{"id":2354,"date":"2019-09-02T15:58:40","date_gmt":"2019-09-02T13:58:40","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/mzbs\/?p=2354"},"modified":"2020-02-13T14:13:19","modified_gmt":"2020-02-13T13:13:19","slug":"empfehlungen-zum-einsatz-elternfinanzierter-endgeraete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/mzbs\/empfehlungen-zum-einsatz-elternfinanzierter-endgeraete\/","title":{"rendered":"Empfehlungen zum Einsatz elternfinanzierter Endger\u00e4te"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Einsatz elternfinanzierter Endger\u00e4te im Unterrichtskontext sollte gut vorrbereitet werden. Eine gr\u00fcndliche Planung hilft dabei, Probleme zu vermeiden. Eine tabellarische \u00dcbersicht \u00fcber Zeitrahmen und Ma\u00dfnahmen wurde im Masterplan der Netzwerkes mobiles Lernen in Braunschweig ver\u00f6ffentlicht. Den dazugeh\u00f6rigen Beitrag mit den Materialien und den Ergebnissen der Studie des GEI finden sie <a aria-label=\"hier (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/mobiles-lernen-in-braunschweig-die-aktuelle-studie-des-gei\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1 Was sollte im Vorfeld beachtet werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nehmen Sie sich 2 Jahre Zeit f\u00fcr den Prozess. Es m\u00fcssen viele Dinge beachtet, Beschl\u00fcsse gefasst, Partner eingebunden und Eltern rechtzeitig informiert werden. Eine gute Vorbereitung hilft Ihnen dabei, m\u00f6gliche Probleme fr\u00fchzeitig zu erkennen und \u00fcber entsprechende Ma\u00dfnahmen im Vorfeld zu vermeiden. Daneben erkennen Sie bei einer guten Vorbereitung sehr fr\u00fch technische und organisatorische Abh\u00e4ngigkeiten und k\u00f6nnen diese entsprechend ber\u00fccksichtigen. <strong>Die wichtigste Grundregel lautet: In der Schule herrschen besondere technische Rahmenbedingungen. Was bei Ihnen Zuhause funktioniert, bringt in der Schule meist ungeahnte Probleme. Technische Entscheidungen m\u00fcssen daher immer mit Experten besprochen werden. Deren Empfehlungen m\u00fcssen dann auch umgesetzt werden. <\/strong>Der Schultr\u00e4ger, die Landesschulbeh\u00f6rde und das Netzwerk Medienberatung k\u00f6nnen Ihnen helfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erstellen Sie ein Einsatzkonzept f\u00fcr Medien im Unterricht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beschreiben Sie m\u00f6glichst genau wann die Ger\u00e4te zum Einsatz kommen sollen und was mit den Ger\u00e4ten in den einzelnen F\u00e4chern gemacht werden soll. Definieren Sie dabei zun\u00e4chst die gew\u00fcnschten Eigenschaften. Die folgenden Fragen helfen Ihnen dabei: Soll eine Office-Schulung sattfinden? Soll der Einsatz der Ger\u00e4te auf den sp\u00e4teren Alltag im Berufsleben vorbereiten? Was m\u00f6chten die einzelnen F\u00e4cher \/ Fachgruppen im Unterricht machen? Welche Vorgaben der Fachcurricula und des Orientierungsrahmens Medienbildung sollen mit den Ger\u00e4ten erf\u00fcllt werden? Welche Apps\/ Software k\u00f6nnte man einsetzen? Gibt es Alternativen? Wie machen Sie die Sch\u00fclerInnen fit im Hinblick auf Datenschutzeinstellungen und Ger\u00e4teeinrichtung? Entscheiden Sie sich erst danach f\u00fcr ein Betriebssystem, dass sich f\u00fcr die Erf\u00fcllung dieser Ziele am Besten eignet. (<strong>Infos gibt es im Beitrag zum Medienbildungskonzept)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erstellen Sie ein Medienentwicklungskonzept<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Listen