{"id":117,"date":"2019-02-05T21:08:37","date_gmt":"2019-02-05T20:08:37","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/pestapbg\/?page_id=117"},"modified":"2024-02-20T18:17:10","modified_gmt":"2024-02-20T17:17:10","slug":"2-systematische-berufsorientierung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/pestapbg\/2-systematische-berufsorientierung\/","title":{"rendered":"2. Systematische Berufsorientierung"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 10pt\">Zur Erreichung der Erlassvorgaben (mindestens 60 Tage Berufsorientierung) und unserer Ziele im Rahmen der Berufsorientierung und Berufsbildung werden vielf\u00e4ltige Ma\u00dfnahmen bzw. Projekte durchgef\u00fchrt, wie die folgende \u00dcbersicht zeigt:<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-130\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/pestapbg\/files\/2019\/02\/Tabelle_Berufsori.png\" alt=\"\" width=\"607\" height=\"704\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/pestapbg\/files\/2019\/02\/Tabelle_Berufsori.png 607w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/pestapbg\/files\/2019\/02\/Tabelle_Berufsori-259x300.png 259w\" sizes=\"auto, (max-width: 607px) 100vw, 607px\" \/><\/p>\n<h1 id=\"a2\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.1 Berufsorientierung als gesamtschulische Aufgabe am Beispiel ausgew\u00e4hlter Unterrichtsf\u00e4cher<\/span><\/h1>\n<p class=\"alignjustify\"><span style=\"font-size: 10pt\">Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler m\u00fcssen \u00fcber die Kompetenz verf\u00fcgen, ihre eigenen W\u00fcnsche, Interessen, F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten mit den Anforderungen und M\u00f6glichkeiten in der Arbeitswelt abzugleichen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt\">\u201eZiel ist es, zusammen mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern Vorstellungen \u00fcber das Arbeits- und Berufsleben und eigene T\u00e4tigkeits- und Berufsw\u00fcnsche zu entwickeln, die in Zusammenarbeit mit den Reha-Beratungen der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit in unterschiedliche Ma\u00dfnahmen umgesetzt werden.\u201c (Berufs- und Studienorientierung, Nieders\u00e4chsisches Kultusministerium 2017 Hannover, Seite 22)<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt\">Die Berufsorientierung ist ein gesamtschulischer Prozess, wozu auch der Fachunterricht beitr\u00e4gt. Dazu sind in den einzelnen Arbeitspl\u00e4nen der unterschiedlichen F\u00e4cher berufsorientierende Themenfelder verankert.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt\">Gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen unterliegen einem st\u00e4ndigen Strukturwandel. Flexibilit\u00e4t, Mobilit\u00e4t und die Bereitschaft, sich neues Wissen anzueignen, stellen unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler vor gro\u00dfe Aufgaben.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt\">Im Mittelpunkt der oben genannten F\u00e4cher muss neben dem fachbezogenen Kompetenzerwerb der Erwerb fach\u00fcbergreifender Kompetenzen stehen, der es den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern erm\u00f6glicht, ein selbst\u00e4ndiges und eigenverantwortliches Leben zu f\u00fchren und individuelle, berufs-, arbeits- und gemeinschaftsbezogene Lebenssituationen zu bew\u00e4ltigen. Unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollen bef\u00e4higt werden, den \u00dcbergang von der Schule in das Erwerbsleben zu schaffen und den Alltag selbst\u00e4ndig zu organisieren. In den Arbeitsprozess eingegliedert zu sein, ist eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr die Teilhabe unserer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an der Gesellschaft. \u00dcber Arbeit integrieren sich junge Erwachsene in die wirtschaftlichen, technischen und haushaltsbezogenen Strukturen und sind zugleich gefordert, diese auch mitzugestalten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt\">Unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollen durch praxisbezogene Anteile Handlungsm\u00f6glichkeiten erkennen und nutzen, so dass sie bef\u00e4higt werden, wirtschaftlich verantwortungsvolle Entscheidungen im gesellschaftlichen und privaten Bereich zu treffen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt\">Die F\u00f6rderung der Selbst\u00e4ndigkeit tr\u00e4gt dazu bei, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowohl ihre F\u00e4higkeiten zur Selbst- und Mitbestimmung als auch zur Solidarit\u00e4t innerhalb der Gesellschaft wahrnehmen k\u00f6nnen. Eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und au\u00dferschulischen Partnern (Arbeitsagentur, Betriebe, etc.) ist f\u00fcr die Umsetzung der zentralen Ziele unerl\u00e4sslich. (siehe Ma\u00dfnahmen und Projekte zur systematischen Berufsorientierung).