{"id":84,"date":"2024-10-10T13:21:08","date_gmt":"2024-10-10T11:21:08","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/?p=84"},"modified":"2024-12-22T12:18:07","modified_gmt":"2024-12-22T11:18:07","slug":"mit-der-schule-in-london","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/2024\/10\/10\/mit-der-schule-in-london\/","title":{"rendered":"Mit der Schule in London"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 11.02.2024 ging es f\u00fcr rund 70 Personen in einem Reisebus nach London. Vor ihnen lagen f\u00fcnf Tage voller neuer Eindr\u00fccke, neuer Menschen und einer neuen Kultur. Um ca. 5 Uhr ging es los, erst durch Deutschland, dann durch Belgien, Frankreich und letztlich mit der F\u00e4hre r\u00fcber nach England.<br>Aber wie ist das? Ohne Eltern mit deinen Freunden in einer Gastfamilie zu wohnen?<\/p>\n\n\n\n<p>Am Sonntagabend sind wir auf einem Parkplatz in England angekommen, gleich sollten wir unsere Gastfamilie kennenlernen. Es w\u00e4re gelogen, zu sagen, dass nicht zumindest alle ein bisschen aufgeregt waren.<br>Es kamen Fragen auf:<br>Wie sind diese Leute? Gibt es strenge Regeln? Wie verhalte ich mich am besten? Und wird alles sauber und gepflegt sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir stiegen nacheinander aus dem Bus aus und wurden von unserer zugewiesenen Person abgeholt. Gleich danach ging es in die Gastfamilien. Dort haben wir gegessen, und uns wurde alles Wichtige erkl\u00e4rt. Unsere Gastmutter war sehr zuvorkommend, nett und hilfsbereit. Aus den anderen Familien h\u00f6rte man \u00c4hnliches, es war also unn\u00f6tig, sich Sorgen zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen haben wir uns um 8 Uhr am Bus wieder getroffen. Nach einer Stunde Versp\u00e4tung konnte es endlich losgehen in die Innenstadt. Auf dem Weg dorthin stellten wir uns alle die gleiche Frage: Warum hat uns vorher niemand gesagt, dass London so h\u00fcgelig ist?<br>In der Stadt angekommen, haben wir eine verpflichtende Bootstour \u00fcber die Themse gemacht. Die neuen Eindr\u00fccke waren unglaublich, und die Sonne schien in London \u2013 im Februar! Sp\u00e4ter hatten wir viel Freizeit. Ich war mit meinen Freunden am Buckingham Palace. Es war schon immer mein Traum gewesen, ihn zu sehen, und auf einmal stand ich vor ihm. Der Palast war riesig, die perfekt gepflegten Gr\u00fcnanlagen lie\u00dfen alles wie in einem Film wirken. F\u00fcr uns ging es dann weiter in die Innenstadt. Dort war alles so fr\u00f6hlich. An jeder Ecke waren Stra\u00dfenk\u00fcnstler und Musik. Wir haben uns Chinatown angesehen, und es war auf jeden Fall einen Besuch wert. Abends sollten wir uns alle am London Eye treffen. Wir waren etwas fr\u00fcher da und beobachteten die langsam sinkende Sonne, w\u00e4hrend wir der Musik lauschten. Es war wie im Film.<\/p>\n\n\n\n<p>Tag zwei war ebenfalls ein Erlebnis f\u00fcr sich. Ich war mit meinen Freunden in der Oxford Street. Dort haben wir uns die L\u00e4den angesehen und einige Andenken gekauft. Zwischendurch wuchs unsere Gruppe, und wir hatten viel Spa\u00df. Nachmittags haben wir uns alle wieder getroffen, um an einem Workshop im Globe Theatre teilzunehmen. Wir haben ein St\u00fcck aus \u201eEin Sommernachtstraum\u201c gespielt und durften danach noch ins eigentliche Theater, wo wir den Proben zusahen. Das Theater ist eine Nachbildung, nachdem das urspr\u00fcngliche abgebrannt ist. Es war sehr interessant, und wir haben alle noch etwas dazu gelernt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am dritten