{"id":1492,"date":"2023-01-03T16:36:10","date_gmt":"2023-01-03T14:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/?page_id=1492"},"modified":"2026-01-07T12:58:43","modified_gmt":"2026-01-07T11:58:43","slug":"fachseminar-englisch","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/facher-ii\/fachseminar-englisch\/","title":{"rendered":"Fachseminar Englisch"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Ausbildung im Fach ENGLISCH am StS Hannover II (Gym) wird betreut von:<\/p>\n<p><em><strong>Celia Ball (StD&#8216;), <\/strong>Fachleiterin im Fach EN<\/em><br \/><em><strong>Jana Schulz (OStR&#8216;), <\/strong>Ausbilderin im Fach EN\u00a0<\/em><br \/>Termin der regelm\u00e4\u00dfigen Fachsitzungen:<br \/><a href=\"http:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/files\/Fachseminarplan.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"wordpress.nibis.de\/stsgymh\/files\/Fachseminarplan.pdf\">&gt;&gt; siehe Fachseminarplan<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center\">\u201cThere are more things in heaven and earth, Horatio, <br \/>than are dreamt of in your philosophy.\u201d Hamlet (1.5.167-8)<\/h3>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Fachdidaktische Ausbildung im Fach Englisch<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Globalisierung mit ihren politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Herausforderungen stellt hohe Anforderungen an das Fremdsprachenlernen. Demzufolge muss de schulische Erwerb vor allem auf der Erweiterung interkultureller kommunikativer Kompetenz liegen, die Lernende dazu bef\u00e4higt, fremdsprachliche \u00c4u\u00dferungen vor dem Hintergrund der eigenen kulturellen Identit\u00e4t wahrzunehmen, zu bewerten und zu reflektieren. ICC gilt hier als eine der zentralen Voraussetzungen, um Sch\u00fcler:innen kommunikativ handlungsf\u00e4hig zu machen und ihnen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erm\u00f6glichen. In einem zusammenwachsenden Europa und wegen der Zuwanderung von Menschen aus verschiedenen Sprach \u2013 und Kulturkreisen kommt dem Erwerb der englischen Sprache insbesondere mit Blick auf Fremdverstehen, Weltoffenheit, Empathie und einem friedvollen Zusammenleben besondere Bedeutung zu.<br \/>Vor diesem Hintergrund verfolgt das Fachseminar Englisch das Ziel, Referendar:innen bei der Vermittlung und F\u00f6rderung in den im Kerncurriculum ausgef\u00fchrten Kompetenzbereichen des Faches systematisch zu schulen (insbesondere funktionale kommunikative Kompetenz, ICC und Methodenkompetenz), um auf fachdidaktischer Ebene Sicherheit zu erlangen und die Sch\u00fcler:innen fremdsprachlich handlungsf\u00e4hig zu machen. Der Schwerpunkt der theoretischen und praktischen Ausbildung liegt hierbei auf einem problem- und sch\u00fclerorientierten Umgang mit Lerngegenst\u00e4nden.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Individuelle Ausbildung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Am Ende der 18-monatigen Ausbildungszeit steht ein\/e Englischlehrer:in, der\/die \u00fcber ein sicheres Gesp\u00fcr f\u00fcr didaktische Zusammenh\u00e4nge mit Bezug zur jeweiligen Lerngruppe, ein ausreichendes fachspezifisches Methodenrepertoire und einen sicheren Umgang mit Arbeitstechniken und konstruktiven Einsatz der eigenen Lehrerpers\u00f6nlichkeit verf\u00fcgt. Insbesondere soll er\/sie willens und in der Lage sein, im Zusammenhang mit der Vermittlung fremdsprachlicher Kompetenzen, Sch\u00fcler:innen auf ihrem Weg vom Kind zu einer eigenverantwortlichen und selbstst\u00e4ndigen Pers\u00f6nlichkeit zu begleiten. Dabei sollte er\/sie ein sicheres Gesp\u00fcr f\u00fcr den \u00dcbergang von einem vorerst st\u00e4rker gelenkten Unterricht in den ersten Jahren bis zu einer selbstgesteuerten Organisation von Lernprozessen am Ende der Gymnasialzeit entwickeln. Diese Selbststeuerung sollte der\/die Referendar:in auch an sich selbst erfahren, weshalb eine kritische Reflexion des eigenen Tuns und eine eigenst\u00e4ndige Formulierung von Entwicklungsaufgaben einen besonderen Stellenwert in der individuellen Ausbildung besitzen.<br \/>Die genannten Aufgaben sind so vielschichtig, dass ein Beginn der Ausbildung in Klasse 5 oder 6, in denen die fachlichen Anforderungen noch \u00fcberschaubar bleiben, sinnvoll erscheint. Daher ist jede\/r Auszubildende angehalten, m\u00f6glichst rasch zu Beginn der Ausbildung Lerngruppen in den Jahrg\u00e4ngen 5\/6 zu begleiten, um dort die ersten Unterrichtsversuche durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. In diesen Unterrichtsstunden vermitteln die Referendar:innen grundlegendes Vokabular bzw. elementare Grammatik in einem situativen Kontext. In Bezug auf die didaktische Struktur geht es hierbei um eine sinnvolle Phasierung mit einem motivierenden Einstieg, einer Einf\u00fchrung des neuen Vokabulars\/der neuen Grammatik in einer m\u00f6glichst authentischen Kommunikationssituation (Dialog, \u201eAction Story\u201c, usw.), \u00dcbungsphasen, gegebenenfalls Bewusstmachung und einer Anwendung in anderen Situationen<br \/>als Transfer. In Bezug auf Arbeitstechniken geht es in erster Linie um den Einsatz der eigenen Lehrerpers\u00f6nlichkeit in handlungsorientierten Spielsituationen, aber auch um einen sinnvollen Einsatz von Medien, einer ad\u00e4quaten Interaktion mit der Lerngruppe, einer transparenten Gestaltung von Gelenkstellen und insgesamt um eine sinnvolle Balance zwischen Planung und Durchf\u00fchrung von Unterricht.