Tagesablauf

Der Schultag gestaltet sich folgendermaßen:

07.00 – 07.45 Uhr kostenpflichtiges Betreuungsangebot der Stadt Seelze
07.45 – 08.00 Uhr offener Anfang
08.00 – 08.45 Uhr Unterricht
08.50 – 09.35 Uhr Unterricht
09.35 – 10.00 Uhr Pause
10.00 – 10.45 Uhr Unterricht
10.50 – 11.35 Uhr Unterricht / Betreuung
11.35 – 12.00 Uhr Pause
12.00 – 12.45 Uhr Unterricht / Betreuung
(12.45 – 13.30 Uhr 6. Stunde)
12.45 Uhr/13.30 Uhr – 15.30 Uhr (Mo -Do)/14.30 Uhr (Fr) wählbarer Ganztag
Danach gibt es bis 16.30 Uhr ein kostenpflichtiges Betreuungsangebot der Stadt Seelze.

Die Klassenräume werden um 7.45 Uhr von den Aufsichten geöffnet und die Schüler:innen können sich im Rahmen des offenen Anfangs in ihrem Klassenraum aufhalten, sich eine Beschäftigung suchen, mit anderen Kindern Kontakt aufnehmen und mit Lehrkräften sprechen. Sie können sich also den Start in den Tag nach individuellen Bedürfnissen gestalten.

Um 8.00 Uhr beginnt der Unterricht. Der Vormittag verläuft im 45-Minuten-Rhythmus. Wenn ein Lehrkräftewechsel nicht notwendig ist, können die 1./2. sowie die 3./4. Stunden als Einheit durchgeführt werden. Am Ende der 2. Schulstunde wird gemeinsam gefrühstückt. Nach dieser und nach der 4. Stunde findet jeweils eine große Pause statt. Der Gong ertönt nur um 7.55 Uhr und am Ende der großen Pausen. Die Grundstruktur des Tagesablaufs bleibt während der vier Jahre prinzipiell erhalten. Die Unterrichtszeit wird sukzessive erhöht (20 Stunden im ersten, 22 Stunden im zweiten und 26 Wochenstunden im dritten und vierten Jahrgang). Im 3./4. Jahrgang kommt vermehrt Fachunterricht hinzu.

Der Unterrichtsvormittag endet spätestens um 13.30 Uhr; das Ganztagsangebot von Montag bis Donnerstag um 15.30 Uhr und am Freitag um 14.30 Uhr. Die Schüler:innen aus Seelze-Süd benutzen für ihren Schulweg den Bus. Die Betreuungsstunden für den 1./2. Jahrgang sind entweder in den 4. oder in den 5. Stunden eingeplant.

Stundenplangestaltung

Während der vier Schuljahre erfolgt grundsätzlich kein Leitungswechsel. Die Klassenlehrer:in übernimmt einen möglichst hohen Anteil des Unterrichts.

Spätestens ab dem 2. Schuljahr findet in der Woche eine weitgehend von den Schüler:innen selbst organisierte Klassenratsstunde im Beisein der Klassenlehrkraft und in einigen Gruppen gemeinsam mit unserem Schulsozialarbeiter Herrn Bulut statt. In dieser Stunde können die Kinder über selbstgewählte wichtige Anliegen und Themen sprechen. Dieser Klassenrat erweitert die Mitwirkungsmöglichkeiten der Schüler:innen. Zweimal im Monat findet dazu auch für Klassensprecher:innen und interessierte Kinder die Kinderkonferenz statt.

Die Religionsstunden sind ebenfalls auf einer Leiste gesteckt, sodass parallel dazu der Werte und Normen-Unterricht stattfinden kann.

Der Großteil des Förderunterrichtes findet in der 6. Stunde und parallel zur Hausaufgabenbetreuung des Ganztages statt. Ein kleinerer Teil liegt parallel zum Unterricht, um einzelne Schüler:innen im Rahmen der inneren Differenzierung gezielt zu fördern. Eine weitere Förderung erfolgt im Rahmen der Inklusion durch unsere Förderschulkolleg:innen.

