Schlagwort: Geschichte

  • Exkursion ins KZ Bergen-Belsen 

    Exkursion ins KZ Bergen-Belsen 

    Auch diesmal fand die jährliche Exkursion nach Bergen-Belsen statt. So durfte der 10 Jahrgang der Gymnasialstufe am 28.04.2023 und am 05.05.2023 die Gedenkstätte besuchen.

    Bergen-Belsen war von April 1943 bis April 1945 ein nationalsozialistisches Konzentrationslager unter der SS-Tarnbezeichnung „Aufenthaltslager“. Zuvor war es ein Kriegsgefangenenlager der deutschen Wehrmacht. Die Befreiung erfolgte durch britisch-kanadische Truppen am 15. April 1945. Über 19.000 Menschen starben in diesem Lager und ruhen bis heute in Massengräbern.

    Die Schüler*innen empfanden den Ausflug als „eine lehrreiche Erfahrung“, „spannend“ und „erdrückend“, aber auch „sehenswert“ und „eindrucksvoll“. Jedoch waren viele der Meinung, dass alles sehr schwer vorstellbar war, da nur vereinzelt Gebäudereste zusehen waren und man sich hauptsächlich auf freiläufigem Gelände befand. Besonders das Museum mit Zeitzeugenberichten und Gegenständen aus der damaligen Zeit konnten beeindrucken. Zu guter Letzt lässt sich sagen, dass eine Tour vor Ort empfehlenswert ist, um noch mehr geschichtliche Hintergründe zu erfahren.

    Weitere Informationen zur Gedenkstätte findet ihr unter folgendem Link (15.05.2023):

    https://bergen-belsen.stiftung-ng.de/de/geschichte/

  • Berlin NOW

    Berlin NOW

    Die Klassenfahrt der 10G2 nach Berlin

    In der Klassenfahrtswoche vom 03.09.2018 bis 07.09.2018 fuhren einige Klassen des 10. Jahrgangs nach Berlin, darunter auch 17 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10G2 sowie zwei Lehrkräfte und eine Schulbegleitung, um Berlins historische, politische, aber auch kulturelle Seiten kennenzulernen.

    Nach der Ankunft im A&O Hostel Berlin Friedrichshain fuhren wir mit der U-Bahn in die Knaackstraße 97, um von dort mit dem Rad „Berlin on Bike“ zu erkunden. Genauer gesagt: Wir erhielten eine Schilderung der Ereignisse rund um die Berliner Mauer durch einen ortskundigen Zeitzeugen.

    Im Gegenzug dazu durften wir am Dienstag Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden, darunter waren Sehenswürdigkeiten wie der „Alex“, der Potsdamer Platz, der Berliner Dom und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Im Anschluss besichtigten wir den Reichstag, Sitz des Deutschen Bundestages. Am Abend erlebten wir schließlich eine etwas andere Stadtführung, organisiert durch den Verein „Berliner Unterwelten“: Wir hatten die Möglichkeit, die unterirdischen Anlagen Berlins zu besichtigen. Dabei gewährten uns Mitarbeiter des „Berliner Unterwelten e. V.“ Einblicke in die Bunkeranlagen des Kalten Krieges.

    Am Mittwochmorgen fuhren wir mit der Bahn zum Brandenburger Tor, um von dort aus zum Holocaust-Mahnmal¹ zu laufen. Als wir bleibende Eindrücke gesammelt hatten, bekamen wir zunächst ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Darauf folgte eine ausführliche Besichtigung des Staatssicherheitsgefängnisses in Hohenschönhausen, welche bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen hat. Emotionalisiert von den Geschehnissen diskutierten viele Mitschüler noch auf der Heimfahrt über den Umgang mit politisch Andersdenkenden in der DDR. Und: Das Buch „Die Schleife an Stalins Bart“ von Erika Riemann blieb für manche nicht nur bloße Empfehlung. Am Abend folgte ein Besuch in dem bekannten Nachtclub „Matrix“.

    Bevor es am Freitag wieder Richtung Heimat ging, wurde uns von Seiten der Lehrkräfte ein Wunsch erfüllt: Wir durften das Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“ besuchen. Einige der Figuren waren sehr lebensecht dargestellt.

    Was bleibt nach einer Woche Berlin? Vielseitige Eindrücke sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Lehrkräften und das Fazit, dass Berlin historisch, politisch und kulturell viel zu bieten hat und sich gerade deswegen für eine Klassenfahrt jederzeit lohnt!

    ¹Holocaust-Denkmal: Mahnmal, das an die systematische Ermordung von Juden während der NS-Diktatur erinnert.