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  • Ist das Schülerwald-Verbot gerechtfertigt?

    Ist das Schülerwald-Verbot gerechtfertigt?

    Im Schülerwald wurden zu Beginn des Schuljahres am 06. September 2023 Böller gezündet. Daraufhin wurde von der Schulleitung für die Schülerinnen und Schüler ab dem 7. Jahrgang ein striktes Schülerwald-Verbot ausgesprochen. Dabei ist der Schülerwald ein Ort der aktiven und passiven Erholung in den Pausen. Doch die Schülerinnen und Schüler ab dem Jahrgang 7 können sich hier nun nicht mehr aufhalten. Schulleiter Burkhard Jonck trafen wir dazu persönlich.

    Zunächst stellte Herr Jonck im Gespräch klar, dass es um den Schutz der Schülerinnen und Schüler gehe. Der sei, so Herr Jonck, zum gegenwärtigen Zeitpunkt einfach nicht gegeben: „Denn Sicherheit und angstfreies zur Schule gehen haben für mich oberste Priorität“. Nach großer Aufregung innerhalb des gesamten 5. Jahrgangs sei eine Schließung nicht umgehbar gewesen, berichtete Herr Jonck. Mehrere Zwischenfälle, darunter sogar eine vermeintliche Bedrohung mit einem Messer, die sich glücklicherweise laut Polizei nicht bestätigte, in dem sonst „schönsten Ort der Schule“, so Herr Jonck, haben also zur Schließung geführt.

    „Aktuell findet eine Diskussion zwischen der SV und der Schulleitung statt, die darauf abzielt, dass der Schülerwald künftig für die Jahrgänge 7 und 8 zeitweise wieder geöffnet wird“, gab Herr Jonck zur Auskunft. Bisher ist aber noch keine Vereinbarung getroffen worden. Am 30.05.2024 soll das Thema bei der Schulvorstandssitzung von Schülervertreter Florian Streufert vorgetragen werden.

  • Pressefreiheit in Deutschland

    Pressefreiheit in Deutschland

    Laut dem Grundgesetz Art. 5 (1) gilt die Pressefreiheit in Deutschland. Die Pressefreiheit meint das Recht von Medienschaffenden, der ungehinderten Arbeit nachzugehen – also Tatsachen, Meinungen und Stellungnahmen zu recherchieren, zu bearbeiten und zu veröffentlichen. Dabei sollte der Pressekodex beachtet werden, der zur journalistischen Sorgfalt aufruft. Auch eine Schülerzeitung unterliegt dem Pressekodex. An diesen müssen sich die Schülerinnen und Schüler halten, jedoch schränkt er sie nicht in ihrer freien Berichterstattung ein: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten“ (Art. 5 Abs. 1 GG). Damit gilt die Pressefreiheit als Grundlage einer freiheitlichen Demokratie.

    Die Pressefreiheit ermöglicht den Menschen einen demokratischen Austausch und kritischen Dialog. Auch wir haben uns diesen Dialog zum Ziel gesetzt und uns gefragt, was Menschen in unserem Umfeld über die Pressefreiheit denken. Im Rahmen eines Workshops zum Thema „Pressefreiheit“ anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai haben wir am 24. April 2024 eine Straßenumfrage in der Innenstadt von Hannover durchgeführt. Wir haben Menschen verschiedenen Alters befragt:

    Zu Beginn teilte uns ein älterer Mann mit, was er unter dem Begriff „Pressefreiheit“ versteht und wie wichtig diese ihm ist: “Unter dem Begriff Pressefreiheit verstehe ich, dass ich meine Meinung in der Zeitung kundtun kann, unabhängig von irgendwelchen Parteien oder Organisationen.“ Die Pressefreiheit sei ihm vor allem in der heutigen Zeit ganz wichtig. Seiner Meinung nach sei aber die politische Lage für die Verschlechterung der freien Berichterstattung, das ein erst kürzlich veröffentliches Ranking gezeigt hat, verantwortlich.

    Es gibt ein weltweites Ranking für die Pressefreiheit der Nicht-Regierungsorganisation (NGO) „Reporter ohne Grenzen“. 180 Plätze sind zu vergeben, Platz 1 ist der Beste. Wir haben eine Erzieherin gefragt, auf welchem Platz Deutschland wohl liege. Sie antwortete prompt: „100.“ Wir klärten sie auf. Deutschland liegt aktuell auf dem 21. Platz! Allerdings ist die Tendenz sinkend. Deutschland lag noch in den vorherigen Jahren auf einer besseren Platzierung. Ein hohe Zahl tätlicher Angriffe, eine schrumpfende Pressevielfalt und eine Überwachung durch Strafverfolgungsbehörden in- und ausländischer Geheimdienste begünstigen diese problematische Entwicklung in Deutschland.

