Kategorie: KGS Unterwegs

  • Der Welterfolg in Hamburg!

    Der Welterfolg in Hamburg!

    Am Mittwoch, dem 05. Dezember 2018, bekamen die Schülerinnen und Schüler von der Musiklehrerin Frau Sommer die großartige Möglichkeit, gemeinsam das Musical „Der König der Löwen“ in Hamburg zu besuchen.

    Die Gruppe brach um ca 14:30 Uhr nach Hamburg auf. Die große Euphorie und Aufregung wurde nicht einmal durch die dreistündige Fahrt unterbrochen. Kurz nach fünf machte sie sich auf den Weg zu den Fähren, die sie über die Elbe bringen sollten. Dann betrat die Gruppe das berühmte Gebäude, in dem das Musical stattfand. Der Saal war reichlich gefüllt und die Aufführung begann wie geplant pünktlich um 18:30 Uhr. Bereits die erste Hälfte des Stückes war schauspielerisch und gesanglich sehr beeindruckend. Nach einer 20-minütigen Pause ging es dann in die zweite Halbzeit, der es ebenfalls keineswegs an Qualität mangelte. Eine Schülerin bestätigte: „Ich persönlich empfand die zweite Hälfte noch emotionaler als die erste. Besonders gefallen hat mir die Stelle, als Mufasa aus den Sternen zu Simba gesprochen hat.“

    Um halb zehn war die Gruppe wieder im Bus, die meisten waren nach dem langen Tag müde und versuchten auf der Rückfahrt, etwas zu schlafen. Um kurz vor Mitternacht waren alle Beteiligten wieder an der KGS.

    Wir freuen uns sehr, diese Erfahrung gemacht zu haben und bedanken uns ganz herzlich bei Frau Sommer, die uns diesen beeindruckenden, berührenden und auch lustigen Abend ermöglicht hat.

    Ich kann das Musical nur weiterempfehlen, denn es war eine sehr schöne Erfahrung, die jedem Musik- und Schauspielbegeisterten, und natürlich auch allen anderen, ganz sicher gefallen würde.

  • Verborgene Räume

    Verborgene Räume

    Im Herbst diesen Jahres wurden unsere Journalisten von Herrn Misera, Hausmeister unserer Schule, durch den Keller geführt, um für euch einen Blick hinter die Kulissen der KGS Neustadt zu werfen. Die daraus entstandene Fotoreportage (s.u.) erhielt sogar einen Sonderpreis für die beste Fotostrecke im landesweiten Wettbewerb unzensiert. Unter dem nachstehendem Link (Stand: 29.04.2019) erfahrt ihr mehr dazu:

    http://www.neuepresse.de/Region/Neustadt-am-Ruebenberge/Nachrichten/Neustadt-Schuelerzeitung-der-KGS-Neustadt-gewinnt-Sonderpreis

     

    Kellertreppe:

    Gegenüber vom Roten Salon: Gemeinsam mit Herrn Misera gehen die Redakteure in den Keller der KGS Neustadt.

    Verteilerkästen:

    Die Verteilerkästen zeigen den Hausmeistern den täglich verbrauchten Strom an.

    Traforaum:

    Zum Traforaum haben nur Mitarbeiter der Stadtwerke Zugang. Hier werden 10’000 Volt auf 230 Volt transformiert – sogar für Hausmeister ist dieser Raum tabu.

    Kriechkeller:

    Hast du dich schonmal gefragt, wie es in einem Kriechkeller aussieht? Der Kriechkeller umfasst 6450 m² und dient als Zwischenetage, um schnell Kabel erreichen und verlegen zu können. Der Boden zwischen Erdgeschoss und Keller müsste sonst ständig aufgerissen werden. Im Übrigen: Das ganze Obergeschoss umfasst nur 4900 m².

    Heizungen:

    Die Sensoren für die Heizung befinden sich auf der Südseite des Gebäudes. Deshalb kann es an sonnigen Wintertagen dazu kommen, dass es in den Räumen kalt bleibt.

    Lagerraum:

    200 Kartons, 4’000 Packungen, 1’000’000 Blätter: So viele Papierhandtücher werden jährlich an der KGS verbraucht.

    Waschmaschinen:

    Zwei Waschmaschinen befinden sich ebenfalls im Untergrund der KGS. Wer hier was wäscht, bleibt geheim.

    Treppe zum geheimen Aufzug:

    Der stillgelegte Müllaufzug ist dir unbekannt? Dabei befindet er sich doch häufig unter dir – nämlich immer dann, wenn du dich auf der Terrasse der Cafeteria entspannst.

    Flur zum Freizeitbereich:

    Nach etwa einer Stunde ohne Sonnenlicht konnten die Redakteure durch den Flur zum Freizeitbereich zurück in das alltägliche Schulleben gelangen.

