Kategorie: Schule

  • Lehrer-Voting 2018 – So habt Ihr Euch entschieden

    Die Ergebnisse des diesjährigen Lehrer-Votings sind da. Vor der Veröffentlichung haben wir alle betroffenen Lehrkräfte um Erlaubnis gebeten, ihre Namen an dieser Stelle veröffentlichen zu dürfen. Einige unserer geschätzten Lehrerinnen und Lehrer haben sich allerdings gesträubt, ihre Namen anzugeben, weshalb an Stelle des Nachnamens ein „zensiert“ angegeben wurde. Dies betrifft allerdings nur wenige Podiumsplätze.

    Die Auswertung funktioniert wie folgt:

    Zuerst erscheint die Frage, dahinter steht, wie viele von Euch ihre Stimme abgegeben haben und dann erscheint das Treppchen. Zusätzlich könnt Ihr sehen, mit wie viel Prozent der Stimmen Eure Lieblingslehrkraft das Rennen gemacht hat.

    Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

    – Die Redaktion der Leine85

     

    Welche Lehrkraft ist am coolsten? (332 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Schifkowski 10,2%
    2. Herr Weichbrodt 6,9%
    3. Herr Pakosch 5,4%

    Welche Lehrkraft ist am freundlichsten? (331 abgegebene Stimmen)
    1. Frau Anger 7,9%
    2. Frau Alonen-Lindenlaub und Frau Volletz 6%
    3. Frau Jürgensen 5,1%

    Welche Lehrkraft hat das beste Allgemeinwissen? (324 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Schifkowski 16%
    2. Herr Dr. Grimpe 8%
    3. Herr Röhr 6,5%

    Welche Lehrkraft kann nicht ohne digitale Medien? (307 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Schrader 18,9%
    2. Herr Walting 8,1%
    3. Herr Röhr 7,2%

    Welche Lehrkraft motiviert am meisten? (318 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Giebel (ehem. Sumpf) 6,3%
    2. Herr Dr. Grimpe und Frau Volletz 4,4%
    3. Herr Meyer, Herr Kohl, Frau Jürgensen und Herr Weichbrodt 4,1%

    Welche Lehrkraft hat die beste Handschrift? (305 abgegebene Stimmen)
    1. Frau Kühn 7,9%
    2. Herr Wellbrock 5,2%
    3. Frau Volletz und Frau Anger 4,6%

    Welche Lehrkraft hat die kreativste Handschrift? (302 abgegebene Stimmen)
    1. Zensiert
    2. Frau Krutyakova 7,6%
    3. Frau Baier 5,2%

    Welche Lehrkraft kommt nicht ohne Kaffe klar? (290 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Templin 11%
    2. Herr Tronnier und Frau Scholtyssek 7,2%
    3. Frau Anger 4,8%

    Welche Lehrkraft ist am witzigsten? (308 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Weichbrodt 12,3%
    2. Zensiert
    3. Herr Schifkowski 10,1%

    Welche Lehrkraft schweift am schnellsten ab? (301 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Schifkowski 15,3%
    2. Zensiert
    3. Zensiert

    Welche Lehrkraft ist am sportlichsten? (306 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Giebel (ehem. Sumpf) 14,4%
    2. Herr Buschmann 11,1%
    3. Herr Kohl 9,5%

    Welche Lehrkraft hat den besten Style? (312 abgegebene Stimmen)
    1. Frau Volletz 12,5%
    2. Herr Buschmann 9%
    3. Herr Kühl 6,7%

    Welche Lehrkraft hat den besten Humor? (315 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Weichbrodt 12,7%
    2. Herr Schifkowski 7,3%
    3. Herr Giebel (ehem. Sumpf) 5,7%

    Welche Lehrkraft hat die besten Lebensweisheiten? (309 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Schifkowski 20,1%
    2. Zensiert
    3. Herr Dr. Grimpe 4,2%