    Einen Studenten haben wir ebenfalls gefragt, wie wichtig ihm die Pressefreiheit ist. Seine Antwort lautete: ,,Für mich ist schon wichtig, dass man seine Meinung äußern kann und diese auch nicht verdreht wird. Dass das, was ich jetzt zum Beispiel euch übermittle auch genauso wiedergegeben wird.“ Außerdem haben wir ihn gefragt, ob er die Pressefreiheit in Deutschland als bedroht ansieht. Er meinte: ,,Bedroht würde ich nicht sagen, aber zum Teil eingeschränkt schon. Als ich selbst Interviews oder Ähnliches gegeben habe, wurde nicht immer alles genau so wiedergegeben wie ich es gesagt habe.“ Seine Aussage demonstriert, wie wichtig die journalistische Sorgfalt bei der Berichterstattung ist.

    Unsere Straßenumfrage in Hannover liefert interessante Einblicke in die Wahrnehmung der Pressefreiheit durch Bürgerinnen und Bürger verschiedener Altersgruppen. So werden die Bedeutung der Pressefreiheit für eine unabhängige Meinungsäußerung und die Bedeutung der unverfälschten Wiedergabe von Meinungen durch die Presse von den Befragten betont. Der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern verdeutlicht aber auch die besonderen Herausforderungen der Presse.

  • Tag der Pressefreiheit am 03. Mai 2024

    Tag der Pressefreiheit am 03. Mai 2024

    Am 3. Mai wird weltweit der Internationale Tag der Pressefreiheit gefeiert, um die Bedeutung freier Medien für eine demokratische Gesellschaft zu würdigen. Als Schule mit einer eigenen Online-Schülerzeitung möchten wir diesen Tag nutzen, um gemeinsam mit euch ein Zeichen für die Pressefreiheit zu setzen. Wir laden euch daher ein, Teil unserer Mitmachaktion am Internationalen Tag der Pressefreiheit zu werden. Was könnt ihr tun? Es gibt viele Möglichkeiten, sich an diesem Tag zu beteiligen:

    • Ihr könnt euch an den Stellwänden des Wahlpflichtkurses Journalismus, die in der Großen Pausenhalle aufgestellt sind, selbstständig informieren. Dort findet ihr interessante Beiträge rund um das Thema Pressefreiheit.
    • Außerdem möchten wir euch dazu ermutigen, Themenvorschläge für die Schülerzeitung einzureichen. Ihr könnt eure Ideen in die dafür vorgesehene Box einwerfen, die an diesem Tag ebenfalls in der Großen Pausenhalle aufgestellt ist.
    • Abonniert auch gerne den neuen Instagram-Kanal der Schülerzeitung KGS NEWS, um künftig keine Beiträge mehr zu verpassen. Übrigens: Jeder Abonnent bzw. jede Abonnentin erhält an diesem Tag einen Gratis-Snack 😉
    • Um euch zusätzlich zu erfreuen, stehen euch Bunte Tüten mit süßen und sauren Köstlichkeiten zum Verkauf bereit.

    Lasst uns gemeinsam ein Zeichen für die Pressefreiheit setzen und zeigen, dass wir uns als Schule für eine demokratische Gesellschaft einsetzen!

    Wir freuen uns auf eure Teilnahme.

    🙂 🙂 🙂

  • IdeenExpo 2024: „Deutschlands größte MINT-Party für Jugendliche“

    IdeenExpo 2024: „Deutschlands größte MINT-Party für Jugendliche“

    Foto: Pressekonferenz der IdeenExpo im Landtag Hannover (Quelle: https://www.ideenexpo.de/bildgalerie/auftakt-pressekonferenz-am-05042024).

    An der Pressekonferenz der IdeenExpo am 5. April, die dieses Jahr im Landtag Hannover statt fand, durften auch Vertreter unserer Schülerzeitung teilnehmen. Schnell wurde klar: Es sollen Rekorde gebrochen werden. Nicht umsonst lautete die Überschrift der Konferenz „Mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Exponate“. Vom 8. bis zum 16. Juni kann dann jeder kostenfrei die IdeenExpo auf 110.000 m² auf dem Messegelände Hannover besuchen.