Tag sind wir alle morgens nach Oxford gefahren. Dort konnte man an einer von den Lehrern vorbereiteten Art Rallye teilnehmen, doch meine Freunde und ich haben uns selbst besch\u00e4ftigt. Zuerst haben wir ein original englisches Fr\u00fchst\u00fcck gegessen und sind danach in ein kostenloses Museum gegangen. Wir waren an der Oxford University und haben uns die Kirche angeschaut. In Oxford war alles sehr alt, und die H\u00e4user sahen prachtvoll aus. Wir sind etwas spazieren gegangen, denn allein die Atmosph\u00e4re war toll.<\/p>\n\n\n\n<p>Am letzten Tag sind wir alle morgens nach Greenwich gefahren. Uns war jedoch freigestellt, was wir machen. An dem Tag war es so warm, dass ein T-Shirt ausreichte. Wir haben uns erst einmal etwas verlaufen, bis wir zum Nullmeridian kamen und von dem Berg, wo sich dieser befindet, die Aussicht genossen haben. Danach sind wir ca. eine Stunde bis zu einer Gondelstation gelaufen. Mit der Gondel sind wir dann \u00fcber die Themse auf die andere Seite gefahren. F\u00fcr uns ging es dann mit der U-Bahn weiter ins Zentrum Londons. Wir haben uns dort umgeschaut, Eis gegessen, einen Spaziergang zur Tower Bridge gemacht und sind schlie\u00dflich auf einem Markt gewesen, wo wir uns mit Verpflegung f\u00fcr die R\u00fcckfahrt eingedeckt haben. Abschlie\u00dfend waren wir noch etwas essen. Dann gingen wir zusammen zum Treffpunkt, und schon war die Zeit in London vorbei. Es ging dann durch Englands wundersch\u00f6ne Natur zur F\u00e4hre, die wir erst einmal verpasst haben und deswegen eine Stunde l\u00e4nger auf die n\u00e4chste warten mussten. Die F\u00e4hre war komplett neu, und die Fahrt war toll. Sp\u00e4ter ging es zur\u00fcck nach Deutschland, wo unsere Eltern uns an der Schule abholten.<\/p>\n\n\n\n<p>Allgemein war es eine tolle Erfahrung, die sich lohnen w\u00fcrde zu wiederholen. Ich fand, dass die Verst\u00e4ndigung, bis auf ein oder zwei Vokabeln, wirklich immer gut funktioniert hat. Unsere Gastmutter hat uns auch gerne geholfen, Dinge zu umschreiben. Bei ihr und ihrer kleinen Familie war es zauberhaft, sie hat sich sehr gut um uns gek\u00fcmmert. Auch die Abende in der Gastfamilie mit meinen Freunden waren immer sehr nett. Au\u00dferdem lernt man auf solchen Fahrten auch immer noch mal Menschen besser kennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 11.02.2024 ging es f\u00fcr rund 70 Personen in einem Reisebus nach London. Vor ihnen lagen f\u00fcnf Tage voller neuer Eindr\u00fccke, neuer Menschen und einer neuen Kultur.<br \/>\nUm ca. 5 Uhr ging es los, erst durch Deutschland, dann durch Belgien, Frankreich und letztlich mit der F\u00e4hre r\u00fcber nach England. Aber wie ist das? Ohne Eltern mit deinen Freunden in einer Gastfamilie zu wohnen?<\/p>\n","protected":false},"author":9194483,"featured_media":85,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,6],"tags":[],"class_list":["post-84","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-einblicke"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9194483"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=84"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/84\/revisions\/87"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/wp-json\/wp\/v2\/media\/85"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=84"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=84"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/roepke-journal\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=84"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}