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  • Interview mit Dorothea Otte

    Interview mit Dorothea Otte

    Was bedeutet Glück für Sie?
    Am Ende des Tages mit meinem Mann auf unserem roten Sofa zu sitzen und über das Leben zu sprechen.

    Welches Ereignis in der Welt beschäftigt Sie?
    Aktuell beschäftigt mich die Dürrekatastrophe im Sommer, weil ich mir sehr viele Gedanken über den Klimawandel mache und wir uns irgendwann fragen werden, warum wir nicht rechtzeitiger aufgewacht sind. Die nächste Generation wird uns zu Recht fragen: „Was habt ihr eigentlich dagegen getan?“

    Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus?
    Ich glaube, das Geheimnis meines Berufes ist, deswegen mag ich ihn auch gern, dass kein Tag wie der andere ist. Was mir nicht gefällt ist mein Weg zur Arbeit, denn am liebsten fahre ich Fahrrad, aber die Anreise aus Hannover, wo ich wohne, ist oft sehr nervig: Die S-Bahn fährt nur stündlich und die Abfahrtszeiten passen nicht zum Stundenplan der KGS. Der Arbeitstag teilt sich dann immer auf zwischen meinen Unterrichtsstunden und meinen Schulleitungsgeschäften, denn im Prinzip habe ich zwei Jobs unter einen Hut zu bringen. Wenn ich aber nicht mit dem Unterrichten anfange, dann begrüße ich zuerst alle Schulverwaltungskräfte und Schulleitungsmitglieder, sodass man erst mal ankommt und sich gegenseitig wahrnimmt. Dann checke ich ganz schnell meine E-Mails auf irgendetwas Verborgenes, was ich dringend bearbeiten muss. Schließlich werfe ich einen Blick in den Terminkalender. Da steht dann eigentlich immer etwas an: Gespräche mit Eltern, Schülern, Kollegen, Besprechungen. Wenn ich keinen Termin habe, dann muss ich mich an die Büroarbeit setzen, mich um Themen kümmern wie Klasseneinteilung, Anmeldungen, Beurlaubungen, Zeugnisse – je nachdem was im Schuljahr gerade dran ist. Manchmal ist dann der Unterricht eine Entspannung, weil ich dort nur eine Sache gleichzeitig machen muss und nicht zehn Leute gleichzeitig etwas von mir wollen.

    Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht den Lehrerberuf ergriffen hätten?
    Journalistin, das habe ich auch eine Weile gemacht. Aber am liebsten Opernsängerin, nur da war ich leider nicht gut genug.

    Unter uns: Wer ist anstrengender, die Lehrer oder die Schüler?
    Ehrlich gesagt finde ich manche Eltern zurzeit anstrengender, wenn sie blind sind für die Probleme, die ihre Kinder haben oder sich gar nicht kümmern. Aber zur eigentlichen Frage: Jede Arbeit ist nun mal anstrengend, das gehört auch in der Schule dazu. Vielleicht könnten wir ab und zu alle mal gucken, wie wir uns gegenseitig die Arbeit etwas erleichtern können. „Sich anstrengen“ ist ja eigentlich etwas Gutes, gerade im Kontext Schule – vielleicht können wir das ja ernster nehmen.

  • Der Welterfolg in Hamburg!

    Der Welterfolg in Hamburg!

    Am Mittwoch, dem 05. Dezember 2018, bekamen die Schülerinnen und Schüler von der Musiklehrerin Frau Sommer die großartige Möglichkeit, gemeinsam das Musical „Der König der Löwen“ in Hamburg zu besuchen.