  • Berlin NOW

    Berlin NOW

    Die Klassenfahrt der 10G2 nach Berlin

    In der Klassenfahrtswoche vom 03.09.2018 bis 07.09.2018 fuhren einige Klassen des 10. Jahrgangs nach Berlin, darunter auch 17 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10G2 sowie zwei Lehrkräfte und eine Schulbegleitung, um Berlins historische, politische, aber auch kulturelle Seiten kennenzulernen.

    Nach der Ankunft im A&O Hostel Berlin Friedrichshain fuhren wir mit der U-Bahn in die Knaackstraße 97, um von dort mit dem Rad „Berlin on Bike“ zu erkunden. Genauer gesagt: Wir erhielten eine Schilderung der Ereignisse rund um die Berliner Mauer durch einen ortskundigen Zeitzeugen.

    Im Gegenzug dazu durften wir am Dienstag Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden, darunter waren Sehenswürdigkeiten wie der „Alex“, der Potsdamer Platz, der Berliner Dom und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Im Anschluss besichtigten wir den Reichstag, Sitz des Deutschen Bundestages. Am Abend erlebten wir schließlich eine etwas andere Stadtführung, organisiert durch den Verein „Berliner Unterwelten“: Wir hatten die Möglichkeit, die unterirdischen Anlagen Berlins zu besichtigen. Dabei gewährten uns Mitarbeiter des „Berliner Unterwelten e. V.“ Einblicke in die Bunkeranlagen des Kalten Krieges.

    Am Mittwochmorgen fuhren wir mit der Bahn zum Brandenburger Tor, um von dort aus zum Holocaust-Mahnmal¹ zu laufen. Als wir bleibende Eindrücke gesammelt hatten, bekamen wir zunächst ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Darauf folgte eine ausführliche Besichtigung des Staatssicherheitsgefängnisses in Hohenschönhausen, welche bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen hat. Emotionalisiert von den Geschehnissen diskutierten viele Mitschüler noch auf der Heimfahrt über den Umgang mit politisch Andersdenkenden in der DDR. Und: Das Buch „Die Schleife an Stalins Bart“ von Erika Riemann blieb für manche nicht nur bloße Empfehlung. Am Abend folgte ein Besuch in dem bekannten Nachtclub „Matrix“.

    Bevor es am Freitag wieder Richtung Heimat ging, wurde uns von Seiten der Lehrkräfte ein Wunsch erfüllt: Wir durften das Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“ besuchen. Einige der Figuren waren sehr lebensecht dargestellt.

    Was bleibt nach einer Woche Berlin? Vielseitige Eindrücke sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Lehrkräften und das Fazit, dass Berlin historisch, politisch und kulturell viel zu bieten hat und sich gerade deswegen für eine Klassenfahrt jederzeit lohnt!

    ¹Holocaust-Denkmal: Mahnmal, das an die systematische Ermordung von Juden während der NS-Diktatur erinnert.

  • Dzień dobry – Deutsch-polnische Jugendbegegnung

    Dzień dobry – Deutsch-polnische Jugendbegegnung

    Erstaunen und Unruhe herrschen, als die deutsche Gruppe den Zentralbahnhof Warschaus verlässt und auf die leuchtende Innenstadt Warschaus blickt. Nur noch der Kulturpalast erinnert in der sonst so modern anmutenden Architektur an den einstigen Kommunismus.

    Vor etwa 10 Stunden brachen wir, die KGS-Gruppe, in Begleitung von Frau Niermann und Herrn Pakosch, nach Polen auf, um die polnischen Jugendlichen kennenzulernen. Diese begrüßten uns auch sofort mit einem herzlichen „Dzień dobry“. Gemeinsam fuhren wir mit dem Reisebus zum „Camp Rodowo“ – eine internationale Jugendbegegnungsstätte, die in den Masuren liegt und etwa 5 km südlich des Dorfes Sorkwity in einer wunderschönen Landschaft mit vielen Hügeln, Feldern, Wäldern und Seen eingebettet ist.

    Im Camp gab es meistens Integrations-, Sprach- oder Geschichtsspiele, besonders waren jedoch die Ausflüge zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Gegend. So waren wir unter anderem in der Kirche zur Heiligen Linde, deren gelbe Fassade an jenem Tag einen schönen Kontrast zum blauen Himmel bot, in der stark befestigten Marienburg und an der Wolfsschanze bei Rastenburg, hier hat der deutsche Reichskanzler und Diktator Adolf Hitler den größten Teil des Zweiten Weltkrieges verbracht, um näher an der Ostfront zu sein. An den Abenden gab es ebenfalls Aktivitäten – diese hatten jedoch weniger ernsthaften Charakter. Meist vertrieben wir uns die Zeit mit Karaoke oder „Just Dance“.

