Autor: merle

  • Späterer Schulstart — wichtig oder nichtig?

    Späterer Schulstart — wichtig oder nichtig?

    Morgens, 7:45 Uhr, Schulbeginn an der KGS. Doch so richtig wach ist noch niemand. Schon nach ein paar Minuten Unterricht fallen den Ersten schon wieder die Augen zu. So richtig konzentrieren können sich die Meisten um die Uhrzeit auch noch nicht. Doch warum lässt man dann nicht einfach die Schule später beginnen, wie das in mehreren Bundesländern schon ausprobiert wurde? Oder müssen einfach die Schüler früher ins Bett gehen, wodurch sie dann morgens ausgeschlafener sind?

    Warum fordern überhaupt viele einen späteren Schulstart?
    Laut neuesten Studien leiden knapp ein Viertel der 11—17-jährigen in Deutschland an Schlafschwierigkeiten (Robert Koch Institut 2022). Doch genau diesen einen Grund, warum das so ist, gibt es nicht. Eine Ursache könnte die Unterdrückung des Schlafhormons Melatonin sein. Dieses geschieht dadurch, dass blaues Bildschirmlicht den Jugendlichen zu später Stunde noch von Smartphones oder Tabletts entgegenleuchtet. Aber auch biologische Veränderungen können ein häufiger Grund für Schlafschwierigkeiten sein. Es sollte aber auch beachtet werden, dass die innere biologische Uhr sich im Laufe der Jahre von Lerche (früher wach, früher müde) zu Eule (später wach,später müde) entwickeln kann.

    Pro-Argumente für einen späteren Schulstart

    1. Bessere Konzentration und Leistungsfähigkeit
      Zahlreiche Studien zeigen, dass der Schlafrhythmus von Jugendlichen sich biologisch verändert. Während Kinder oft früh einschlafen und früh aufwachen, verschiebt sich die innere Uhr bei Jugendlichen nach hinten. Das bedeutet, dass sie abends später müde werden und morgens länger Schlaf brauchen, um sich ausgeruht zu fühlen. Da die Schule oft schon um 7 oder 8 Uhr beginnt, fällt es vielen schwer, sich in den ersten Stunden zu konzentrieren. Ein späterer Schulbeginn könnte dafür sorgen, dass Schüler wacher sind und sich besser auf den Unterricht konzentrieren können.

    2. Weniger gesundheitliche Probleme
      Schlafmangel kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Zu wenig Schlaf führt nicht nur zu Müdigkeit, sondern kann auch Stress, Kopfschmerzen, ein geschwächtes Immunsystem und sogar depressive Verstimmungen verursachen. Wenn Schüler die Möglichkeit hätten, morgens länger zu schlafen, könnte sich das positiv auf ihre körperliche und psychische Gesundheit auswirken.

    3. Mehr Motivation und bessere Stimmung
      Wer morgens ausgeschlafen ist, startet in den Tag mit mehr Energie und einer besseren Laune. Ein späterer Schulbeginn könnte dazu führen, dass Schüler nicht mehr müde und lustlos in den Unterricht kommen, sondern motivierter und aufmerksamer sind. Das könnte sich positiv auf die gesamte Lernatmosphäre in der Schule auswirken und sogar bessere Noten zur Folge haben.

    4. Bessere langfristige Lernfähigkeit
      Studien zeigen, dass das Gehirn nach ausreichend Schlaf besser in der Lage ist, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Wenn Schüler ausgeschlafen sind, könnten sie neue Lerninhalte schneller erfassen und sich langfristig besser merken. Ein späterer Schulstart könnte also nicht nur die Konzentration im Unterricht verbessern, sondern auch das Lernen insgesamt effektiver machen.

    Contra-Argumente gegen einen späteren Schulstart

    1. Weniger Zeit für Hobbys und Freizeit
      Wenn die Schule später beginnt, endet sie auch später. Das hätte zur Folge, dass Schüler nachmittags weniger Zeit für ihre Hobbys, Sportvereine oder Freizeitaktivitäten hätten. Auch Hausaufgaben müssten dann später erledigt werden, was wiederum dazu führen könnte, dass Schüler am Abend weniger Zeit für Erholung haben.

