Große Müllsammelaktion der Oberschule

Ausgelatschte Flip Flops, achtlos weggeworfene Zigarettenkippen und viele viele Scherben „zierten“ bis zum Morgen des 30.08.22 die Gehwege und Grünstreifen unseres schönen Fleckens Bad Bodenteich. Doch dank der Oberschule gehört dieser Unrat der Vergangenheit an und der Ort befindet sich wieder in einem herrlich sauberen Zustand. Am Dienstagmorgen versammelte sich die Oberschule in der Aula und wurde von Hausmeister Gernot Flaak mit Handschuhen, Zangen und Müllsäcken versorgt, um dann zum Kanal, zum Waldbad, in den Ortskern oder zur Burg auszuschwärmen. Hunderte fleißige Hände sammelten über mehrere Stunden den von unachtsamen Zeitgenossen weggeworfenen Müll. Besonderen Eifer zeigten hierbei die Schüler des 6. Jahrgangs, doch auch die „Großen“ ließen sich nicht hängen. So kam am Ende eine nicht unbeträchtliche Menge Müll zusammen. Die Oberschule absolviert diesen Dienst an der Gemeinschaft einmal im Jahr, um ihre enge Verbundenheit mit dem Ort Bad Bodenteich und seinen Bewohnern zu untermauern, so die Schulleiterin Mingo Hartmann.

Ein herzliches Willkommen an unserer Oberschule

Am Freitag den 26.08.2022 war es endlich soweit: Der erste Schultag an der weiterführenden Schule – unserer Oberschule in Bad Bodenteich – war gekommen. Mit viel Aufregung, aber auch Vorfreude und Mama, Papa, Oma und Opa im Gepäck begann der Tag mit einem stimmungsvollen Einschulungsgottesdienst in der St. Petri Kirche. Pastor Siedersleben fand bewegende, mutmachende und inspirierende Worte für den neuen Lebensabschnitt. Die Schüler der Musik-AG‘s und die „Großen“ der 9. Realschulklasse begrüßten ihre neuen Mitschüler mit viel Musik und einem kleinen Geschenk. Zwei Schülerinnen der Abschlussklasse 10, Zoe und Lea, überraschten alle mit einer emotionalen Rede über ihre eigene Schulzeit an der ObS. Die Mentoren des 5. Jahrgangs, Frau Buhr, Frau Gebhardt und Herr Rau, begrüßten ihre neuen Schülerinnen und Schüler mit bewegenden Fürbitten. 

Die ganze Veranstaltung spiegelte unser Motto „# WIR- gemeinsam sind wir stark“ toll wieder. Nach dem Gottesdienst brachte die 9a unsere neuen Schüler durch den Seepark zur Schule, wo die Einschulung noch weiter gefeiert wurde.

Nachdem die Verwandten mit Kuchen, belegten Brötchen und Kaffee versorgt wurden – dies wurde über den Förderverein der Schule organisiert und von der Schülerfirma „Chefkoch mal anders“ unter der Leitung von Frau Brinkop durchgeführt – erfreuten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Musik-AG’s alle Anwesenden mit Musik und Gesang. 

Das Englischprojekt, unter Leitung von Frau Heuer, spielte ein Märchen auf Englisch vor. Es war richtig schön, zu sehen, wie begeistert die neu einzuschulenden Schülerinnen und Schüler waren.

Der Förderverein überreichte wie jedes Jahr über die Vorsitzende, Frau Lammert, je eine Spielekiste an jede Gruppe. Nachdem alle neuen Schülerinnen und Schüler eine Rose als Zeichen der Wertschätzung von ihren Mentoren erhalten hatten, gingen sie in die Lernbüros bzw. auf den Marktplatz, um dort ihre erste „Unterrichtsstunde“ an der Oberschule zu bekommen.

Je ein Elternteil erhielt in dieser Zeit Informationen rund um IServ durch die Didaktische Leitung, Frau Uhlenbrock, und die Sozialpädagogin, Frau Petsch. Alle Gäste konnten bei der Schülerfirma „Holzwurm“ kleine Geschenk erwerben oder mit der Schulleiterin, Frau Hartmann, ins Gespräch kommen.

