{"id":1038,"date":"2021-01-05T15:41:02","date_gmt":"2021-01-05T14:41:02","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/?p=1038"},"modified":"2023-03-07T21:04:37","modified_gmt":"2023-03-07T20:04:37","slug":"klassischer-journalismus-heute-nur-noch-eine-arbeitsbeschaffungsmassnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/klassischer-journalismus-heute-nur-noch-eine-arbeitsbeschaffungsmassnahme\/","title":{"rendered":"Reihe &#8222;Medien in der Krise&#8220;: Klassischer Journalismus &#8211; Heute nur noch eine Arbeitsbeschaffungsma\u00dfnahme?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 14pt\"><em>Fr\u00fcher war es f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung in Deutschland, aber auch in anderen L\u00e4ndern, Gang und Gebe regelm\u00e4\u00dfig die Zeitung zu konsumieren. Doch mit der zunehmenden Digitalisierung sinkt heute die Bereitschaft eine gedruckte Zeitung zu lesen. Es ist also fraglich, ob die Zeitung, wie unsere Eltern und Gro\u00dfeltern sie kennen, in Zukunft noch als solche existieren wird und welchen Platz diese in unserer Gesellschaft einnehmen wird.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Ein Essay von AMELIE SATTLER, 13. Jahrgang<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Die Zeitung soll Aufgaben erf\u00fcllen. Aufgaben, welche Journalisten jedoch nur noch sehr selten als Basis f\u00fcr eine Arbeitsweise nehmen, wie sie von vielen B\u00fcrgern gefordert wird. Sie soll ihnen helfen, sich eine Meinung bilden zu k\u00f6nnen. Sie soll ein Mittler sein zwischen Politik und Volk. Einen demokratischen Grundsatz best\u00e4rken: die Pressefreiheit. Dar\u00fcber hinaus soll sie gleichzeitig ein Kontrollapparat sein, um politische Abl\u00e4ufe zu pr\u00fcfen.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1047\" aria-describedby=\"caption-attachment-1047\" style=\"width: 263px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1047\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/fake-1909821_1920-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"263\" height=\"263\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/fake-1909821_1920-300x300.jpg 300w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/fake-1909821_1920-150x150.jpg 150w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/fake-1909821_1920-80x80.jpg 80w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/fake-1909821_1920-320x320.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1047\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Bild 1: Falschmeldungen werden als &#8222;Fake News&#8220; bezeichnet. Sie werden h\u00e4ufig \u00fcber das Internet verbreitet.<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Das Problem an alledem? Heutzutage \u00fcbernimmt ein anderer Bereich diese Aufgaben und zwar das Internet. Vor allem f\u00fcr die Jugendlichen bietet sich somit eine M\u00f6glichkeit, sich schnell und kostenlos \u00fcber die News auf der ganzen Welt zu informieren. Die Onlinenutzung von Jugendlichen hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt, wie die JIM- Studie aus dem Jahr 2018 zeigt, welche die Mediennutzung von Jugendlichen untersucht. Diese stellt einen enormen Konkurrenten zu der klassischen Zeitung dar, denn sie bietet eine immer gr\u00f6\u00dfere Reichweite und auch die M\u00f6glichkeit, kostenlos Dinge zu ver\u00f6ffentlichen. Der immense Vorteil dabei? Es ist jeder einzelnen Person mit einem digitalen Endger\u00e4t m\u00f6glich, selbst Artikel und News zu ver\u00f6ffentlichen. Doch was zun\u00e4chst nach einer Zusammenarbeit der ganzen Bev\u00f6lkerung klingt, mit der sich wichtige Informationen \u00fcber die aktuellsten Ereignisse noch schneller verbreiten k\u00f6nnen als zuvor, stellt sich laut einigen Medienwissenschaftlern als Problem heraus. So kritisiert Prof. Dr. Bernhard P\u00f6rksen, dass durch die Chance etwas zu ver\u00f6ffentlichen und Inhalte an ein vielf\u00e4ltiges Publikum zu kommunizieren auch die Gefahr best\u00fcnde, dass immer h\u00e4ufiger Fake News verbreitet werden, da die Inhalte selten oder