{"id":49,"date":"2018-03-25T15:47:08","date_gmt":"2018-03-25T13:47:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.nibis.de\/opgs\/?page_id=49"},"modified":"2024-08-07T18:00:58","modified_gmt":"2024-08-07T16:00:58","slug":"projekttag","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/opgs\/unterricht\/projekttag\/","title":{"rendered":"Projekt"},"content":{"rendered":"\n<p>[:de]<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"994\" height=\"1016\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/opgs\/files\/2024\/04\/Projektrad-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2082\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/opgs\/files\/2024\/04\/Projektrad-1.jpg 994w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/opgs\/files\/2024\/04\/Projektrad-1-768x785.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 994px) 100vw, 994px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Durch den teilgebundenen Ganztag haben wir Zeit und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen vielperspektivischen, f\u00e4cher\u00fcbergreifenden und zeitintensiveren Sachunterricht in Projektform gewonnen. An drei Tagen die Woche dreht sich ab 12 Uhr alles um die sch\u00fcler- und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit elementaren und alltagsbezogenen Themen der Lebenswelt der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Die f\u00fcnf Perspektiven des Sachunterrichts \u201eTechnik\u201c, \u201eNatur\u201c, \u201eRaum\u201c, \u201eGesellschaft und Politik\u201c sowie \u201eZeit und Wandel\u201c k\u00f6nnen so nachhaltig und ausgiebig erfahren, erprobt und vertieft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Sinne der Demokratief\u00e4higkeit werden au\u00dferdem die Selbstbestimmung, Mitbestimmung, Solidarit\u00e4t und Gleichberechtigung geschult.<br \/>Beim jahrgangs\u00fcbergreifenden Arbeiten werden soziale Kompetenzen der Sch\u00fcler*innen gesteigert und die Pers\u00f6nlichkeitsbildung im Miteinander gest\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Projekte ersetzen weitestgehend den Sachunterricht, schaffen aber auch f\u00e4cher\u00fcbergreifende Zusammenh\u00e4nge zu allen anderen Unterrichtsf\u00e4chern &#8211; \u00fcber die Themenwochen hinaus.<br \/>So begleitet jedes der vier Jahresthemen Ihr Kind ein ganzes Quartal von Ferien zu Ferien. Sie sind herzlich eingeladen uns w\u00e4hrend eines Themas in jeder denkbaren Form zu unterst\u00fctzen. Greifen Sie die Themen gerne auch zu Hause auf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gestaltung unserer Projektzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Warum klebt die Zunge am Eis? Wie fliegt ein Flugzeug? Was ist Auftrieb im Wasser? Wie bauen V\u00f6gel ihre Nester? Und was ist eigentlich eine Trosse? &#8211; So oder so \u00e4hnlich klingen die Fragen der Kinder, die den Kern der Projektzeit bilden. Es sind Fragen, die sie wirklich interessieren und an denen sie weitestgehend selbstst\u00e4ndig forschen. Dabei stehen der Weg und das eigene Handeln im Vordergrund \u2013 ganz im Sinne des Forschenden Lernens nach Weddehage und Wei\u00dfenborn. Im Folgenden m\u00f6chten wir Ihnen erkl\u00e4ren, wie Ihre Kinder in unserer Projektzeit lernen, Fragen finden und forschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedes neue Projektthema beginnen wir gemeinsam mit den Kindern philosophierend, indem wir Impulse mithilfe von Bildkarten, B\u00fcchern und weiteren Anschauungsmaterialien setzen. Die Kinder finden Assoziationen zum Thema, sammeln erste Fragen und denken \u00fcber m\u00f6gliche Antworten nach. Ebenfalls eignen sich die Kinder Wissen an, indem sie Aufgaben bearbeiten, Vortr\u00e4ge h\u00f6ren oder Videos zum Thema schauen, Texte lesen oder au\u00dferschulische Lernorte besuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Start in das Forschende Lernen gestaltet jedes Kind eine individuelle Forschersonne zu dem Thema oder zu einer eigenen pers\u00f6nlich bedeutsamen Forscherfrage, die dem Thema entspringt. Die Forschersonne ist eine Mischform aus einer Mindmap und einem Cluster, in die alle Assoziationen niedergeschrieben werden, welche anschlie\u00dfend in gemeinsame Kategorien geb\u00fcndelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kinder w\u00e4hlen einen Schwerpunkt und erarbeiten m\u00f6gliche Forscherwege, um ihrer Frage auf den Grund zu gehen. Die Forscherwege sind sehr vielf\u00e4ltig: beispielsweise in der Bibliothek nach passenden B\u00fcchern suchen, im Umfeld der Schule Menschen nach ihrer Meinung bzw. Wissen fragen, im Internet recherchieren, ein Modell bauen oder ein Experiment durchf\u00fchren. Dabei werden individuelle Lernziele mit den Kindern besprochen, wodurch sie in diesem Entscheidungsprozess eine hohe Autonomie und Bedeutsamkeit ihrer eigenen F\u00e4higkeiten erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend gehen die Kinder ihre geplanten Forscherwege. Dabei ist es wichtig, dass sie dies selbst tun, erfahren und dabei lernen. Die Erwachsenen begleiten den Prozess, stellen Fragen und