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Teilnehmerechos

Albrecht Thaer Schule , Celle
Literaturseminar der Klasse BG 12S in der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel

„„Entschuldigung, wir hatten vorhin halb fünf vereinbart – jetzt ist es schon fast fünf!“ – „Oooch, wir haben nur noch vier Stichpunkte zu schreiben. Dürfen wir?! Oder können wir morgen nicht einfach etwas länger machen?““ Erwartungsvoll blicken uns unsere Schülerinnen und Schüler im Seminarraum der Wolfenbütteler Herzog-August Bibliothek ins Gesicht. Was ist das? Verkehrte Welt? Sind das dieselben jungen Menschen, die uns in der Schule beleidigt auf die Sekunde genau darauf hinweisen, dass die Stunde rum ist? Oder die sogar versuchen, die Uhr im Klassenraum vorzustellen, um unbedarften Kollegen einige kostbare Minuten abzutrotzen? Ja, sie sind es – und sie sind nicht wiederzuerkennen. Drei Tage Literaturseminar in einer international renommierten Forschungsbibliothek haben definitiv Spuren hinterlassen. Wer hätte gedacht, dass das wissenschaftliche Arbeiten mit alten Büchern so viel Energie freisetzen und dabei sogar auch noch Spaß machen kann! Das liegt nicht zuletzt am Engagement unseres einzigartigen Seminarleiters Wilfried Seyfarth, der es auf seine unnachahmliche Art schnell geschafft hat, dass „aus Fremden Freunde werden“. Weder wir Lehrkräfte noch die Schüler selbst haben im Vorfeld auch nur annähernd geahnt, welch ungeheure Magie von „alten Schinken“ ausgehen kann und welch ein Unterschied es ist, ein Buch aufzuschlagen statt nur zu googeln… Unsere Schüler haben es den alten Werken mit ihrer jugendlichen Offenheit und Entdeckerlust allerdings auch recht leicht gemacht, ihre Wirkung zu entfalten. Und so freuen wir uns schon sehr auf die Ausarbeitungen zu verschiedensten Themen aus der Epoche der Romantik.
S. Galitz / R. Gerlach
Eintragungen im Gästebuch:

Lore Lorentz Schule, Düsseldorf –
und „Das achte Weltwunder“

Kooperation mit der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel

Lernen, wie man journalistisch und wissenschaftlich recherchiert – mit modernster Technik und einem Buchbestand, der bis ins 16 Jhdt. zurückreicht, das ermöglicht die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, zur Zeit des Barock die größte Bibliothek nördlich der Alpen, auch als achtes Weltwunder bezeichnet.

Und weil es dort immer noch wunderbar zugeht, ist die Lore-Lorentz-Schule 2015 eine enge Kooperation mit der Herzog August Bibliothek eingegangen.

In der Präambel des Vertrages heißt es: „Die aktive Teilnahme am Wissensprozess in unserer Gesellschaft ist eine wesentliche Grundlage für ein chancengleiches Leben in der modernen, medial vernetzten Kommunikationsgesellschaft. Es ist daher erklärtes Ziel der Partner, Schülerinnen und Schüler für die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Medien zu sensibilisieren, beim Lernen zu unterstützen sowie für das selbständige Suchen, Beschaffen, kritische Bewerten und kreative Verarbeiten von Informationen zu interessieren und zu motivieren.“

Regelmäßig fahren die Schüler*innen der Klasse 13 im Herbst nach Wolfenbüttel, um dort an einem Lernort außerhalb der Schule

– an der Lore-Lorentz-Schule erlernte Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens in einer Bibliothek anzuwenden und zu vertiefen;

– thematisches Arbeiten in der Bibliothek  zu lernen, zu üben und anzuwenden;

– eine Einführung in die digitalen Angebote einer Bibliothek zu erhalten;

– Methoden zur medienübergreifenden Informationsrecherche kennenzulernen;

– Medienpräsentation in der Bibliothek durchzuführen;

– und dabei zu einem kritischen Umgang mit Medien und Informationen befähigt zu werden.

mw/rf

Aus dem Gästebuch der Herzog August Bibliothek

 

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