  • Verborgene Räume

    Verborgene Räume

    Im Herbst diesen Jahres wurden unsere Journalisten von Herrn Misera, Hausmeister unserer Schule, durch den Keller geführt, um für euch einen Blick hinter die Kulissen der KGS Neustadt zu werfen. Die daraus entstandene Fotoreportage (s.u.) erhielt sogar einen Sonderpreis für die beste Fotostrecke im landesweiten Wettbewerb unzensiert. Unter dem nachstehendem Link (Stand: 29.04.2019) erfahrt ihr mehr dazu:

    http://www.neuepresse.de/Region/Neustadt-am-Ruebenberge/Nachrichten/Neustadt-Schuelerzeitung-der-KGS-Neustadt-gewinnt-Sonderpreis

     

    Kellertreppe:

    Gegenüber vom Roten Salon: Gemeinsam mit Herrn Misera gehen die Redakteure in den Keller der KGS Neustadt.

    Verteilerkästen:

    Die Verteilerkästen zeigen den Hausmeistern den täglich verbrauchten Strom an.

    Traforaum:

    Zum Traforaum haben nur Mitarbeiter der Stadtwerke Zugang. Hier werden 10’000 Volt auf 230 Volt transformiert – sogar für Hausmeister ist dieser Raum tabu.

    Kriechkeller:

    Hast du dich schonmal gefragt, wie es in einem Kriechkeller aussieht? Der Kriechkeller umfasst 6450 m² und dient als Zwischenetage, um schnell Kabel erreichen und verlegen zu können. Der Boden zwischen Erdgeschoss und Keller müsste sonst ständig aufgerissen werden. Im Übrigen: Das ganze Obergeschoss umfasst nur 4900 m².

    Heizungen:

    Die Sensoren für die Heizung befinden sich auf der Südseite des Gebäudes. Deshalb kann es an sonnigen Wintertagen dazu kommen, dass es in den Räumen kalt bleibt.

    Lagerraum:

    200 Kartons, 4’000 Packungen, 1’000’000 Blätter: So viele Papierhandtücher werden jährlich an der KGS verbraucht.

    Waschmaschinen:

    Zwei Waschmaschinen befinden sich ebenfalls im Untergrund der KGS. Wer hier was wäscht, bleibt geheim.

    Treppe zum geheimen Aufzug:

    Der stillgelegte Müllaufzug ist dir unbekannt? Dabei befindet er sich doch häufig unter dir – nämlich immer dann, wenn du dich auf der Terrasse der Cafeteria entspannst.

    Flur zum Freizeitbereich:

    Nach etwa einer Stunde ohne Sonnenlicht konnten die Redakteure durch den Flur zum Freizeitbereich zurück in das alltägliche Schulleben gelangen.

  • Lehrer-Voting Schuljahr 17/18

    Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen sechs bis zwölf dürfen vom 19.11.2018 bis zum 17.12.2018 am Lehrer-Voting teilnehmen.

    Die Ergebnisse sollen niemanden beleidigen oder angreifen und dienen lediglich zur Unterhaltung. Außerdem habt ihr die Chance, euren Lehrern ein anonymes Feedback zu geben.

    Lies diese Anleitung und klicke danach das „Klick mich!“ an.
    Lies den Text und gib deinen Namen und deinen Jahrgang an.
    Beispiel:
    Max Mustermann aus der 7G2.

    Name: Mustermann, Max
    Klassenstufe: 7

    Klicke anschließend den Kreis an und drücke auf „Weiter“.
    Nun kannst du zu jeder Frage deinen Lieblingslehrer auswählen.
    Brauchst du Hilfe? Dann helfen dir sicher auch deine Mitschüler oder deine Lehrer weiter.

    Das Lehrer-Voting ist nun geschlossen. Danke für eure Antworten!

    Die Ergebnisse gibt es pünktlich zum Beginn der Weihnachtsferien.

  • Berlin NOW

    Berlin NOW

    Die Klassenfahrt der 10G2 nach Berlin

    In der Klassenfahrtswoche vom 03.09.2018 bis 07.09.2018 fuhren einige Klassen des 10. Jahrgangs nach Berlin, darunter auch 17 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10G2 sowie zwei Lehrkräfte und eine Schulbegleitung, um Berlins historische, politische, aber auch kulturelle Seiten kennenzulernen.