<br \/>Diese Techniken k\u00f6nnen in der zweiten Phase der Ausbildung in den h\u00f6heren Klassen im Sekundarbereich I intensiviert und weiterentwickelt werden. Hier geht es nicht nur um einen Ausbau des Methodenrepertoires, sondern vor allem um indirekte Lenkung der Lerngruppe, Inszenierung von Redeanl\u00e4ssen, deren indirekte Steuerung durch verbale oder non-verbale Impulse, erste Erfahrungen mit Gespr\u00e4chsf\u00fchrung und eine \u00d6ffnung der Planung im Hinblick auf die Bandbreite antizipierter Sch\u00fcler\u00e4u\u00dferungen.<br \/>In der dritten Phase der individuellen Ausbildung soll vor allem die Technik der Gespr\u00e4chsf\u00fchrung bei anspruchsvollen Unterrichtsinhalten in fortgeschrittenen Lerngruppen weiterentwickelt werden. Dabei sollen die Referendar:innen in der Lage sein, verschiedene Gedankeng\u00e4nge in den Sch\u00fcler:innen\u00e4u\u00dferungen nach einem Impuls zu antizipieren, indirekt zu lenken und gemeinsam mit den Lernenden auf Plateaus zu b\u00fcndeln, von denen aus dann gemeinsam weitergearbeitet wird. Entsprechend geht es vor allem im Literaturunterricht um eine Interpretation, die nicht nur textimmanent sein, sondern sich an g\u00e4ngigen Methoden der Literaturkritik (historisch, psychoanalytisch, soziologisch) orientieren kann. Dies gibt den Lernenden Methoden an die Hand, mit denen sie sich einem Text leichter n\u00e4hern und ihn letztendlich auch auf ihre eigene Lebenswelt \u00fcbertragen k\u00f6nnen. Insbesondere im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung mit Shakespeare in den Kursen auf erh\u00f6htem Niveau, aber auch bei der Behandlung von Dramen im Allgemeinen, k\u00f6nnen die Referendar:innen handlungsorientierte Methoden kennen und nutzen lernen. Dabei wird der in der ersten Phase der individuellen Ausbildung entwickelte Einsatz der eigenen Lehrerpers\u00f6nlichkeit mit Techniken der Gespr\u00e4chsf\u00fchrung und Moderation verkn\u00fcpft.<br \/>Zu jedem Zeitpunkt der individuellen Ausbildung sollte den Auszubildenden transparent sein, welche Funktion die neu erlernten Fertigkeiten sowohl f\u00fcr Pr\u00fcfungsstunden als auch f\u00fcr den Alltagsunterricht haben. In allen drei Ausbildungsphasen ist es wichtig, dass die Referendar:innen ihren eigenen Unterricht st\u00e4ndig kritisch betrachten, selbstst\u00e4ndig nach Alternativen und Verbesserungsm\u00f6glichkeiten suchen, um zuk\u00fcnftig flexibel auf \u00c4u\u00dferungen der Sch\u00fcler:innen reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline\"><strong>Ausbildung im Fachseminar<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die Seminarsitzungen unterst\u00fctzen und erweitern die individuelle Ausbildung, indem \u00fcber fremdsprachenspezifische Unterrichtsprozesse auf Grundlage eigener Erfahrungen und fachdidaktischer Literatur reflektiert wird. Hier findet auch ein Nachdenken \u00fcber eine angemessene fachspezifische Anwendung von Methoden, mit deren Hilfe Sch\u00fcler:innen selbst\u00e4ndiges Lernen erlernen, statt.<br \/>Da die Fachsitzungen derart organisiert sind, dass Auszubildenden aller Ausbildungsphasen gemeinsam an den Seminarsitzungen teilnehmen, erscheint es wenig sinnvoll, die Inhalte der Seminarsitzungen den oben beschriebenen Phasen der individuellen Ausbildung anzupassen. Die Inhalte der Seminarsitzungen sollen vielmehr zyklisch gestaltet werden, so dass die relevanten Inhalte des Englischunterrichts immer wieder in Verbindung mit einem sich weiterentwickelnden pers\u00f6nlichen Erwartungshorizont der Referendar:innen behandelt werden. Auf diese Weise profitieren neu beginnende Referendar:innen von erfahreneren Kolleg:innen; eine Arbeitsweise, die durchaus auch im sp\u00e4teren Schulalltag n\u00fctzlich sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">zuletzt aktualisiert Sep. 2025<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/files\/Fachsemniarplan01.26.pdf\">https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/files\/Fachsemniarplan01.26.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ausbildung im Fach ENGLISCH am StS Hannover II (Gym) wird betreut von: Celia Ball (StD&#8216;), Fachleiterin im Fach ENJana Schulz (OStR&#8216;), Ausbilderin im Fach EN\u00a0Termin der regelm\u00e4\u00dfigen Fachsitzungen:&gt;&gt; siehe Fachseminarplan \u201cThere are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy.\u201d Hamlet (1.5.167-8) Fachdidaktische Ausbildung im Fach Englisch Die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":58,"featured_media":0,"parent":164,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1492","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1492","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/wp-json\/wp\/v2\/users\/58"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1492"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1492\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1840,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1492\/revisions\/1840"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/164"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wordpress.nibis.de\/stsgymh\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1492"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}