gar nicht gepr\u00fcft werden. Eben diese Fake News sind es dann, die auf den klassischen Journalismus zur\u00fcckfallen und nicht nur in gedruckten Zeitungen, sondern auch auf deren Internetplattformen f\u00fcr ein schlechtes Licht sorgen. Dadurch steigt der Vertrauensverlust, denn sobald diese eigentlich meist seri\u00f6sen Zeitungen nun wieder etwas ver\u00f6ffentlichen, wird dies sofort kritisch be\u00e4ugt und es wird nach Fehlern gesucht, wie nach der Nadel im Heuhaufen. Es folgt also eine Generalisierung des Eindrucks, den man m\u00f6glicherweise auf eine Zeitung oder einen Artikel hat, auf alle anderen Quellen. Die Autorit\u00e4t des klassischen Journalismus schwinde, die L\u00fcgenpresse-Vorw\u00fcrfe w\u00fcrden lauter, so P\u00f6rksen. Ein Grund f\u00fcr den Vertrauensverlust in den Journalismus stellt also vor allem die steigende Nutzung des Internets als eine Erweiterung der Informationsverbreitung dar.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1049\" aria-describedby=\"caption-attachment-1049\" style=\"width: 241px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1049 \" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/wikipedia-1802614_1920-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"241\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/wikipedia-1802614_1920-300x300.jpg 300w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/wikipedia-1802614_1920-150x150.jpg 150w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/wikipedia-1802614_1920-80x80.jpg 80w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/wikipedia-1802614_1920-320x320.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1049\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Bild 2: Wikipedia &#8211; eine seri\u00f6se Quelle?<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Doch bei diesen Ursachen bleibt es nicht. In meinem Jahrgang haben wir uns ebenfalls mit dieser Thematik befasst. Zus\u00e4tzlich zu dem bereits genannten Grund f\u00fcr einen zunehmenden Vertrauensverlust in die Medien fanden wir gemeinsam Ursachen in den folgenden Bereichen: Neben dem Fakt, dass im Internet jeder ver\u00f6ffentlichen kann, was er will, bleibt es f\u00fcr den Leser h\u00e4ufig undurchsichtig, wer der Autor von den Informationen ist. Somit bleibt es dem Leser verwehrt, eventuell R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Qualifikationen des Autors f\u00fcr das Schreiben des jeweiligen Artikels ziehen zu k\u00f6nnen. Recht gleich sieht es auch mit der Transparenz \u00fcber Quellen aus. Auch dar\u00fcber erh\u00e4lt man als Leser nur kaum bis nie Aufschluss. Doch diese Transparenz wird gefordert und zwar nicht nur von einem kleinen, unbedeutenden B\u00fcrger, sondern von der ganzen Leserschaft. Auch das sogenannte Fact-Checking, welches ebenfalls in gr\u00f6\u00dferen Zeitungsverlagen durchgef\u00fchrt werden sollte, um Fehler zu verhindern, wird nur selten durchgef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus zeigt sich allerdings ebenfalls, dass die Rolle des Elternhauses, sowie die soziale Umgebung einer Person eine wichtige Bedeutung f\u00fcr das Vertrauen in ein Medium hat. Uns ist dabei zum Beispiel aufgefallen, dass, wenn man fr\u00fcher h\u00e4ufig in der Schule gesagt bekommen hat, Wikipedia sei eine eher unseri\u00f6se Seite, dieser Blick auf die Quelle meist bestehen geblieben ist. Das Argument vieler Lehrer dabei: &#8222;Da kann doch im Grunde jeder reinschreiben, was er m\u00f6chte.&#8220; Stimmt. Aber wer hier reinschreibt, muss sich an bestimmte Regeln halten. Zudem erkennen wir gute Artikel zum Beispiel an der Versionsgeschichte, in der alle Ver\u00e4nderungen des Textes dargestellt sind. Greta Friedrich, Autorin bei MADS.de, betont aber, dass wir dennoch nicht daraus zitieren sollten, da die Seite nur eine Sammlung von Informationen und Zitaten aus unterschiedlichen Quellen sei. Die Seite k\u00f6nne aber helfen, Prim\u00e4rquellen zu finden, um aus ihnen sp\u00e4ter zu zitieren. Es ist demnach auch nicht zwingend notwendig selbst schlechte Erfahrungen mit bestimmten Medien gemacht zu haben, da h\u00e4ufig \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse das Vertrauen bedingen. Ich bin mir sicher, dass auch ihr, liebe Leserinnen und Leser, bei ein wenig Nachdenken zu weiteren Gr\u00fcnden kommen k\u00f6nnt. Diese Ursachen sind aber nicht nur auf gedruckte Zeitungen, sondern auch auf digitale Medien anzuwenden. Es zeigt sich also ein nicht nur sinkendes Vertrauen in gedruckte Zeitungen, sondern auch in Internetplattformen wie Instagram, Facebook und Twitter.