    Ziel ist es für das Arbeiten in den MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern und „fröhlichste Meile der Republik“ zu werden, so Dr. Volker Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo. Dabei ist seit 2007 die Devise „nicht nur Tafeln lesen“, sondern ganz viel Ausprobieren. Das Motto: „Mach doch einfach!“ kommt gut an, denn die letzte IdeenExpo im Jahr 2022 war die zweitbestbesuchte Messe Deutschlands. Neben dem Ausprobieren findet sich vielleicht auch ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, denn die IdeenExpo gilt unter anderem auch als Jobbörse. Übrigens: Die IdeenExpo eignet sich perfekt für einen Klassenausflug 😉

    Viel Spaß beim Entdecken der IdeenExpo!

  • Frühlingskonzert geht in die nächste Runde

    Frühlingskonzert geht in die nächste Runde

    Am 14. März 2024 wird auch an der KGS offiziell der Frühling eingeläutet. Der Musikkurs aus Jahrgang 9 organisiert zusammen mit Herrn Waltsgott ein Frühlingskonzert. Um 17 Uhr sind Groß und Klein herzlich in den Musikpavillon eingeladen und können den musikalischen Darbietungen lauschen. Für Essen und Trinken soll gesorgt sein, verspricht der Kurs. Der Eintritt ist kostenfrei.

    Falls auch du Interesse hast etwas auf der Bühne zu singen oder zu spielen, melde dich gerne bei Herr Waltsgott!

  • Ein Jahr im Land der aufgehenden Sonne

    Ein Jahr im Land der aufgehenden Sonne

    Meine Erfahrungen und Erlebnisse während meines Auslandsjahres in Japan

    Ein Beitrag von Joelin D. aus dem 12. Jahrgang.

    Dieser Beitrag ist besonders an alle Schüler*innen gerichtet, die überlegen, ein Auslandsjahr – insbesondere in einem nicht englischsprachigen Land – zu absolvieren. Im Folgenden erfahrt ihr etwas über die japanische Kultur, Traditionen, Erlebnisse und Unterschiede, die ich in meinem Auslandsjahr bereits erlebt habe. Aber vor allem auch, wie es sich anfühlt, ein Auslandsschüler in einem völlig fremden Land zu sein.

    Neue Wege gehen – Ein Auslandsjahr in Japan bietet viele Chancen (Foto: Joelin D.).

    Ich lebe nun schon knapp 10 Monate in Japan. Ich wohne mit meiner Gastfamilie in der Nähe von Tokio und besuche hier eine im Umkreis gelegene Highschool. Vieles hier in Japan ist anders, als ich es aus Deutschland gewohnt bin. Vor allem die Regeln, Höflichkeitsfloskeln und Traditionen unterscheiden sich von den mir bekannten stark. Hier in Japan legen die Menschen viel Wert auf Höflichkeiten wie Entschuldigungen oder auf gegenseitiges Rücksichtnehmen. Anders als in Deutschland verbeugen sich die Menschen zur Begrüßung und zum Abschied. Ich bin noch nie in ein Land gereist, was bis heute noch so geprägt von Traditionen ist wie Japan. Meine Freunde, aber auch meine Gastfamilie haben mir sehr viele davon gezeigt und mir einen Einblick in ihre Heimatkultur gegeben: Feste wie Oshogatsu (das japanische Neujahrsfest), Hanami (Picknicken unter den Kirschblüten), Hanabi (die japanischen Feuerwerke im Sommer) und so viele weitere waren unvergesslich. Der regelmäßige Besuch von Schreinen, Tempeln und Schlössern wurde definitiv eine meiner Freizeitaktivitäten. Ihre individuellen Farben, Formen und Geschichten faszinieren mich jedes Mal aufs Neue.

    In Japan hat jede Jahreszeit ihre eigenen Reize: Der Herbst (Aki) ist bekannt für seine vielen bunten Ahornblätter. Das Wahrzeichen des Winters ist Japans schneebedeckter Vulkan (Fujisan) und das Neujahrsfest. Besonders charmant für den Frühling (Haru) sind die Kirschblüten, die Japan in ein rosarotes Blütenmeer verwandeln. Der Sommer (Natsu) ist für seine Feuerwerke und die Regenzeit bekannt. Erinnerungen wie im Kimono mit meinen Freunden durch die traditionellen Straßen zu laufen, werden für immer unvergesslich bleiben.