Sie auf was an Ihrer Schule an Ausstattung in den einzelnen R\u00e4umen bereits vorhanden ist. \u00dcberlegen Sie, welche Technik f\u00fcr den gelingenden Einsatz notwendig w\u00e4re und definieren Sie deren Eigenschaften. Es ist z.B. nicht sinnvoll wenn Sie sich die Montage von Boards w\u00fcnschen. Diese werden kaum noch hergestellt. Folglich sollten Sie formulieren, ob die Pr\u00e4sentationstechnik Bild und Ton wiedergeben soll, interaktiv sein und Spiegeln erm\u00f6glichen soll. Definieren Sie f\u00fcr sich, was Spiegeln bedeutet, wenn Sie den Einsatz dieser Technik erw\u00e4gen. Es gibt Technologien, die nur die \u00dcbertragung von Bildern oder nur die \u00dcbertragung von Videos von speziellen Plattformen erm\u00f6glicht. Professionelle L\u00f6sungen erm\u00f6glichen das \u00dcbertragen des Desktops in Ton, Bild und Video. \u00dcberlegen Sie dann auch, ob nur die Lehrkraft oder auch die Sch\u00fclerInnen spiegeln k\u00f6nnen sollen. Listen Sie anschlie\u00dfend auf, wie die Ausstattung in den einzelnen R\u00e4umen aussehen soll und erstellen Sie eine Priorit\u00e4tenliste der R\u00e4ume, die zuerst ausgestattet werden m\u00fcssen. \u00dcberlegen Sie au\u00dferdem wieviele Sch\u00fclerInnen Endger\u00e4te nutzen werden. <br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erstellen Sie ein Personalkonzept<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn der Einsatz elternfinanzierter mobiler Endger\u00e4te den gr\u00f6\u00dften Teil des Supportes in das h\u00e4usliche Umfeld auslagert, muss die Schule eine ganze Menge Aufgaben \u00fcbernehmen. Die folgenden Fragen helfen dabei: Wer unterst\u00fctzt die Lehrkr\u00e4fte und Sch\u00fclerInnen bei kleineren Problemen? Wer verwaltet Sch\u00fcleracccounts? Wer kauft Apps\/ Software ein und verteilt diese? Wer verwaltet die MDM (siehe Anforderungen an die Ger\u00e4te)? Wer bildet die Lehrkr\u00e4fte fort und organisiert Fortbildungen? Wer entwickelt das Medienbildungskonzept weiter? Wer evaluiert den Erfolg des Einsatzes? Wer kontrolliert, dass sich die Lehrkr\u00e4fte, Sch\u00fclerInnen und Eltern an die Vorgaben halten? Wer ist f\u00fcr den Support des WLAN zust\u00e4ndig?<br>Denken Sie auch ein wenig \u00fcber den Support f\u00fcr die Sch\u00fclerger\u00e4te nach. Was passiert, wenn ein Sch\u00fclerger\u00e4t defekt ist? Um die Mitarbeit zu erm\u00f6glichen, werden ggfs. Ger\u00e4te in einem Ger\u00e4tepool ben\u00f6tigt. Wer richtet diese ein und wartet Sie? Diese Ger\u00e4te m\u00fcssen so eingestellt sein, dass der n\u00e4chste Nutzer nicht auf die Daten seines Vorg\u00e4ngers zugreifen kann. Das bedeutet, dass diese Ger\u00e4te unbedingt in einer MDM (siehe weiter unten) eingebunden sein m\u00fcssen, damit der schuleigene Administrator entlastet wird. \u00dcberlegen Sie auch, wie der Administrator entlastet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nehmen Sie sich nicht zu viel vor<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Starten Sie mit dem mobilen Lernen nicht gleich mit der gesamten Schule oder der gesamten Oberstufe. Steigen Sie mit einem Jahrgang ein. Der jahrgangsweise  Einstieg hat den Vorteil, dass die Lehrkr\u00e4fte in dem jeweiligen Jahrgang ihre Materialien untereinander tauschen und gemeinsam entwickeltn k\u00f6nnen. Au\u00dferdem bekommen Sie R\u00fcckmeldungen dar\u00fcber, wie sich die Medienkompetenz in den einzelnen Klassen entwickelt. Daneben lassen sich auftretende Probleme und Herausforderungen so schneller erkennen