<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt\">Der Unterricht an unserer Schule soll Interesse an der k\u00fcnftigen Berufswelt wecken, aber auch falsche Erwartungen richtig stellen. Indem den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern erm\u00f6glicht wird, ein hohes Ma\u00df an Selbst\u00e4ndigkeit zu erlangen, wird der Gefahr sozialer Abh\u00e4ngigkeit entgegen gewirkt.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt\">Um den Anforderungen in ihrem sp\u00e4teren Beruf gerecht zu werden, vermitteln wir unseren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die entsprechenden Schl\u00fcsselqualifikationen. Dabei steht das selbst\u00e4ndige Lernen wie auch die Teamf\u00e4higkeit\u00a0\u00a0im Vordergrund.<\/span><\/p>\n<h1 id=\"a3\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.1.1 Hauswirtschaft<\/span><\/h1>\n<p class=\"alignjustify\"><span style=\"font-size: 10pt\">Das Fach Hauswirtschaft liefert einen wesentlichen Beitrag zur Bildung von Sach- und Handlungskompetenzen, die f\u00fcr eine konkrete Realisierung der Alltagsbew\u00e4ltigung und Lebensgestaltung von Bedeutung sind.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt\">Der Hauswirtschaftsunterricht leistet dar\u00fcber hinaus einen Beitrag zur Berufsorientierung und Berufsfindung als zentrale Bildungsaufgabe. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler orientieren sich im Bereich hauswirtschaftlicher Berufe und werden sensibilisiert f\u00fcr das Spannungsfeld Beruf und Familie.<\/span><\/p>\n<table class=\"contenttable\" style=\"height: 342px\" border=\"0\" summary=\"\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 26px\">\n<th class=\"contenttable\" style=\"height: 26px\">Inhalte<\/th>\n<th class=\"contenttable\" style=\"height: 26px\">Berufsorientierung<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 316px\">\n<td class=\"contenttable1 contenttablecell1\" style=\"height: 316px\">\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Rezepte lesen und verstehen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">gemeinsames Kochen und Anrichten der Speisen in Gruppen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Hygienevorschriften und Unfallverh\u00fctungsma\u00dfnahmen kennenlernen und einhalten<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Erlernen und Einhalten einfacher Kommunikations- und Verhaltensregeln am Tisch beim gemeinsamen Essen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">K\u00fcche nach Gebrauch wieder gemeinsam reinigen und ordnen<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td class=\"contenttable1 contenttablecell2\" style=\"height: 316px\">\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">genaues Arbeiten nach Anleitung<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Arbeitsabl\u00e4ufe verstehen und durchf\u00fchren<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Arbeiten im Team, Absprachen treffen k\u00f6nnen und einhalten<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Einhalten von einfachen Vorschriften zur Hygiene und Unfallverh\u00fctung<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Erlernen von Verhalten- und Kommunikationsregeln am Tisch (Pausenzeiten am Arbeitsplatz)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Arbeitsplatz aufr\u00e4umen und reinigen, sachgerechter Umgang mit Reinigungsmitteln<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h1 id=\"a4\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.1.2 Technik<\/span><\/h1>\n<p>Unser Technikunterricht erm\u00f6glicht den Sch\u00fcler*innen ein Orientierungswissen zu erwerben, dass sie zu einem verantwortungsvollen Handeln im Alltag und sp\u00e4terem Beruf bef\u00e4higt. Alle Lebensbereiche unserer Gesellschaft werden zunehmend durch Technik gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Der Technikunterricht in der Pestalozzischule leistet einen gro\u00dfen Beitrag zur Berufsorientierung. Die Sch\u00fcler*innen lernen somit technische Berufsfelder und damit verbundene T\u00e4tigkeiten in der praktischen Arbeit kennen. Durch die Arbeit mit unterschiedlichen Werkstoffen und Werkzeugen k\u00f6nnen wir individuelle Begabungen erkennen und Interessen f\u00f6rdern.