Gewaltprävention

Gewaltprävention und Intervention

 Aktueller Stand und Perspektiven der Schule am Klosterplatz 2018

Unser Leitgedanke:

Ein Zustand gegenseitiger Wertschätzung, aber auch ein Zustand, in dem die Menschen sich und andere selbst mehr achten und beachten, sich selbst würdigen, es mit sich selbst gut zu meinen, in dem sie sich als einmalige, wertvolle und gewollte Menschen anzunehmen lernen.

 Was ist Gewalt?

  •  Definition der WHO

Gewalt ist ein äußerst diffuses und komplexes Phänomen , das sich einer exakten wissenschaftlichen Definition entzieht und dessen Definition eher dem Urteil des Einzelnen überlassen bleibt.

 

 Deswegen ist es notwendig, das jeder einzelne sensibel für folgende Bereiche der Gewalt sein sollte:

  • Physische Gewalt (Schläge etc.)
  • Psychische Gewalt (Beschimpfungen etc.)
  • Vernachlässigung (Missachtung von Bedürfnissen etc.)
  • Pädagogische Gewalt (Strafen, unangemessenen Konsequenzen etc.)
  • Sexuelle Gewalt (Missachtung körperlicher Distanz etc.)
  • Strukturelle Gewalt (Bevormundung und Einschränkung von Selbstbestimmung)

 

 Beteiligte:

  • Schüler unter sich.
  • Schülerinnen und Schüler, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Pädagoginnen und Pädagogen.
  • Eltern
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wohneinrichtungen
  • Fremde

 

Bisherige Präventionsarbeit:

 Konflikte werden zeitnah im Unterricht thematisiert.

  • Schulordnung/Regeln in Text und Bild. (Muss überarbeitet werden)
  • Schülerrat (Begleitung durch Pädagogen).
  • Cyber-/Mobbinggruppe (Schülerinnen und Schüler, Pädagoginnen und Pädagogen).
  • Zusammenarbeit und Beratung durch die örtliche Polizei.
  • Beratung durch ProFamilia/Bremen.
  • Selbstbehauptungskurse (Bredbeck etc.)
  • Regelmäßige Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen (Deeskalation/C. Escalera)

 

Inhaltliche Einbindung der Schülerinnen und Schüler

  • Streitschlichter-Ausbildung für Schülerinnen und Schüler.
  • Vertraute Personen für die Schülerinnen und Schüler.
  • Aktualisierung der Schulordnung.
  • Entwicklung von Konsequenzen bei jeglicher Form von Gewalt.
  • Erste Hilfe Kurs für die Schülerinnen und Schüler.

 

Maßnahmen beim Auftreten von Gewalt an unserer Schule.

 

Situationen richtig einschätzen:

  • Durch Vorinformationen über die Gewaltbereite, den Gewaltbereiten.
  • In Auseinandersetzungen eingreifen und Gewalt unterbrechen (verbale Aufforderung, Dazwischengehen).
  • Sich einen Überblick von der Lage verschaffen (Beteiligte und Zeugen feststellen).
  • Opferhilfe leisten, (1te Hilfe, seelischer Beistand).
  • Signale an den Täter geben (Täterschaft feststellen, Konsequenzen verdeutlichen).
  • Unterstützung (Von Kolleginnen und Kollegen, von Schülerinnen und Schülern)
  • Zuschauende wegschicken (Störungen durch Andere vermeiden)
  • Konfliktparteien beruhigen (Räumliche Trennung, Gesprächsführung)
  • Konflikt aufarbeiten (Konfliktverlauf klären, Lösungen erarbeiten)
  • Konsequenzen ziehen (Auf Vereinbarungen hinarbeiten, Strafen abwägen, auf Wiedergutmachung und Entschuldigung hinarbeiten, positive Lernprozesse für Täterinnen und Täter initiieren
  • Vermeidung von Stigmatisierungen aufgrund vorheriger Vorfälle
  • Regeln etablieren und Grenzen setzen