{"id":1442,"date":"2022-06-15T21:37:31","date_gmt":"2022-06-15T19:37:31","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/?p=1442"},"modified":"2023-03-07T20:56:02","modified_gmt":"2023-03-07T19:56:02","slug":"steht-algebra-ueber-meiner-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/leine85\/steht-algebra-ueber-meiner-zukunft\/","title":{"rendered":"Steht Algebra \u00fcber meiner Zukunft?"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt;color: #000000\">Ein Kommentar von Lenya W., 10. Jahrgang<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt;color: #000000\">Wenn man mich vor 10 Jahren gefragt h\u00e4tte, was ich sp\u00e4ter werden will, h\u00e4tte ich vermutlich \u201ePrinzessin&#8220; oder \u201eBallerina&#8220; geantwortet. Doch jetzt ist das anders. Sch\u00fcler*innen, die in die 10. oder aber auch 11. Klasse gehen, machen sich immer \u00f6fter Gedanken dar\u00fcber, wie es in ihrer Zukunft weitergeht. Was mache ich nach der Schule? Muss ich studieren? Brauche ich ein Abitur? Diese Fragen gehen den Jugendlichen nicht aus dem Kopf. Aber woran liegt das? Warum wissen Jugendliche immer seltener, welchen Weg sie in der Zukunft hinsichtlich ihrer Berufswahl gehen wollen?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt;color: #000000\">Nur etwa die H\u00e4lfte aller Sch\u00fcler*innen in Deutschland f\u00fchlt sich angemessen und gen\u00fcgend \u00fcber ihre beruflichen M\u00f6glichkeiten in der Zukunft informiert. Das liegt vermutlich vor allem an der gro\u00dfen Auswahl, die das Individuum heutzutage genie\u00dft. Allerdings sorgt gerade diese auch f\u00fcr Verwirrung. Nie zuvor gab es so viele Richtungen in die Sch\u00fcler*innen gehen k\u00f6nnen, wodurch die Gefahr entsteht, dass es beinahe unm\u00f6glich wird, sich fest zu einem konkreten Beruf zu entschlie\u00dfen. Sowohl die Unwissenheit als auch die Orientierungslosigkeit f\u00fchrt zu Unzufriedenheit und Frust bei den Jugendlichen. Irgendwann erscheint einem die Suche nach dem &#8222;perfekten&#8220; Job aussichtslos. Und genau dann wird es ernst und die Schule sollte etwas tun. Denn gerade diese wirbt doch daf\u00fcr, dass sie die Jugendlichen auf den richtigen Pfad in ihre Zukunft leitet, nicht wahr?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt;color: #000000\">Aber einigen Sch\u00fcler*innen erscheint es, als w\u00fcrde sich die Schule, die uns all die Jahre auf unsere Zukunft vorbereiten sollte, jeglicher Verantwortung entziehen, sobald man sie verl\u00e4sst. Damit ist nicht zu bestreiten, dass etwa die Berufemesse oder das Fach &#8222;Berufsorientierung&#8220; durchaus sinnvoll und ein lobenswertes Konzept sind, allerdings wurde auch schon oft von den Sch\u00fcler*innen kritisiert, dass sich die Berufemesse schon lange eher auf Ausbildungsberufe konzentriert, was f\u00fcr viele Jugendliche mit dem Wunsch zu studieren ein erhebliches Problem darstellt. Auch ist zu hinterfragen, weshalb das Fach &#8222;Berufsorientierung&#8220; lediglich im 9. und 11. Jahrgang unterrichtet wird, der 10. Jahrgang, der immerhin f\u00fcr einige Sch\u00fcler*innen das Ende ihrer ausschlie\u00dflich schulischen Laufbahn bedeutet, allerdings au\u00dfen vor gelassen wird. W\u00e4re es nicht sinnvoller gerade <em>diesen<\/em> Jahrgang \u00fcber ihre M\u00f6glichkeiten zu informieren?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt;color: #000000\">Schlussendlich liegt es in der Eigenverantwortung, sich \u00fcber seine M\u00f6glichkeiten in der Zukunft zu informieren und einen Plan f\u00fcr seine Zukunft zu gestalten. Aber gerade Jugendliche, die in einer Zeit leben, in der es noch nie mehr M\u00f6glichkeiten f\u00fcr sie gab, brauchen eine gewisse Unterst\u00fctzung. Denn es ist die Schule, die den Sch\u00fcler*innen die gesellschaftlichen Werte und Normen, Algebra oder Gedichtinterpretationen lehrt, aber sie sollte es auch sein, die ihnen den Weg zum Erwachsenwerden erleichtert.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt;color: #000000\">Quellen:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt;color: #000000\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/schule-sollte-auf-die-zukunftvorbereiten [15.06.22]<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt;color: #000000\">https:\/\/www.beltz.de\/fachmedien\/paedagogik\/zeitschriften\/paedagogik\/themenschwerpunkte\/lernen_fuer_die_welt_von_morgen.html [15.06.22]<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;font-size: 12pt;color: #000000\">https:\/\/www.vodafone-stiftung.de\/schule-und-dann\/ [15.06.22]<\/span><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Kommentar von Lenya W., 10. 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