<\/p>\n<table class=\"contenttable\" style=\"width: 103.257%;height: 442px\" border=\"0\" summary=\"\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"contenttable\" style=\"width: 51.303%\">Inhalte<\/th>\n<th class=\"contenttable\" style=\"width: 48.697%\">Berufsorientierung<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"contenttable1 contenttablecell1\" style=\"width: 51.303%\">\n<ul>\n<li>Bohrmaschinenf\u00fchrerschein<\/li>\n<li>Bau eines Holzfahrzeuges mit R\u00e4dern, Achsen und Lenkung (Transport)<\/li>\n<li>Kleinere Reparaturen\/ Renovierungen in der Schule (Renovieren und Bauen)<\/li>\n<li>\u201eHei\u00dfer Draht\u201c (Stromkreis)<\/li>\n<li>Schl\u00fcsselanh\u00e4nger (Bearbeitung von Metall)<\/li>\n<li>Computer als Arbeitsger\u00e4t in der Technik (Programmierung und Steuerung)<\/li>\n<li>Elektronischer Windrichtungsanzeiger (Erneuerbare Energien)<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td class=\"contenttable1 contenttablecell2\" style=\"width: 48.697%\">\n<ul>\n<li>technische Berufsfelder praktisch kennenlernen<\/li>\n<li>sachgerechter Umgang mit Werkzeugen, Maschinen und Materialien<\/li>\n<li>Sicherheits- und Unfallverh\u00fctungsvorschriften kennen und befolgen<\/li>\n<li>selbst\u00e4ndig Handeln lernen, strukturieren und planen<\/li>\n<li>Teamf\u00e4higkeit entwickeln<\/li>\n<li>gewissenhaftes und genaues Arbeiten<\/li>\n<li>skizzieren, modellieren, technisches Zeichnen<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h1 id=\"a5\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.1.3 Neue Technologien<\/span><\/h1>\n<p>Sch\u00fcler*innen auf ihre gegenw\u00e4rtige und voraussichtlich zuk\u00fcnftige Lebenswelt vorzubereiten ist allgemeiner Bildungsauftrag. Auch Sch\u00fcler*innen der F\u00f6rderschule mit dem Schwerpunkt Lernen sind durch die Neuen Technologien in der konkreten Gegenwart, in der zuk\u00fcnftigen Arbeits- und Berufswelt sowie in Familie, Freizeit und \u00d6ffentlichkeit konkret betroffen:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Computer spielt in der privaten Nutzung der Sch\u00fcler*innen eine immer gr\u00f6\u00dfere Rolle, oftmals aber nur in Form von Computerspielen. Ein weitergehender, kompetenter Umgang mit dem Computer, den die Schule zu vermitteln hat, ist heute Grundvoraussetzung f\u00fcr die Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben.<\/li>\n<li>Handwerk und Industrie setzen in immer gr\u00f6\u00dferem Umfang Computer ein. Unsere Sch\u00fcler*innen m\u00fcssen auf diese neuen Qualifikationsanforderungen vorbereitet werden.<\/li>\n<\/ul>\n<table class=\"contenttable\" border=\"0\" summary=\"\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"contenttable\">Inhalte<\/th>\n<th class=\"contenttable\">Berufsorientierung<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"contenttable1 contenttablecell1\">\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Aufbau\/Funktion von Maus und Tastatur als Eingabeger\u00e4te kennen lernen\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Daten ausw\u00e4hlen und markieren\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Dokumente schlie\u00dfen &#8211; \u00f6ffnen &#8211; suchen &#8211; drucken\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Grundprinzip der digitalen Datenverarbeitung kennen lernen<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td class=\"contenttable1 contenttablecell2\">\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">elektronische Post empfangen und versenden (Anmeldung BBS)\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Dokumente verwalten (Lebenslauf)\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Suchmaschinen im Web nutzen (Berufserkundung)\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">mit Tabellen rechnen<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h1>2.1.4 Informatik<\/h1>\n<p>Ab dem Schuljahr 2023\/2024 wird das Fach Informatik im Sekundarbereich I der allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen als Pflichtfach eingef\u00fchrt. Das Fach wird im Schuljahr 2023\/24 im 10. Schuljahrgang im Umfang von einer Jahreswochenstunde eingef\u00fchrt und im darauffolgenden Schuljahr 2024\/2025 im gleichen Umfang im 9. Schuljahrgang \u2013 und zwar als Erweiterung zur bisher geltenden Stundentafel.