Insgesamt war es eine sehr schöne, festliche und stimmungsvolle Veranstaltung, die allen Anwesenden ein stolzes Lächeln ins Gesicht zauberte.

Den neuen Schülerinnen und Schülern wünschen wir natürlich nur das Beste – vor allem eine erfolgreiche Schulzeit.

Der Ausflug zu den Bienen

Ein Bericht von Leon Szymkowiak, 7Ra

Am 24.5.2022 trafen wir (die Klasse 7Ra) uns zur 2. Stunde in der Pausenhalle unserer Oberschule  und liefen dann am Kanal entlang nach Lüder. Als wir bei der Imkerin Frau Bauck ankamen, wurden wir freundlich begrüßt, Dann wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir durften als erstes das Wachs von den Waben abmachen, danach durften wir die fertigen Waben in eine Schleuder packen und schleudern. Anschließend haben wir den Honig probiert und er war sehr lecker. Dann gingen wir zu den Bienenstöcken und schauten uns die Bienen aus der Nähe an. Am Ende der 5. Stunde liefen wir am Kanal entlang  zurück zur Schule, doch leider regnete es stark. Kurz vor Ende der 6. Stunde kamen wir an und liefen nach Hause. Der Ausflug war toll!

Pizza in 3D

Unter dem Motto „Meine Lieblingspizza“ kreieren die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs ihre persönliche „Pizza 🍕 Individuale“. Dabei ist erlaubt was schmeckt! Ob knackige Paprika, herzhafte Salami, süße Ananas 🍍 oder auch ein Spiegelei als Topping. Die aromatischen Zutaten springen dem Betrachter dabei nicht nur durch ihre individuelle Farbigkeit ins Auge, sondern lassen durch den dreidimensionalen Aufbau echtes Pizzafeeling entstehen. So macht Kunst doch Geschmack auf mehr! 😃

Vorsicht an der Bahnsteigkante!

Rouven Hennig und Matthias Lange, Fachreferenten Prävention der Deutschen Bahn Sicherheit des Regionalbereichs Nord, nahmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5. und 6. am 22. und 25. April mit auf eine spannende Bahnreise.

Nicht, wie man denken würde, per Bahn, sondern direkt in der Oberschule waren die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs mitten drin im Bahnhofsgeschehen.

Unterstützt durch den Animationsfilm „Olis Chance“, einer anschließenden Präsentation mit Hintergrunderklärungen und Fotos, veranschaulichenden Experimenten sowie einer Urkundenverleihung, wurden Impulse für das sichere Verhalten im Bahnverkehr vermittelt.

Susanne Petsch, Dipl. Sozialpädagogin: „Viele Schüler kommen mit dem Fahrrad, dem Schulbus oder auch der Bahn zur Schule. Sie werden mobiler und präventive Angebote leisten einen Beitrag zur Unterstützung der Selbständigkeit.“

Der animierte Film, in dem Oli, ein ca. 12 jähriger Junge, an den Bahngleisen spielt, gibt einen altersangemessenen, aber auch realistisch dramatischen Einblick in die Gefahrenpunkte des Bahnverkehrs. Oli macht Bekanntschaft mit drei Kindern, die von ihren Erlebnissen berichten. Oli hört von Starkstrom, Sogwirkung und Unfällen an Bahnübergängen. Für ihn nimmt, Gott sei Dank, alles ein gutes Ende.

In der darauffolgenden Präsentation erkannten viele schnell ihre eigenen Bahnhöfe und Bahnübergänge. Die sonst so unrealen Gefahren waren plötzlich begreifbar und die Kinder in der Eigenverantwortung, sich sicher zu bewegen.

Auf einem Foto stapelt ein Kind Steine auf den Gleisen. Ein ICE ist im Hintergrund zu sehen. Selbstverständlich ein bearbeitetes Bild und dennoch so real, dass Kevin bemerkte: „Das ist so gefährlich! Mutproben und Späße an den Bahnsteigen und Gleisen sollte man lieber nicht machen.“

Steine gestapelt, können Züge eingleisen lassen oder zu Geschossen werden, die andere verletzen können. Unachtsames Spielen am Handy kann verhindern, dass der herannahende Zug wahrgenommen werden kann.

