Sucht- und Gewaltpräventionstage

Am 07. und 08.11.2019 fanden an der Oberschule Lastrup Sucht- und Gewaltpräventionstage statt. Die Schule möchte dadurch das Gesundheitsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler schärfen und präventiv auf Probleme und Gefahren von Sucht und Gewalt hinweisen. Für die Klassenstufen 5 – 10 wurden altersentsprechend Schwerpunkte gesetzt. In den unteren Jahrgängen standen Themen wie Klassenklima, Mobbing und Cybermobbing im Focus.

Unterstützung in Form von Sozialen Trainings bzw. Teamtrainings für die Klassen 5 und 6 erhielten die Oberschule dabei vom Kampfsporttrainer Georgios Toupas und der Kletterschule Werlte.

In den Klassen des 8. Jahrgangs waren die Erfahrungsberichte von Betroffenen in dem Themenbereich „Sucht“ sehr beeindruckend für die Schülerinnen und Schüler. So konnten die externen Referenten Jürgen Landwehr vom Kreuzbund und Frank Nuxoll von der „Selbsthilfegruppe Spielen“ im Landkreis Vechta darstellen, wie schnell der Weg in die Sucht geschehen kann und welche Auswirkungen problematischer Umgang mit Alkohol und Spielen hat.

Auch das Schutzengelprojekt des Landkreises Cloppenburg füllte die Präventionstage mit Angeboten. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 setzten sich im Projekt „Fit 4 Finance“ mit dem Thema Geld auseinander. Weitere Workshops in Zusammenarbeit mit dem Schutzengelprojekt für die Jahrgangsstufe 10 waren „Be Cool“ mit dem Schwerpunkt Zivilcourage und Action. Hierbei fuhr der gesamte Jahrgang auf den Verkehrsübungsplatz nach Cloppenburg. Ziel war es, das Gefahrenbewusstsein im Straßenverkehr durch praktische Übungen und Hintergrundinformationen zu schärfen.

In zwei spannenden Tagen wurden in der Oberschule viele Themen im Bereich der Sucht- und Gewaltprävention bearbeitet. Doch sind diese nur kleine Bausteine. Prävention kann nicht nur in der Schule stattfinden, sondern muss auch zu Hause Thema sein. „Wenn nur die Schule mit den Schülerinnen und Schülern über Themen wie Medienkonsum oder Alkoholmissbrauch spricht, so werden die Präventionstage wenig Effekt haben“, so der Schulsozialpädagoge Daniel Obuch, der die Veranstaltungen organisiert hat.