<\/p>\n<p>Die moderne Gesellschaft, in der sich die Sch\u00fcler*innen bew\u00e4hren m\u00fcssen, wird in hohem Ma\u00dfe von Informations- und Kommunikationstechnologien bestimmt und zunehmend von automatisierten Prozessen durchdrungen. Das betrifft in gleicher Weise das private, das berufliche und das gesellschaftliche Umfeld. Ein Grundverst\u00e4ndnis der verwendeten Technologien ist daher Voraussetzung, um ein selbstbestimmtes Leben in dieser Umgebung f\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Informatikunterricht bef\u00e4higt die Sch\u00fcler*innen zum reflektierten und verantwortungsbewussten Umgang mit Informatiksystemen. Bei der Verwendung informatischer Werkzeuge und Arbeitstechniken zur Probleml\u00f6sung erfahren die Sch\u00fcler*innen die M\u00f6glichkeiten und Grenzen sowie Chancen und Risiken dieser Systeme.<\/p>\n<table class=\"contenttable\" style=\"width: 100%\" border=\"0\" summary=\"\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"contenttable\" style=\"width: 49.0228%\">Inhalte<\/th>\n<th class=\"contenttable\" style=\"width: 50.9772%\">Berufsorientierung<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"contenttable1 contenttablecell1\" style=\"width: 49.0228%\">\n<ul>\n<li>lesen Sensoren aus und steuern Aktoren an<\/li>\n<li>implementieren einen Algorithmus zur Steuerung einer technischen Komponente.<\/li>\n<li>entwickeln und implementieren einen Algorithmus in einer grafischen Programmiersprache auf experimentelle Weise.<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td class=\"contenttable1 contenttablecell2\" style=\"width: 50.9772%\">\n<ul>\n<li>Steuern und Programmieren von CNC-Maschinen<\/li>\n<li>benennen und beschreiben Handlungsabl\u00e4ufe aus ihrer Lebenswelt<\/li>\n<li>strukturieren Handlungsabl\u00e4ufe in logische Teileinheiten<\/li>\n<li>L\u00f6sen von Problemstellungen mithilfe von Algorithmen (Teamarbeit)<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h1><span style=\"font-size: 10pt\">2.1.5 Naturwissenschaften<\/span><\/h1>\n<p class=\"alignjustify\"><span style=\"font-size: 10pt\">Naturwissenschaftliche Grundbildung erm\u00f6glicht eine aktive Teilhabe an gesellschaftlicher Kommunikation und Meinungsbildung \u00fcber technische und naturwissenschaftliche Forschung und ist deshalb wesentlicher Bestandteil von Allgemeinbildung.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt\">Dar\u00fcber hinaus bietet sie eine Orientierung f\u00fcr naturwissenschaftlich-technische Berufsfindung.<\/span><\/p>\n<table class=\"contenttable\" border=\"0\" summary=\"\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<th class=\"contenttable\">Inhalte<\/th>\n<th class=\"contenttable\">Berufsorientierung<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td class=\"contenttable1 contenttablecell1\">\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Versuchsanleitung lesen und umsetzen\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Aufbau von Versuchen unter Beachtung von Sicherheitshinweisen\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Abbau und Aufr\u00e4umen von Materialien\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Bearbeitung von speziellen Themengebieten<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<td class=\"contenttable1 contenttablecell2\">\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">genaues, schrittweises Arbeiten nach Anleitung\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Arbeit im Team unter Beachtung von Regeln\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">Ordnung und Sauberkeit\u00a0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 10pt\">\u201eDer elektrische Strom\u201c oder \u201eMechanik\u201c bieten Einblick in