{"id":1055,"date":"2021-01-17T13:41:07","date_gmt":"2021-01-17T12:41:07","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/?p=1055"},"modified":"2023-03-07T21:04:29","modified_gmt":"2023-03-07T20:04:29","slug":"reihe-medien-in-der-krise-es-ist-zeit-aufzuwachen-sonst-verschlaeft-der-klassische-journalismus-waehrend-die-digitalen-medien-schon-laengst-wach-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/reihe-medien-in-der-krise-es-ist-zeit-aufzuwachen-sonst-verschlaeft-der-klassische-journalismus-waehrend-die-digitalen-medien-schon-laengst-wach-sind\/","title":{"rendered":"Reihe &#8222;Medien in der Krise&#8220;: Es ist Zeit aufzuwachen: Sonst verschl\u00e4ft der klassische Journalismus, w\u00e4hrend die digitalen Medien schon l\u00e4ngst wach sind."},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 14pt\"><em>Sinkende Verkaufspreise, steigende Produktionskosten. F\u00fcr den klassischen Journalismus wird es immer schwieriger, sich \u00fcber Wasser zu halten, denn die digitalen Angebote sind enorm und wachsen st\u00e4tig. Doch bedeutet die Digitalisierung wirklich das Ende f\u00fcr den klassischen Journalismus? Nein, nicht unbedingt, denn wir brauchen den Journalismus, vielleicht in ver\u00e4nderter Form und anders vermarktet, aber wir brauchen ihn!<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Ein Essay von LETICIA NAJDA, 13. Jahrgang <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Die Zeitung. Fr\u00fcher hat sie jeder gelesen und aus ihr bekam man die Informationen. Aber was ist heute? Durch die digitalen Angebote bekommt man Informationen von \u00fcberall. Da fragt man sich nat\u00fcrlich: Wieso sollte ich noch die Zeitung kaufen? Aber genau darin liegt das Problem: Jeder kann verbreiten, teilen und lesen, was er m\u00f6chte. Im Internet gibt es keine Kontrolle und auch keine Transparenz. F\u00fcr eine neutrale Berichterstattung ist guter Journalismus essenziell und wichtig. Es erfordert ein Umdenken in der Gesellschaft und eine Umstrukturierung in der Medienbranche, damit klassischer Journalismus weiter existieren kann.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1057\" aria-describedby=\"caption-attachment-1057\" style=\"width: 317px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1057 \" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/ipad-3765920_1920-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"317\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/ipad-3765920_1920-300x300.jpg 300w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/ipad-3765920_1920-150x150.jpg 150w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/ipad-3765920_1920-80x80.jpg 80w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/ipad-3765920_1920-320x320.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1057\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Bild 1: P\u00f6rksen schl\u00e4gt &#8222;Medienwissenschaft&#8220; als Schulfach vor.<\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Durch das Internet wird jeder zum Sender und zum Empf\u00e4nger. Dies stellt auch der Medienwissenschaftler P\u00f6rksen fest. Also kann jeder teilen, was er m\u00f6chte, ohne dass diese Informationen in irgendeiner Hinsicht kontrolliert werden. Diese M\u00f6glichkeit macht es fast unm\u00f6glich die Wahrheit von der L\u00fcge zu unterscheiden. Au\u00dferdem gibt es wenig Regelungen und Vorschriften, wodurch teilweise auch unangebrachte Informationen oder Bilder geteilt werden. Und genau das stellt ein riesiges Problem dar: Menschen nehmen Informationen auf, ohne zu wissen, ob diese der Wahrheit entsprechen oder nicht. Zus\u00e4tzlich werden immer mehr \u201eFake News\u201c verbreitet, allein f\u00fcr die Klicks. Der Fokus steht nicht mehr auf qualitativer und neutraler Berichterstattung, sondern viel mehr darauf, m\u00f6glichst viel Aufmerksamkeit durch die Informationen, die man teilt, zu bekommen. Aber was dagegen tun? Nur \u201edas\u201c glauben, was man f\u00fcr die Wahrheit und richtig h\u00e4lt? Wohl nicht! Wir m\u00fcssen