{"id":1534,"date":"2023-07-24T10:44:48","date_gmt":"2023-07-24T08:44:48","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/?page_id=1534"},"modified":"2023-07-24T13:25:40","modified_gmt":"2023-07-24T11:25:40","slug":"wahlmodule","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/wahlmodule\/","title":{"rendered":"Wahlmodule"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/files\/image002.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1559 aligncenter\" src=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/files\/image002.png\" alt=\"\" width=\"442\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/files\/image002.png 698w, https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/files\/image002-184x141.png 184w\" sizes=\"auto, (max-width: 442px) 100vw, 442px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0 \u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li><a href=\"#Beziehungskompetenz\">Beziehungskompetenz in sozial schwierigen schulischen Situationen verbessern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Lehrperson\">Auftritt: Die Lehrperson<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#KoBeSu\">Kollegiale Beratung und Supervision<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Recht\">Recht in der Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Lernen\">Selbstreguliertes Lernen f\u00f6rdern: Lern- und Leistungsmotivation steigern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Stimme\">Die Stimme in Lehr- und Lernsituationen professionell einsetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#BNE\" data-wplink-edit=\"true\">Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung \/ BNE<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong><a id=\"Beziehungskompetenz\"><\/a>Beziehungskompetenz in sozial schwierigen schulischen Situationen verbessern<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">In Anlehnung an das Konzept \u201eGruppentraining sozialer Kompetenzen\u201c (GSK), das auf der Basis moderner kognitiv-verhaltenstherapeutischer Ans\u00e4tze entwickelt wurde, werden nach einer theoretischen Einf\u00fchrung in das Konzept diverse \u00dcbungen und Trainings (Rollenspiele mit Videofeedback) nach einem auf schulische Situationen angepassten Konzept von Prof. Dr. J\u00fcrgens (TU Braunschweig) durchgef\u00fchrt. Schulische Standardsituationen (Recht durchsetzen, Kippsituationen meistern, Beziehungsstrukturen aufrechterhalten, Konfliktsituationen gestalten) werden als kognitive Skripts analysiert, praktisch umgesetzt und reflektiert. Dabei liegt der Fokus darauf, sicher und sozial kompetentes Verhalten zu trainieren, um aus den gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnissen Routinen und automatisierte Skripts flexibel abrufbar zu machen. Von den Teilnehmenden wird Offenheit und Bereitschaft zur Durchf\u00fchrung gruppeninterner Videofeedbacks erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a id=\"Lehrperson\"><\/a>Auftritt: Die Lehrperson<\/strong><\/p>\n<p>Die Wirkung von K\u00f6rper und Stimme im Raum und in Situationen entdecken, verstehen und gestalten. Die Rolle der Lehrperson bewusst erfahren und ggf. das eigenen Rollenrepertoire erg\u00e4nzen. Klassenzimmer, Lehrerzimmer, Elterngespr\u00e4ch, Schulhof, Schulleitungsb\u00fcro \u2013 als Lehrkraft steht man immer auch \u201eauf der B\u00fchne\u201c und hat eine Rolle. Im Studium werden wir nicht zu \u201e<em>Rampens\u00e4uen<\/em>\u201c ausgebildet. In der Berufspraxis sollen oder m\u00f6chten wir dann alle gerne <em>Germany\u2018s Next Top Teacher<\/em> sein, und das am besten im Autopilot-Modus. Wie aber gestaltet man seine Rolle? Wann \u201espiele\u201c ich den \u201e<em>Strengen<\/em>\u201c, wann gebe ich nach? Wie bleibe ich pr\u00e4sent, sorge daf\u00fcr, dass ich wahrgenommen werde, und zwar so wie ich es beabsichtige? Wie inszeniere ich meinen Unterricht, MEIN ST\u00dcCK? Wann bin ich Akteur, wann Autor, Techniker oder Regisseur? Und nicht zuletzt die Fragen: Bin das noch ich? Warum mache ich das \u00fcberhaupt? Wir werden sehen \u2013 wir k\u00f6nnen vom Theatermachen lernen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a id=\"KoBeSu\"><\/a>KoBeSu \u2013 Kollegiale Beratung und Supervision<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Lehrerberuf ist eine emotional intensive Arbeit, das Referendariat eine emotional intensive Zeit. Das