    Doch nicht nur die Kultur macht Japan so interessant, auch Japans Küche ist einzigartig. Hier in Japan habe ich wahrscheinlich so gut und gesund gegessen, wie noch nie! Doch das Essen hier ist nichts für „Picky Eater“. Herkömmliche Gerichte werden in Japan mit Lebensmitteln gekocht, die in Europa kaum bekannt sind. Zutaten wie Algen, ungekochter Fisch, rohe Eier, fermentierte Sojabohnen zählen für mich nun zu ziemlich normalen Lebensmitteln. Auch in Bezug auf Süßspeisen bin ich auf Geschmacksrichtungen gestoßen, die für mich vorher völlig unbekannt gewesen waren. Vor meinem Auslandsjahr war mir nicht bewusst, dass auch Lebensmittel wie Matcha (Grünteepulver), Anko (rote Bohnenpaste), Mochi (Reiskuchen), Sesam oder Süßkartoffeln als Süßspeise verzerrt werden können.

    Hier in Japan gehe ich an eine Highschool in einer Vorstadt unterhalb von Tokio. Ich besuche wöchentlich den Teezeremonieklub unserer Schule, in der ich lerne, traditionell Tee zu machen. An meiner Schule herrscht, wie an den meisten Schulen in Japan, eine Uniformpflicht. Meine besteht aus einem schlicht gehaltenen Rock, in den eine weiße Bluse hineingesteckt wird. Über die Bluse ziehe ich einen blauen Blazer. Von meinen insgesamt drei Gastfamilien gehen die Kinder aller Familien in meine Schule. Viele der Kinder sind so alt wie ich. Mit ihnen verbringe ich sehr viel Zeit. Alle Gastfamilien sind unfassbar freundlich und liebenswert. Sie nahmen mich als Austauschschülerin bei sich zuhause auf, halfen mir, mich anfangs in einem völlig neuen Land zu orientieren und vermittelten mir aktiv ihre Kultur und Sprache. Meine zweite Familie wird mich glücklicherweise im Winter nach meiner Rückkehr nach Deutschland hier besuchen.

    Wenn die Möglichkeit besteht, empfehle ich jedem, ein Auslandsjahr zu absolvieren. Die Erinnerungen und Kontakte, die man durch ein Auslandsjahr schließen kann, sind goldwert und bleiben ein Leben lang. Ich habe durch mein Auslandsjahr nun Freunde überall auf der Welt z.B. in Australien, Amerika, Japan und Finnland. Für einen gewissen Zeitraum in ein ganz neues Leben einzutauchen ist eine Chance, die man in dem Maße nur einmal in seinem Leben bekommen kann. Ich würde es zudem auch generell empfehlen, in ein Land zu gehen, für welches man ein gewisses Interesse pflegt und in welches man ohne ein Auslandsjahr schlecht reisen könnte.

    Das Ziel eines Auslandsjahres ist es meines Erachtens nicht, schon am Anfang die Sprache perfekt sprechen zu können, sondern dass man sie innerhalb des Aufenthalts erlernt oder verbessert. Ich bin überzeugt, dass ein Auslandsjahr mit Abstand die spaßigste, interaktivste und schnellste Möglichkeit ist, um eine Sprache zu erlernen.

  • „Ich koche alles mit Liebe“ – Schulkoch Daniel Giese im Interview

    „Ich koche alles mit Liebe“ – Schulkoch Daniel Giese im Interview

    Daniel Giese (46) ist Koch in unserer Schulmensa. Foto: Florian S.

    Daniel Giese (46) ist unser Schulkoch und bereits seit 8 Jahren jeden Tag für uns da. Im Interview erzählt er uns, warum er seine Arbeit als Koch so mag und wie er immer wieder für Abwechslung im Speiseplan der Mensa sorgt.

    Ein Gastbeitrag von Florian S. aus dem WPK Journalismus, 8. Jahrgang

    Was ist für Sie das Wichtigste an Ihrem Job?

    Das Wichtigste an meinem Job ist natürlich, dass alle Kinder zufrieden sind, das ist wirklich das Hauptkriterium. Also, dass ich allen gerecht werde und dass alle hier satt werden. Man kann natürlich nicht immer jedem Geschmack gerecht werden. Es soll auch Berichte davon geben, dass Schüler etwas gar nicht mögen. Aber dann können sich die Schüler immer noch am großen Salat-Buffet austoben. Wenn die Kinder zufrieden sind, geht es mir gut.