daf\u00fcr sorgen, dass die Menschen guten Journalismus erkennen und so von schlechtem abgrenzen k\u00f6nnen. Die Menschen sollten die Prinzipien von gutem Journalismus kennen und sie sollten die Grunds\u00e4tze des Journalismus verstehen, anwenden und umsetzten k\u00f6nnen. Die Vorstellung einer \u201eredaktionellen Gesellschaft\u201c hat der Medienwissenschaftler P\u00f6rksen in seinem Kommentar \u201eAlle m\u00fcssen Journalisten sein\u201c bereits aufgegriffen. Dieser schl\u00e4gt \u201eMedienwissenschaft\u201c als Schulfach vor, damit die Grunds\u00e4tze und Prinzipien des Journalismus ein Teil der Allgemeinbildung werden. Dadurch w\u00fcrde man es schaffen, dass die Menschen bewusster mit den digitalen Medienangeboten umgehen und dadurch auch neutrale und gute Berichterstattung erkennen k\u00f6nnen. Wenn \u201eMedienwissenschaft\u201c ein Teil der Allgemeinbildung w\u00e4re, dann h\u00e4tten \u201eFake News\u201c viel weniger Macht als jetzt und generell w\u00fcrden sie weniger Aufmerksamkeit bekommen. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Nat\u00fcrlich wird es schwer diese Vorstellung umzusetzen, da auch die \u00e4lteren Generationen, die nicht mehr zur Schule gehen, Initiative zeigen und sich eigenst\u00e4ndig mit dem Thema befassen m\u00fcssten. Allerdings w\u00e4re es eine M\u00f6glichkeit Workshops und Weiterbildungskurse anzubieten, wie wir es beispielsweise von Erste-Hilfe-Kursen oder Sprachkursen kennen. Dennoch sollte jeder B\u00fcrger daran interessiert sein, gut informiert zu werden, da dies dazu beitr\u00e4gt, dass unsere Demokratie funktioniert. Denn nur, wenn man informiert ist, kann man Vorg\u00e4nge verstehen, mitreden und sich eine eigene Meinung bilden, die dann vielleicht sogar L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge hervorbringt.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1060\" aria-describedby=\"caption-attachment-1060\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1060 size-medium\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/new-york-times-newspaper-1159719_1920-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/new-york-times-newspaper-1159719_1920-300x300.jpg 300w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/new-york-times-newspaper-1159719_1920-150x150.jpg 150w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/new-york-times-newspaper-1159719_1920-80x80.jpg 80w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/files\/2021\/01\/new-york-times-newspaper-1159719_1920-320x320.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1060\" class=\"wp-caption-text\">Bild 2: Verschlafen die etablierten Medien?<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Dass die Mediennutzung in den letzten Jahren stark zugenommen hat, ist kaum zu leugnen und wird deutlich am Beispiel eines jeden selbst. Denn z. B. nutzen wir das Handy heute viel mehr als fr\u00fcher. Das liegt daran, dass vielen Branchen eine Digitalisierung vorangetrieben haben und es weiterhin tun. Fr\u00fcher kaufte man CDs, heute h\u00f6rt man Spotify. Fr\u00fcher kaufte man DVDs, heute schaut man Netflix. Fr\u00fcher las man Zeitung, heute liest man auf Soical Media. Aber ist die Digitalisierung schlecht? Nein! Viele Branchen haben sich auf diesen Umbruch eingestellt und begannen ihre Produkte anders zu verkaufen. Das beste Beispiel daf\u00fcr sind die Musik- und die Filmbranche. Anstatt zuzuschauen, wie die Verkaufszahlen immer weiter sinken, haben diese Branchen digitale Alternativen entwickelt. Dieses stellt auch der Medien- und Literaturwissenschaftler H\u00f6risch in seinem Kommentar \u201eHeute sind Journalisten als Barkeeper gefragt\u201c fest. Und warum passiert das Gleiche nicht mit dem Journalismus? Journalismus ist ebenfalls eine Branche, die alle Altersgruppen nutzen und auch auf die alle angewiesen sind. Denn auch Jugendliche informieren sich und vertrauen dabei meist nur den \u00f6ffentlich-rechtlichen und traditionellen Medien. Dies stellt die JIM-Studie fest, die sich mit der Mediennutzung