    Nach der Ankunft im A&O Hostel Berlin Friedrichshain fuhren wir mit der U-Bahn in die Knaackstraße 97, um von dort mit dem Rad „Berlin on Bike“ zu erkunden. Genauer gesagt: Wir erhielten eine Schilderung der Ereignisse rund um die Berliner Mauer durch einen ortskundigen Zeitzeugen.

    Im Gegenzug dazu durften wir am Dienstag Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden, darunter waren Sehenswürdigkeiten wie der „Alex“, der Potsdamer Platz, der Berliner Dom und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Im Anschluss besichtigten wir den Reichstag, Sitz des Deutschen Bundestages. Am Abend erlebten wir schließlich eine etwas andere Stadtführung, organisiert durch den Verein „Berliner Unterwelten“: Wir hatten die Möglichkeit, die unterirdischen Anlagen Berlins zu besichtigen. Dabei gewährten uns Mitarbeiter des „Berliner Unterwelten e. V.“ Einblicke in die Bunkeranlagen des Kalten Krieges.

    Am Mittwochmorgen fuhren wir mit der Bahn zum Brandenburger Tor, um von dort aus zum Holocaust-Mahnmal¹ zu laufen. Als wir bleibende Eindrücke gesammelt hatten, bekamen wir zunächst ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Darauf folgte eine ausführliche Besichtigung des Staatssicherheitsgefängnisses in Hohenschönhausen, welche bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen hat. Emotionalisiert von den Geschehnissen diskutierten viele Mitschüler noch auf der Heimfahrt über den Umgang mit politisch Andersdenkenden in der DDR. Und: Das Buch „Die Schleife an Stalins Bart“ von Erika Riemann blieb für manche nicht nur bloße Empfehlung. Am Abend folgte ein Besuch in dem bekannten Nachtclub „Matrix“.

    Bevor es am Freitag wieder Richtung Heimat ging, wurde uns von Seiten der Lehrkräfte ein Wunsch erfüllt: Wir durften das Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“ besuchen. Einige der Figuren waren sehr lebensecht dargestellt.

    Was bleibt nach einer Woche Berlin? Vielseitige Eindrücke sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Lehrkräften und das Fazit, dass Berlin historisch, politisch und kulturell viel zu bieten hat und sich gerade deswegen für eine Klassenfahrt jederzeit lohnt!

    ¹Holocaust-Denkmal: Mahnmal, das an die systematische Ermordung von Juden während der NS-Diktatur erinnert.

  • Dzień dobry – Deutsch-polnische Jugendbegegnung

    Dzień dobry – Deutsch-polnische Jugendbegegnung

    Erstaunen und Unruhe herrschen, als die deutsche Gruppe den Zentralbahnhof Warschaus verlässt und auf die leuchtende Innenstadt Warschaus blickt. Nur noch der Kulturpalast erinnert in der sonst so modern anmutenden Architektur an den einstigen Kommunismus.

    Vor etwa 10 Stunden brachen wir, die KGS-Gruppe, in Begleitung von Frau Niermann und Herrn Pakosch, nach Polen auf, um die polnischen Jugendlichen kennenzulernen. Diese begrüßten uns auch sofort mit einem herzlichen „Dzień dobry“. Gemeinsam fuhren wir mit dem Reisebus zum „Camp Rodowo“ – eine internationale Jugendbegegnungsstätte, die in den Masuren liegt und etwa 5 km südlich des Dorfes Sorkwity in einer wunderschönen Landschaft mit vielen Hügeln, Feldern, Wäldern und Seen eingebettet ist.