    Welches Gericht kommt denn am besten an?

    Als ich angefangen habe, waren es tatsächlich die Schinkennudeln mit Tomatensoße. Ich muss sagen, wir hatten sonst nur ein bis zwei Supergerichte, die die Kinder mochten. Mittlerweile sind es drei bis fünf Gerichte, die besonders gut ankommen, darunter Pommes mit Currywurst, Hamburger und Hotdogs. Auch die Schinkennudeln sind immer noch sehr beliebt.

    Wir möchten gerne wissen, wie Sie den Speiseplan erstellen?

    Die Gerichte in unserer Schulmensa dürfen sich maximal alle sechs Wochen wiederholen, das heißt, es muss in diesen sechs Wochen wirklich unterschiedliches Essen geben. Ich muss ehrlich sein, ich habe da auch kein System. Ich mache das einfach so „frei Schnauze“. Ich berücksichtige allerdings immer, wie die Schüler so drauf sind, damit ich auch immer genau den Punkt treffe. Dann setze ich mich mit meiner Kollegin und meiner Stellvertretung zusammen und dann schreiben wir den Speiseplan, sodass sich nichts wiederholt.

    Unter uns: Was ist das Schlimmste, was zu Ihrer Zeit in der Mensa passiert ist?

    Ich muss sagen, dass Schlimmste, was in der Mensa je passiert ist, war Corona, kein Essen. Das war für uns das Schlimmste, aber sonst ist hier eigentlich noch nie etwas Schlimmes passiert und ich hoffe, dass das auch weiter so bleibt und alle gut gelaunt sind. Ich finde, die Mensa sollte immer ein Ort für gemeinsames Essen und Gemeinschaft sein. Das wird heute viel zu wenig geschätzt.

    Was sind denn Ihre Hobbys abseits der Küche?

    Meine Hobbys sind meine Kinder. Ich verbringe viel Zeit mit der Familie. Ich habe außerdem einen belgischen Schäferhund und ich boxe zwei Mal in der Woche.

    Uns interessiert abschließend, welches Gericht Sie am liebsten privat kochen?

    Die Gerichte, die ich am allerliebsten koche, essen die Kinder natürlich nicht so gerne. Ich komme ja aus der ehemaligen DDR, also koche ich gerne die „Ost-„Gerichte wie Königsberger Klopse und Senfeier. Das sind natürlich Gerichte, die die Kinder überhaupt nicht mögen. Aber ich koche sie eben gerne und esse sie auch selber gerne. Aber ich koche eigentlich alles mit Liebe, weil ich alles gerne esse. Hühnerfrikassee, Senfeier und Königsberger Klopse sind aber meine Lieblingsgerichte!

    Vielen Dank für das angenehme Interview. Wir wünsche Ihnen alles Gute.

  • Krüffenspeel op Plattdütsch 

    Krüffenspeel op Plattdütsch 

    Bühnendekoration (Foto: C. S.).

    Kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember, hat der DS-Kurs von Frau Schwich aus dem 10. Jahrgang ein Krippenspiel auf Plattdeutsch in der Mensa aufgeführt. Zuschauer waren zuerst der 5. und dann der 6. Jahrgang, die sich das 15-minütige Stück angesehen haben. Trotz leichter Verständnisschwierigkeiten wurde die Botschaft klar: Das Jesuskind kam unter besonderen Umständen zur Welt. Auch für die Schauspieler war der Dialekt zunächst eine Herausforderung. Dank Hörproben ist das Üben aber kein Problem gewesen. Am Ende gab es viel Applaus und positives Feedback.

  • Die Berufemesse an der KGS Neustadt – wichtig oder nichtig?

    Die Berufemesse an der KGS Neustadt – wichtig oder nichtig?

    Ein Kommentar von Stefanie K., 11. Jahrgang

    Die Berufemesse: Der Tag, an dem die Pausenhalle mit Ständen überflutet ist, den Schülern links und rechts Flyer in die Hand gedrückt werden, man erwartungsvollen Blicken ausgesetzt ist und man am Ende des Tages um mindestens fünf Kugelschreiber reicher ist.

