Stärkung der Basiskompetenzen im Bereich Deutsch
Die Hauptschule Vorsfelde führt ein fächerübergreifendes Lesekonzept für die Jahrgänge 5 und 6 ein, das in den Unterricht integriert ist, digitale Möglichkeiten berücksichtigt, externe Partner einbezieht und zur Folge hat, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht mehr lesen. Am Ende der Maßnahme sollen die Schülerinnen und Schüler eine höhere Lesegeschwindigkeit sowie ein verbessertes Leseverständnis erworben haben, um Aufgabenstellungen selbständiger zu verstehen und bearbeiten sowie sich Medien und Materialien eigenständig in altersangemessener Geschwindigkeit erschließen zu können.
Stärkung der Basiskompetenzen im Bereich Mathematik
Der Mathematikunterricht in den Jahrgängen 5 und 6 wird zu 80% in das Lernbüro integriert. Dieses soll zu einer verstärkten Selbststeuerung durch die Möglichkeit, individuell angepasste Lernwege zu beschreiten führen und die Schülerinnen und Schüler befähigen, Fehler selbst zu finden, sie zu erklären und Korrekturen nachzuvollziehen. Die mathematischen Basiskompetenzen werden durch individuelle Lernzugänge, basierend auf halbjährlichen diagnostischen Standortbestimmungen mit dem Diagnosetool von Westermann und durch differenzierte Lernpläne für alle Lernenden, gestärkt. Am Ende des Schuljahres 2026/27 sollen bei der Anwendung der Grundrechenarten weniger Rechenfehler auftreten und eine Automatisierung im Bereich des Einmaleins stattgefunden haben.
Überfachliches Lernen
Mit Beginn des Schuljahres 2026/2027 finden in den Jahrgängen 5/6/7 regelmäßige Schülersprechtage statt, auf denen die Schülerinnen und Schüler individualisiert ihre Lernfortschritte in den fachlichen Bereichen sowie dem Arbeits- und dem Sozialverhalten mit ihren Lehrenden reflektieren und gemeinsam Ziele für die Weiterarbeit formulieren. Auf diese Weise setzen sie sich kritisch mit ihren Lernerfolgen auseinander und übernehmen zunehmend selbst Verantwortung für ihr Handeln in Schule. Abschließend sind sie in der Lage, auf Grundlage einer realistischen Selbsteinschätzung konkrete Schritte für ihr Wirken in der Schule zu formulieren. Die intrinsische Motivation der Schülerinnen und Schüler, für ihren Lernerfolg selbst Verantwortung zu übernehmen, soll dadurch gesteigert werden.
Öffnung der Schule in den Sozialraum
Bis Ende des Schuljahres 2026/27 gibt es eine Liste mit potenziellen Kooperationspartnern und außerschulischen Lernorten, die es allen an Schule Tätigen ermöglicht, selbständig Experten zu spezifischen Themen zu engagieren sowie geeignete außerschulische Lernorte zu finden. Diese Liste soll zu einer Zunahme von Veranstaltungen mit externen Kooperationspartnern und an außerschulischen Lernorten führen, durch die den Schülerinnen und Schülern außerschulische Erfahrungsräume zugänglich gemacht werden. Eine Teilnahme der Schülerinnen und Schülern am gesellschaftlichen Leben und am öffentlichen Diskurs im lokalen bzw. auch regionalen Umfeld wird dadurch ermöglicht. Unterrichtsinhalte und Kompetenzen werden durch Primärerfahrungen nachhaltiger vermittelt.