technische Berufe\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h1 id=\"a7\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.1.6 Arbeit und Wirtschaft<\/span><\/h1>\n<p>Der Unterricht orientiert sich an den curricularen Vorgaben der Oberschule. Schwerpunkt ist die Vor- und Nachbereitung der Sch\u00fclerbetriebspraktika. Wir unterst\u00fctzen die Sch\u00fcler*innen intensiv bei der Entscheidung f\u00fcr und Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz. Hierbei werden die Analysen der VHS und die R\u00fcckmeldungen aus dem Fachpraxistag an der BBS sowie die individuellen Sch\u00fclerw\u00fcnsche zugrunde gelegt. Weiterhin werden die Praktika intensiv vor- und nachbereitet. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auch auf dem Jugendarbeitsschutzgesetz sowie Infektionsschutzgesetz. Weiterhin werden Bewerbungstrainings sowie das Schreiben von Lebensl\u00e4ufen ge\u00fcbt (vgl. 2.2).<\/p>\n<h1 id=\"a8\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.2 Bewerbungstraining<\/span><\/h1>\n<p class=\"alignjustify\"><span style=\"font-size: 10pt\">Das Bewerbungstraining findet f\u00e4cher\u00fcbergreifend in den F\u00e4chern Deutsch, Arbeit und Wirtschaft\u00a0\u00a0und Neue Technologien\u00a0\u00a0 statt. In den jeweiligen F\u00e4chern werden die verschiedenen Informationen zur erfolgreichen Bewerbung herausgearbeitet und mit den anderen Teilgebieten verkn\u00fcpft.<\/span><\/p>\n<h1 id=\"a9\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.3 Kompetenzfeststellungsverfahren<br \/>\n<\/span><\/h1>\n<p>Die Volkshochschule Papenburg f\u00fchrt an mehreren Vormittagen im Schuljahr mit allen Sch\u00fclern der 8. Klassen verschiedene Tests (Berufsinteressentest (BIT), Praxis\/Geschicklichkeit (HAMET), Informationsverarbeitung, Teamf\u00e4higkeit etc.) durch. Alle T\u00e4tigkeiten und Verhaltensweisen werden von den VHS-Mitarbeitern protokolliert und beurteilt. Aus diesen Ergebnissen wird von jedem*jeder Sch\u00fcler*in ein Bericht erstellt, der die Kompetenzen und Fertigkeiten hervorhebt. Dieser Bericht kann bei der Berufsberatung als Entscheidungshilfe dienen.<\/p>\n<h1 id=\"a10\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.4 Zukunftstag<\/span><\/h1>\n<p>Sch\u00fcler*innen der Klassen 5 bis 10, erhalten die M\u00f6glichkeit im Rahmen des Zukunftstags einen Tag lang in Betrieben zu schnuppern und ihr Berufswahlspektrum zu erweitern. M\u00e4dchen haben die M\u00f6glichkeit, \u201etypische M\u00e4nnerberufe\u201c kennen zu lernen bzw. Jungen \u201etypische Frauenberufe\u201c.<\/p>\n<p>Vorzugsweise begleiten die Kinder Ihre Eltern oder Verwandte einen ganzen Tag lang an ihren Arbeitsplatz. Die Erfahrungsergebnisse werden anschlie\u00dfend in den Klassen pr\u00e4sentiert und reflektiert.<\/p>\n<h1 id=\"a11\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.5 Sch\u00fclerbetriebspraktikum<\/span><\/h1>\n<p>In den 8. und 9. Klassen findet jeweils ein 14-t\u00e4giges Sch\u00fclerbetriebspraktikum statt. Die Vor- und Nachbereitung der Praktika erfolgt im Arbeits- und Wirtschaftsunterricht. Die Praktika sollen in verschiedenen Ausbildungsberufen und -betrieben durchgef\u00fchrt werden. Jede*r Sch\u00fcler*in hat \u00fcber das jeweilige Praktikum eine Dokumentation anzufertigen. Die Praktikanten erhalten von den jeweiligen Betrieben eine differenzierte Bewertung zu ihren Leistungen und den erforderlichen grundlegenden Qualifikationen. Sie werden w\u00e4hrend der Praktikumszeit von dem*der Klassenlehrer*in betreut und in der Regel zweimal besucht.<\/p>\n<h1 id=\"a12\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.6 Informationsabend (BBS)<\/span><\/h1>\n<p>Einmal im Schuljahr findet f\u00fcr die Klassen 9 und 10 ein Elternabend mit Vertretern der Berufsbildenden Schulen statt. Schwerpunktm\u00e4\u00dfig werden die Eltern \u00fcber das Berufsschulsystem und die Anforderungen der einzelnen Schulformen informiert. Im Anschluss k\u00f6nnen Fragen im Plenum oder individuell gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<h1 id=\"a13\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.7 Fachpraxistag (BBS)<\/span><\/h1>\n<p>Auf der Basis eines Kooperationsvertrages mit den Berufsbildenden Schulen werden an jedem Freitag jeweils zehn Sch\u00fcler*innen in der Berufsschule Papenburg im Fachbereich Technik und Wirtschaft und im Fachbereich Hauswirtschaft und Soziales unterrichtet.