    Auch dieses Jahr fanden sich Dutzende von Unternehmen in unserer Schule ein, um für ihre Tätigkeiten zu werben und Ausschau nach potentiellen Bewerbern zu halten. Das Konzept ist ganz einfach: Man geht zu einem Stand, setzt eine interessierte Miene auf, stellt Fragen wie ,,Und was macht ihr so?‘‘ und lässt zum Schluss ein, zwei Werbegeschenke mitgehen. Das eben Genannte hört sich vielleicht etwas „harsch“ an, ist aber leider das, was am häufigsten in dem ganzen Tumult beobachtet werden kann. Aber warum ist das so? Liegt es an der Art und Weise, wie sich die Unternehmen präsentieren oder ist einfach das Interesse der Jugendlichen zurückgegangen?

    Nach einer ,,Feedback-Runde” in den einzelnen Klassen, in der man sich schamlos auslassen oder von dem Ereignis schwärmen konnte, ist klar hervorgegangen: Das Lob von Herrn Jonck war groß, die Enttäuschung vieler Schüler größer. Jedoch kam von Seiten der Schüler nicht nur blinde Lästerei, sondern auch vielmals konstruktive Kritik: Nachdem man sich in der Liste die Räume für seine vier, mitunter aufgezwungen Vorträge zusammengesucht und die Unterstufe einen Haufen von Zetteln mit häufig eher lästigen als hilfreichen Fragen bekommen hat, ging es los: Da unsere Schule von vielen klugen Köpfen besucht wird, fiel vielen schnell auf, dass sich stereotypisch langweilige Berufe in den Vorträgen nicht so langweilig angehört haben, wie man vielleicht erwartet hätte. Dadurch wurde manchmal der Eindruck vermittelt, die Unternehmen würden alles in ihrer Macht Stehende tun, um irgendwie, irgendwen für sich zu begeistern. Jedoch muss man fairerweise dazu sagen, dass das aufgrund des Fachkräftemangels verständlich ist. Der Fachkräftebedarf ist nämlich so hoch wie seit Jahren nicht mehr, was man an einer aktuellen Studie der Arbeitsagentur sehen kann (vgl. Statistik der Bundesagentur für Arbeit).

    Außerdem seien die Folien teilweise mit Informationen überfüllt, was es den Jugendlichen erschwert habe, die relevantesten Informationen herauszufiltern. So kam der Vorschlag, die Präsentationen separat für die Schüler zugänglich zu machen, damit man zu einem späteren Zeitpunkt darauf zugreifen kann.

    Einige fanden aber auch, es wurde zu wenig über die Voraussetzungen gesprochen. Aber wurden diese nur vergessen oder hatte das einen bestimmten Grund? Die Messe präsentierte anscheinend nur Berufe, in denen sich die Voraussetzungen auf ein Haupt- oder Realschulabschluss, höchstens auf die Fachochschulreife beschränkten. Dies ist zwar ideal für Schüler, die so einen Abschluss anstreben, für Gymnasiasten offensichtlich jedoch ein Grund mehr zuhause zu bleiben. Ein Teil von ihnen fühlte sich in seinen Interessen nicht vertreten und bezeichnete die Berufemesse gar als ,,unnötig”. Leider bekam man von den Unternehmen auch oft keine genaue Antwort auf die Frage, was man denn mit einem vorab absolvierten Studium in dem Betrieb anfangen könnte. Trotzdem fanden manche auch etwas Gutes daran. Zum Beispiel wisse man jetzt, was man auf gar keinen Fall machen möchte.

    Jedoch wäre es falsch, die Berufemesse an sich schlecht zu reden. Die meisten sind sich einig, dass es sich um ein gutes, die KGS bereicherndes Konzept handelt, was es einem ermöglicht, Berufe genauer kennenzulernen. Außerdem kann die Messe einem helfen, neue Interessen zu entwickeln. Es ist kein Geheimnis, dass einige Schüler durch ihre ,,Mama macht das schon”-Einstellung ein allgemeines Desinteresse daran haben, sich um ihre berufliche Zukunft zu kümmern, jedoch könnte dieses nicht vorhandene Interesse durch eine Varietät an Berufen geweckt werden. Auch würde eine Vielzahl an Berufen, für die das Abitur notwendig ist, Gymnasiasten eher dazu verleiten, den Tag der Berufemesse nicht mehr mit ,,einem Tag frei” gleichzusetzen.

