fcler:innen, Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Lehrkr\u00e4fte beraten und die ist jetzt auch immer noch so, obwohl der Anteil an Sch\u00fcler:innen und Eltern und Erziehungsberechtigten abgenommen hat. Als Gymnasialzweigleiter hatte ich die M\u00f6glichkeit, mich mit Schulentwicklungen zu besch\u00e4ftigen, also zu \u00fcberlegen, in welchen Bereichen sich die KGS fortentwickeln kann, zum Beispiel hinsichtlich der Zusammenarbeit der einzelnen Schulzweigen oder im Hinblick auf selbstgesteuertes und selbstorganisiertes Lernen. Dies mache ich auch als Schulleiter. Eine Ver\u00e4nderung ist, dass ich, mehr als als Gymnasialzweigleiter, mit den einzelnen Teilen unserer Schulgemeinschaft in Kontakt trete. Beispielsweise ist die Zusammenarbeit mit dem Sekretariat und den Hausmeistern wesentlich intensiver geworden, aber auch der Austausch mit der Eltern- und Sch\u00fclervertretung. Und v\u00f6llig neu sind die vielen Termine au\u00dferhalb der Schule habe, z.B. mit dem Regionalen Landesamt f\u00fcr Schule und Bildung oder mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>&nbsp;Wollten Sie schon immer Schulleiter werden? Wenn ja, warum?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eIch wollte nicht von Anfang meiner Laufbahn an Schulleiter werden. Ich glaube auch, dass dies vermessen gewesen w\u00e4re. Ihr k\u00f6nnt euch ja vorstellen und vielleicht auch nachempfinden, dass man sich in jedem neuen Lebensabschnitt erst eingew\u00f6hnen muss. Im Referendariat hatte ich zun\u00e4chst einmal das Ziel, Lehrer zu werden. In Blomberg ging es dann anfangs darum, mich in meinem Beruf zurecht zu finden und zu schauen, welche Bereiche von Schule mich besonders interessieren. Schule und der Lehrberuf sind unglaublich vielf\u00e4ltig. Jeder kann einen Platz in einer Schule, in einem Kollegium finden. Irgendwann wollte ich mich jedoch weiterentwickeln und deshalb habe ich mich an der KGS beworben. Hierf\u00fcr spielten jedoch auch private Gr\u00fcnde eine Rolle. In Salzhemmendorf war ich dann zu Beginn voll damit besch\u00e4ftigt, das Amt der Gymnasialzweigleitung, das sehr umfangreich und verantwortungsvoll ist, zu erf\u00fcllen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch nicht daran gedacht, Schulleiter zu werden. Aber irgendwann kam der <\/em>Moment, auch<strong> <\/strong><em>dadurch, dass Herr<\/em><strong> <\/strong><em>Doktor Koops in den Ruhestand gehen wollte, dass ich mich mit der Frage besch\u00e4ftigen musste, und dann wurde dies allm\u00e4hlich mein Ziel.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>&nbsp;Was gef\u00e4llt ihnen am Posten des Schulleiters?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eMir gef\u00e4llt sehr gut, dass ich noch mehr als fr\u00fcher mit Menschen in Kontakt trete und weitere Bereiche von Schule und Bildung kennenlerne, zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit dem Landkreis oder im Austausch mit anderen Schulen. Ich empfinde es als sehr gewinnbringend mit Menschen im Gespr\u00e4ch zu sein und Menschen miteinander zu vernetzen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sie haben soeben PerLe \u2013Zeiten erw\u00e4hnt. Was ist das genau?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201ePerLe bedeutet pers\u00f6nliche Lernzeit. Das sind fest im Stundenplan verbaute Zeiten, die den Sch\u00fcler:innen zu Verf\u00fcgung stehen und in denen sie entscheiden k\u00f6nnen: Was lernen ich? Mit wem lerne ich? Von wem lerne ich? Wo und wann lerne ich? Sie werden dadurch von ihren Lehrkr\u00e4ften, die sie auch im herk\u00f6mmlichen Fachunterricht unterrichten, begleitet und k\u00f6nnen selbst entscheiden, ob sie dieses Unterst\u00fctzungsangebot wahrnehmen oder ob sie glauben, sich den Lernstoff auch selbst vermitteln zu k\u00f6nnen. Sch\u00fcler:innen haben also mehr also mehr Freiheit f\u00fcr den Lernprozess, aber auch mehr Verantwortung und letztlich und dar\u00fcber auch mehr Selbstwirksamkeit.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Als Sch\u00fclerschaft interessiert uns auch Ihre Pers\u00f6nlichkeit. Verraten Sie uns einen FunFact \u00fcber Sie?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eIch tanze nur unter Schirmen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wir h\u00e4tten auch noch eine pers\u00f6nliche Frage an Sie, die Sie nat\u00fcrlich nicht beantworten m\u00fcssen, wenn Sie es nicht m\u00f6chten, &#8211; was ist eigentlich mit Ihrem Finger passiert? <\/strong><em>\u201eDen habe ich ehrlicherweise abges\u00e4gt. Ich bin handwerklich interessiert und arbeite gerne im Garten und am Haus. Ich habe Spa\u00df daran, Dinge selbst zu erschaffen und entstehen zu lassen. Dann bin ich auf die Idee gekommen, eine Terrassen\u00fcberdachung aus Holz zubauen und in diesem Zusammenhang war ich einmal unachtsam und habe mir mit der Kreiss\u00e4ge in den Finger geschnitten bzw. ihn abgeschnitten. Das war keine sch\u00f6ne Erfahrung.\u201c<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie geht es Ihnen heute? \u201eMir geht es sehr gut, vielen Dank der Nachfrage.\u2018\u2018 Seit ein paar Jahren sind Sie schon an dieser Schule. 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