von Jugendlichen besch\u00e4ftigt hat. Au\u00dferdem zeigt sie, dass auch die Mediennutzung allgemein bei den Jugendlichen steigt. All diese Argumente sprechen f\u00fcr eine Digitalisierung der Medienbranche. Aber wo liegt das Problem? Digitalisierung bedeutet ja nicht das Ende des traditionellen Journalismus, ganz im Gegenteil. Dadurch \u00f6ffnen sich viele neue M\u00f6glichkeiten. Aber die traditionelle Medienbranche ist dabei zu verschlafen. Die Digitalisierung passierte nicht \u00fcber Nacht. Aber es ist ein Umbruch, der schon seit langem bekannt ist. Viele Studien zeigen, dass der Trend immer weiter steigt. Diese Entwicklung stellt auch der Medienwissenschaftler Dengler fest.\u00a0 Es ist also h\u00f6chste Zeit f\u00fcr Ver\u00e4nderungen. Um dieses umzusetzen sollte nicht allzu schwer sein, denn schlie\u00dflich gibt es, wie bereits genannt, Vorreiter und Beispiele aus anderen Branchen. Es ist f\u00fcr die traditionellen Medien einfach wichtig, ihre Produkte in \u201ever\u00e4nderter Form anderes zu vermarkten\u201c, so H\u00f6risch, also digitale Angebote zu schaffen, sich auf den Umbruch einzustellen. Dann kann auch der traditionelle Journalismus weiter existieren. Denn trotz der Digitalisierung sollten die Grunds\u00e4tze des traditionellen Journalismus weiterhin beachtet und angewandt werden, denn nur so w\u00e4re eine Umgestaltung der Branche auch effektiv und n\u00fctzlich. Schlie\u00dflich sollte die gute Arbeit erhalten bleiben und nur das Produkt sollte man ver\u00e4ndern. Denn egal ob digital oder traditionell, Journalismus sollte qualitativ gut sein, um die Funktionen der Medien zu erf\u00fcllen und die Leser\/-innen zufrieden stellen und neutral zu informieren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Die Qualit\u00e4t sollte gleichbleiben. Also sollten auch die Grunds\u00e4tze der traditionellen Arbeit erhalten werden. Doch das ganze 1:1 umzusetzen wird schwer. Denn die Digitalisierung fordert in gewisser Weise auch einer Ver\u00e4nderung der Arbeit. Dieser Aspekt betrifft aber nicht nur den Journalismus, sondern auch viele andere Berufe. Denn durch die Digitalisierung ver\u00e4ndern sich viele Arbeitspl\u00e4tze. Aber damit muss man lernen umzugehen, sich z. B. weiterbilden oder umschulen. Die Ver\u00e4nderung der Arbeit bedeutet aber nicht, dass man das einmal gelernte \u201eAlte\u201c nicht mehr braucht. Nein, im Gegenteil. Die Kombination macht es. Schaut man sich beispielsweise die Flie\u00dfbandarbeiter an: Ihre Arbeit wird immer mehr von Robotern \u00fcbernommen. Um diese aber zu programmieren und zu konstruieren, nutzte man die Erfahrungen der Arbeiter, um den Vorgang zu optimieren. Die Roboter ersetzten zwar Arbeiter, aber durch sie entstehen auch neue Arbeitspl\u00e4tze. Um diese auszu\u00fcben, muss man allerdings bereit sein sich umzuschulen und weiterzuentwickeln. Ein Prozess, vor dem viele Angst haben, verst\u00e4ndlicherweise. Aber er ist unausweichlich. <\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Fast genauso kann man diese Entwicklung auch auf die Medienbranche beziehen. Damit traditioneller Journalismus weiter existieren kann, muss die Arbeitsweise ver\u00e4ndert werden. Der Medienwissenschaftler H\u00f6risch beschreibt dieses in seinem Kommentar \u201eHeute sind Journalisten als Barkeeper gefragt\u201c. Er macht deutlich, dass fr\u00fcher die Journalisten die \u201eGatekeeper\u201c waren. Also dar\u00fcber bestimmten, welche Informationen wann und wie verwendet und ver\u00f6ffentlicht werden. Heute \u00fcbernehmen wir alle diese Funktion durch das Internet. Die Ver\u00e4nderung des Berufes liegt darin, aus den bereits bestehenden Informationen einen gut recherchierten und neutralen Bericht zu erfassen, der es dem Leser erm\u00f6glicht, sich eine eigene Meinung zu bilden. H\u00f6risch beschreibt die neue Funktion der Journalisten als \u201eBarkeeper\u201c. \u00a0Also aus den vorhandenen Mitteln etwas Gutes und qualitativ Hochwertiges zu mischen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Die