    Um sich aber einen besseren Überblick über die Situation zu verschaffen, haben wir uns mit den Herzstücken der Berufemesse getroffen: Herr Tronnier und Herr Jarczynski-Westerkowsky. Eines sei von Anfang an klarzustellen, die Berufemesse sei, so Herr Tronnier, eine STUDIEN- und Berufemesse, was nicht das Gleiche sei wie eine Ausbildungsmesse. In den ausgestellten Berufen gäbe es sehr wohl Optionen für Abiturienten, die ein Studium anstreben, man müsse sich nur gründlich informieren. Jedoch liege das Problem nicht bei den Schülern, sondern eher bei den Eltern und Lehrern. Die Lehrer seien nicht gründlich genug informiert, haben sogar selbst oft ein falsches Bild von der Messe. „Meine Schüler brauchen das doch nicht‘‘, hieße es teilweise in der Oberstufe. An dieser Einstellung scheitere es natürlich, die Schüler fachgemäß an die Berufemesse heranzuführen und ihre eigentliche Bedeutung zu vermitteln. Wenn es nach den Eltern ginge, zähle nur das Abitur, was danach passiere, sei nebensächlich. Dadurch hätten die Schüler oft selbst keine Ahnung, was sie eigentlich mit ihrem Leben anfangen sollen. Aufgrund dessen seien auch die Zahlen der Studienabbrecher keine Überraschung, denn viele haben oftmals keine Vorstellung davon, was sie im Studium eigentlich erwartet. Das sehe man auch, laut Herrn Tronnier, an zahlreichen Studien (vgl. Spiegel online vom 19.08.2022).

    All das solle die Berufemesse verhindern. Sie gelte als „Studien- und Berufsorientierung“, so Tronnier – sowohl für Schüler mit einem Real- oder Hauptschulabschluss, als auch für Abiturienten. Also eine Art „Plan B“, wenn man es nicht schafft, Mama und Papa mit seinem Abitur stolz zu machen. Und für die Schüler sei es auch kein Nachteil, Berufe kennenzulernen, die nicht unbedingt bzw. nicht in allen Bereichen die Allgemeine Hochschulreife erfordern.

    Generell ist es wichtig, seine Fähigkeiten für sich selbst zu entdecken, für sich selbst zu wissen, was man eigentlich will. Man sollte nicht immer nur den Weg der Norm oder den der Eltern gehen. Nun liegt es also an euch, ob ihr an diesem Tag nicht nur um fünf Kugelschreiber, sondern auch um neue Eindrücke und Erfahrungen reicher sein wollt.

    Hiermit möchten wir uns herzlich bei Herrn Tronnier und den anderen Mitwirkenden bedanken, die durch monatelange Arbeit und Organisation dieses Projekt auf die Beine gestellt haben.

    Quellen:

    • https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Interaktive-Statistiken/Fachkraeftebedarf/Fachkraeftebedarf-Nav.html [19.12.2023]
    • https://www.spiegel.de/panorama/bildung/uni-in-diesen-faechern-brechen-besonders-viele-ihr-studium-ab-a-d2ab4b79-0f3d-4a59-b73b-47a175ed697c [19.12.2023] 
    • https://gwriters.de/blog/studiengangwechsel-2021-checkliste [19.12.2023]

    Worterklärungen:

    • Kommentar: Ein Kommentar im Journalismus ist ein Meinungsbeitrag zu einem Thema, der den Autor bzw. die Autorin namentlich nennt. Bei den Inhalten handelt es sich um Schülerpublikationen im Sinne des § 87 NSchG. Die Beiträge spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen der Schulleitungsmitglieder und ihren nachgeordneten Gremien sowie des Kollegiums wider.
    • harsch: hart

     

     

  • Vorlesewettbewerb 2023

    Vorlesewettbewerb 2023

    Plakat des Vorlesewettbewerbs, Bild: KGS News.

    Der diesjährige Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am 28. November 2023 fand von 8:15 Uhr bis 11:30 Uhr in der Schulbibliothek statt. Vorgelesen haben sieben Schülerinnen und ein Schüler, die sehr aufgeregt waren. Als vorab geübten Text waren besonders Fantasybücher sehr beliebt. Auch die Zuhörer, die von den Teilnehmern ausgewählt wurden, fanden die Bücherauswahl interessant und überzeugend. Hervorzuheben sind die spannende Betonung und das authentische Lesen.

    Die Jury besteht beim Vorlesewettbewerb aus der Siegerin des letzten Jahres, aus zwei Bibliothekarinnen, sowie aus einer ehemaligen Deutschlehrerin unserer Schule und drei Schülerinnen aus der Oberstufe. Durch spannungsvolle Moderation von Frau Schwich wurde verkündet, dass Jonna aus der 6G1 überzeugen konnte. Zweitplatzierte ist Mia aus der 6G2, die im Notfall einspringen darf: Zu Beginn des neuen Jahres geht es in die zweite Runde des Regionalentscheids nach Garbsen.