<\/p>\n<p>Diese Kooperation zwischen der Pestalozzischule und der Berufsbildenden Schule Papenburg erm\u00f6glicht den Sch\u00fcler*innen einen Eindruck in ein sehr gro\u00dfes und f\u00fcr sie schwer \u00fcberschaubares Schulsystem. Auf diese Weise kann ihnen die Schwellenangst genommen werden. Weiterhin werden sie an die Anforderungen und Lerninhalte der Berufsschule herangef\u00fchrt, um sp\u00e4ter einen reibungslosen \u00dcbergang zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<h1 id=\"a14\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.8 Profilfachfindungswoche<\/span><\/h1>\n<p>F\u00fcr die 8. Klasse findet jeweils vor den Osterferien eine dreit\u00e4gige Profilfachfindungswoche an den Berufsbildenden Schulen statt. In dieser Zeit werden die Sch\u00fcler*innen in verschiedene Berufsschulzweige (gewerblich\/kaufm\u00e4nnischer oder hauswirtschaftlich\/sozialpflegerischer Bereich) eingeteilt und erhalten einen vertieften Einblick in den Alltag an der Berufsschule. Vorwiegend findet der Unterricht in den Werkst\u00e4tten statt, um einen sehr praxisnahen Eindruck der Profile einiger Berufe zu vermitteln.<\/p>\n<h1><span style=\"font-size: 10pt\">2.9 Bewerbungstraining 2.0<br \/>\n<\/span><\/h1>\n<p class=\"alignjustify\"><span style=\"font-size: 10pt\">Die Historisch-\u00d6kologische Bildungsst\u00e4tte bietet den Sch\u00fclern ein Projekt an, welches ihnen Paten zur Berufsorientierung zur Seite stellt. Personen aus unterschiedlichen Berufsfeldern unterst\u00fctzen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus dem 8. Schuljahrgang ehrenamtlich bei der Berufsorientierung. Diese 1:1 Betreuung erm\u00f6glicht eine ganz individuelle Anpassung. Die Begleitung und Unterst\u00fctzung erfolgt bis zum Ende der Schulzeit.<\/span><\/p>\n<h1 id=\"a16\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.10 Reha-Beratung<\/span><\/h1>\n<h1 id=\"a17\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.10.1 Vorstellung der Reha-Beratung<\/span><\/h1>\n<p>Im 8. Schuljahr kommen die Sch\u00fcler*innen zum ersten Mal mit der Reha-Beraterin in Kontakt. Diese Vorstellung findet in einer Schulstunde statt und dient der ersten Informationsvermittlung zu wichtigen schulischen Aspekten f\u00fcr die sp\u00e4tere berufliche Laufbahn (Arbeits- und Sozialverhalten, Fehlzeiten, unentschuldigte Fehltage).<\/p>\n<h1 id=\"a18\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.10.2 Informationsabend f\u00fcr Lehrer, Sch\u00fcler und Eltern durch die Reha-Beratung<\/span><\/h1>\n<p>In jedem Schuljahr findet im Herbst eine Informationsveranstaltung mit der Reha-Beraterung (Agentur f\u00fcr Arbeit) f\u00fcr alle Entlasssch\u00fcler*innen und deren Eltern und Sorgeberechtigten im Rahmen eines Elternabends statt. In dieser Veranstaltung werden Ausbildungswege und M\u00f6glichkeiten vorgestellt und die n\u00e4chsten Termine mit der Reha-Beratung bekanntgegeben. Im Anschluss k\u00f6nnen individuelle Fragen besprochen und gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<h1 id=\"a19\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.10.3 Informationsstunde Berufsorientierung<\/span><\/h1>\n<p>In allen Entlassklassen informiert die Reha-Beratung f\u00fcr jeweils eine Schulstunde \u00fcber wichtige Schl\u00fcsselqualifikationen f\u00fcr den beruflichen Werdegang. Weiterhin werden Informationen f\u00fcr die schulischen\/beruflichen Perspektiven vermittelt und Ausbildungswege aufgezeigt.<\/p>\n<h1 id=\"a20\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.10.4 Individuelle Berufsberatungen<\/span><\/h1>\n<p>Anfang Dezember finden in den Vormittagsstunden individuelle Beratungen durch den*die Reha-Berater*in statt. Im Vorfeld treffen sich die Lehrkr\u00e4fte der entsprechenden Klassen mit der zust\u00e4ndigen Beratungsperson und besprechen Leistungsstand, Arbeits- und Sozialverhalten und Fehlzeiten. F\u00fcr eine erfolgreiche Beratung werden von den Lehrkr\u00e4ften St\u00e4rken und Schw\u00e4chen der Sch\u00fcler*innen notiert und die letzten Zeugnisse beigef\u00fcgt.<\/p>\n<p>Die Termine werden in Absprache mit den Eltern und Sorgeberechtigten so vergeben, dass es den ihnen m\u00f6glich ist, an diesem wichtigen Termin anwesend zu sein.