Ich war mit meiner Cousine Carla und Vita mit Matti, Paul und meinem kleinen Bruder Emil im Zeltlager.
Als erstes haben wir draußen gespielt. Dann haben wir die Zelte aufgebaut. Zum Abendessen gab’s Hotdogs. Dann sind wir ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen wachte die Carla einfach nicht auf. Eine Gruppenleiterin hat ganz ganz oft „Carla, steh auf!“ gerufen. Als sie dann endlich aufgewacht ist, sind wir zum Frühstück gegangen. Es gab Brötchen und Toast.
Nach dem Frühstück, unser Thema war nämlich Bauernhof, haben wir Burgen erobern gespielt. Das geht so: Wir wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt. Dann ging es darum, so viele Stationen wie möglich zu meistern und die besten darin zu sein. Am Abend wurde dann das Siegerteam gefeiert.
Am nächsten Morgen wachte Carla schon wieder nicht auf und dann ging alles wieder von vorne los. Dann gab’s wieder Frühstück und als Nächstes haben wir draußen gespielt. Danach gab es einen Gottesdienst, weil am Montag Pfingsten war. Dann haben wir eine Lagerrunde mit Spielen und Liedern gemacht.
Dann kam das Finale des Zeltlagers. Die Gruppenleiter haben davor noch nie sowas gemacht. Wir sollten uns unsere Becher holen und dann zum großen Zelt gehen. Die Gruppenleiter haben Türsteher gespielt. Mit Taschenlampen haben sie untersucht, ob jedes Kind einen Becher dabei hat. Wer einen Becher dabei hatte, hat ein Kreuz auf die Hand bekommen und durfte ins Zelt. Da drin gab’s eine Disco und jedem wurde so eine Mischung aus Säften und Beeren eingegossen. Es gab sogar Musikwünsche! Ich war im Zelt mit Nisa, Mira, Carla, Vita, Tuana und noch mal Mira. Jetzt vermisse ich sie. Am nächsten Tag wurden wir abgeholt.
Geschrieben und erlebt von Milla