unterst\u00fctzen bei Entscheidungen. Fehler und Umwege, an denen die Kinder wachsen k\u00f6nnen sind erw\u00fcnscht und wichtig. So wird das Selbstvertrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten gest\u00e4rkt. Die Kinder unterst\u00fctzen sich gegenseitig, indem sie sich in Forscherkonferenzen austauschen und sich gegenseitig von ihren Pl\u00e4nen berichten. Sie dokumentieren ihre Lernwege, Vorgehensweisen und Ergebnisse in Forscherheften oder Forschermappen. Zum Abschluss des Forschenden Lernens pr\u00e4sentiert jedes Kind seine Ergebnisse und zeigt dadurch, was es gelernt hat. Unter anderem werden Forschertische, an denen Fragen beantwortet werden aufgebaut, Plakate gezeigt oder Versuche vorgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel des Forschenden Lernens ist die Entwicklung personaler Kompetenzen wie Beharrlichkeit, Erh\u00f6hen der Frustrationstoleranz und geplantes, zielgerichtetes Vorgehen. Wir wollen Grundlagen f\u00fcrs Lernen schaffen und den Kindern eine wissenschaftliche Haltung n\u00e4herbringen: Staunen, Wundern, Fragen, Nachforschen, Planen und Durchf\u00fchren. Die Kinder setzen sich vertiefend mit Wissen auseinander, indem sie Wissen vermittelt bekommen und selbstgesteuerte Lernwege nutzen, um sich mit Problemen ihrer Lebenswelt auseinanderzusetzen und selbst Wissen hervorbringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die f\u00fcnf Perspektiven<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"1244\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/opgs\/files\/2024\/08\/Perspektivmodell_metacom.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2115\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/opgs\/files\/2024\/08\/Perspektivmodell_metacom.jpeg 1280w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/opgs\/files\/2024\/08\/Perspektivmodell_metacom-768x746.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>An dem Perspektivmodell k\u00f6nnen Inhalte und Fragen der Kinder zu einem \u00fcbergeordneten Thema einer Richtung zugeordnet werden. Durch das Einordnen wird den Kindern die Vielperspektivit\u00e4t eines Lernfelds deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u><strong>Technik<\/strong><\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Technisches Lernen im Sachunterricht geschieht im Spannungsfeld zwischen<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 den technischen Erfahrungen, die Kindern zug\u00e4nglich sind, und<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 den technischen Inhalten und Verfahren aus der Perspektive der Technik- und Humanwissenschaften.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u><strong>Natur<\/strong><\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die naturwissenschaftliche Perspektive des Lernens steht im Spannungsfeld zwischen<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 dem Erleben und Deuten von Naturph\u00e4nomenen durch die Kinder und<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 den inhaltlichen und methodischen Angeboten der Naturwissen-schaften.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u><strong>Raum<\/strong><\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Raumbezogenes Lernen findet im Spannungsfeld zwischen<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 den von Kindern erfahrenen r\u00e4umlichen Gegebenheiten und<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 den inhaltlichen und methodischen Angeboten der Raumwissenschaften statt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u><strong>Gesellschaft und Politik<\/strong><\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sozial- und kulturwissenschaftliches Lernen findet im Spannungsfeld zwischen<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 den Erfahrungen des Zusammenlebens, die Kindern zug\u00e4nglich sind, und<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 den inhaltlichen und methodischen Angeboten aus der Perspektive der Sozial und Kulturwissenschaften statt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><u><strong>Zeit und Wandel<\/strong><\/u><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Historisches Lernen im Sachunterricht geschieht im Spannungsfeld zwischen<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 der Erfahrung des Wandels, die Kindern zug\u00e4nglich ist, und<\/p>\n\n\n\n<p>\u00b7 den inhaltlichen und methodischen Angeboten aus der Perspektive der Geschichtswissenschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Gesellschaft f\u00fcr Didaktik des Sachunterrichts (GDSU):<\/p>\n\n\n\n<p>Perspektivrahmen Sachunterricht<\/p>\n\n\n\n<div id=\"txt_305\">\n<h1 class=\"Wp-\u00dcberschrift-1-P\">\u00a0<\/h1>\n<\/div>\n\n\n\n<p>[:en]<\/p>\n\n\n\n<p>[:]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[:de] Durch den teilgebundenen Ganztag haben wir Zeit und M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen vielperspektivischen, f\u00e4cher\u00fcbergreifenden und zeitintensiveren Sachunterricht in Projektform gewonnen. 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