Satzung des Vereins der Freunde der Tellkampfschule e.V.

Satzung

 des

Vereins Freunde der Tellkampfschule Hannover e.V.

zuletzt geändert auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 16.02.2006

 

§ 1

(1) Der „Verein Freunde der Tellkampfschule Hannover e.V.“ übernimmt die Tradition des 1919 gegründeten „Eltern- und Freundesrates am Realgymnasium am Georgsplatz“.
Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zweck des Vereins ist die Förderung und Unterstützung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Tellkampfschule, indem er insbesondere dazu beiträgt, bleibende Werte für die Schule zu schaffen und die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Tellkampfschule durch geeignete Maßnahme zu verstärken. Dies bedeutet kein Eingreifen in die Aufgaben des Schulträgers.

(3) Der Satzungszweck wird insbesondere dadurch verwirklicht, dass

1. Unterrichtsmittel sowie Inventar für die im Schulprogramm festgelegten Arbeitsschwerpunkte der Tellkampfschule zur Ausgestaltung der Arbeits- und Gemeinschaftsräume zur Verfügung gestellt,
2. Projekte, Arbeitsgemeinschaften sowie die Arbeit der Vertretungen der Schüler, Eltern und Lehrer an der Tellkampfschule unterstützt,
3. Kommunikation und Kooperation mit in- und ausländischen Partnerschulen gefördert,
4. soziale Unterstützung bei gemeinschaftlichen Klassen- und Kursprojekten geleistet sowie
5. Sammlungen der Tellkampfschule erweitert oder ergänzt werden.

(4) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

(5) Die Mitglieder dürfen keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

(6) Bei Ihrem Ausscheiden haben Mitglieder keinen Anspruch auf Rückzahlung von Beiträgen oder Spenden.

(7) Keine Person darf durch Verwaltungsaufgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, Spesen oder dergleichen begünstigt werden.

(8) Der Sitz des Vereins ist Hannover. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen.

§ 2

(1) Mitglieder des Vereins können werden:

a) Eltern derzeitiger oder früherer Schüler, ehemalige Schüler und andere
Freunde der Schule,
b) Öffentlich-rechtliche Körperschaften und juristische Personen,
c) Gesellschaften, Vereinigungen und Arbeitsgemeinschaften, die die
Bestrebungen des Vereins zu fördern und einen regelmäßigen Beitrag zu
zahlen bereit sind.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

(2) Die Mitgliedschaft erlischt:
a) durch den Tod,
b) durch Austritt aus dem Verein,
c) durch Nichtzahlung der Beiträge trotz zweimaliger Mahnung,
d) durch Ausschließung.

Der Austritt erfolgt zum Ende des Geschäftsjahres mit einmonatiger Kündigungsfrist.

Über die Ausschließung entscheidet der Vorstand, wenn sich ein Mitglied eines Verhaltens schuldig gemacht hat, das mit dem Ansehen des Vereins nicht zu vereinbaren ist. Gegen diese Entscheidung ist Einspruch bei der Mitgliederversammlung zulässig.

(3) Die Höhe des Mitgliedsbeitrages setzt die Mitgliederversammlung fest. Er ist halb- oder ganzjährlich im Voraus zu entrichten. Ermäßigung oder Erlass des Jahresbeitrages kann der Vorstand im Ausnahmefall auf Antrag genehmigen. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zu Beitragszahlung befreit.

§ 3

Das Geschäftsjahr läuft vom 01. Januar bis 31. Dezember eines jeden Jahres.

§ 4

Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand
c) der Beirat.

§ 5

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet innerhalb des ersten Halbjahres eines jeden Geschäftsjahres statt. Die Einladungen erfolgen schriftlich mindestens zwei Wochen vorher. Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme. Nach Bedarf kann der Vorstand weitere außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Auf Antrag von wenigstens 20 Vereinsmitgliedern, der schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe einzureichen ist, muss sie binnen vier Wochen einberufen werden.

(2) Die Mitgliederversammlung bestimmt in allen grundsätzlichen und wichtigen Fragen die Richtlinien für die Arbeit des Vereins. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:
1. Wahl des oder der Vorsitzenden und der übrigen Vorstandsmitglieder,
2. Entgegennahme des vom Vorstand zu erstattenden Berichts über die Arbeiten des letzten Geschäftsjahres und Genehmigung des künftigen Arbeitsplanes,
3. Wahl zweier Rechnungsprüfer oder Rechnungsprüferinnen aus der Mitte der Mitglieder, die in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung über die vom Vorstand vorzulegende Rechnung zu berichten haben,
4. Prüfung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes,
5. Änderungen der Satzung,
6. Entscheidungen über Anträge und Einsprüche gemäß § 2, 1 und § 2, 2,
7. Festsetzung des Mitgliedsbeitrages,
8. Auflösung des Vereins.