Isabella (Jg. 5): „Man muss jederzeit aufpassen. Der Bahnsteig ist ein sehr gefährlicher Bereich. Eltern sollten mal lieber an der Bahnsteigseite gehen und Kinder innen.“

Schilder, an denen so mancher oft achtlos vorbeigeht, wurden besprochen und bekamen Sinn. Alexander (Jahrgang/ Jg. 6): „Ich wollte schon immer mal wissen, was das alles sein soll.“

Die weiße Bahnsteigmarkierung gibt nicht nur blinden Menschen Orientierung, sondern ist für alle das Abstandszeichen, das erst beim Stehen der Züge übertreten werden darf, ansonsten ist die mitreißende Sogwirkung zu stark. Jolina (Jg. 5): „Die weiße Linie an den Bahnhöfen ist eine Art Abstand, damit nichts passiert.“

Verena Brinkop, Dipl. Sozialpädagogin an der Oberschule: “Das Programm war eine gute Mischung, anschaulich und sensibilisierend. Durch das Einbeziehen der Fotos aus Bad Bodenteich wurde der Themenbereich für die Kinder realitätsnah. “

Die Urkunden und gesammelten Informationen konnten alle abschließend mit nach Hause nehmen. Die kleinen Mitbringsel werden im 5. Jahrgang die Geburtstagsbox gut füllen und im 6. Jahrgang eine Tombola erweitern.

Susanne Petsch: „Die Kinder waren aufmerksam bei der Sache und stellten interessiert Fragen. Wir freuen uns auf weitere Aktionen mit den beiden Fachreferenten der Deutschen Bahn Sicherheit.“

Bis 2020 wurde ein Teil der Bahnprävention von der Bundespolizei übernommen. Weiterentwickelt wird es nun von den Fachreferenten der Deutschen Bahn, an die sich interessierte Schulen wenden können.

(Geschrieben von Susanne Petsch)

Foto 1:           Herr Hennig/ Jg. 5

Foto 2:           Herr Hennig/ Herr Lange / Jg. 5

Foto 3:           Klasse 6b, von li nach re – Herr Hennig, Frau Andreessen und Frau

                        Bernhardt (Klassenlehrerinnen), Herr Lange

„Sieben auf einen Streich!“ 

Märchenhafter Zuwachs an unserer Oberschule

Mit großer Freude können wir vermelden, dass unsere Oberschule zuckersüßen Zuwachs bekommen hat! 

Mehrere Wochen lang konnte man beobachten, wie unsere Schulhündin Elli von Tag zu Tag etwas mehr wurde. Doch nicht etwa zu viele Leckerlies waren der Grund für Ellis Zunahme, sondern ihre erste Trächtigkeit! Hündinnen nehmen während ihrer Trächtigkeit –so heißt die Schwangerschaft bei Hunden- ca. 15 bis 25 Prozent ihres Körpergewichtes zu. Allerdings müssen sie es nicht so lange mit sich herumtragen wie wir Menschen, denn nach gut zwei Monaten kommen die Welpen zur Welt. 

Und jetzt war es auch endlich bei uns soweit! 

Am 15. April hat unsere fleißige Elli sieben gesunde Welpen zur Welt gebracht : ) : ) 

Fünf niedliche Hündinnen und zwei fidele Rüden erblickten gesund das Licht der Welt. Während Elli jetzt in erster Linie ausruhen und ihre Babys säugen muss, hat unsere Schulsozialpädagogin und Hundemama Frau Brinkop natürlich richtig quirlig viel Leben zuhause. Die Kleinen müssen nach der für alle anstrengenden Geburt jetzt erst einmal Kraft an Mama Ellis Gesäuge tanken, aber in nicht allzu ferner Zeit werden die sieben drolligen Zwerge auf tapsigen Schritten anfangen die Welt zu erkunden. In dieser Zeit hat unsere Elli natürlich erst mal schulfrei, damit sie sich liebevoll um ihre kleine Rasselbande kümmern kann. 