Wahlmodul soll aus diesem Grund ausbildungsbegleitend ablaufen, sodass \u00fcber das Verfahren der Kollegialen Beratung und Supervision Kl\u00e4rungen von Problemsituationen, die ggf. f\u00fcr den Ausbildungsabschnitt typisch sind, erm\u00f6glicht werden. Prinzipiell k\u00f6nnen aber alle Interaktions-, Beziehungs-, Pers\u00f6nlichkeits- und Institutionsprobleme Themen der kollegialen Beratung sein, die das Berufsfeld eines Teilnehmers oder einer Teilnehmerin bestimmen. Kollegiale Beratung will verborgene Erwartungen, Ziele, Beweggr\u00fcnde etc. bewusst machen. Eine realit\u00e4tsgerechtere Einsch\u00e4tzung des eigenen Verhaltens und der eigenen M\u00f6glichkeiten ist Voraussetzung f\u00fcr die Entwicklung eines umfangreichen Verhaltensrepertoires, das einer Probleml\u00f6sung in unterschiedlichen F\u00e4llen angemessen ist. Die beruflichen Alltagsprobleme der Gruppenmitglieder liefern die Themen zur Arbeit in der Gruppe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a id=\"Recht\"><\/a>Recht in der Schule<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ausgehend von Fallstudien, denen Konfliktsituationen aus dem Schullalltag zugrunde liegen und die durch eigene Erfahrungen der Teilnehmenden erg\u00e4nzt werden k\u00f6nnen, werden exemplarisch relevante Bereiche des Schulrechts und des allgemeinen Rechts erarbeitet. Auswahl und Anordnung der Inhalte erfolgt nicht gem\u00e4\u00df ihrer wissenschaftlichen Systematik, sondern nach Teilnehmerinteresse, Betroffenheit, Aktualit\u00e4t und Relevanz sowie entsprechend der Sachzusammenh\u00e4nge der bearbeiteten F\u00e4lle. Gleichwohl soll versucht werden, Einblicke in die Systematik des Rechts zu vermitteln. Ferner sollen die Teilnehmenden Fertigkeiten in der Auffindung, Interpretation, Gewichtung und Anwendung von Rechtsquellen erwerben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a id=\"Lernen\"><\/a>Selbstreguliertes Lernen f\u00f6rdern: Lern- und Leistungsmotivation steigern<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Lebenslangen Lern- und Bildungsprozessen liegt das Leitbild einer \u201eselbst\u00e4ndigen Lernerin\u201c bzw. eines \u201eselbst\u00e4ndigen Lerners\u201c zugrunde. Dieses Ziel ist jedoch nicht banal. Jeder von uns kennt offene Arbeitsphasen im Unterricht, in denen man den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mehr zugemutet hat, als sie in der Lage waren zu leisten. H\u00e4ufig macht man sich als Lehrer zu wenig bewusst, welche Lern- und Arbeitstechniken eigentlich Voraussetzung sind, um die von uns gestellten Aufgaben bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen \u2013 z.B. Exzerpieren eines Textes, Anfertigen einer Mindmap, Vokabellernen. Und wer soll diese \u00fcberfachlichen Kompetenzen bei den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern anbahnen, wenn nicht wir als Lehrer? Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler m\u00fcssen auf dem Weg zum selbstbestimmten Lernen begleitet werden und angeleitet werden, das eigenen Lernen zu regulieren, sich selbst\u00e4ndig Lernziele zu setzen, dem Lerninhalt und Ziel angemessene Techniken und Strategien auszuw\u00e4hlen, sie einzusetzen und auch zu evaluieren. Um uns dieser Herausforderung zu stellen und uns f\u00fcr diese zu sensibilisieren und zu qualifizieren, werden wir uns mit zwei elementaren Bausteinen befassen, die den Weg zu selbstgesteuerten Lernprozessen bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ebnen sollen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><u>a. Lern- und Arbeitstechniken als Schl\u00fcssel zu mehr Lernerautonomie:<br \/><\/u>Im Modul werden Sie sich mit grundlegenden Lern- und Arbeitstechniken befassen, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ben\u00f6tigen, um eigenverantwortlich lernen zu k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6ren Instrumente zur Informationsbeschaffung, -erfassung, -verarbeitung, -aufbereitung und deren Pr\u00e4sentation ebenso wie Strategien der Arbeits-, Zeit- und Lernplanung. Ziel ist es, exemplarisch den Erwerb geeigneter Strategien im eigenen Unterricht anzubahnen und das Vorhaben anschlie\u00dfend zu evaluieren.