(3) Tagesordnung, Ort und Zeit der Mitgliederversammlung bestimmt der Vorstand.

Anträge von Mitgliedern kommen zur Verhandlung, wenn sie eine Woche vor der Versammlung bei dem Vorstand angemeldet sind. Nicht rechtzeitig angemeldete Anträge können zur Verhandlung gelangen, wenn mindestens ein Drittel der anwesenden Mitglieder stimmt.

(4) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des oder der Vorsitzenden.

Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält oder die Auflösung des Vereins ausspricht, ist eine Dreiviertelmehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich, für den Auflösungsbeschluss außerdem die Anwesenheit von zwei Dritteln aller Mitglieder anwesend, so darf eine neue Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der nunmehr Erschienenen beschließen, sofern bei der Einberufung auf diese Folge ausdrücklich hingewiesen ist.

(5) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist.

§ 6

(1) Der Vorstand besteht aus dem oder der Vorsitzenden und fünf weiteren Mitgliedern. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den stellvertretenden Vorsitzenden oder die stellvertretende Vorsitzende, den Schatzmeister oder die Schatzmeisterin. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der oder die Vorsitzende und der oder die stellvertretende Vorsitzende. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.

(2) Die Mitglieder des Vorstandes werden auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Vorschlagsberechtigt ist jedes Mitglied. Bis zur Neu- bzw. Wiederwahl bleiben die jeweiligen Vorstandsmitglieder im Amt. Der oder die Vorsitzende beruft die Versammlung des Vorstandes und der Mitglieder. Dem Vorstand obliegen insbesondere:
a) die Vorbereitung der Mitgliederversammlung, vor allem die Fertigung der Vorlagen gemäß § 5, 2,
b) die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

(3) Der Schatzmeister oder die Schatzmeisterin verwaltet die dem Verein zur Verfügung gestellten Mittel nach den Anweisungen und Richtlinien des Vorstandes. Zur Erfüllung seiner Aufgaben kann der Vorstand aus Mitgliedern des Vereins und fachlich geeigneten weiteren Personen Ausschüsse bilden.

§ 7

(1) Der Beirat hat die Aufgabe, im Rahmen des von der Mitgliederversammlung beschlossenen Arbeitsplanes, insbesondere die damit verbundene Entscheidung über die Ausgabe von Mitteln des Vereins gem. § 1 (3), nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Transparenz zu beschließen sowie die Durchführung der Beschlüsse zu kontrollieren und zu verantworten.

(2) Der Beirat ist dem Vorstand verantwortlich und hat diesen über seine Beschlüsse unverzüglich zu informieren. Der Vorstand kann Beschlüsse des Beirats innerhalb einer Frist von 30 Tagen abändern oder aufheben. Nach dieser Frist gelten sie als genehmigt.

(3) Dem Beirat gehören folgende Mitglieder an:
a) der oder die Vorsitzende,
b) zwei weitere Mitglieder des Vorstands,
c) ein Mitglied der Schulleitung,
d) ein Mitglied des Schulelternrats,
e) ein Mitglied der Schülervertretung.

Die Mitglieder zu c) und e) sind institutionelle Mitglieder. Bis auf das Mitglied zu e) müssen sie Mitglied des Vereins sein. Sie werden von den entsendenden Institutionen für mindestens ein Jahr bestimmt. Entsenden diese keine Mitglieder in den Beirat, sinkt dessen Mitgliederzahl entsprechend.

(4) Der Beirat entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des oder der Vorsitzenden den Ausschlag.

(5) Der Beirat gibt sich eine Geschäftsordnung. Diese ist vom Vorstand zu genehmigen.

Die Geschäftsordnung muss das Schriftformerfordernis jeder Antragstellung und jeder Entscheidung enthalten. Die Geschäftsordnung kann bestimmen, dass der oder die Vorsitzende unbeschadet seiner/ihrer Berichtspflicht eilige Entscheidungen bis zu einer bestimmten Ausgabenhöhe allein treffen darf. Im Falle der Nichterreichbarkeit des oder der Vorsitzenden entscheidet der oder die stellvertretende Vorsitzende.

§ 8

(1) Das Vermögen des Vereins soll nach den Kriterien der Liquidität und Sicherheit angelegt werden. Der Vorstand hat durch ordnungsgemäße Aufbewahrung der vertragsüblichen Belege den Nachweis zu ermöglichen, dass die tatsächliche Geschäftsführung mit dem satzungsmäßigen Zweck übereinstimmt.

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an die Landeshauptstadt Hannover, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 1 der Satzung zu verwenden hat.

§ 9

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft. Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte am (Tag der Eintragung).