    Die Gruppe brach um ca 14:30 Uhr nach Hamburg auf. Die große Euphorie und Aufregung wurde nicht einmal durch die dreistündige Fahrt unterbrochen. Kurz nach fünf machte sie sich auf den Weg zu den Fähren, die sie über die Elbe bringen sollten. Dann betrat die Gruppe das berühmte Gebäude, in dem das Musical stattfand. Der Saal war reichlich gefüllt und die Aufführung begann wie geplant pünktlich um 18:30 Uhr. Bereits die erste Hälfte des Stückes war schauspielerisch und gesanglich sehr beeindruckend. Nach einer 20-minütigen Pause ging es dann in die zweite Halbzeit, der es ebenfalls keineswegs an Qualität mangelte. Eine Schülerin bestätigte: „Ich persönlich empfand die zweite Hälfte noch emotionaler als die erste. Besonders gefallen hat mir die Stelle, als Mufasa aus den Sternen zu Simba gesprochen hat.“

    Um halb zehn war die Gruppe wieder im Bus, die meisten waren nach dem langen Tag müde und versuchten auf der Rückfahrt, etwas zu schlafen. Um kurz vor Mitternacht waren alle Beteiligten wieder an der KGS.

    Wir freuen uns sehr, diese Erfahrung gemacht zu haben und bedanken uns ganz herzlich bei Frau Sommer, die uns diesen beeindruckenden, berührenden und auch lustigen Abend ermöglicht hat.

    Ich kann das Musical nur weiterempfehlen, denn es war eine sehr schöne Erfahrung, die jedem Musik- und Schauspielbegeisterten, und natürlich auch allen anderen, ganz sicher gefallen würde.

  • Lehrer-Voting 2018 – So habt Ihr Euch entschieden

    Die Ergebnisse des diesjährigen Lehrer-Votings sind da. Vor der Veröffentlichung haben wir alle betroffenen Lehrkräfte um Erlaubnis gebeten, ihre Namen an dieser Stelle veröffentlichen zu dürfen. Einige unserer geschätzten Lehrerinnen und Lehrer haben sich allerdings gesträubt, ihre Namen anzugeben, weshalb an Stelle des Nachnamens ein „zensiert“ angegeben wurde. Dies betrifft allerdings nur wenige Podiumsplätze.

    Die Auswertung funktioniert wie folgt:

    Zuerst erscheint die Frage, dahinter steht, wie viele von Euch ihre Stimme abgegeben haben und dann erscheint das Treppchen. Zusätzlich könnt Ihr sehen, mit wie viel Prozent der Stimmen Eure Lieblingslehrkraft das Rennen gemacht hat.

    Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

    – Die Redaktion der Leine85

     

    Welche Lehrkraft ist am coolsten? (332 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Schifkowski 10,2%
    2. Herr Weichbrodt 6,9%
    3. Herr Pakosch 5,4%

    Welche Lehrkraft ist am freundlichsten? (331 abgegebene Stimmen)
    1. Frau Anger 7,9%
    2. Frau Alonen-Lindenlaub und Frau Volletz 6%
    3. Frau Jürgensen 5,1%

    Welche Lehrkraft hat das beste Allgemeinwissen? (324 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Schifkowski 16%
    2. Herr Dr. Grimpe 8%
    3. Herr Röhr 6,5%

    Welche Lehrkraft kann nicht ohne digitale Medien? (307 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Schrader 18,9%
    2. Herr Walting 8,1%
    3. Herr Röhr 7,2%

    Welche Lehrkraft motiviert am meisten? (318 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Giebel (ehem. Sumpf) 6,3%
    2. Herr Dr. Grimpe und Frau Volletz 4,4%
    3. Herr Meyer, Herr Kohl, Frau Jürgensen und Herr Weichbrodt 4,1%

    Welche Lehrkraft hat die beste Handschrift? (305 abgegebene Stimmen)
    1. Frau Kühn 7,9%
    2. Herr Wellbrock 5,2%
    3. Frau Volletz und Frau Anger 4,6%

    Welche Lehrkraft hat die kreativste Handschrift? (302 abgegebene Stimmen)
    1. Zensiert
    2. Frau Krutyakova 7,6%
    3. Frau Baier 5,2%

    Welche Lehrkraft kommt nicht ohne Kaffe klar? (290 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Templin 11%
    2. Herr Tronnier und Frau Scholtyssek 7,2%
    3. Frau Anger 4,8%

    Welche Lehrkraft ist am witzigsten? (308 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Weichbrodt 12,3%
    2. Zensiert
    3. Herr Schifkowski 10,1%