    2. Probleme mit dem Schulbus und dem Alltag der Eltern
      Viele Schüler sind auf Schulbusse angewiesen, die oft auch von jüngeren Schülern genutzt werden. Ein späterer Schulstart könnte zu Problemen in der Organisation des Schultransports führen. Zudem müssten sich Eltern darauf einstellen, dass ihre Kinder später zur Schule gehen und später nach Hause kommen. Für viele berufstätige Eltern wäre das eine große Herausforderung, da sie ihre Arbeitszeiten möglicherweise nicht anpassen könnten.

    3. Kein echter Zeitgewinn durch veränderte Schlafgewohnheiten
      Kritiker argumentieren, dass ein späterer Schulstart möglicherweise gar nicht zu mehr Schlaf führen würde. Viele Jugendliche würden dann einfach später ins Bett gehen, weil sie wissen, dass sie am nächsten Morgen länger schlafen können. Das könnte dazu führen, dass sich an ihrem Schlafmangel letztlich gar nichts ändert.

    4. Verlängerung des Schultags
      Wenn der Unterricht später beginnt, verschiebt sich der gesamte Tagesablauf. Der Nachmittagsunterricht würde später stattfinden, und Klausuren oder Nachmittagsangebote müssten ebenfalls nach hinten verschoben werden. Das könnte dazu führen, dass Schüler nach der Schule kaum noch Freizeit haben und möglicherweise weniger Zeit mit Familie und Freunden verbringen könnten.

    Fazit

    Die Idee eines späteren Schulstarts hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Einerseits könnten sich Schüler durch mehr Schlaf besser konzentrieren, gesundheitliche Probleme vermeiden und langfristig bessere Leistungen erbringen. Andererseits könnte ein späterer Schulbeginn organisatorische Probleme verursachen und die Freizeitgestaltung der Schüler erschweren.

    Letztendlich hängt die Sinnhaftigkeit eines späteren Schulbeginns davon ab, wie er umgesetzt wird und ob Schüler tatsächlich mehr schlafen würden. Eine Alternative könnte sein, den Unterrichtsbeginn flexibler zu gestalten oder bestimmte Fächer, die eine hohe Konzentration erfordern, erst später am Tag anzusetzen. Die Debatte über dieses Thema zeigt, dass es keine einfache Lösung gibt – es bleibt eine Frage der Prioritäten und der praktischen Umsetzung.

    Quelle 1:
    https://www.campus-schulmanagement.de/magazin/warum-ein-spaeterer-schulbeginn-viele-vorteile-bietet-und-doch-kaum-umgesetzt-wird-michael-klitzsch?tx_web2pdf_pi1%5Baction%5D=generatePdfLink&tx_web2pdf_pi1%5Bargument%5D=printPage&tx_web2pdf_pi1%5Bcontroller%5D=Pdf&cHash=d2226df4d7c9adfdf819989cf6f6febb

    Quelle 2:
    https://www.zdf.de/nachrichten/wissen/spaeterer-unterrichtsbeginn-schulstart-schulbeginn-pubertaet-100.html

  • Weihnachtsbräuche in anderen Ländern

    Weihnachtsbräuche in anderen Ländern

    Bei vielen von uns kommt traditionell der Weihnachtsmann am 24. Dezember und verteilt die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. An den beiden Feiertagen danach trifft man sich mit der Familie und feiert Weihnachten. Doch wie ist das eigentlich in anderen Ländern?


    Norwegen:

    In Norwegen werden zu Weihnachten Wischmobs und Besen versteckt. Die Norweger sind sehr abergläubisch und wollen damit böse Geister, die in dieser Nacht vom Himmel zurückkehren, davon abhalten, diese zu klauen und in der Nacht am Himmel rumzufliegen.

    USA:
    In den USA wird eine grüne Gurke im Baum versteckt und wer sie als erstes findet kriegt eine Belohnung. Das kann beispielsweise sein das derjenige ein zusätzliches Geschenk kriegt, oder die Person mit dem Auspacken anfangen darf. Die Tradition lässt sich auf das 20. Jahrhundert zurückführen. Oftmals fehlte das Geld, um jeden Kind etwas zu kaufen, dadurch erhielt meistens nur das Kind, welches die Gurke findet, ein Geschenk.

    Ukraine:
    In der Ukraine sind Spinnweben am Baum ein Zeichen von Glück. Ein Märchen besagt, das eine Witwe kein Geld hatte, um Christbaumdeko zu kaufen. Die Spinnen zeigten Mitleid und am Weihnachtsmorgen, als die Kinder erwachten, war der Baum voller schöner Spinnennetze.