    Frau Schwich beschreibt die Wichtigkeit des Wettbewerbs als übergeordnet, der Lesen fördere und in den Fokus rücken solle. Das Stattfinden im 6. Jahrgang sei festgelegt und als Übergangsschnittstelle nach der Einführungsphase angedacht.

    Um das Lesen an unserer Schule zu unterstützen, plane die Schule nächstes Jahr einen Lesemonat. Dies bleibt aber abzuwarten.

  • Weihnachtskonzert am 21.12.2023

    Weihnachtskonzert am 21.12.2023

    Ihr seid noch auf der Suche nach einer besinnlichen Stunde mit selbstgemachter Musik? Eure Mitschülerinnen und Mitschüler laden Euch ganz herzlich zum Adventskonzert am Donnerstag, den 21.12.2023, um 18 Uhr in die Mensa der KGS ein. Es erwartet Euch ein abwechslungsreiches Konzert mit Chören, Bläserklassen und der Bigband der KGS. Ab 17.30 Uhr werdet Ihr von Euren Mitschülerinnen und Mitschülern mit selbstgebackenen Plätzchen, Muffins und Punsch auch kulinarisch in die richtige Weihnachtsstimmung gebracht. Kommt vorbei!

  • Abiball 2024 – Bitte um Spenden!

    Abiball 2024 – Bitte um Spenden!

    Wir brauchen EURE und IHRE Spenden!

    Der 13. Jahrgang ist auf Eure und Ihre Spenden angewiesen, damit wir gemeinsam einen unvergesslichen Abiball erleben.

    Danke für Eure und Ihre Mithilfe.

    Kontakt: jo.ann.bruns@kgs-neustadt.de

  • Besuch des ehemaligen Grenzübergangs Marienborn

    Besuch des ehemaligen Grenzübergangs Marienborn

    Bild: Die Gedenkstätte befindet sich auf dem Gelände des größten Grenzübergangs der DDR an der innerdeutschen Grenze.

    Auch in diesem Jahr nahm der überwiegende Teil des 11. Jahrgangs am 01.11.2023 an einem geschichtlichen Ausflug zur Gedenkstätte Marienborn teil. Nach einer zweistündigen Fahrt besichtigten die Schüler im Rahmen einer Führung durch eine Zeitzeugin den ehemaligen Grenzübergang der DDR nach Westberlin.

    Bei passend bewölktem Wetter und Nieselregen kam bedrückte, triste Stimmung auf. Die nah gelegene Stadt Helmstedt durfte auf eigene Faust erkundet werden. Insgesamt sind die Meinungen im Jahrgang über den Ausflug gespalten: Von „schöne Häuserfassaden“ in Helmstedt, „interessante Führung“ und „originalgetreue Umgebung“ der Gedenkstätte bis hin zu Negativem wie „langweilig“, „kein Interesse“ oder auch „zu lange Fahrt und Führung“ war alles dabei.

    Letztendlich ist es den zukünftigen 11. Jahrgängen überlassen, ob sie diesen Ausflug ebenfalls machen möchten.

  • KGS on Tour 23/24 – Siegerehrung

    KGS on Tour 23/24 – Siegerehrung

    Herzlichen Dank für Eure Teilnahme am diesjährigen Fotowettbewerb der KGS NEWS. Wir haben unzählige Bilder erhalten und Eure liebsten Ferienfotos ausgewertet. In diesem Jahr haben wir erstmalig die fünf besten Fotografien ausgewählt. Die Siegerehrung fand noch vor den Herbstferien statt. Vor allem Lenya H. konnte uns mit ihrem eindrucksvollen „Fjordblick“ überzeugen. 

    Bild: Die Siegerinnen und Sieger gemeinsam mit der KGS-News-Jury des 7. Jahrgangs.

    Zu den diesjährigen Siegerfotos gehören:

    1. „Fjordblick“ von Lenja H.

    2. „Eintauchen in die Unterwasserwelt“ von Nick B.

    3. „Robbenkrankenhaus“ von Marlene B.

    4. „Seifenblasen-Traum“ von Julie S.

    5. „Ruhe vor dem Sturm“ von Amelie H.