Im Schülerwald wurden zu Beginn des Schuljahres am 06. September 2023 Böller gezündet. Daraufhin wurde von der Schulleitung für die Schülerinnen und Schüler ab dem 7. Jahrgang ein striktes Schülerwald-Verbot ausgesprochen. Dabei ist der Schülerwald ein Ort der aktiven und passiven Erholung in den Pausen. Doch die Schülerinnen und Schüler ab dem Jahrgang 7 können sich hier nun nicht mehr aufhalten. Schulleiter Burkhard Jonck trafen wir dazu persönlich.
Zunächst stellte Herr Jonck im Gespräch klar, dass es um den Schutz der Schülerinnen und Schüler gehe. Der sei, so Herr Jonck, zum gegenwärtigen Zeitpunkt einfach nicht gegeben: „Denn Sicherheit und angstfreies zur Schule gehen haben für mich oberste Priorität“. Nach großer Aufregung innerhalb des gesamten 5. Jahrgangs sei eine Schließung nicht umgehbar gewesen, berichtete Herr Jonck. Mehrere Zwischenfälle, darunter sogar eine vermeintliche Bedrohung mit einem Messer, die sich glücklicherweise laut Polizei nicht bestätigte, in dem sonst „schönsten Ort der Schule“, so Herr Jonck, haben also zur Schließung geführt.
„Aktuell findet eine Diskussion zwischen der SV und der Schulleitung statt, die darauf abzielt, dass der Schülerwald künftig für die Jahrgänge 7 und 8 zeitweise wieder geöffnet wird“, gab Herr Jonck zur Auskunft. Bisher ist aber noch keine Vereinbarung getroffen worden. Am 30.05.2024 soll das Thema bei der Schulvorstandssitzung von Schülervertreter Florian Streufert vorgetragen werden.
Seit 2013 findet die Leipziger Buchmesse, bei der neue Bücher vorgestellt und vorgelesen werden, jährlich statt. Die nächste Messe findet vom 21. bis zum 24. März 2024 statt. Wie in der Buchmesse findet man auch in unserer Schulbibliothek viele verschiedene Bücher. Aber was für eine Bedeutung haben diese verschiedenen Bücher eigentlich für unsere Bibliothekarin Frau Deiter? Dies haben auch wir uns gefragt, weshalb wir ein Interview mit Frau Deiter geführt haben.
Ein Beitrag von Tom G., Merle H., Marisa Annika W. und Talina T., 6. Jahrgang
Frau Deiter, wie sind Sie eigentlich dazu gekommen als Bibliothekarin zu arbeiten?
Ursprünglich wollte ich Erzieherin werden. Als ich dann aber von dem Ausbildungsberuf „Bibliotheksassistentin“ gelesen habe, habe ich mich sofort darauf beworben. Bücher waren schon immer meine Leidenschaft und somit konnte ich meine Freude am Lesen und den Umgang mit Kindern und Jugendlichen gut verbinden.
Was gefällt Ihnen an diesem Job am meisten?
Mein Job in der KGS-Schulbibliothek ist sehr abwechslungsreich und vielfältig. Jeder Tag ist anders, das macht das Arbeiten hier sehr reizvoll. Am schönsten ist es aber die neuen Bücher für die Ausleihe fertigzustellen und dann zu sehen, wie die Schüler*innen mit Freude die neuen Bücher entdecken und ausleihen.
Welche Bücher sind Ihre persönlichen Favoriten?
Bei meiner Buchauswahl bin ich nicht auf ein Genre festgelegt. Am häufigsten lese ich allerdings Familienromane, gerne auch mit biographischen oder historischen Hintergrund und spannende Krimis. Nur Science Fiction Romane meide ich.
Würden Sie diese auch weiterempfehlen?
Ein Buch, das ich vor kurzem gelesen habe und nicht aus der Hand legen konnte, war „Der Buchspazierer“ von Carsten Henn. Es ist eine unaufgeregte, aber sehr warmherzige und berührende Geschichte darüber, wie die Liebe zu Büchern Menschen zusammenbringen kann.
Welche Bücher werden hier am häufigsten ausgeliehen?
Zu den Ausleihhits gehören die Mangas und die Bücher von YouTubern, wie z.B. Paluten. Sehr beliebt sind aber auch die Fantasy-Bücher und natürlich die Guinness World Record-Bücher.
Welche Bedeutung haben Bücher für Sie?
Bücher sind für mich sehr wichtig. Aus ihnen kann man jede Menge lernen. Jedes Buch ist ein kleiner Schatz und somit eine einfache Möglichkeit, für einige Zeit in eine andere Welt einzutauchen und Abenteuer zu erleben.
Wie hat sich die Literatur in den Jahren verändert?
Die Art des Lesens hat sich geändert. Heute hat man die Möglichkeit nicht nur haptisch Bücher zu lesen, sondern auch am PC, Handy oder als E-Book. Egal in welcher Form – Lesen ist immer wichtig. Außerdem haben sich die Sprache und die Themen verändert, die sich immer wieder dem aktuellen Zeitgeschehen anpassen.
Welche Bücher sind optimal, um in den Sommerferien was zu lesen zu haben?