    Während unseres Besuches der Kirche zur Heiligen Linde wurde uns außerdem eine Legende berichtet: Einem Gefangenen in Rastenburg soll einst die Jungfrau Maria erschienen sein, diese trug ihm auf, er solle ihr Abbild schnitzen und – wenn er frei kommt – an die erste Linde auf seinem Heimweg hängen. So geschah es: Der Mann kam frei und hängte die Schnitzerei an die erste Linde auf seinem Heimweg. Die eigentliche Geschichte ist viel pragmatischer, denn die Linde wurde von der Urbevölkerung als Geist verehrt. Als sich das Christentum schließlich ausbreitete, wurde der Gebetsplatz beibehalten und man errichtete für die neue anzubetende Gottheit eine Kirche.

    Das Führerhauptquartier Wolfsschanze ist ebenfalls als Symbol für den Widerstand gegen die nationalsaozialistische Diktatur stark in Erinnerung geblieben: Hier scheiterte das Staufenberg-Attentat am 20. Juli 1944. Von der Baracke, in der das Attentat stattfand, ist nur noch das bewucherte Fundament übrig geblieben, die Bunker der führenden Nazis sind jedoch nahezu unversehrt. Besonders eindrucksvoll ist das Gebilde vom misslungenen Sprengungsversuch der Nazis. Das dadurch entstandene Bruchstück wird bis heute in einem 45°-Winkel so gehalten, dass, um die Geschichte aufrechtzuerhalten, Stöcke von Besuchern gegen das Betonstück gegengelehnt werden können.

    Den Abschlussabend im „Camp Rodowo“ ließen wir gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen. Am nächsten Morgen verließen wir das Camp und besichtigten Warschau, die Hauptstadt Polens. Das Museum über die Geschichte der polnischen Juden schreckte uns, gebaut als typischer Betonriese, zunächst ab – doch die dargebotene Führung, bei der alle Sinne beeinflusst wurden, hatte diesen Eindruck schnell wettgemacht: Man kann hier alles berühren, es wird dem jeweiligen Zeitalter entsprechende Kunst gezeigt, man hört Musik und riecht den Geruch der einzelnen Orte. Nach diesem tollen Rundgang fuhren wir nach Sokołów Podlaski, um dort auf unsere Gastfamilien zu treffen, bei denen wir die folgenden zwei Tage verbrachten.

    Schließlich waren wir am Samstag bei unserem Kooperationspartner auf polnischer Seite, dem Marie-Curie-Lyzeum (Gymnasium, Jahrgänge 10-12), zur Jubiläumsfeier eingeladen. Nach seiner Rede überreichte Herr Hunfeld eine Plakette, um die Partnerschaft zwischen der KGS Neustadt und dem Lyzeum zu bekräftigen.

    Am Sonntag mussten wir sehr früh aufstehen, um unseren Zug nach Hause zu bekommen. Der Abschied fiel manchen schwer, jedoch rückt das Wiedersehen bereits näher: Schon im Mai 2019 wird uns die polnische Gruppe besuchen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, die Gruppe mit einem herzlichen „Hallo“ begrüßen zu dürfen.

  • Vom Hobbyfotografen bis zum Origami-Experten – Diese vier AGs sind neu

    Auch in diesem Schuljahr sind wieder einige neue AGs hinzugekommen, die Euch garantiert begeistern werden. Im Folgenden stellen wir Euch vier dieser AGs vor – vielleicht ist ja auch was für Dich dabei!

    Bei der ersten AG, die wir ansprechen wollen, handelt es sich um die AG „Fotografie und digitale Bildbearbeitung“. Wer in der 7. bis 10. Klasse ist, und Spaß am Fotografieren hat, sollte donnerstags in der 7. und 8. Stunde mal bei Frau Krumbholz im Raum 1J12 vorbeischauen – Vorkenntnisse sind nicht unbedingt nötig!

    Als nächstes gibt es die AG „Schulhofscouts“, bei der Ihr Euch mit dem Schulhof/Schulgelände beschäftigt: Ihr lernt die Pflanzen auf dem Hof kennen und baut Nistplätze für ganz unterschiedliche Tiere. Ihr werdet mit Herrn Fuchs eine Schulhofkarte erstellen, um die Schule neuen Schülern und Schülerinnen vorzustellen. Wer sich für diese Themen interessiert, kommt einfach immer montags in der 7. und 8. Stunde in den Raum 0C04.

    Wer Spaß am Basteln mit Papier hat, ist bei der „Technik“-AG genau richtig. Ob es Papierflieger sind, Autos oder doch lieber Geschenkverpackungen ist hierbei nicht wichtig – lasst Eurer Fantasie freien Lauf und bastelt drauf los! Immer mittwochs in der 7. und 8. Stunde trefft Ihr Euch mit Frau Stowasser im Raum 0B24.

    Das alles hat Euch noch nicht so richtig zugesagt? Dann ist die Schülerfirma „Fahrradwerkstatt“ wahrscheinlich eher Euer Ding. Wenn Ihr Spaß daran habt, an Fahrrädern herumzubasteln und mal wissen wollt, wie es später im Beruf aussehen könnte, dann solltet Ihr mal bei Herrn Dethlefsen in Raum 0B13 vorbeischauen! Die AG findet immer montags in der 7. Stunde statt.