und gemeinsam mit dem Kollegium und dem Schultr\u00e4ger l\u00f6sen. Mit der Sch\u00fclerzahl in einem Jahrgang erreichen Sie bereits eine aussagekr\u00e4ftige und ausreichend kritische Anzahl von Ger\u00e4ten, um die Komponenten des Netzwerkes zu pr\u00fcfen ohne dass falsche Einstellungen sofort den gesamten Unterricht beeintr\u00e4chtigen. Nat\u00fcrlich kann man auch mit einzelnen Klassen starten. Bedenken Sie dann aber, dass die Paralleklassen ebenfalls ihre Medienkompetenz entwickeln sollen. \u00dcberlegen Sie sich in einem solchen Falle also ein alternatives Konzept f\u00fcr die &#8222;endger\u00e4tfreien&#8220; Klassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Holen Sie sich Partner ins Boot und lassen Sie sich technisch und rechtlich beraten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Ihrer Schule k\u00f6nnen Sie nicht einfach elternfinanzierte Ger\u00e4te einsetzen. Sie m\u00fcssen sich \u00fcber die notwendigen Rahmenbedingungen informieren. <strong>In jedem Falle m\u00fcssen Sie die Landesschulbeh\u00f6rde und den Schultr\u00e4ger im Vorfeld informieren. <\/strong>Sprechen Sie mit der Landeschulbeh\u00f6rde ab, welche Beschl\u00fcsse in der Dienstberatung, Gesamtkonferenz und im Schulvorstand gefasst werden m\u00fcssen. Besprechen Sie unbedingt den genauen Wortlaut. Informieren Sie sich au\u00dferdem wann und wie die betroffenen Elternh\u00e4user informiert werden m\u00fcssen. Mit dem Schultr\u00e4ger m\u00fcssen Sie \u00fcber die Voraussetzungen f\u00fcr die Umsetzung sprechen. Was ist m\u00f6glich, was ist problematisch? Schlie\u00dflich muss der Schultr\u00e4ger viel Geld in Ihre Schule investieren.<br>Denken Sie daran, dass nicht alle Elternh\u00e4user finanzstark sind. Manche Elternh\u00e4user ben\u00f6tigen Unterst\u00fctzung oder sogar die vollst\u00e4ndige \u00dcbernahme der Kosten f\u00fcr das mobile Endger\u00e4t. \u00dcberlegen sie sich also mit welchem Partner Sie zusammenarbeiten k\u00f6nnten oder wie solche Ger\u00e4te finanziert werden k\u00f6nnen.<br>Um mobile elternfinanzierte Endger\u00e4te im Unterricht einsetzen zu k\u00f6nnen, sind auch datenschutzrechtliche Vorgaben zu beachten. Das bedeutet, dass eine MDM angeschafft und verwaltet werden muss. Nicht jede MDM ist aber DSGVO-konform und kann jedes Ger\u00e4t mit diesem Betriebssystem verwalten. Kl\u00e4ren Sie also Ihre M\u00f6glichkeiten ab. Das NLQ hat f\u00fcr iPads eine Beispiel-Anleitung f\u00fcr die ersten Schritte zur Administration ver\u00f6ffentlicht. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.nibis.de\/geraetemanagement_13397\" target=\"_blank\">https:\/\/www.nibis.de\/geraetemanagement_13397<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenarbeit mit dem Schultr\u00e4ger<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Schultr\u00e4ger ist ihr wichtigster Partner. Er soll Ihnen ein Netzwerk und die dazugeh\u00f6rige Technik zur Verf\u00fcgung stellen und warten, die Sie f\u00fcr den Einsatz elternfinanzierter Ger\u00e4te im Schulnetzwerk ben\u00f6tigen. <strong>Treten Sie mit dem Schultr\u00e4ger sehr fr\u00fch in Kontakt und informieren Sie ihn \u00fcber alle Details! <\/strong>Er muss folgende Dinge von Ihnen wissen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Was haben Sie vor?<\/li><li>Welche Ausstattung brauchen Sie (Ausstattungsmerkmale)?<\/li><li>Geben Sie ihm eine Priorit\u00e4tenliste<\/li><li>Wieviele mobile Endger\u00e4te werden zum Einsatz kommen und wie entwickelt sich voraussichtlich deren Anzahl in den n\u00e4chsten Jahren?