Schlagwort: KGS Aktuell

  • Lehrer-Voting Schuljahr 17/18

    Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen sechs bis zwölf dürfen vom 19.11.2018 bis zum 17.12.2018 am Lehrer-Voting teilnehmen.

    Die Ergebnisse sollen niemanden beleidigen oder angreifen und dienen lediglich zur Unterhaltung. Außerdem habt ihr die Chance, euren Lehrern ein anonymes Feedback zu geben.

    Lies diese Anleitung und klicke danach das „Klick mich!“ an.
    Lies den Text und gib deinen Namen und deinen Jahrgang an.
    Beispiel:
    Max Mustermann aus der 7G2.

    Name: Mustermann, Max
    Klassenstufe: 7

    Klicke anschließend den Kreis an und drücke auf „Weiter“.
    Nun kannst du zu jeder Frage deinen Lieblingslehrer auswählen.
    Brauchst du Hilfe? Dann helfen dir sicher auch deine Mitschüler oder deine Lehrer weiter.

    Das Lehrer-Voting ist nun geschlossen. Danke für eure Antworten!

    Die Ergebnisse gibt es pünktlich zum Beginn der Weihnachtsferien.

  • Dzień dobry – Deutsch-polnische Jugendbegegnung

    Dzień dobry – Deutsch-polnische Jugendbegegnung

    Erstaunen und Unruhe herrschen, als die deutsche Gruppe den Zentralbahnhof Warschaus verlässt und auf die leuchtende Innenstadt Warschaus blickt. Nur noch der Kulturpalast erinnert in der sonst so modern anmutenden Architektur an den einstigen Kommunismus.

    Vor etwa 10 Stunden brachen wir, die KGS-Gruppe, in Begleitung von Frau Niermann und Herrn Pakosch, nach Polen auf, um die polnischen Jugendlichen kennenzulernen. Diese begrüßten uns auch sofort mit einem herzlichen „Dzień dobry“. Gemeinsam fuhren wir mit dem Reisebus zum „Camp Rodowo“ – eine internationale Jugendbegegnungsstätte, die in den Masuren liegt und etwa 5 km südlich des Dorfes Sorkwity in einer wunderschönen Landschaft mit vielen Hügeln, Feldern, Wäldern und Seen eingebettet ist.

    Im Camp gab es meistens Integrations-, Sprach- oder Geschichtsspiele, besonders waren jedoch die Ausflüge zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Gegend. So waren wir unter anderem in der Kirche zur Heiligen Linde, deren gelbe Fassade an jenem Tag einen schönen Kontrast zum blauen Himmel bot, in der stark befestigten Marienburg und an der Wolfsschanze bei Rastenburg, hier hat der deutsche Reichskanzler und Diktator Adolf Hitler den größten Teil des Zweiten Weltkrieges verbracht, um näher an der Ostfront zu sein. An den Abenden gab es ebenfalls Aktivitäten – diese hatten jedoch weniger ernsthaften Charakter. Meist vertrieben wir uns die Zeit mit Karaoke oder „Just Dance“.

    Während unseres Besuches der Kirche zur Heiligen Linde wurde uns außerdem eine Legende berichtet: Einem Gefangenen in Rastenburg soll einst die Jungfrau Maria erschienen sein, diese trug ihm auf, er solle ihr Abbild schnitzen und – wenn er frei kommt – an die erste Linde auf seinem Heimweg hängen. So geschah es: Der Mann kam frei und hängte die Schnitzerei an die erste Linde auf seinem Heimweg. Die eigentliche Geschichte ist viel pragmatischer, denn die Linde wurde von der Urbevölkerung als Geist verehrt. Als sich das Christentum schließlich ausbreitete, wurde der Gebetsplatz beibehalten und man errichtete für die neue anzubetende Gottheit eine Kirche.

    Das Führerhauptquartier Wolfsschanze ist ebenfalls als Symbol für den Widerstand gegen die nationalsaozialistische Diktatur stark in Erinnerung geblieben: Hier scheiterte das Staufenberg-Attentat am 20. Juli 1944. Von der Baracke, in der das Attentat stattfand, ist nur noch das bewucherte Fundament übrig geblieben, die Bunker der führenden Nazis sind jedoch nahezu unversehrt. Besonders eindrucksvoll ist das Gebilde vom misslungenen Sprengungsversuch der Nazis. Das dadurch entstandene Bruchstück wird bis heute in einem 45°-Winkel so gehalten, dass, um die Geschichte aufrechtzuerhalten, Stöcke von Besuchern gegen das Betonstück gegengelehnt werden können.

    Den Abschlussabend im „Camp Rodowo“ ließen wir gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen. Am nächsten Morgen verließen wir das Camp und besichtigten Warschau, die Hauptstadt Polens. Das Museum über die Geschichte der polnischen Juden schreckte uns, gebaut als typischer Betonriese, zunächst ab – doch die dargebotene Führung, bei der alle Sinne beeinflusst wurden, hatte diesen Eindruck schnell wettgemacht: Man kann hier alles berühren, es wird dem jeweiligen Zeitalter entsprechende Kunst gezeigt, man hört Musik und riecht den Geruch der einzelnen Orte. Nach diesem tollen Rundgang fuhren wir nach Sokołów Podlaski, um dort auf unsere Gastfamilien zu treffen, bei denen wir die folgenden zwei Tage verbrachten.