    Welche Lehrkraft schweift am schnellsten ab? (301 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Schifkowski 15,3%
    2. Zensiert
    3. Zensiert

    Welche Lehrkraft ist am sportlichsten? (306 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Giebel (ehem. Sumpf) 14,4%
    2. Herr Buschmann 11,1%
    3. Herr Kohl 9,5%

    Welche Lehrkraft hat den besten Style? (312 abgegebene Stimmen)
    1. Frau Volletz 12,5%
    2. Herr Buschmann 9%
    3. Herr Kühl 6,7%

    Welche Lehrkraft hat den besten Humor? (315 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Weichbrodt 12,7%
    2. Herr Schifkowski 7,3%
    3. Herr Giebel (ehem. Sumpf) 5,7%

    Welche Lehrkraft hat die besten Lebensweisheiten? (309 abgegebene Stimmen)
    1. Herr Schifkowski 20,1%
    2. Zensiert
    3. Herr Dr. Grimpe 4,2%

  • Verborgene Räume

    Verborgene Räume

    Im Herbst diesen Jahres wurden unsere Journalisten von Herrn Misera, Hausmeister unserer Schule, durch den Keller geführt, um für euch einen Blick hinter die Kulissen der KGS Neustadt zu werfen. Die daraus entstandene Fotoreportage (s.u.) erhielt sogar einen Sonderpreis für die beste Fotostrecke im landesweiten Wettbewerb unzensiert. Unter dem nachstehendem Link (Stand: 29.04.2019) erfahrt ihr mehr dazu:

    http://www.neuepresse.de/Region/Neustadt-am-Ruebenberge/Nachrichten/Neustadt-Schuelerzeitung-der-KGS-Neustadt-gewinnt-Sonderpreis

     

    Kellertreppe:

    Gegenüber vom Roten Salon: Gemeinsam mit Herrn Misera gehen die Redakteure in den Keller der KGS Neustadt.

    Verteilerkästen:

    Die Verteilerkästen zeigen den Hausmeistern den täglich verbrauchten Strom an.

    Traforaum:

    Zum Traforaum haben nur Mitarbeiter der Stadtwerke Zugang. Hier werden 10’000 Volt auf 230 Volt transformiert – sogar für Hausmeister ist dieser Raum tabu.

    Kriechkeller:

    Hast du dich schonmal gefragt, wie es in einem Kriechkeller aussieht? Der Kriechkeller umfasst 6450 m² und dient als Zwischenetage, um schnell Kabel erreichen und verlegen zu können. Der Boden zwischen Erdgeschoss und Keller müsste sonst ständig aufgerissen werden. Im Übrigen: Das ganze Obergeschoss umfasst nur 4900 m².

    Heizungen:

    Die Sensoren für die Heizung befinden sich auf der Südseite des Gebäudes. Deshalb kann es an sonnigen Wintertagen dazu kommen, dass es in den Räumen kalt bleibt.

    Lagerraum:

    200 Kartons, 4’000 Packungen, 1’000’000 Blätter: So viele Papierhandtücher werden jährlich an der KGS verbraucht.

    Waschmaschinen:

    Zwei Waschmaschinen befinden sich ebenfalls im Untergrund der KGS. Wer hier was wäscht, bleibt geheim.

    Treppe zum geheimen Aufzug:

    Der stillgelegte Müllaufzug ist dir unbekannt? Dabei befindet er sich doch häufig unter dir – nämlich immer dann, wenn du dich auf der Terrasse der Cafeteria entspannst.

    Flur zum Freizeitbereich:

    Nach etwa einer Stunde ohne Sonnenlicht konnten die Redakteure durch den Flur zum Freizeitbereich zurück in das alltägliche Schulleben gelangen.

  • Lehrer-Voting Schuljahr 17/18

    Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen sechs bis zwölf dürfen vom 19.11.2018 bis zum 17.12.2018 am Lehrer-Voting teilnehmen.

    Die Ergebnisse sollen niemanden beleidigen oder angreifen und dienen lediglich zur Unterhaltung. Außerdem habt ihr die Chance, euren Lehrern ein anonymes Feedback zu geben.