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Wie also kommt man trotzdem zu dem Schluss, dass die modernen Medien heutzutage den klassischen Journalismus erweitern oder gar ganz ersetzen k\u00f6nnten? Dazu m\u00fcssen wir zur\u00fcck zum Anfang und zu den Funktionen des Journalismus. Wir leben in einer Demokratie und das bedeutet, dass wir mitentscheiden k\u00f6nnen. Genau das ist in Deutschland eines unserer h\u00f6chsten G\u00fcter und dieses findet sich in der Umsetzung auch im Journalismus wieder. Wir haben Pressefreiheit. Jeder darf somit, zumindest in der Theorie, erstmal \u00fcber alles schreiben, wobei man eingrenzen muss, dass sich Journalisten an den Pressekodex halten m\u00fcssen. Mit diesem soll es m\u00f6glich werden, Beschwerden bei einem Artikel beispielsweise in Bezug auf Achtung der Menschenw\u00fcrde, Sorgfalt und Diskriminierung besser einordnen zu k\u00f6nnen. Die 16 sogenannten \u201eZiffern\u201c des Pressekodexes k\u00f6nnen also schon dabei helfen, m\u00f6gliche Verst\u00f6\u00dfe in der journalistischen Arbeit zu unterbinden. Journalisten sollen informieren, um zu gew\u00e4hrleisten, dass die Bev\u00f6lkerung sich eine eigene Meinung bilden kann. Hierzu ist es allerdings \u00e4u\u00dferst wichtig, dass nicht nur aus einer Perspektive berichtet wird, sondern auch die unsch\u00f6nen Nachrichten Geh\u00f6r finden k\u00f6nnen. An dieser Stelle greift auch die Kritik des Medienwissenschaftlers Michael Haller. Er fordert auch \u201eunbequeme Nachrichten, Gegenpositionen und abweichende Auffassungen\u201c im Journalismus abzubilden und er zeigt auf, dass daf\u00fcr eine intensivere Recherche notwendig sei. Man solle nicht reden, stattdessen vielmehr recherchieren, hinter den Vorhang der parlamentarischen Gesellschaft schauen, so Haller. Eine beinahe detektivische Arbeit wird gefordert, um die Funktionen des Journalismus auch erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Denn was n\u00fctzt uns B\u00fcrgern eine scheinsch\u00f6ne Politik, die so aber gar nicht existiert? Um sich in der Gesellschaft und in der Politik engagieren zu k\u00f6nnen, muss man \u00fcber alles informiert werden. Alles, ohne Ausnahmen, ohne Fake News und ohne Mitklang des Selfie-Journalismus, der ja scheinbar aktuell sehr im Trend ist. Journalisten stellen sich n\u00e4mlich laut Haller zunehmend in den Fokus ihrer eigenen Artikel und sorgen somit auch f\u00fcr eine Minimierung der Informationsfunktion. Aber sinkt denn das Vertrauen in die etablierten Medien wirklich so stark? Im Prinzip kann man diese Frage mit \u201eNein\u201c beantworten, denn neben der JIM-Studie zeigt auch eine Umfrage des Instituts f\u00fcr Publizistik an der Johannes Gutenberg Universit\u00e4t in Mainz, dass das Vertrauen in Nachrichten des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks und deren Sendern sowi Tageszeitungen am gr\u00f6\u00dften ist. Im Gegensatz dazu steht das Internet. Hier zeigt sich nur wenig Vertrauen, auch wenn es die Seiten der etablierten Medien auf Facebook sind. Der Studienautor der Uni in Mainz, Marc Ziegele, meint hierzu, dass der Ruf der sozialen Medien auf die etablierten Medien in den sozialen Netzwerken abf\u00e4rbe. Menschen suchen Qualit\u00e4tsjournalismus, das ist verst\u00e4ndlich. Medienwissenschaftler wie Michael Haller, Bernhard P\u00f6rksen und Jochen H\u00f6risch sind \u00fcberzeugt, dass neben Transparenz, Objektivit\u00e4t und Sachlichkeit auch gr\u00fcndliche Recherche eines Sachverhaltes sowie kritisches Hinterfragen essentiell ist, um die Qualit\u00e4t des