Wenn die kleinen Strolche dann groß genug sind, dass sie ohne ihre Mama in der Welt bestehen könnt, werden sie von Frau Brinkop in ein liebevolles Zuhause vermittelt. So können nicht nur wir an unserer Oberschule eine tolle Zeit mit unserer Elli haben, sondern auch in anderen Familien wird mit Ellis Kindern viel Leben und Freude einziehen!

Und hier ein Update von unseren Hundemüttern Elli und Frau Brinkop:

Unsere ersten vierzehn Tage:

Elli füllt ihre Mutterrolle voll aus und genießt zwischendurch auch gern mal die Kuscheleinheiten mit ihrem Nachwuchs. Die Welpen sind bisher noch blind und taub und verbringen ihren Alltag mit schlafen, essen und wachsen. Die ersten Welpen bringen bereits über 1000g auf die Waage. Demnächst werden sie ihre Augen öffenen und das Gehör wird sich ausbilden.

Unsere Oberschule engagiert sich für den Frieden

Wie Menschen überall auf der Welt ist natürlich auch unsere Schulgemeinschaft schockiert vom Angriff Russlands auf die Ukraine.

Seit dem 24.02.22 erreichen uns täglich neue Schreckensnachrichten und furchtbare Bilder aus dem vom Krieg getroffenen Land. Das lässt natürlich auch an unserer Oberschule niemanden kalt und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitende führen intensive Gespräche über das Grauen. Jeder hilft in seinem Bereich, sei es bei der Anmeldung, dem Unterrichten oder auch einfach dem herzlichen Willkommenheißen unserer neuen Geflüchteten. Schnell entstand der Gedanke den sehnlichen Wunsch nach Frieden auf vielfältige Art und Weise auszudrücken.

Hierbei zeigte die Klasse 6a unter Führung von Frau Buhr besonderes Engagement. Man organisierte eine große, ehemalige Wandkarte, auf deren Rückseite ironischerweise noch die alte Sowjetunion eingezeichnet ist. Durch einige fleißige Schüler des 10. Jahrgangs wurde diese dann großflächig mit den Farben der Ukraine – blau und gelb- grundiert. Mit ihrer eigenen 6a und Schülern des 8. Jahrgangs recherchierte Frau Buhr dann, in welchen Ländern der Welt gerade überall Krieg tobt. Die Flaggen dieser Länder wurden ausgedruckt, ausgeschnitten und in den jeweiligen Landesfarben ausgemalt. Zu jedem Land recherchierte die 6a dann das Wort Frieden in der jeweiligen Landessprache. Um diese besondere Leistung aller Beteiligten zu würdigen und für jeden Besucher unserer Schule ein deutliches Zeichen zu setzen, hat die so erstellte Karte einen zentralen Platz in unserer Pausenhalle bekommen. Darüber hinaus fertigten viele Schülerinnen und Schüler Friedenstauben aus Papier an, die zahlreiche Fenster, Türen und Treppenaufgänge schmücken und schon von außen zeigen, was unserer Oberschule von Krieg als politischem Mittel hält- absolut nichts! Das gemeinsame Arbeiten an diesen Friedensprojekten ist umso wichtiger, als hierbei Menschen unterschiedlichster Herkunft Hand in Hand arbeiten, sich austauschen und merken, dass Frieden für alle das gemeinsame Ziel ist. Das ist in dieser schweren Zeit besonders wichtig, damit die Kinder und Jugendlichen merken, dass sich natürlich auch die Mitschüler mit Russisch als Muttersprache den Frieden wünschen und unser Schulfrieden weiterhin gut erhalten bleibt.

Im Sinne dieser Gemeinsamkeit wurde dann auch mit der gesamten Klasse zwei Wochen lang ein mehrstrophiges Friedenslied einstudiert. Hierbei hat sich die Klasse 6a für einen spannenden Aufbau entschieden:

Die erste Strophe wird von Felek Karamac als Solo gesungen, die zweite Strophe singt Felek dann gemeinsam mit ihrer Mitschülerin Sophie Spors und in der dritten Strophe steigt dann die ganze Klasse 6a mit ein, um aus voller Kehle ein Signal für den Frieden zu senden.