    Im Camp gab es meistens Integrations-, Sprach- oder Geschichtsspiele, besonders waren jedoch die Ausflüge zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Gegend. So waren wir unter anderem in der Kirche zur Heiligen Linde, deren gelbe Fassade an jenem Tag einen schönen Kontrast zum blauen Himmel bot, in der stark befestigten Marienburg und an der Wolfsschanze bei Rastenburg, hier hat der deutsche Reichskanzler und Diktator Adolf Hitler den größten Teil des Zweiten Weltkrieges verbracht, um näher an der Ostfront zu sein. An den Abenden gab es ebenfalls Aktivitäten – diese hatten jedoch weniger ernsthaften Charakter. Meist vertrieben wir uns die Zeit mit Karaoke oder „Just Dance“.

    Während unseres Besuches der Kirche zur Heiligen Linde wurde uns außerdem eine Legende berichtet: Einem Gefangenen in Rastenburg soll einst die Jungfrau Maria erschienen sein, diese trug ihm auf, er solle ihr Abbild schnitzen und – wenn er frei kommt – an die erste Linde auf seinem Heimweg hängen. So geschah es: Der Mann kam frei und hängte die Schnitzerei an die erste Linde auf seinem Heimweg. Die eigentliche Geschichte ist viel pragmatischer, denn die Linde wurde von der Urbevölkerung als Geist verehrt. Als sich das Christentum schließlich ausbreitete, wurde der Gebetsplatz beibehalten und man errichtete für die neue anzubetende Gottheit eine Kirche.

    Das Führerhauptquartier Wolfsschanze ist ebenfalls als Symbol für den Widerstand gegen die nationalsaozialistische Diktatur stark in Erinnerung geblieben: Hier scheiterte das Staufenberg-Attentat am 20. Juli 1944. Von der Baracke, in der das Attentat stattfand, ist nur noch das bewucherte Fundament übrig geblieben, die Bunker der führenden Nazis sind jedoch nahezu unversehrt. Besonders eindrucksvoll ist das Gebilde vom misslungenen Sprengungsversuch der Nazis. Das dadurch entstandene Bruchstück wird bis heute in einem 45°-Winkel so gehalten, dass, um die Geschichte aufrechtzuerhalten, Stöcke von Besuchern gegen das Betonstück gegengelehnt werden können.

    Den Abschlussabend im „Camp Rodowo“ ließen wir gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen. Am nächsten Morgen verließen wir das Camp und besichtigten Warschau, die Hauptstadt Polens. Das Museum über die Geschichte der polnischen Juden schreckte uns, gebaut als typischer Betonriese, zunächst ab – doch die dargebotene Führung, bei der alle Sinne beeinflusst wurden, hatte diesen Eindruck schnell wettgemacht: Man kann hier alles berühren, es wird dem jeweiligen Zeitalter entsprechende Kunst gezeigt, man hört Musik und riecht den Geruch der einzelnen Orte. Nach diesem tollen Rundgang fuhren wir nach Sokołów Podlaski, um dort auf unsere Gastfamilien zu treffen, bei denen wir die folgenden zwei Tage verbrachten.

    Schließlich waren wir am Samstag bei unserem Kooperationspartner auf polnischer Seite, dem Marie-Curie-Lyzeum (Gymnasium, Jahrgänge 10-12), zur Jubiläumsfeier eingeladen. Nach seiner Rede überreichte Herr Hunfeld eine Plakette, um die Partnerschaft zwischen der KGS Neustadt und dem Lyzeum zu bekräftigen.

    Am Sonntag mussten wir sehr früh aufstehen, um unseren Zug nach Hause zu bekommen. Der Abschied fiel manchen schwer, jedoch rückt das Wiedersehen bereits näher: Schon im Mai 2019 wird uns die polnische Gruppe besuchen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, die Gruppe mit einem herzlichen „Hallo“ begrüßen zu dürfen.

  • Sprüche aus dem Schulalltag

    Wir präsentieren euch in regelmäßigen Abständen die lustigsten Sprüche aus dem Schulalltag, schickt uns deshalb die besten Lehrer- und Schülersprüche an leine85Anzeigen@gmx.de.

     

    Fotograf: “Wackelpudding, Thaddäus und Hello Kitty auf den Stuhl stellen.”