    Lies diese Anleitung und klicke danach das „Klick mich!“ an.
    Lies den Text und gib deinen Namen und deinen Jahrgang an.
    Beispiel:
    Max Mustermann aus der 7G2.

    Name: Mustermann, Max
    Klassenstufe: 7

    Klicke anschließend den Kreis an und drücke auf „Weiter“.
    Nun kannst du zu jeder Frage deinen Lieblingslehrer auswählen.
    Brauchst du Hilfe? Dann helfen dir sicher auch deine Mitschüler oder deine Lehrer weiter.

    Das Lehrer-Voting ist nun geschlossen. Danke für eure Antworten!

    Die Ergebnisse gibt es pünktlich zum Beginn der Weihnachtsferien.

  • Eingreifen im Notfall

    Eingreifen im Notfall

    Zivilcourage – auch an Schulen wichtig!

    von der Klasse 8G1

    Was ist Zivilcourage? Übersetzt heißt es „Bürgermut“. Zivilcourage bedeutet, dass man jemandem hilft, wenn man bemerkt, dass eine Person sich in einer Notsituation befindet.

    Zivilcourage ist auch an der KGS ein wichtiges Thema, denn das Motto unserer Schule ist: „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Zum Beispiel gibt es auch auf dem Schulhof oder im Bus immer wieder Streitereien, bei denen es auch zu Handgreiflichkeiten kommt und Menschen verletzt werden, aber oft hilft keiner, weil viele denken, dass auch wer anders helfen kann oder haben einfach nur Angst, etwas falsch zu machen. Es muss ja auch keine große Heldentat sein, manchmal hilft es schon, einem Lehrer Bescheid zu sagen.

    Es gibt fünf Regeln für Zivilcourage, die Ihr beachten könnt, wenn Ihr einen Notfall wahrnehmt:

    1. Helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

    2. Andere um Hilfe bitten, während man dem Opfer aktiv hilft.

    3. Sich den Täter anhand von Tätermerkmalen einprägen, ohne ihn zu verfolgen.

    4. Wählen des Notrufes.

    5. Warten und sich als Zeugen zur Verfügung stellen.

    Also: Wenn Ihr bemerkt, dass jemand Hilfe braucht oder sich in einer Notsituation befindet, dann helft bitte! Egal, ob jemand gemobbt wird, oder Ihr eine Schlägerei bemerkt, ruft am besten die Polizei, um Euch selbst nicht in Gefahr zu bringen. Zivilcourage hat viele Gesichter, zeig Deins!

    Übrigens: Ihr könnt Euch über das Thema Zivilcourage auch unter www.aktion-tu-was.de informieren!

  • Interview mit Michael Meyer

    Interview mit Michael Meyer

    Was bedeutet Glück für Sie?
    Zufriedenheit und Zeit mit meiner Frau, meinen Enkelkindern und meiner Familie zu verbringen. Außerdem ist es immer schön, aus der Schule raus zu sein und mindestens einen Schüler auf den richtigen Weg gebracht zu haben.

    Was ärgert Sie?
    Mich ärgert die Ellenbogenmentalität hier an unserer Schule. Immer muss man der Erste sein und nimmt keine Rücksicht auf seine Mitmenschen. An so einer großen Schule muss man nun mal auf andere achten.

    Welches Ereignis in der Welt beschäftigt Sie?
    Die vielen Kriege und die Undurchsichtigkeit von Menschen wie Trump. Man weiß nie was er als nächstes vorhat.

    Was ist an 96 so toll?
    96 ist eine Marke in Hannover und Umfeld und eine Identifikation für viele Menschen. Die 50+1-Reglung beinhaltet Sonderreglungen, die Kind nutzen will und das macht den Verein zuverlässiger für die Zukunft.

    Außerdem ist das altehrwürdige Niedersachsenstadion ein Anlaufpunkt für viele Fußballer und Fans – und nicht das Weser-Stadion.

    Ihre Lieblingssportart in der Antike?
    Leichtathletik (Laufen auf Langstrecke) und Ringen (also Zweikampf) hat mich schon immer fasziniert.