<\/p>\n<h1 id=\"a21\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.10.5 \u00dcbergang in die Berufsbildende Schule (BBS)<\/span><\/h1>\n<p>Nach den individuellen Berufsberatungen trifft sich die zust\u00e4ndige Lehrkraft mit dem*der Reha-Berater*in, um f\u00fcr jede*n Sch\u00fcler*in einzeln zu besprechen, welche nachfolgende Schulform zum gew\u00e4hlten Berufswunsch geeignet erscheint. Dadurch wird gew\u00e4hrleistet, dass jede*jeder seinen Kompetenzen entsprechend beschult und gleichzeitig die Schulpflichterf\u00fcllung \u00fcberpr\u00fcft wird. Das onlinebasierte Anmeldeverfahren wird im Arbeits- und Wirtschaftsunterricht vorbereitet, alle n\u00f6tigen Dokumente besprochen und ggf. angefertigt. Die Bewerbungen werden von dem*der verantwortlichen Lehrer*in auf ihre Vollst\u00e4ndigkeit und Stimmigkeit \u00fcberpr\u00fcft und an die jeweilige BBS weitergeleitet.<\/p>\n<p>Eine Besonderheit besteht in der Anmeldung f\u00fcr das regionale Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) an dem Johannesburg in Surwold. Hier werden Sch\u00fcler*innen ber\u00fccksichtigt, die f\u00fcr ihre pers\u00f6nliche und berufliche Entwicklung einen erh\u00f6hten Praxisanteil ben\u00f6tigen. Der*die Klassenlehrer*in reicht einen Kurzbericht \u00fcber den*die Sch\u00fcler*in ein, in dem der individuelle F\u00f6rderbedarf herausgestellt wird. Eine Auswahlkommission entscheidet \u00fcber die Aufnahme.<\/p>\n<h1 id=\"a22\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.10.6 Kurzberatungen<\/span><\/h1>\n<p>Zu jeder Zeit im Schuljahr kann mit dem*der Reha-Berater*in eine zus\u00e4tzliche Kurzberatung abgestimmt werden. Hier werden in der Regel offene Fragen bez\u00fcglich der Berufsschulanmeldung besprochen.<\/p>\n<h1 id=\"a23\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.11 Psychologische Eingangsuntersuchung<\/span><\/h1>\n<p>Sch\u00fcler*innen, die ein Berufsbildungswerk besuchen wollen oder ggf. Schwierigkeiten haben, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Anstellung zu erlangen, werden zu einer psychologischen Untersuchung in die Agentur f\u00fcr Arbeit eingeladen. Diese M\u00f6glichkeit wird mit dem*der Reha-Berater*in, den Lehrkr\u00e4ften und den Eltern abgestimmt.<\/p>\n<h1 id=\"a24\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.12 Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ)<\/span><\/h1>\n<p>Im 8. Schuljahrgang besuchen die Sch\u00fcler*innen das Berufsinformationszentrum in Leer. Diese schulische Veranstaltung dient zur ersten Orientierung \u00fcber die Auswahlm\u00f6glichkeiten im Hinblick eines in Frage kommenden Praktikumsbetriebes. Weiterhin erfahren hier die Sch\u00fcler*innen welche Quellen sie nutzen k\u00f6nnen, um sich \u00fcber die gro\u00dfe Auswahl von Betrieben zu informieren.<\/p>\n<h1 id=\"a25\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.13 Betriebserkundungen<\/span><\/h1>\n<p>In den Schuljahrg\u00e4ngen 8 und 9 findet jeweils eine Betriebserkundung statt. Diese sollen verschiedene Berufsfelder abdecken, bspw. Dienstleistungen, Produkt und Fertigung oder Gesundheit.<\/p>\n<h1 id=\"a26\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.14 Emsachse<br \/>\n<\/span><\/h1>\n<p>Eine Initiative der Emsachse hat sich zum Ziel gesetzt, die Schulen dabei zu unterst\u00fctzen, schulisches Lernen und unmittelbare Erfahrung von beruflicher Wirklichkeit zusammen zu f\u00fchren, indem sie die Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Schulen f\u00f6rdern. Die Emsachse bietet jedes Jahr verschiedene Workshops und Angebote f\u00fcr unsere Sch\u00fcler*innen an.<\/p>\n<ol>\n<li>Jobbus: Die Emsachse plant eine Route und \u00fcbernimmt die Fahrtkosten zu ausgew\u00e4hlten Betrieben. Hierbei werden die Interessen sowie die beruflichen M\u00f6glichkeiten der Sch\u00fcler*innen ber\u00fccksichtigt. In ausgew\u00e4hlten Betrieben k\u00f6nnen sie selbst\u00e4ndig Arbeitsabl\u00e4ufe erproben, um somit einen Einblick in den jeweiligen Betrieb zu erhalten.<\/li>\n<li>Kl\u00fcterRaum: Das Projekt \u201eKl\u00fcterRaum\u201c ist ein Begegnungsraum, in dem alle Altersgruppen zusammenkommen und gemeinsam kl\u00fctern. Hierbei sind Sch\u00fcler*innen animiert sich an einem Wissensaustausch zu beteiligen. Im Kl\u00fcterRaum k\u00f6nnen Erfahrungen zum Programmieren, CAD, Erstellen von Platinen und dem 3D-Druck gesammelt werden.