    Schüler: “Schule ist unnötig, denn:

    • Musik: Dafür haben wir Spotify.
    • Sport: Wii oder Playstation.
    • Englisch: Dora auf Nickelodeon.
    • Deutsch: Das sprechen wir den ganzen Tag.
    • Mathe: Alter, wofür gibt es Taschenrechner?
    • Erdkunde: Digga wofür gibt es Google Maps?
    • Geschichte: Die sind doch eh schon alle verreckt!”

    Physiklehrer: “Die Lunge muss asphaltiert werden, damit der Krebs nicht stolpert.”

    Erdkundelehrerin: “Lest die Texte nachher nochmal quer.” Daraufhin dreht der Schüler das Buch quer und sagt: “So kann ich aber nicht lesen!”

  • Vom Hobbyfotografen bis zum Origami-Experten – Diese vier AGs sind neu

    Auch in diesem Schuljahr sind wieder einige neue AGs hinzugekommen, die Euch garantiert begeistern werden. Im Folgenden stellen wir Euch vier dieser AGs vor – vielleicht ist ja auch was für Dich dabei!

    Bei der ersten AG, die wir ansprechen wollen, handelt es sich um die AG „Fotografie und digitale Bildbearbeitung“. Wer in der 7. bis 10. Klasse ist, und Spaß am Fotografieren hat, sollte donnerstags in der 7. und 8. Stunde mal bei Frau Krumbholz im Raum 1J12 vorbeischauen – Vorkenntnisse sind nicht unbedingt nötig!

    Als nächstes gibt es die AG „Schulhofscouts“, bei der Ihr Euch mit dem Schulhof/Schulgelände beschäftigt: Ihr lernt die Pflanzen auf dem Hof kennen und baut Nistplätze für ganz unterschiedliche Tiere. Ihr werdet mit Herrn Fuchs eine Schulhofkarte erstellen, um die Schule neuen Schülern und Schülerinnen vorzustellen. Wer sich für diese Themen interessiert, kommt einfach immer montags in der 7. und 8. Stunde in den Raum 0C04.

    Wer Spaß am Basteln mit Papier hat, ist bei der „Technik“-AG genau richtig. Ob es Papierflieger sind, Autos oder doch lieber Geschenkverpackungen ist hierbei nicht wichtig – lasst Eurer Fantasie freien Lauf und bastelt drauf los! Immer mittwochs in der 7. und 8. Stunde trefft Ihr Euch mit Frau Stowasser im Raum 0B24.

    Das alles hat Euch noch nicht so richtig zugesagt? Dann ist die Schülerfirma „Fahrradwerkstatt“ wahrscheinlich eher Euer Ding. Wenn Ihr Spaß daran habt, an Fahrrädern herumzubasteln und mal wissen wollt, wie es später im Beruf aussehen könnte, dann solltet Ihr mal bei Herrn Dethlefsen in Raum 0B13 vorbeischauen! Die AG findet immer montags in der 7. Stunde statt.

  • Wir verabschieden uns in die Sommerpause …

    Die Redaktion der Leine 85 verabschiedet sich in die Sommerferien und wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erholsamen Sommer 2018. Auch im kommenden Schuljahr 2018/19 werden wir Euren Schulalltag an dieser Stelle sowohl mit bereits erprobten Formaten als auch mit neuen Ideen bereichern.

    Für diejenigen unter Euch, die die eigene Region in den Sommerferien näher entdecken möchten, empfiehlt sich das Schülerferienticket. Für nur 32 Euro seid Ihr damit während der gesamten Sommerferien in Niedersachsen und Bremen mit Bussen und Bahnen mobil. Nähere Informationen findet Ihr unter: https://www.schuelerferienticket.de/

    – Die Redaktion

  • Verantwortung! Für was?

    Verantwortung! Für was?