    Wer war wichtiger? Cäsar oder Cicero?
    Cicero.

    Erläutern Sie das Verhältnis von Jogginghosen und Jeans in Ihrem Kleiderschrank mit Hilfe von ausgewählten Beispielen.
    Jogginghosen trage ich immer, wenn ich Sportunterricht habe, jedoch sind meine Sporthosen immer gebügelt, frisch gewaschen und im Einklang mit meinem restlichen Outfit! Jeans trage ich immer in meiner Freizeit, aber eigentlich bin ich Fan von Chino-Hosen.
    (Operator nicht erfüllt – Anmerkung der Redaktion)

  • Berlin NOW

    Berlin NOW

    Die Klassenfahrt der 10G2 nach Berlin

    In der Klassenfahrtswoche vom 03.09.2018 bis 07.09.2018 fuhren einige Klassen des 10. Jahrgangs nach Berlin, darunter auch 17 Schülerinnen und Schüler der Klasse 10G2 sowie zwei Lehrkräfte und eine Schulbegleitung, um Berlins historische, politische, aber auch kulturelle Seiten kennenzulernen.

    Nach der Ankunft im A&O Hostel Berlin Friedrichshain fuhren wir mit der U-Bahn in die Knaackstraße 97, um von dort mit dem Rad „Berlin on Bike“ zu erkunden. Genauer gesagt: Wir erhielten eine Schilderung der Ereignisse rund um die Berliner Mauer durch einen ortskundigen Zeitzeugen.

    Im Gegenzug dazu durften wir am Dienstag Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden, darunter waren Sehenswürdigkeiten wie der „Alex“, der Potsdamer Platz, der Berliner Dom und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Im Anschluss besichtigten wir den Reichstag, Sitz des Deutschen Bundestages. Am Abend erlebten wir schließlich eine etwas andere Stadtführung, organisiert durch den Verein „Berliner Unterwelten“: Wir hatten die Möglichkeit, die unterirdischen Anlagen Berlins zu besichtigen. Dabei gewährten uns Mitarbeiter des „Berliner Unterwelten e. V.“ Einblicke in die Bunkeranlagen des Kalten Krieges.

    Am Mittwochmorgen fuhren wir mit der Bahn zum Brandenburger Tor, um von dort aus zum Holocaust-Mahnmal¹ zu laufen. Als wir bleibende Eindrücke gesammelt hatten, bekamen wir zunächst ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Darauf folgte eine ausführliche Besichtigung des Staatssicherheitsgefängnisses in Hohenschönhausen, welche bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen hat. Emotionalisiert von den Geschehnissen diskutierten viele Mitschüler noch auf der Heimfahrt über den Umgang mit politisch Andersdenkenden in der DDR. Und: Das Buch „Die Schleife an Stalins Bart“ von Erika Riemann blieb für manche nicht nur bloße Empfehlung. Am Abend folgte ein Besuch in dem bekannten Nachtclub „Matrix“.

    Bevor es am Freitag wieder Richtung Heimat ging, wurde uns von Seiten der Lehrkräfte ein Wunsch erfüllt: Wir durften das Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“ besuchen. Einige der Figuren waren sehr lebensecht dargestellt.

    Was bleibt nach einer Woche Berlin? Vielseitige Eindrücke sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Lehrkräften und das Fazit, dass Berlin historisch, politisch und kulturell viel zu bieten hat und sich gerade deswegen für eine Klassenfahrt jederzeit lohnt!

    ¹Holocaust-Denkmal: Mahnmal, das an die systematische Ermordung von Juden während der NS-Diktatur erinnert.

  • Dzień dobry – Deutsch-polnische Jugendbegegnung

    Dzień dobry – Deutsch-polnische Jugendbegegnung

    Erstaunen und Unruhe herrschen, als die deutsche Gruppe den Zentralbahnhof Warschaus verlässt und auf die leuchtende Innenstadt Warschaus blickt. Nur noch der Kulturpalast erinnert in der sonst so modern anmutenden Architektur an den einstigen Kommunismus.