Das ist ganz unterschiedlich, da kommt es auf den persönlichen Lesegeschmack an. Es kann etwas Spannendes, Lustiges oder auch vielleicht eine leichte Sommerlektüre sein. Wir haben in der Bibliothek sicherlich für jeden Geschmack etwas da und beraten euch gerne:
Unter uns: Würden Sie den Schülern abschließend etwas Besonderes empfehlen?
Es kommt wie bereits erwähnt auf den persönlichen Lesegeschmack an. Aber folgende Bücher kann ich euch gerne empfehlen:
Sabine BohlmannEin Mädchen namens Willow (Willow, das scheinbar ganz normale Mädchen, erbt einen Wald von ihrer Tante. Doch dieser Wald hält wahre Magie für sie bereit. Es gibt viele tierische Gefährten, die ihr auch in schwierigen Zeiten beistehen. Eine wahrhaft märchenhafte Geschichte mit vielen wundervollen Zeichnungen.)
Jeff KinneyVoll aufgedreht! Gregs Tagebuch Band 17 (Gregs neuestes Abenteuer rockt so richtig, denn diesmal gehts mit Rodrick und seiner Band Folle Vindl auf Tour. Als Rowdie begleitet Greg die vier mittelmäßigen Musiker und erfährt so Einblicke in das Musikbusiness. Ein Angriff auf die Lachmuskeln ist garantiert.)
Antje LeserLuftschlösser sind schwer zu knacken (Die beiden Hauptpersonen Jonas und Nika kommen aus völlig verschiedenen Welten. Nika gehört zu einem Familienclan, der sich auf Einbrüche spezialisiert hat und während eines Einbruchs treffen die beiden aufeinander. Es geht um ernste Themen wie Gewalt, Armut, Reichtum und Bandenkriminalitat, das Buch hat aber auch einen romantischen Touch. Die Story macht Mut und zeigt auf, dass man mit Freunden an seiner Seite alles schaffen kann)
Neal und Jarrod Shusterman Dry (Als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, kommt kein Tropfen heraus. Auch nicht bei ihren Nachbarn. Die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Nach einigen Tagen sind jedoch alle Supermärkte und Tankstellen leer gekauft. Jetzt geht es ums Überleben. Eine spannende Dystopie über das aktuelle Thema „Wassermangel“.)
Typische Beschwerden: Schnupfen, Niesen, Husten und Halsschmerzen.
Entweder haben wir davon gehört oder es sogar am eigenen Leibe erlebt. Unbekannt ist sie auf jeden Fall keinem von uns: die Erkältung. Jeder kennt sie, viele hatten sie. Aber wie beugt man eine Erkältung eigentlich vor? Und was macht man, wenn man sie einmal hat, um schneller wieder gesund zu werden?
Auch wenn ihr es nicht mehr hören wollt, die Corona-Maßnahmen waren ebenso gut zur Vorbeugung von Erkältungen und Ähnlichem. Abstand zu größeren Menschenmengen einhalten, regelmäßiges Händewaschen und ab und an Lüften hilft tatsächlich, um sich nicht anzustecken. Am besten aber ist es, wenn man zu erkälteten Leuten ausreichend Abstand hält.
Hat man sie sich doch eingefangen, hilft es viel zu trinken und zu schlafen. Daneben hilft Honig beim Abhusten. Bereits früher trank man warme Milch mit etwas Honig und einer Flocke Butter. Letzteres ist nicht nur lecker, sondern beruhigt auch den Hals. Senf, Meerrettich, Knoblauch und Zwiebeln sorgen für das Loswerden von Schnupfen. Auch hier gibt es viele altbewährte Hausmittel. Was man hingegen nicht tun sollte, ist Sport treiben! Normalerweise ist Sport ja sehr gesund, allerdings schwächt er den Körper im Krankheitszustand. Also: Wartet mit dem Sport ab, bis ihr wieder gesund seid.
Jedes Jahr kommen neue Fünftklässler an unsere Schule, die für die meisten total neu ist. Deshalb haben wir in den vergangenen Wochen einigen von euren Mitschülern und Mitschülerinnen in der Mittagspause ein paar Fragen zum Start in der fünften Klasse gestellt.
Ein Beitrag von Tom Gershgorn und Merle Haftmann
Uns ist aufgefallen, dass der erste Eindruck bei allen gleich ist: Die Schule wirkt auf viele zunächst sehr groß, es gibt viel mehr Räume als in der Grundschule, es gibt aber auch viel mehr Klassen und Lehrkräfte. Apropos Lehrer: Wir haben auch nach euren Lieblingslehrkräften gefragt. Zu den angesagtesten Lehrkräften gehören unter anderem Frau Harrie, Herr Pakosch, Herr Arnold und Herr Scharnowski. In der Mensa gibt es viel Platz und (fast) immer leckeres Essen.
Unterschiede zur Grundschule sind euch natürlich auch aufgefallen. Für manche ist der Anfang an der KGS schwerer, für andere einfacher. Die Klassen sind größer. Es gibt neue Fächer z.B. Biologie, Geschichte und Erdkunde. „Die neuen Fächer gefallen uns sehr, sind aber natürlich auch zusätzlicher Stress“, so viele Fünftklässler.