{"id":95,"date":"2019-04-15T14:27:19","date_gmt":"2019-04-15T12:27:19","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsghrver\/?page_id=95"},"modified":"2019-04-15T14:27:19","modified_gmt":"2019-04-15T12:27:19","slug":"zusatzqualifikation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsghrver\/zusatzqualifikation\/","title":{"rendered":"Zusatzqualifikation"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kulturkonflikt &lt; &gt; Konfliktkultur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zielsetzung: <br> Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass Anw\u00e4rterinnen und Anw\u00e4rter des Lehramtes GHRS ihre p\u00e4dagogische Arbeit im sich stetig ver\u00e4ndernden sozialen Gef\u00fcge an Schulen immer st\u00e4rker als Herausforderung empfinden. <br> Die Zielsetzung des Lehrgangs impliziert eine \u00fcber die Arbeit in den p\u00e4dagogischen Seminaren hinausgehende intensive Auseinandersetzung mit kultureller Vielfalt sowie den Konflikt- und Problemfeldern im schulischen Kontext. Diese vertiefende Arbeit erfolgt auch unter konkreter Ber\u00fccksichtigung entsprechender Ans\u00e4tze in den Ausbildungsschulen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht immer wieder der reflektierte Umgang mit Selbsterfahrungsanteilen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen die Bereitschaft zur Selbsterfahrung, Reflexion und zur subjektiven Erfahrung durch szenische Darstellung und Interpretation. <br> Dar\u00fcber hinaus orientiert sich die inhaltliche Schwerpunktsetzung der Zusatzqualifikation ma\u00dfgeblich an den Bed\u00fcrfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.  <\/p>\n\n\n\n<p>Inhaltliche Schwerpunkte in Ausz\u00fcgen: <\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Auseinandersetzung mit den Begriffen \u201eKultur\u201c und \u201eKonflikt\u201c 1.1. Individuelle und allgemeing\u00fcltige Definition der Begriffe 1.2. Konfliktverhaltensmodelle als Instrument der Selbsteinsch\u00e4tzung 1.3. Evaluation der eigenen Kultur und des individuellen Konfliktverhalten 1.4. Stereotype und Vorurteile als m\u00f6gliche Ausl\u00f6ser interkultureller Konflikte 1.5. L\u00f6sungsvielfalt durch Verschiedenartigkeit und Chancen der Produktivit\u00e4t 1.6. Eisbergmodell als S\u00e4ule der Kommunikationstheorie 1.7. Rechtliche und schulorganisatorische Verortung kultureller Wertsch\u00e4tzung, Pr\u00e4vention und Konfliktanalyse und -bearbeitung  1.8. Transfer der Verfahren und Erkenntnisse auf die eigene p\u00e4dagogische Arbeit in der Ausbildungsschule  <\/li><li>Kulturelle Vielfalt und vielf\u00e4ltige Konflikte am Lebensort Schule 2.1. Auseinandersetzung mit dem Wertequadrat nach Schulz von Thun 2.2. Kulturelle Werte und interkulturelles Verst\u00e4ndnis 2.3. Sichtbare und unsichtbare Konfliktstrukturen 2.4. Transfer der Verfahren und Erkenntnisse auf die eigene p\u00e4dagogische Arbeit in der Ausbildungsschule  <\/li><li>Kulturkonflikt\/ Konfliktkultur \uf0e7 \uf0e8 proaktiv\/reaktiv 3.1. Konzeptionen zur Konfliktanalyse und Konfliktbearbeitung 3.2. Reaktive Strategien im Umgang mit Konflikten 3.3. Konzeptionen proaktiver Verfahren von Konflikten 3.4. Transfer der m\u00f6glichen Konzeptionen auf die eigenen schulischen Gegebenheiten und die individuelle p\u00e4dagogische Arbeit \uf0e8 Entwicklung eines individuellen Konfliktbearbeitungsbogens <\/li><li>Die Rolle der Lehrkraft im Kraftfeld von Kultur und Konflikt 4.1. Die Rollen der Lehrkraft: als Konfliktmanager, als emotionaler Selbstversorger, als Erzieher, als Vorbild, als Vermittler, \u2026. 