    Vor etwa 10 Stunden brachen wir, die KGS-Gruppe, in Begleitung von Frau Niermann und Herrn Pakosch, nach Polen auf, um die polnischen Jugendlichen kennenzulernen. Diese begrüßten uns auch sofort mit einem herzlichen „Dzień dobry“. Gemeinsam fuhren wir mit dem Reisebus zum „Camp Rodowo“ – eine internationale Jugendbegegnungsstätte, die in den Masuren liegt und etwa 5 km südlich des Dorfes Sorkwity in einer wunderschönen Landschaft mit vielen Hügeln, Feldern, Wäldern und Seen eingebettet ist.

    Im Camp gab es meistens Integrations-, Sprach- oder Geschichtsspiele, besonders waren jedoch die Ausflüge zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Gegend. So waren wir unter anderem in der Kirche zur Heiligen Linde, deren gelbe Fassade an jenem Tag einen schönen Kontrast zum blauen Himmel bot, in der stark befestigten Marienburg und an der Wolfsschanze bei Rastenburg, hier hat der deutsche Reichskanzler und Diktator Adolf Hitler den größten Teil des Zweiten Weltkrieges verbracht, um näher an der Ostfront zu sein. An den Abenden gab es ebenfalls Aktivitäten – diese hatten jedoch weniger ernsthaften Charakter. Meist vertrieben wir uns die Zeit mit Karaoke oder „Just Dance“.

    Während unseres Besuches der Kirche zur Heiligen Linde wurde uns außerdem eine Legende berichtet: Einem Gefangenen in Rastenburg soll einst die Jungfrau Maria erschienen sein, diese trug ihm auf, er solle ihr Abbild schnitzen und – wenn er frei kommt – an die erste Linde auf seinem Heimweg hängen. So geschah es: Der Mann kam frei und hängte die Schnitzerei an die erste Linde auf seinem Heimweg. Die eigentliche Geschichte ist viel pragmatischer, denn die Linde wurde von der Urbevölkerung als Geist verehrt. Als sich das Christentum schließlich ausbreitete, wurde der Gebetsplatz beibehalten und man errichtete für die neue anzubetende Gottheit eine Kirche.

    Das Führerhauptquartier Wolfsschanze ist ebenfalls als Symbol für den Widerstand gegen die nationalsaozialistische Diktatur stark in Erinnerung geblieben: Hier scheiterte das Staufenberg-Attentat am 20. Juli 1944. Von der Baracke, in der das Attentat stattfand, ist nur noch das bewucherte Fundament übrig geblieben, die Bunker der führenden Nazis sind jedoch nahezu unversehrt. Besonders eindrucksvoll ist das Gebilde vom misslungenen Sprengungsversuch der Nazis. Das dadurch entstandene Bruchstück wird bis heute in einem 45°-Winkel so gehalten, dass, um die Geschichte aufrechtzuerhalten, Stöcke von Besuchern gegen das Betonstück gegengelehnt werden können.

    Den Abschlussabend im „Camp Rodowo“ ließen wir gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen. Am nächsten Morgen verließen wir das Camp und besichtigten Warschau, die Hauptstadt Polens. Das Museum über die Geschichte der polnischen Juden schreckte uns, gebaut als typischer Betonriese, zunächst ab – doch die dargebotene Führung, bei der alle Sinne beeinflusst wurden, hatte diesen Eindruck schnell wettgemacht: Man kann hier alles berühren, es wird dem jeweiligen Zeitalter entsprechende Kunst gezeigt, man hört Musik und riecht den Geruch der einzelnen Orte. Nach diesem tollen Rundgang fuhren wir nach Sokołów Podlaski, um dort auf unsere Gastfamilien zu treffen, bei denen wir die folgenden zwei Tage verbrachten.

    Schließlich waren wir am Samstag bei unserem Kooperationspartner auf polnischer Seite, dem Marie-Curie-Lyzeum (Gymnasium, Jahrgänge 10-12), zur Jubiläumsfeier eingeladen. Nach seiner Rede überreichte Herr Hunfeld eine Plakette, um die Partnerschaft zwischen der KGS Neustadt und dem Lyzeum zu bekräftigen.