<\/li>\n<li>Workshop Bewerbungsvideos: In diesem Workshop erhalten die Sch\u00fcler*innen einen \u00dcberblick \u00fcber die heutigen Bewerbungsverfahren und dass es nicht immer eine schriftliche Bewerbung sein muss. Es werden mit Hilfe von neusten Medien und Apps individuelle Bewerbungen erstellt und neue Wege der Bewerbung erkundet.<\/li>\n<li>Virtuelle work experience: Mit modernen 360\u00b0 VR-Brillen wird den Sch\u00fcler*innen ein virtuelles Erlebnis geboten, in dem sie verschiedene animierte Arbeitsabl\u00e4ufe in vielf\u00e4ltigen Berufsfeldern erkunden k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ol>\n<h1 id=\"a27\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.15 Ausbildungsmessen<\/span><\/h1>\n<p>J\u00e4hrlich organisiert der Landkreis Emsland an den Berufsbildenden Schulen eine Ausbildungsb\u00f6rse, die von allen Entlassklassen besucht wird.<\/p>\n<p>Weiterhin bietet das Bildungs- und Tagungszentrum der Bauwirtschaft (Bau-ABC) in Rostrup eine kostenfreie Informationsveranstaltung zur \u00fcberbetrieblichen Ausbildung und Weiterbildung an, die von den 8. Klassen besucht wird.<\/p>\n<h1 id=\"a28\"><span style=\"font-size: 10pt\">2.16 Bau-ABC Rostrup<br \/>\n<\/span><\/h1>\n<p>Zum Herbst organisiert das Bildungs- und Tagungszentrum der Bauwirtschaft eine Erkundung der \u00fcberbetrieblichen Ausbildungsst\u00e4tte in Rostrup. Die Sch\u00fcler*innen erhalten einen Einblick in Bauberufe und k\u00f6nnen hautnah erleben, wie diverse Arbeiten ausgef\u00fchrt werden. Die Vielfalt der Baubranche wird den Sch\u00fcler*innen vermittelt. Ebenso wird aufgezeigt, was die Sch\u00fcler*innen erwartet, wenn sie eine Ausbildung auf dem Bau beginnen und Teile ihrer Ausbildung in der \u00fcberbetrieblichen Ausbildung geschult werden.<\/p>\n<h2>2.17 Praktische Berufsweltorientierung<\/h2>\n<p>\u00dcber die Koordinierungsstelle Berufsorientierung und in Abstimmung mit der Agentur f\u00fcr Arbeit findet j\u00e4hrlich die Praktische Berufsweltorientierung an unserer Schule f\u00fcr den 7. und 8. Jahrgang statt. Koordiniert wird das Projekt von dem Bildungswerk der nieders\u00e4chsischen Wirtschaft (BNW). Es werden Betriebe aus unterschiedlichen Berufsfeldern eingeladen, sich in unserer Schule unseren Sch\u00fcler*innen zu pr\u00e4sentieren. In einer Art Speeddating durchlaufen die Sch\u00fcler*innen die Stationen der Betriebe, die praktische Einblicke in ihr Unternehmen und den Beruf vermitteln.<\/p>\n<h2>2.18 Kooperation mit der Meyer Werft<\/h2>\n<p>Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Werft und unserer aufzubauen. Dar\u00fcber hinaus sollen die Sch\u00fcler*innen die Arbeits- und Wirtschaftswelt kennenlernen, angemessene Praxiserfahrung erhalten und sich ein realistisches Bild \u00fcber Ausbildungs- und Arbeitsplatzanforderungen machen. Damit soll eine wirklichkeitsnahe und handlungsorientierte \u00f6konomische Bildung f\u00fcr die Sch\u00fcler*innen erm\u00f6glicht werden. Die Kooperation beinhaltet, dass die Meyer Werft Sch\u00fcler*innen z.B. mit Betriebsbesichtigungen und Praktika einen noch tieferen Einblick in den Arbeitsalltag erm\u00f6glicht. Des Weiteren bieten Praxistage in der Schule die M\u00f6glichkeit mit den Auszubildenden der Werft verschiedene Projekte umzusetzen. Interessierte Sch\u00fcler*innen k\u00f6nnen sich dem \u201eMeyerWerft-Team\u201c anschlie\u00dfen.<\/p>\n<h2>2.19 Dein erster Tag \u2013 virtuelle Beruferkundung<\/h2>\n<p>Betriebsbesuche direkt im Klassenzimmer. Mit einer VR-Brille und einem Smartphone ausger\u00fcstet k\u00f6nnen die Sch\u00fcler*innen in 360-Grad-Filmen verschiedene Betriebe interaktiv erkunden. Unternehmen bieten durch diese Technik die M\u00f6glichkeit, die T\u00fcren ihrer Produktion, der B\u00fcros oder Betriebsst\u00e4tten digital zu \u00f6ffnen und sich zuk\u00fcnftigen Fachkr\u00e4ften hautnah vorzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Erreichung der Erlassvorgaben (mindestens 60 Tage Berufsorientierung) und unserer Ziele im Rahmen der Berufsorientierung und Berufsbildung werden vielf\u00e4ltige Ma\u00dfnahmen bzw. 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