    Ich betrachte eine Plastikverpackung beim Mittagessen gegen 14 Uhr in der Mensa. Schüler und Lehrer gehen an dieser am Boden liegenden Verpackung vorbei. Wissentlich oder auch nicht … Was heißt das schon. Irgendwo liegt immer irgendetwas rum, das ist nichts Neues. Mir selber ist aber aufgefallen, und das ist mir vor kurzem erst richtig bewusst geworden, dass wir richtig viele Probleme haben.
    Nehmen wir einmal diese Plastikverpackung, die liegt da in der Mensa und keiner hebt sie auf. Was mich beim Beobachten noch mehr erschreckt, ist der Gedanke, ob ich, wenn ich aufstehe, dorthin gehen und die Verpackung aufheben würde. Oder fände ich nicht selbst eine passende Ausrede, dass
    ich ja nun wirklich gar nicht für das Entsorgen dieses Plastiks verantwortlich bin. Ertappt! Es geht um Verantwortung bzw. um Verantwortungslosigkeit in diesem konkreten Fall.

    Vorher noch darüber nachgedacht, warum andere sich nicht darum kümmern, habe ich mich nun entlarvt und bei dem Gedanken ertappt, genau das zu tun, was die anderen tun – nämlich nichts! Das muss ich mir eingestehen und als Selbsterkenntnis betrachten.

    Ich denke weiter nach, ich habe noch kurz Zeit. Mit diesem geweiteten Blick fallen mir viele zurückliegende Situationen ein, in denen Müll auf dem Boden herumlag. Sei es auf dem Weg zum Bus, in der Stadt oder eben in der Schule. In der Leistungsgesellschaft in der wir leben, könnte man zwar im Rahmen von sozialem Engagement geehrt werden, darüber hinaus könnte man aber Termine gar nicht wahrnehmen, wenn man sich um jede Plastikverpackung oder um Müll generell kümmern würde. Man droht den Anschluss zu verlieren, mag manch einer argumentieren. Stimmt, so etwas kann man von keinem anderen verlangen, solange man selber nicht etwas unternimmt.

    Noch immer liegt unsere bekannte Plastikverpackung vom Anfang auf dem Boden. Ich lenke das Gespräch in der Mittagsrunde auf diese Verpackung und werfe den Gedanken ein, dass ich mich selber gefragt habe, ob ich diese nun aufheben sollte. Die Antwort kam prompt, ich solle nicht so viele Überlegungen anstellen, denn in der Zeit hätte ich diese Verpackung bereits aufheben und in den Müll tun können. Wie wahr! Die Person, die das gesagt hat, steht auf, nimmt die Verpackung und bringt sie in den Müll. Genial, aber durch das Beobachten dieser Verpackung habe ich festgestellt, wo man ansetzen muss, wenn es um Verantwortung geht, nämlich bei sich selbst.

    Ich will aufstehen, blicke auf den Boden und sehe 20 Cent dort liegen. Aufheben denke ich mir, aber warum? Ich stehe auf und gehe. Ist der doof, denkt der ein oder andere Leser jetzt. Während die 20 Cent einen offensichtlichen Wert haben, also einen Nutzen darstellen, scheint es bei der Plastikverpackung genau das Gegenteil zu sein: Zuerst bücken und aufheben, und als nächstes wegschmeißen. Zwei Handlungen für nichts. Das Geld hebt man auf und gibt es später wieder aus und bekommt sogar noch was dafür. Wie gesagt, ein erkennbarer Nutzen. Erinnern wir uns hier an das angesprochene soziale Engagement, dann können wir dort wieder ansetzen. Eine gewisse Wertschätzung innerhalb der Leistungsgesellschaft wäre wünschenswert. Besser noch wäre ein stärkeres Bewusstsein für die Verantwortung, wenn jeder von uns ein bisschen mehr davon hätte, dann würde es nicht nur der Welt besser gehen sondern in Zukunft auch uns. Daran sieht man, wie eng etwa die Themen Gesellschaft und Umwelt ineinander greifen und wie wichtig es ist, diese Zusammenhänge zu erkennen. Ich werde keinen dazu zwingen etwas zu tun, aber ein kleiner Appell an unsere Gesellschaft kann unserer Umwelt nur zugutekommen.

    Cedric McCann, Klasse 12