    Am Sonntag mussten wir sehr früh aufstehen, um unseren Zug nach Hause zu bekommen. Der Abschied fiel manchen schwer, jedoch rückt das Wiedersehen bereits näher: Schon im Mai 2019 wird uns die polnische Gruppe besuchen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, die Gruppe mit einem herzlichen „Hallo“ begrüßen zu dürfen.

  • Sprüche aus dem Schulalltag

    Wir präsentieren euch in regelmäßigen Abständen die lustigsten Sprüche aus dem Schulalltag, schickt uns deshalb die besten Lehrer- und Schülersprüche an leine85Anzeigen@gmx.de.

     

    Fotograf: “Wackelpudding, Thaddäus und Hello Kitty auf den Stuhl stellen.”

    Schüler: “Schule ist unnötig, denn:

    • Musik: Dafür haben wir Spotify.
    • Sport: Wii oder Playstation.
    • Englisch: Dora auf Nickelodeon.
    • Deutsch: Das sprechen wir den ganzen Tag.
    • Mathe: Alter, wofür gibt es Taschenrechner?
    • Erdkunde: Digga wofür gibt es Google Maps?
    • Geschichte: Die sind doch eh schon alle verreckt!”

    Physiklehrer: “Die Lunge muss asphaltiert werden, damit der Krebs nicht stolpert.”

    Erdkundelehrerin: “Lest die Texte nachher nochmal quer.” Daraufhin dreht der Schüler das Buch quer und sagt: “So kann ich aber nicht lesen!”

  • Vom Hobbyfotografen bis zum Origami-Experten – Diese vier AGs sind neu

    Auch in diesem Schuljahr sind wieder einige neue AGs hinzugekommen, die Euch garantiert begeistern werden. Im Folgenden stellen wir Euch vier dieser AGs vor – vielleicht ist ja auch was für Dich dabei!

    Bei der ersten AG, die wir ansprechen wollen, handelt es sich um die AG „Fotografie und digitale Bildbearbeitung“. Wer in der 7. bis 10. Klasse ist, und Spaß am Fotografieren hat, sollte donnerstags in der 7. und 8. Stunde mal bei Frau Krumbholz im Raum 1J12 vorbeischauen – Vorkenntnisse sind nicht unbedingt nötig!

    Als nächstes gibt es die AG „Schulhofscouts“, bei der Ihr Euch mit dem Schulhof/Schulgelände beschäftigt: Ihr lernt die Pflanzen auf dem Hof kennen und baut Nistplätze für ganz unterschiedliche Tiere. Ihr werdet mit Herrn Fuchs eine Schulhofkarte erstellen, um die Schule neuen Schülern und Schülerinnen vorzustellen. Wer sich für diese Themen interessiert, kommt einfach immer montags in der 7. und 8. Stunde in den Raum 0C04.

    Wer Spaß am Basteln mit Papier hat, ist bei der „Technik“-AG genau richtig. Ob es Papierflieger sind, Autos oder doch lieber Geschenkverpackungen ist hierbei nicht wichtig – lasst Eurer Fantasie freien Lauf und bastelt drauf los! Immer mittwochs in der 7. und 8. Stunde trefft Ihr Euch mit Frau Stowasser im Raum 0B24.

    Das alles hat Euch noch nicht so richtig zugesagt? Dann ist die Schülerfirma „Fahrradwerkstatt“ wahrscheinlich eher Euer Ding. Wenn Ihr Spaß daran habt, an Fahrrädern herumzubasteln und mal wissen wollt, wie es später im Beruf aussehen könnte, dann solltet Ihr mal bei Herrn Dethlefsen in Raum 0B13 vorbeischauen! Die AG findet immer montags in der 7. Stunde statt.

  • Niedersachsen und Bremen bekommen neuen Feiertag

    Ab diesem Jahr haben nun auch Niedersachsen und Bremen den Reformationstag, den 31. Oktober, dauerhaft als neuen Feiertag. Dieser erinnert an den 31. Oktober 1517. An jenem Tag soll der Mönch Martin Luther an der Schlosskirche zu Wittenberg seine 95 Thesen angeschlagen haben.