Digitalisierung zwingt also zu neuen Arbeitsweisen. Aber nicht nur das. Denn der Journalismus wurde durch die Digitalisierung immer mehr kritisiert. In einem Geschwirr von \u201eFake News\u201c und Social Media verliert man schnell den \u00dcberblick. Man wei\u00df nicht mehr, was man glauben soll, und wird immer skeptischer und kritischer. Viele Menschen verlieren dadurch das Vertrauen. Ein Fall, wie der von Relotius, untermauert das Misstrauen gegen\u00fcber den traditionellen Medien zus\u00e4tzlich. \u00a0Deshalb ist es sehr wichtig f\u00fcr Journalisten zu zeigen, dass die Leser ihnen vertrauen k\u00f6nnen. Dies gelingt vor allem durch mehr Transparenz. Auch der Journalist und Medienwissenschaftler Haller appelliert, den Fokus mehr auf die Funktionen von Medien zu setzten und sich an Richtlinien wie den Pressekodex zu halten. Er schl\u00e4gt vor, dass die Medienbranche unabh\u00e4ngiger und differenzierter werden sollte. Zus\u00e4tzlich kritisiert er die Konfliktangst mancher Journalisten. Eine Erkenntnis, die wichtig ist und zeigt, wie es Journalisten gelingt das Vertrauen der Leser zur\u00fcck zu gewinnen. Denn es steht au\u00dfer Frage, dass die Medienbranche das Vertrauen der Leser braucht, um weiterhin zu \u00fcberleben. Die Qualit\u00e4t sollte wieder in den Vordergrund gestellt werden. Ein positives Beispiel daf\u00fcr ist die \u201eNew York Times\u201c. Dies macht auch Bundespr\u00e4sident Steinmeier in seiner Rede f\u00fcr die Verleihung des Marion D\u00f6nhoff Preises, deutlich. \u00dcber die Jahre hinweg war sie eine Zeitung, der die Leser vertrauten. Die sich durch Qualit\u00e4t und besonders gute Recherche auszeichnete und die heute von ihrer Arbeit profitiert. Ohne das Vertrauen der Leser nutzen alle anderen Bem\u00fchungen nichts. Denn wenn man keine treuen Leser hat, braucht man auch keine Umstrukturierung oder \u00c4hnliches. Denn schlie\u00dflich lebt der Journalismus davon, gelesen zu werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif\">Die Digitalisierung erweitert die M\u00f6glichkeiten von uns allen. Uns wird in einer immer schnelllebigen Zeit, mit einer immer gr\u00f6\u00dferen Auswahl, mehr geboten. Allgemein kann man sagen, dass die Digitalisierung eine Bereicherung f\u00fcr unsere Leben ist. Aber trotzdem sollte man ihr nicht blind vertrauen. Das beste Beispiel ist, wie durch den Text klargeworden, der Journalismus. Es erfordert eine klare Differenzierung von \u201eechtem\u201c Journalismus zu dem \u201eM\u00f6chtegern\u201c-Journalismus im Internet. Dass die Digitalisierung der Medienbranche noch nicht so umgesetzt wurde wie in anderen Branchen, ist ein Problem, welches uns alle betrifft. Denn wenn dieses nicht in Zukunft geschieht und der traditionelle Journalismus verschwindet, weil die Konkurrenz im Internet \u00fcberwiegt, dann m\u00fcssen wir selbst die Aufgabe der Journalisten \u00fcbernehmen. Vielleicht erkennt man die Wichtigkeit erst, wenn der Journalismus verschwindet, aber so weit darf es nicht kommen. Es gilt also f\u00fcr jeden von uns den traditionellen Journalismus zu unterst\u00fctzen, aber gleichzeitig auch darauf aufmerksam zu machen, wie dringend eine Umstrukturierung ist. Es w\u00e4re w\u00fcnschenswert z. B. \u00fcber die Medien diese Forderungen zu verbreiten, damit allen bewusst wird, wie wichtig der Erhalt und die Digitalisierung dieser Branche ist. Denn sonst k\u00f6nnen wir uns in Zukunft nicht darauf verlassen, dass die Informationen, die wir lesen, die Aufgaben der Medien erf\u00fcllen, Richtlinien einhalten oder \u00fcberhaupt stimmen. Es wird eine Herausforderung f\u00fcr die Journalismus-Branche. Aber dieser Prozess ist unausweichlich und essentiell. F\u00fcr uns und die Journalisten.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sinkende Verkaufspreise, steigende Produktionskosten. F\u00fcr den klassischen Journalismus wird es immer schwieriger, sich \u00fcber Wasser zu halten, denn die digitalen Angebote sind enorm und wachsen st\u00e4tig. 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