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><u>b. Formen selbstgesteuerten Lernens:<br \/><\/u><span style=\"font-size: revert;color: initial\">Ziel des zweiten Modulbausteins ist die Sondierung vielf\u00e4ltiger offener Lernarrangements, die selbstgesteuertes Lernen erm\u00f6glichen, wie Lerntheke, Stationenlernen, Wochenplanarbeit bis hin zum Projektlernen. In diesem Zusammenhang ist auch die Konzeption von Aufgabenstellungen, die zunehmend komplex und offen gestaltet werden k\u00f6nnen, von zentraler Bedeutung.&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a id=\"Stimme\"><\/a>Die Stimme in Lehr- und Lernsituationen professionell einsetzen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit tragender Stimme und souver\u00e4nem Auftreten in den Unterricht. Wichtige Voraussetzungen f\u00fcr erfolgreiches Unterrichten sind eine belastbare und ansprechende Stimme, verst\u00e4ndliches Vermitteln von Inhalten und ein souver\u00e4nes Steuern des Unterrichtsgeschehens. Genau um diese drei Schwerpunkte soll es in diesem Wahlmodul gehen:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify\">Sie lernen die unterschiedlichen Sprechausdrucksmittel kennen und \u00fcben, deutlich, abwechslungsreich und angemessen laut und schnell zu sprechen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify\">Sie erfahren von Zusammenh\u00e4ngen zwischen K\u00f6rpersprache, Atmung und Stimmgebung und lernen, damit sicher zu agieren, besonders auch in Stresssituationen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify\">Sie \u00fcben, Ihre Stimme kr\u00e4fteschonend einzusetzen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify\">Anhand eines kurzen Unterrichtsinput mit anschlie\u00dfendem Feedback \u00fcben Sie souver\u00e4nes Pr\u00e4sentieren ein.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify\">Sie lernen Gespr\u00e4chsstrategien kennen, um den Unterricht zu steuern und \u00fcben, diese (insbesondere auch in herausfordernden Situationen) anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a id=\"BNE\"><\/a>Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung \/ BNE<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Erwerben von grundlegenden Kompetenzen f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Gestaltung in allen Bereichen des Lebens ist ein \u00fcbergeordnetes und \u00fcberfachliches Bildungsziel und Grundlage f\u00fcr die Bildung nachhaltiger Entwicklung. Laut Erlass muss BNE in allen F\u00e4chern implementiert werden. Sie fragen sich jetzt, was hat mein Fach mit BNE zu tun? In dem Wahlmodul werden Sie erfahren, welche \u00fcberfachlichen Kompetenzen vermittelt werden, und sich mit dem Orientierungsrahmen f\u00fcr globale Entwicklung auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen die didaktische und methodische Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele und die Integration in den eigenen Fachunterricht. Dazu werden Sie, angeleitet durch verschiedene Ideen und Methoden, in Kleingruppen eigene Unterrichts- und Projektskizzen erstellen und diskutieren, zum Beispiel zu Themen wie z.B. Vermeidung von Plastikm\u00fcll, Slow Fashion, Urban Gardening. Es wird drei gemeinsame Sitzungen zu Beginn des Halbjahres geben sowie eine Pr\u00e4sentations- und Reflexionssitzung nach den Osterferien, bei der Sie m\u00f6gliche selbst durchgef\u00fchrte Unterrichte oder Projekte vorstellen k\u00f6nnen. Wir freuen uns schon auf ihre vielf\u00e4ltigen Ideen und Projekte aus vielen verschiedenen Fachbereichen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0\u00a0 Beziehungskompetenz in sozial schwierigen schulischen Situationen verbessern Auftritt: Die Lehrperson Kollegiale Beratung und Supervision Recht in der Schule Selbstreguliertes Lernen f\u00f6rdern: Lern- und Leistungsmotivation steigern Die Stimme in Lehr- und Lernsituationen professionell einsetzen Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung \/ BNE \u00a0 Beziehungskompetenz in sozial schwierigen schulischen Situationen verbessern In Anlehnung an das Konzept \u201eGruppentraining &#8230; <a title=\"Wahlmodule\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/wahlmodule\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Wahlmodule\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1534","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1534"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1534\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1569,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1534\/revisions\/1569"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgoegy\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}