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Vielfalt statt Vorurteile – Projekttage gegen Rassismus

Am 16. und 17. März 2026 fanden an der Wilhelm-Busch-Schule zwei intensive und lehrreiche Projekttage zum Thema Rassismusprävention statt. Teilgenommen haben die Schüler:innen der Oberstufe aus den Klassen 9–10, 9–12a und 9–12b.

In einer Zeit, in der gesellschaftliche Vielfalt zunehmend sichtbar ist und gleichzeitig Ausgrenzung und Diskriminierung weiterhin eine Rolle spielen, ist es besonders wichtig, dass junge Menschen sich frühzeitig mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen. Gerade im Jugendalter werden Werte, Haltungen und soziale Kompetenzen geprägt. Die bewusste Reflexion von Vorurteilen und das Verständnis für die Perspektiven anderer tragen dazu bei, ein respektvolles Miteinander zu fördern und Zivilcourage zu stärken.

Zu Beginn der Projekttage erarbeiteten die Schüler gemeinsam eine Definition von Rassismus. Dabei wurde deutlich, dass Rassismus nicht nur in offensichtlichen Formen auftritt, sondern auch im Alltag oft unbewusst präsent ist. Anhand von Berichten Betroffener setzten sich die Teilnehmenden mit den persönlichen und gesellschaftlichen Folgen von Rassismus auseinander. Diese Einblicke machten die Thematik greifbar und regten zum Nachdenken und Austausch an.

Im weiteren Verlauf arbeiteten die Schüler in verschiedenen Projektgruppen intensiv an unterschiedlichen Aspekten der Rassismusprävention. Eine Gruppe entwickelte Rollenspiele und kurze Theaterstücke zum Thema Alltagsrassismus. In eindrucksvollen Szenen zeigten sie typische Situationen und mögliche Handlungsweisen auf, die zum Nachdenken anregten und konkrete Ansätze für ein respektvolles Verhalten im Alltag vermittelten.

Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit dem Konzept des „Durchschnittsmenschen“. Dabei wurde kritisch hinterfragt, welche Vorstellungen und Normen in der Gesellschaft existieren und wie diese zur Ausgrenzung beitragen können. Die Schüler setzten sich damit auseinander, wie Vielfalt wahrgenommen wird und warum es wichtig ist, stereotype Denkmuster zu erkennen und zu überwinden.

Den Abschluss der Projekttage bildete eine gemeinsame Präsentationsphase am Ende des zweiten Tages. Alle Gruppen stellten ihre Ergebnisse vor und ermöglichten so einen umfassenden Einblick in die Erkenntnisse, die während der Projekttage gewonnen wurden.

Die Projekttage haben deutlich gemacht, dass Rassismusprävention nicht nur ein einmaliges Thema ist, sondern ein fortlaufender Prozess, der Offenheit, Empathie und Engagement erfordert. Die Wilhelm-Busch-Schule Bramsche setzt mit solchen Projekten ein wichtiges Zeichen für ein respektvolles und vielfältiges Miteinander.