Journalismus zu erhalten. Diese Qualit\u00e4t kann es im Prinzip sowohl im Internet als auch in Zeitungen, im Fernsehen und im Radio geben. Trotzdem scheint das gr\u00f6\u00dfere Vertrauen, selbst bei seri\u00f6sen Seiten immer zugunsten der klassischen gedruckten Medien auszufallen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">F\u00fcr B\u00fcrger, die in einer Demokratie leben, ist es von h\u00f6chster Bedeutung, sich bilden zu k\u00f6nnen. Dazu ist eine umfassende Informationssuche ein fundamentaler Bestandteil oder sogar die Grundvoraussetzung. Es scheint deshalb empfehlenswert, sich nicht nur ausschlie\u00dflich auf eine einzelne Quelle zu fokussieren. Man sollte hingegen versuchen, sobald man die Push-Nachrichten \u00fcber die aktuellsten News am Handy gelesen hat, oder zumindest die \u00dcberschrift, sich genauer mit dem Thema zu besch\u00e4ftigen. Ein einfaches Weiterklicken ist heutzutage nicht mehr genug. Ein kritisches Hinterfragen andererseits scheint jedoch unsere einzige Chance, sich heute noch durch die Welt der Fake News, L\u00fcgen, Halbwahrheiten und Einseitigkeiten, in dem dicht vernetzten Dschungel unserer digitalisierten Welt hindurchzuwinden. Die journalistische Bildung ist nun wichtiger denn je. So wird von Journalisten wie Franca Quecke verlangt, dass es k\u00fcnftig Aufkl\u00e4rungskampagnen geben solle, um so der Bev\u00f6lkerung das Handwerk der Journalisten n\u00e4her zu bringen und somit das Vertrauen in die Medien wieder zu kr\u00e4ftigen. Quecke steht mit diesem Wunsch nicht alleine da, auch P\u00f6rksen tr\u00e4umt von der Utopie einer redaktionellen Gesellschaft, um die Kommunikation zwischen Autoren und Lesern zu erm\u00f6glichen, aber auch um Transparenz zu schaffen und um den Umgang mit Medien heutzutage besser zu erlernen. Doch egal ob Utopie oder nicht, ein Urvertrauen in die etablierten Medien bleibt und so kann sich ein gro\u00dfer Teil der Deutschen kaum vorstellen, ohne die Tageszeitung, Nachrichten des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks oder Sendern im Fernsehen zu leben.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Die Mischung machts. Das glauben viele und so l\u00e4sst sich vermuten, dass der klassische Journalismus wohl nie ganz aus der Mode kommt, auch wenn mit der Digitalisierung die sozialen Medien einen immer h\u00f6heren Wert in der Gesellschaft haben werden. Wenn man bedenkt, seit wann es Zeitungen gibt, so erkennt man, dass die M\u00f6glichkeit, sich \u00fcber die sozialen Netzwerke seine Informationen zu beschaffen, noch fast in der Kinderwiege liegt, denn diese neuen Medien entstanden erst vor ca. 20 Jahren. Vielleicht ist das Vertrauen in die Welt der sozialen Netzwerke in einigen Jahrzehnten genauso hoch wie heute das Vertrauen in den klassischen Journalismus. Wer wei\u00df das schon? Aber Vertrauen ist nicht einfach da. Es muss entstehen aus dem guten Willen, w\u00e4chst mit guten Beitr\u00e4gen und bleibt mit der Stetigkeit der Qualit\u00e4t. Das Wissen der Welt ist nicht mehr l\u00e4nger nur aus den Zeitungen zu filtern und dar\u00fcber k\u00f6nnen wir uns gl\u00fccklich sch\u00e4tzen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Wir haben nicht mehr nur noch eine Quelle, sondern weitaus mehr. Dabei ist die Chance jeden Artikels ein qualitativ hochwertiger zu sein abh\u00e4ngig vom Flei\u00df der Journalisten und nicht, ob er im Internet steht oder in der gedruckten Zeitung. Jeder Journalist ist wichtig, wenn er sich an seine Aufgaben, Regeln und Funktionen h\u00e4lt und die Arbeit eines Zeitungsjournalisten ist keine Arbeitsbeschaffungsma\u00dfnahme, sondern eine Grundlage unserer Demokratie, die Pressefreiheit.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fr\u00fcher war es f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung in Deutschland, aber auch in anderen L\u00e4ndern, Gang und Gebe regelm\u00e4\u00dfig die Zeitung zu konsumieren. Doch mit der zunehmenden Digitalisierung sinkt heute die Bereitschaft eine gedruckte Zeitung zu lesen. 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