    Japan:
    In Japan verbindet man mit Weihnachten die Fast-Food-Kette KFC. Riesige Menschenmengen treffen sich dort, um “Kurisumasu ni wa kentakkii!” (gebratenes Hühnchen) zu verspeisen. Zurückzuführen ist dies auf eine Werbekampagne aus dem Jahre 1974. An diesem Tag verzeichnet KFC die höchsten Einnahmen.

    Kanada:
    Santa Claus, North Pole H0H 0H0, Canada, das ist die Adresse des Nikolauses, an den man einen Brief schicken kann. Und wer das vor dem 16. Dezember macht, kriegt sogar eine Antwort. Er antwortet auf bis zu 30 Sprachen, darunter sogar Blindenschrift.

    Polen:
    In Polen entscheidet der Sternenhimmel, wann die Geschenke ausgepackt werden. Das jüngste Kind beobachtet den Himmel so lange, bis der erste Stern erscheint. Erst dann darf man damit anfangen, die Geschenke auszupacken.

    Irland:
    In Irland gibt es die Geschenke erst am 25. Dezember. In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember kommt der Weihnachtsmann und verteilt die Geschenke, nachmittags kommt dann die Familie und sie verspeisen ein großes Weihnachtsmenü, welches am Vortag vorbereitet wurde. Abends wird meistens noch ein Weihnachtsfilm gemeinsam geguckt. An 26. Dezember ist der Saint Stephen’s Day, benannt nach dem Heiligen Stepahnus, der erste Gläubige Christ der aufgrund seines Glaubens verstorben ist. Dort trifft sich nochmal die komplette Familie und feiert zusammen Weihnachten.

    Italien:
    In Italien kriegen die Kinder nicht nur einmal Geschenke. Nachdem am 25. Dezember der Weihnachtsmann kommt und Geschenke verteilt, stellen am 5. Januar die Kinder abends Schuhe vor den Kamin, denn in der Nacht kommt die Hexe Benfana, die Frau des Weihnachtsmann, und befüllt die Schuhe der Kinder mit Süßigkeiten.

     

    Verwendete Quellen:
    https://www.weg.de/inspiration/reisetipps/weihnachtsbraeuche-weltweit
    https://www.kindersache.de/bereiche/wissen/andere-laender/weihnachten-weltweit

  • Weihnachtskonzert

    Weihnachtskonzert

    Am 19. Dezember ist es wieder soweit. Ab 18 Uhr steigt das jährliche Adventskonzert in der Mensa der KGS. Ein abwechslungsreiches Programm ist durch Auftritte der Chöre, Bläsergruppen und der Big Band vorhanden. Für das leibliche Wohl ist mit Punsch und selbstgebackenem Gebäck ab 17:30 Uhr auch gesorgt.

    Der Eintritt ist frei, also kommt vorbei!

  • Nikolaus – woher kommt der Brauch?

    Nikolaus – woher kommt der Brauch?

    Das Fest Nikolaus kennen wir ja alle. Abends Schuhe putzen und hinstellen. Morgens liegen dann Süßigkeiten oder kleine Geschenke in den Schuhen. Doch warum feiern wir das überhaupt, und wer war dieser Nikolaus eingentlich?

     

    Den einen Sankt Nikolaus, der heute Teil unseres Brauchtums ist, gab es nie als einzelnen Menschen. Tatsächlich liegen ihm zwei verschiedene Männer mit dem Namen Nikolaus zugrunde: Einmal der Bischof Nikolaus von Myra aus der heutigen Südtürkei; er lebte im 4. Jahrhundert. Und einmal ein anderer Bischof, der im 6. Jahrhundert ebenfalls in dieser Region lebte – in Sion in der Nähe des heutigen Antalya. Er hieß auch Nikolaus. Sie sollen beide zu Lebzeiten verschiedene Wunder bewirkt haben, ähnlich wie Jesus. Der 6. Dezember ist der Todestag des Heiligen Nikolauses, an welchem man seinen Taten gedenkt. Dieses Fest wurde dann nach und nach auch im deutschsprachigen Raum etabliert.

     

     

  • Keksrezepte zum Nachbacken

    Keksrezepte zum Nachbacken

    Du suchst noch das perfekte Keksrezept, was vielleicht aber auch vegan oder glutenfrei sein soll? Dann ist dieser Artikel vielleicht was für dich! Wir stellen Dir vier verschiedene Rezepte für leckere Kekse vor. Darunter auch vegane und glutenfreie Varianten.