4.2. Charakteristika und Techniken des Umgangs mit interkultureller Vielfalt und multiplexem Konfliktpotential im schulischen Alltag  4.3. Entwicklung der eigenen Rolle in diesem Kraftfeld  4.4. Transfer auf aktuelle schulische (Konflikt-) Situationen  4.5. Weiterentwicklung des individuellen Konfliktbearbeitungsbogens <\/li><li>Praktische Umsetzung im individuellen schulischen Gesamtzusammenhang 5.1. Transfer ausgew\u00e4hlter Schwerpunkte der Konfliktbew\u00e4ltigung im Rahmen kultureller Vielfalt in den Schulalltag 5.2. Einbindung schulinterner Beratungssysteme und kommunal begleitender Einrichtungen  5.3. Die Aufgabe der Lehrkraft als interkultureller Konfliktmanager im Berufsfeld \u201aLehrer\u2019 5.4. Praktische Erprobung individueller Pr\u00e4ventions- und Unterst\u00fctzungspl\u00e4ne  <\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Aufbau der Zusatzqualifikation: <br>\nDie Inhalte des Lehrgangs werden in abgeschlossenen Modulen erarbeitet und in einem Kolloquium \u00fcberpr\u00fcft. <br>\nDer zeitliche Umfang betr\u00e4gt insgesamt 20 Zeitstunden plus 20 Minuten Kolloquium pro LiVD. Die Terminierung der Module erfolgt in Absprache mit der sich formierenden Gruppe.  <\/p>\n\n\n\n<p>Teilnehmerkreis: <br>\nDas Angebot richtet sich an interessierte Lehrkr\u00e4fte im Vorbereitungsdienst (LiVD) mit den Einstellungsdaten 01.02.2017, 01.08.2017 und 01.02.2018, die sich vertiefend in die konstruktive und f\u00f6rdernde Auseinandersetzung mit den in den Schulen vorhandenen interkulturellen Konflikt- und Problemfeldern einarbeiten m\u00f6chten.  <\/p>\n\n\n\n<p>Qualifizierung: <br>\nDie erfolgreiche Teilnahme an der Zusatzqualifikation wird zertifiziert, d.h. die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten abschlie\u00dfend ein Zertifikat \u00fcber die Teilnahme und Arbeit an den Modulen und \u00fcber den erfolgreichen Abschluss der Qualifikation durch das Kolloquium. <\/p>\n\n\n\n<p>Stimmen aus der Zusatzqualifikation  <br>\n\u201eKonfliktkultur \u2013 Kulturkonflikt\u201c ist f\u00fcr das Schulleben als Qualifikation absolut empfehlenswert und stellt zwar einen Zusatz, jedoch keine zus\u00e4tzliche Belastung neben den Unterrichtsbesuchen dar. Die in den Seminaren erprobten Konfliktgespr\u00e4che, auch anhand konkreter Beispiele aus dem eigenen Umfeld, erweisen sich in meinem Schulalltag immer wieder als hilfreich, da sie mir die notwendige Sicherheit in der Konfrontation mit kleineren und gr\u00f6\u00dferen Konflikten geben.  <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Zusatzqualifikation ist sehr hilfreich f\u00fcr unseren zuk\u00fcnftigen Beruf, in dem wir es immer wieder mit Gespr\u00e4chen zu tun haben werden, bei denen es u.a. darauf ankommt, sich deeskalierend zu verhalten. Gespr\u00e4chstechniken sind daf\u00fcr vonn\u00f6ten, die in dieser Qualifikation reichlich vermittelt und verinnerlicht werden. Die Veranstaltungen zeichnen sich durch anwendbare Praxisbeispiele aus, die aus dem Lehreralltag gegriffen sind. Ich kann nicht zuletzt aufgrund des gro\u00dfen Spa\u00dfes, den wir hatten und des deutlichen pers\u00f6nlichen Kompetenzzuwachses in der Gespr\u00e4chsf\u00fchrung sowie in der Entwicklung eines Feingef\u00fchls f\u00fcr kritische Situationen diese Zusatzqualifikation dringend weiterempfehlen. Als Abschluss h\u00e4lt man sogar ein sch\u00f6nes Zertifikat in seinen H\u00e4nden.\u201c  <\/p>\n\n\n\n<p>Du f\u00fchlst dich noch etwas unsicher im Umgang mit Konflikten in der Schule? Dann ist die Zusatzqualifikation &#8222;Kulturkonflikt &#8211; Konfliktkultur&#8220; genau das richtige. Sie bietet einem die M\u00f6glichkeit zu lernen, wie man mit verschiedensten Situationen umgehen kann. Und bietet einem ein Gef\u00fchl von Sicherheit! <\/p>\n\n\n\n<p>Die Zusatzqualifikation &#8222;Kulturkonflikt &#8211; Konfliktkultur&#8220; empfehle ich ganz deutlich weiter, weil sie nicht nur die regelm\u00e4\u00dfige M\u00f6glichkeit des Austauschs \u00fcber schwierige Situationen in dem neuen Leben einer angehenden Lehrkraft bietet, sondern auch ganz konkrete Handlungsm\u00f6glichkeiten angeboten und praktisch durchgef\u00fchrt werden. Diese k\u00f6nnen anschlie\u00dfend in den Schulalltag integriert werden. Die Module haben mir Sensibilit\u00e4t f\u00fcr und zeitgleich Sicherheit in Konfliktsituationen geschenkt. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kulturkonflikt &lt; &gt; Konfliktkultur Zielsetzung: Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass Anw\u00e4rterinnen und Anw\u00e4rter des Lehramtes GHRS ihre p\u00e4dagogische Arbeit im sich stetig ver\u00e4ndernden sozialen Gef\u00fcge an Schulen immer st\u00e4rker als Herausforderung empfinden. 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