<\/li><li>Mit welcher MDM wollen Sie arbeiten (Am besten sprechen Sie die Entscheidung mit dem Schultr\u00e4ger ab)?<\/li><li>Welche technischen und p\u00e4dagogischen Sicherheitsvorkehrungen werden Sie treffen?  <br><strong>Beispiele f\u00fcr Vorlagen finden Sie im Beitrag &#8222;Medienbildungskonzept&#8220; auf dieser Website<\/strong> <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Aktualisierung Sie ihr Medienbildungskonzept<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ein eintragf\u00e4higes Einsatzkonzept f\u00fcr Medien im Unterricht, ein Medienentwicklungskonzept und ein Personalkonzept erstellt wurden, m\u00fcssen Sie diese Konzepte in das schuleigene Medienbildungskonzept einf\u00fcgen. In das Konzept sollten die Ergebnisse der Gespr\u00e4che mit dem Schultr\u00e4ger mit einflie\u00dfen. Ver\u00f6ffentlichen Sie das Konzept und stimmen Sie dar\u00fcber in den Gremien der Schule statt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2 Welche Anforderungen werden an das Netzwerk gestellt (WAN, LAN und WLAN)?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hinsichtlich der Anforderungen an dass Netzwerk (LAN) und das WLAN empfehlen wir einen Blick in die Anlagen zum Digitalpakt. Die dort aufgelisteten Anforderungen haben wir mit formmuliert. Grunds\u00e4tzlich kann man sagen, dass wir ein Gigabit-Netzwerk und ein WLAN der Enterprise-Klasse empfehlen. Beim WAN reicht zu Beginn eine geringere Internetbandbreite aus. Der Schu\u00f6tr\u00e4ger in Braunschweig hat f\u00fcr den ersten Schritt mind. 50 bzw. 100MBit je nach Schulform definiert. Da sich die Anzahl der mobilen Endger\u00e4te erst im Laufe der Jahre erh\u00f6hen wird, kann man gemeinsam mit dem Schultr\u00e4ger die Entwicklung beobachten und den Ausbau planen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Welche Anforderungen an die mobilen Endger\u00e4te sind zu beachten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Manche denken, dass man mit jedem mobilen Endger\u00e4t im schulischen Kontext arbeiten k\u00f6nne. Dabei wird aber vergessen, dass bestimmte Anforderungen zu beachten sind. An einer weiterf\u00fchrenden Schule rechnet man mit etwa 1000 Sch\u00fclerInnen und 100 Lehrkr\u00e4ften. Das bedeutet, dass 1100 mobile Endger\u00e4te gleichzeitig im Einsatz sein k\u00f6nnen und gleichzeitig auf Netzwerk und Internet zugreifen. <strong>Begrenzen Sie die Anzahl mobiler Endger\u00e4te je Sch\u00fclerIn auf 1. <\/strong>Wenn 1100 Ger\u00e4te gleichzeitig im Internet streamen, bedeutet das eine enorme Datenlast f\u00fcr das schuleigene Netzwerk. Wird der Up- und Download \u00fcbertrieben, dann verlangsamt sich scheinbar die Geschwindigkeit der Daten\u00fcbertragung. In Wirklichkeit aber arbeitet das System auf Vollast, kann die einzelnen Ger\u00e4te aber nicht schnell genug mit Daten versorgen. Jedes mobile Endger\u00e4t versorgt sich \u00fcber WLAN mit Updates oder gleicht die Apps und Daten mit einem Clouddienst ab. Wenn Sie die Anzahl nicht begrenzen, dann schwirren sp\u00e4ter sehr viele Ger\u00e4te in Ihrem Netzwerk herum. Darunter befinden sich Tablets, Laptops, Smartphones, Smartwatches u.