     

    Vegane Butterplätzchen                       Zubereitung 

    • 300g Mehl                                            1. Zutaten zu einem Teig verrühren

    • 200g Vegane Margarine                     2. Teig zu Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln.

    • 100g Puderzucker                               3. Für eine Stunde in den Kühlschrank

    • 1 Tüte Vanillezucker                           4. Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, Teig ausrollen, Plätzchen ausstechen

    • 1/4 Teelöffel Salz                               5. Plätzchen im Offen für 10min auf 180 C Ober–Unterhitze backen

     

    Vegane Zimtsterne                               Zubereitung

    • 100g Puderzucker                               1. Orangenschale abreiben. Danach auspressen

    • 100g gemahlene Haselnüsse            2. Zutaten zu einem Teig zusammenrühren

    • 100g gemahlene Mandeln                 3. Teig für 1 Stunde in den Kühlschrank

    • 1 Orange                                              4. Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, Teig ausrollen, Plätzchen ausstechen

    •1 TL Zimt                                              5. 10–12 Minuten auf 180 C im Backofen backen

    Puderzucker:                                         6. Plätzchen mehrere Minuten abkühlen lassen

    •160g Puderzucker                               7. Zuckerguss zusammenrühren, Zimtsterne damit bestreichen

    •2EL Wasser

     

    Glutenfreie Plätzchen                         Zubereitung

    •150g Reismehl                                    1. Zutaten zu einem Teig verrühren

    • 100g Speisestärke                             2. Teig in Frischhaltefolie einwickeln. 2 Stunden in den Kühlschrank

    •150g Butter(kalt)                                 3. Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, Teig ausrollen, Plätzchen ausstechen

    • 2 mittelgroße Eigelb                          4. 10–12 Minuten auf 180 C im Backofen backen

     

    Schoko Plätzchen                          Zubereitung 

    • 270g Mehl                                     1. Zutaten zu einem Teig verrühren

    • 50g Backkakao                             2. Teig in Frischhaltefolie einwickeln. 2 Stunden in den Kühlschrank

    • 120g Puderzucker                        3. Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen, Teig ausrollen, Plätzchen ausstechen

    • 1 Prise Salz                                   4. 7–10 Minuten auf 180 C im Backofen backen

    • 150g kalte Butter

  • Adventsbasar an der KGS Neustadt

    Adventsbasar an der KGS Neustadt

    Am 29. November ist es wieder soweit und an der KGS steigt der alljährliche Adventsbasar. Von 14 bis 17 Uhr findet man in der Mensa und im Pausenbereich der KGS allerhand kalte Leckereien, Weihnachtsschmuck, Adventskränze und vieles mehr. Für was Warmes ist mit Würstchen im Brötchen auch gesorgt.

    Bis 16 Uhr sieht man auf der Bühne der Mensa auch immer mal wieder kleine Gruppen von Schülerinnen und Schülern, die musikalische Beiträge einbringen. Die Hälfte der Erlöse geht in die Klassenkasse der jeweiligen Klasse und die andere Hälfte an den Förderverein der KGS.

  • Bücherbörse an der KGS

    Bücherbörse an der KGS

    Am 16.11.24 ist es wieder soweit und in der Mensa der KGS steigt die alljährliche Bücherbörse. Von 13:00 Uhr bis 16:30 Uhr findet man dort unter anderem Kinder- und Jugendbücher, Hörbücher, Sachbücher, Spiele und Puzzles.

    Der Erlös aus den Verkäufen geht an den Förderverein der KGS Neustadt. Für gute Verpflegung sorgt der Förderverein mit leckerem Kuchen und Kaffee.

     

  • Halloween – Woher kommt der Brauch?

    Halloween – Woher kommt der Brauch?

    Halloween kennen wir doch sicherlich alle. Egal ob wir es feiern oder nicht. Doch warum gibt es überhaupt Halloween?

    Der Name „Halloween“ stammt von den christlichen Kelten . Doch ursprünglich war es nicht christlich, sondern heidnisch und hieß „Samhain“. Die Kelten feierten das Fest als Brauchtum am 31. Oktober, dem Vorabend des Allerheiligentages. Der Name „Halloween“ ist die Kurzfassung von „All Hallows Evening“. Früher glaubte man, dass an diesem Abend die Seelen der Toten zu ihren Häusern zurückkehrten. Also verkleideten sich die Menschen und zündeten Lagerfeuer an, um die Geister abzuwehren.

    Quelle 1
    Quelle 2