    In seinen Thesen machte Luther u. a. verständlich, dass eine Erlösung der Sünden durch Geld (= Ablasshandel) unnötig sei, da Jesus Christus die Menschheit durch seinen Tod am Kreuz von der Sünde erlöst hätte. Daran anknüpfend forderte er eine Diskussion über Buße und Ablass. Dieser Thesenanschlag leitete schließlich die Reformation in Europa ein. Befürworter des Feiertages argumentieren, Norddeutschland benötige dringend einen weiteren Feiertag, da die südlichen Bundesländer zwölf Feiertage haben und die nördlichen Bundesländer nur neun. Außerdem wäre Luther ein Vorbild, da er seine Meinung äußerte und gegen die Ausbeutung der damaligen katholischen Kirche kämpfte. Diese finanzierte beispielsweise durch den Verkauf von Ablassbriefen den Bau des Petersdomes in Rom. Kritiker warnten vor der Einführung des Reformationstages als neuen Feiertag, da Martin Luther viele judenfeindliche Äußerungen gemacht hatte. Die Einführung könne so ein falsches Signal – auch aufgrund der in letzter Zeit steigenden judenfeindlichen Übergriffe – senden.

  • Wir verabschieden uns in die Sommerpause …

    Die Redaktion der Leine 85 verabschiedet sich in die Sommerferien und wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erholsamen Sommer 2018. Auch im kommenden Schuljahr 2018/19 werden wir Euren Schulalltag an dieser Stelle sowohl mit bereits erprobten Formaten als auch mit neuen Ideen bereichern.

    Für diejenigen unter Euch, die die eigene Region in den Sommerferien näher entdecken möchten, empfiehlt sich das Schülerferienticket. Für nur 32 Euro seid Ihr damit während der gesamten Sommerferien in Niedersachsen und Bremen mit Bussen und Bahnen mobil. Nähere Informationen findet Ihr unter: https://www.schuelerferienticket.de/

    – Die Redaktion

  • Interview mit Gabriela Mircea

    Interview mit Gabriela Mircea

     

    Was bedeutet Glück für Sie?

    Viele Dinge bedeuten Glück für mich, wie zum Beispiel ein gutes Buch, Sonne, mit meinen Kindern zu reden oder wenn ein Schüler zu mir sagt, dass Physik toll ist.

     

    Was ärgert Sie?

    Ich habe meinen Beruf bewusst gewählt. Es ist mehr eine Berufung als ein Beruf. Die Arbeit mit Jugendlichen macht mir Spaß. Besonders die Entwicklung eines Schülers mit anzusehen ist schön. Mittlerweile ist es aber so, dass in einer Klasse zu viele Schüler sind. Somit kann man sich nicht groß um einzelne Individuen kümmern. Generell stehen einer Lehrkraft zu wenige Unterrichtsstunden zur Verfügung, um den Schülern den gesamten Unterrichtsstoff zu vermitteln.

    Als Lehrer muss man einen gewissen Druck auf die Schüler ausüben, wobei man auch in einem Konflikt zu sich selbst steht, da es die Schüler zunehmend belastet.

    Ich habe das Gefühl, dass sich die Schule verändert hat und das nicht zum Besseren. Das ärgert mich wirklich .

     

    Welches Ereignis in der Welt beschäftigt Sie?

    In unserer Welt gibt es zu viel Krieg:

    Nichts ist schlimmer als Krieg! Es gibt zu viel Ungerechtigkeit und Gewalt und man kann nichts von dem Geschehenen rückgängig machen.

     

    Welche Erfindung wünschen Sie sich?

    Ich wünsche mir einen Gott, der den Hunger beendet und den Krieg abschafft.

     

    Haben Sie eine Weisheit für die Schüler?

    Nein. Ich habe es mir immer zur Aufgabe gemacht das Denken von Schülern nicht zu beeinflussen. Ich möchte keine Ratschläge und Erfahrungen weiter geben, welche jeder selbst machen muss.