{"id":1346,"date":"2022-02-17T22:13:54","date_gmt":"2022-02-17T21:13:54","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/?p=1346"},"modified":"2022-02-17T22:13:54","modified_gmt":"2022-02-17T21:13:54","slug":"warum-gendern-kein-trend-sondern-eine-verantwortung-ist-auch-hier-an-der-kgs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/warum-gendern-kein-trend-sondern-eine-verantwortung-ist-auch-hier-an-der-kgs\/","title":{"rendered":"Warum Gendern kein Trend, sondern eine Verantwortung ist &#8211; auch hier an der KGS!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><strong>&#8222;Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage&#8220;, so hei\u00dft es jedenfalls. Doch dabei kommt die Frage auf, in welchem Ma\u00dfe Courage angewandt wird. Beispielsweise bei dem heutzutage sehr umstrittenen Thema des Genderns.<\/strong><\/p>\n<p><em>Ein Kommentar von Emma Lili Blume<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei diesem heiklen Thema geht es nicht darum, ob es &#8222;Tomatenmark&#8220; oder &#8222;Tomatenmarie&#8220; hei\u00dft, sondern darum, wie Sch\u00fcler*innen von Lehrer*innen und Schulkr\u00e4ften schriftlich, sowie via Durchsage oder pers\u00f6nlich angesprochen werden. An der KGS gibt es viele Supporter der LGBTIQ* Community, welche man vor allem zur Zeit des Pride-Month beobachten konnte. In der Schule selber wurden LGBTIQ*-Fahnen aufgehangen, die aber von Sch\u00fcler*innen zerst\u00f6rt wurden, was auf fehlende Aufkl\u00e4rung dieser hinweist. Warum dann nicht mit gendergerechter Sprache dagegenwirken und alle Personen der Schule, sowie Besucher*innen bei beispielsweise \u00f6ffentlichen Veranstaltungen, ansprechen und integrieren? Macht es denn wirklich vom Umfang, von der Verst\u00e4ndlichkeit und von der Schwierigkeit des Sprechens oder eben des Schreibens einen Unterschied?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das gendergerechte Schreiben und Sprechen hat etwas mit Respekt, Integration und Courage zutun, was f\u00fcr einige Menschen anscheinend nicht begreifbar ist. Es geht nicht darum, Sprache nach Regeln oder Vorgaben zu sprechen, sondern darum, allen Menschen den eben n\u00f6tigen Respekt zu erweisen. Es bedeutet nicht, dass man die LGBTIQ*-Community direkt unterst\u00fctzen muss, sondern einfach, dass man sie, die Menschen, akzeptiert und ebenso normal mit ihnen umgeht wie mit allen anderen auch. Schlie\u00dflich besteht ja auch keinen Grund es nicht zutun. Doch dann gibt es trotzdem noch Personen, die behaupten, dass es nur zwei Geschlechter g\u00e4be und das Geschlecht davon abh\u00e4nge, \u201ewas man zwischen den Beinen hat\u201c. Was hast du denn dann zwischen den Beinen? Einen Mann?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Um also alles fair und offen zu gestalten, haben wir alle noch einen langen Weg vor uns, bei welchem es sehr hilfreich ist, alle m\u00f6glichen Gelegenheiten zu nutzen, um auf gendergerechte Sprache hinzuweisen, sie zu benutzen und daf\u00fcr laut und deutlich zu pl\u00e4dieren, also auch im Schulalltag oder bei \u00f6ffentlichen Veranstaltungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Den Dilettantismus mancher Menschen, eine Person aufgrund von Geschlecht oder Sexualit\u00e4t zu verurteilen, ist moralisch nicht vertretbar und vor allem nicht plausibel begr\u00fcndbar. So sehen das auch viele Menschen in den sozialen Medien wie beispielsweise bei TikTok oder bei Instagram. Auf diesen Plattformen werden Homophobe sowie Rassist*innen und Sexist*innen h\u00e4ufig durch die App selber gebannt; und doch schleichen sich aufgrund des Algorithmus manchmal Videos durch, die vor allem f\u00fcr die LGBTIQ*-Community-Mitglieder schwer anzusehen sind. Zu beobachten sind dann meist gl\u00fccklicherweise aber andere User*innen, die kritisierend Stellung zu beispielsweise homophoben oder rassistischen Aussagen nehmen, sich dar\u00fcber lustig machen und sich unterst\u00fctzend zu der LGBTIQ*-Community bekennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Auffallend ist, dass sich viele Menschen neuerdings \u00fcber das Internet outen, sich also zu ihrer Sexualit\u00e4t oder ihrem Geschlecht bekennen, obwohl dies kein Muss ist, da man offensichtlich immer noch dieselbe Person bleibt und es nicht davon abh\u00e4ngig ist, wie man sich identifiziert. Tats\u00e4chlich ist es aber sehr zu bewundern und gutzuhei\u00dfen, dass sich so viele Menschen outen, denn hierdurch machen sie anderen Mut und zeigen der Welt, dass sie keine Angst haben und niemand Angst haben sollte, offen dar\u00fcber zu reden. Da sich aber eben nicht jeder Mensch outet, weil es ja der Person selber \u00fcberlassen ist, sollte man die gendergerechte Sprache verwenden, um R\u00fccksicht auf alle nehmen zu k\u00f6nnen, ohne dass sich jemand benachteiligt f\u00fchlen muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage&#8220;, so hei\u00dft es jedenfalls. Doch dabei kommt die Frage auf, in welchem Ma\u00dfe Courage angewandt wird. Beispielsweise bei dem heutzutage sehr umstrittenen Thema des Genderns. 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