\u00e4. <strong>Sperren Sie in Ihrem p\u00e4dagogischen Netzwerk das Internet f\u00fcr die Sch\u00fclerInnen und lassen Sie den Internetzugang von den Lehrkr\u00e4ften zu dem Zeitpunkt freigeben, zu dem der Zugriff notwendig ist. <\/strong>Damit entlasten Sie das schuleigene Netzwerk. Da der Zugriff auf bestimmte Clouds im Unterricht nicht erlaubt ist, da diese nicht datenschutzkonform sind, m\u00fcssen Sie die elternfinanzierten Ger\u00e4te kontrollieren. <strong>Verwenden Sie eine MDM, damit die Ger\u00e4te DSGVO-konform arbeiten und Sie die notwendigen Apps bzw. Software verteilen k\u00f6nnen. <\/strong> <br>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte man im Unterrichtskontext auch auf Clouds oder Onlineplattformen arbeiten. Der  Gedanke dabei ist, dass man dann \u00fcber den Browser arbeitet und insofern  das Betriebssystem frei w\u00e4hlbar w\u00e4re. Das bedeutet dann aber, dass Sie  f\u00fcr alle Betriebssysteme eine MDM administrieren m\u00fcssten. Au\u00dferdem  verlangen die meisten Clouds, dass man Sch\u00fclerzug\u00e4nge verwaltet und  adiministriert. Die Lehrkraft m\u00fcsste dies verl\u00e4sslich tun und  dokumentieren. Au\u00dferdem m\u00fcsste sich die Lehrkraft dann erst einmal  informieren, ob die verwendete Plattform DSGVO-konform ist. <strong>Setzen Sie also ein spezielles Endger\u00e4t fest oder definieren Sie im Rahmen von GYOD Mindestanforderungen an die Ger\u00e4te.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>4 Was muss hinsichtlich des Unterrichtes beachtet werden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Unterricht sind die Kenntnisse der Lehrkr\u00e4fte und deren Arbeitspensum zu beachten. Arbeiten Sie mit einem echten BYOD, dann b\u00fcrden Sie den Lehrkr\u00e4ften eine Menge auf. BYOD bedeutet, dass Sie das Betriebssystem den Eltern freistellen. Die Lehrkraft muss dann vor dem Einsatz einer App \/ Software im Unterricht erst herausfinden, ob diese f\u00fcr alle Betriebssysteme zur Verf\u00fcgung steht und auf allen Betriebssystemen gleich aussieht und die gleiche Funktionalit\u00e4t bietet. Daneben soll sie die Sch\u00fclerInnen bei kleineren Problemen unterst\u00fctzen. Sie muss dann also mit allen Betriebssystemen vertraut sein. <strong>\u00dcberlegen sie genau, welche Fortbildungen und Ressourcen Sie den Lehrkr\u00e4ften zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen und welcher Arbeitseinsatz realistisch betrachtet erwartet werden kann. <\/strong> Mobile Endger\u00e4te sind Werkzeuge f\u00fcr den Unterricht und nicht ein Unterrichtskonzept. Das bedeutet, dass sich die Lehrkr\u00e4fte Gedanken dar\u00fcber machen m\u00fcssen, wann und f\u00fcr welchen Zweck Sie die Ger\u00e4te einsetzen wollen. F\u00fcr die Ausbildung von Medienkompetenzen ist es nicht sinnvoll, wenn man zuk\u00fcnftig lediglich analoge Arbeitsmethoden digital erledigen l\u00e4sst. Sollen beispielsweise Texte geschrieben werden, dann sollte das auf den Endger\u00e4ten immer mit weiteren Kompetenzen wie Formatierungen, Erweiterungen, Einf\u00fcgen von z.B. Animationen o.\u00e4. erg\u00e4nzt werden. <strong>Im Unterricht sind analoge Kompetenzen genauso wichtig wie digitale.<\/strong> Ziel des Orientierungsrahmes Medienbildung ist nicht die Einf\u00fchrung eines digitalen Unterrichtes, sondern die Vermittlung analoger und digitaler Medienkompetenzen.<br><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Einsatz elternfinanzierter Endger\u00e4te im Unterrichtskontext sollte gut vorrbereitet werden. Eine gr\u00fcndliche Planung hilft dabei, Probleme zu vermeiden. Eine tabellarische \u00dcbersicht \u00fcber Zeitrahmen und Ma\u00dfnahmen wurde im Masterplan der Netzwerkes mobiles Lernen in Braunschweig ver\u00f6ffentlicht. 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