    Schließlich waren wir am Samstag bei unserem Kooperationspartner auf polnischer Seite, dem Marie-Curie-Lyzeum (Gymnasium, Jahrgänge 10-12), zur Jubiläumsfeier eingeladen. Nach seiner Rede überreichte Herr Hunfeld eine Plakette, um die Partnerschaft zwischen der KGS Neustadt und dem Lyzeum zu bekräftigen.

    Am Sonntag mussten wir sehr früh aufstehen, um unseren Zug nach Hause zu bekommen. Der Abschied fiel manchen schwer, jedoch rückt das Wiedersehen bereits näher: Schon im Mai 2019 wird uns die polnische Gruppe besuchen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, die Gruppe mit einem herzlichen „Hallo“ begrüßen zu dürfen.

  • Vom Hobbyfotografen bis zum Origami-Experten – Diese vier AGs sind neu

    Auch in diesem Schuljahr sind wieder einige neue AGs hinzugekommen, die Euch garantiert begeistern werden. Im Folgenden stellen wir Euch vier dieser AGs vor – vielleicht ist ja auch was für Dich dabei!

    Bei der ersten AG, die wir ansprechen wollen, handelt es sich um die AG „Fotografie und digitale Bildbearbeitung“. Wer in der 7. bis 10. Klasse ist, und Spaß am Fotografieren hat, sollte donnerstags in der 7. und 8. Stunde mal bei Frau Krumbholz im Raum 1J12 vorbeischauen – Vorkenntnisse sind nicht unbedingt nötig!

    Als nächstes gibt es die AG „Schulhofscouts“, bei der Ihr Euch mit dem Schulhof/Schulgelände beschäftigt: Ihr lernt die Pflanzen auf dem Hof kennen und baut Nistplätze für ganz unterschiedliche Tiere. Ihr werdet mit Herrn Fuchs eine Schulhofkarte erstellen, um die Schule neuen Schülern und Schülerinnen vorzustellen. Wer sich für diese Themen interessiert, kommt einfach immer montags in der 7. und 8. Stunde in den Raum 0C04.

    Wer Spaß am Basteln mit Papier hat, ist bei der „Technik“-AG genau richtig. Ob es Papierflieger sind, Autos oder doch lieber Geschenkverpackungen ist hierbei nicht wichtig – lasst Eurer Fantasie freien Lauf und bastelt drauf los! Immer mittwochs in der 7. und 8. Stunde trefft Ihr Euch mit Frau Stowasser im Raum 0B24.

    Das alles hat Euch noch nicht so richtig zugesagt? Dann ist die Schülerfirma „Fahrradwerkstatt“ wahrscheinlich eher Euer Ding. Wenn Ihr Spaß daran habt, an Fahrrädern herumzubasteln und mal wissen wollt, wie es später im Beruf aussehen könnte, dann solltet Ihr mal bei Herrn Dethlefsen in Raum 0B13 vorbeischauen! Die AG findet immer montags in der 7. Stunde statt.

  • Das Tor zur Welt

    Das Tor zur Welt

    von Maylin Leske, Klasse 6

    Als „Tor zur Welt“ wird oft der Hamburger Hafen bezeichnet.
    Er ist der wichtigste Hafen in Deutschland. Es kommen Waren aus der ganzen Welt an und werden verschickt, was auch „die Waren werden umschlagen“ genannt wird.

    Der Hamburger Hafen ist ein offener Tidehafen an der Unterelbe in der Hansestadt Hamburg. Er ist nach dem Hafen Rotterdam sowie dem Hafen von Antwerpen der drittgrößte Hafen in Europa. Gemessen an Standardcontainer-Umschlagzahlen ist er mit seinen vier Containerterminals nach Rotterdam der zweitgrößte Containerhafen Europas und der vierzehntgrößte der Welt. Schifffahrtsrouten verbinden ihn mit mehr als 900 Häfen in über 170 Ländern.

    Er ist ein „schneller“ Hafen, der hauptsächlich Container abfertigt. Fast die Hälfte aller Container kommen aus Asien oder werden dorthin verschifft. Regelmäßig wird Hamburg von Containerschiffen im Liniendienst angelaufen. Der Umschlag von Gütern findet zu etwa zwei Dritteln im Stückgut statt und dieser fast zu 98 % in Containern (z.B. Maschinen und Anlagen) und zu einem Drittel im Massengut (z.B. Erze und Mineralöl). Der  Güterumschlag bringt den großen Arbeitsbereich der Logistik (Lagereff und Transport) mit sich. Neben dem Warenumschlag werden im Hamburger Hafen (zumeist importierte) Güter gelagert und gewerblich verarbeitet (z.B. Kaffee, Öl). Seit etwa 2006 laufen zunehmend Kreuzfahrtschiffe den Hamburger Hafen an.

     

    Worterklärungen:

    Tidehafen: Wenn Häfen in einer Region mit Gezeiten liegen, sind sie als Tidehafen (zum Meer hin offen) angelegt.
    Stückgut: Damit sind Einzelladungen (z.B. Papierrollen, Autos, Baumstämme und Waren in Containern) gemeint
    Massengut: Damit sind Flüssigladungen (z.B. Erdöl) oder Saug- und Greifgut (z.B. Erz oder Kohle) gemeint.