Schulgebäude

Die Regenbogenschule befindet sich immer noch im Umbau. Im Moment sind der Nordflügel des Hauptgebäudes mit dem Eingang „Am Wehrberg 6“ und der Regenbogencontainer an der „Humboldtstraße 12“ im Betrieb. In beiden Gebäudenteilen zusammen befinden sich 23 Klassenräume. Seit August 2020 verfügt die Schule auch über drei speziell ausgestattete Räume für hörgeschädigte Kinder. Weiterhin befinden sich in den Gebäuden ein Computerraum, eine Sporthalle, sowie eine Mehrzweckhalle.

Mit Beginn des Schuljahres 2024/25 soll die neue Mensa mit der großen Aula sowie der gesamte Südflügel fertig gestellt sein. Mit der Renovierung des Nordflügels wird es dann erst weitergehen, wenn die Schule in Seelze-Süd im Betrieb ist.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Auch die Schulgemeinschaft der Regenbogenschule hat sich dazu entschieden,  eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu sein. Unterstützt werden wir dabei durch den Autor Boris Pfeiffer, der bei dieser Aktion unser Pate ist. Die offizielle Titelübergabe fand im Dezember 2022 statt. Für weitere Informationen zum Thema empfehlen wir einen Blick auf die Internetseite: schule-ohne-rassismus.org

Das Grußwort von Boris Pfeiffer zur Titelübergabe ist hier abrufbar: Video.

Niedersächsisches Kinderrechteschulnetzwerk

„‚Das im Jahr 2021 gestartete niedersächsische Kinderrechteschulnetzwerk ist ein wichtiger Beitrag zur kultusministeriellen Initiative ‚Demokratisch gestalten‘. UNICEF unterstützt die teilnehmenden Schulen bei der Implementierung des UNICEF Kinderrechte-Programms, übernimmt das Training der Lehrkräfte und führt Fortbildungen in den Schulen durch. Das Ziel: Kinderrechte ganzheitlich umsetzen, damit Schüler*innen die Möglichkeit gegeben wird, für ihre eigenen Rechte einzutreten und gleichberechtigt am Schulleben zu partizipieren.“ kinderrechte-netzwerk.de

Kinderrechte gemeinsam stärken!

Unserer Ansicht nach erfahren Kinder in unserer Gesellschaft immer noch  viel zu wenig Beteiligung. Vielfach werden sie mit ihren Bedürfnissen und Interessen nicht beachtet, finden kein Gehör oder werden nicht ernst genommen. Demzufolge wird es ihnen häufig nicht ermöglicht, im öffentlichen Raum eine Meinung zu vertreten und die Durchsetzung eigener Belange zu fordern.

Daher wollen wir Demokratie gemeinsam gestalten und sie an unserer Grundschule leben. Wir sind uns dessen bewusst, dass es sich hierbei um einen Prozess handelt, in den alle Akteur:innen eintreten, um Vielfalt gemeinsam zu leben.

In diesem Zusammenhang nahm eine unserer Klassen bereits am 29. Januar 2020 an einer Sitzung der Kinderkommission des Deutschen Bundestages teil und forderte unter anderem die Übernahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Wir setzen uns auch dafür ein, dass die Rechte der Kinder (UN-Kinderrechtskonvention, 1989) flächendeckend in den Grundschulen anerkannt und umgesetzt werden. Aus diesem Grund haben wir uns für die Aufnahme ins Niedersächsische Kinderrechtenetzwerk beworben und freuen uns sehr über die Möglichkeit der Partizipation und  Mitwirkung. Dabei ist das Ziel, gemeinsam und ganzheitlich die Kinderrechte umzusetzen, damit   Schüler:innen die Möglichkeit erhalten, für ihre eigenen Rechte einzutreten und gleichberechtigt am Schulleben teil zu haben.

Wir setzen uns dafür ein, dass in den Grundschulen Solidarität, Kooperation, Gerechtigkeit und Demokratie gelernt werden. Dabei verstehen wir Demokratie als eine Haltung, die der Vielfalt des Lebens in unserer Gesellschaft gerecht wird. Wir wünschen uns, dass Konflikte angemessen ausgetragen und gemeinsam Lösungen gefunden werden. So können wir uns gegenseitig achten.

Die Auftaktveranstaltung des Niedersächsischen Kinderrechtenetzwerks, an der auch zwei Kolleginnen unserer Schule teil nahmen, fand am 09. Februar 2021 statt.