Warum die aktuelle Klimapolitik sozial unverträglich ist

Ein Kommentar zum Klimapaket

Seit Anfang des Jahres gehen überall die Menschen Woche für Woche auf die Straße, um gegen die gedankenlose Klimapolitik der Bundesregierung zu protestieren und darauf aufmerksam zu machen, dass es so nicht weiter gehen kann. Längst demonstrieren nicht mehr nur Schüler bei den Demonstrationen von Fridays for Future. Studenten, Eltern, Senioren, Arbeiter und viele andere Menschen aus fast allen Schichten marschieren gemeinsam Hand in Hand. Und wie zu erwarten trägt der Aktivismus Früchte: Die Bundesregierung verabschiedete im September ein Klimapaket. Hurra, ein Schritt in die richtige Richtung! Möchte man zumindest meinen. Tatsächlich sieht die Realität ganz anders aus. Dieses Maßnahmenpaket ist viel mehr ein ,,Päckchen“, es ist ein Hohn an die Demonstranten. Ineffektiv und zu Schaden von uns, den einfachen Bürgern.

Das Paket sieht zum Beispiel vor, dass CO² einen Preis bekommen soll. Der Gedanke dabei ist, dass Konzerne weniger CO² produzieren, wenn es ihre Kosten erhöht. Das Problem bei dieser „CO²-Bepreisung“ ist jedoch, dass die Gefahr besteht, dass die Konzerne die Kosten einfach auf den Preis des Endprodukts oben drauf packen. So zahlen nicht die Umwelt verschmutzenden Konzerne und Firmen, sondern die normalen Bürger, denen dadurch immer mehr Geld aus der Tasche gezogen wird. Die Wohlhabenden wird das wenig stören, die Arbeiter und Mitglieder der Unterschicht jedoch werden unter den teurer werdenden Preisen leiden. Diese Maßnahme verfehlt ihre Wirkung also komplett. Und dann gibt es einige Politiker, die sich für noch höhere CO²-Steuern einsetzen, ohne zu realisieren, dass man damit Politik gegen den kleinen Mann betreibt.

Des Weiteren haben auch die Fahrverbote, die Erhöhung der Pendlerpauschale und die Preiserhöhung der Autotreibstoffe nicht den gewünschten Effekt. Nicht nur, dass diese Maßnahmen zu lasch sind, um ernsthafte Erfolge zu bringen. Sie belasten, wie auch die anderen Maßnahmen, vor allem Pendler und andere Menschen, die auf ein Auto angewiesen sind. Anstatt sich dem Öffentlichen Personennahverkehr zu widmen, ihn günstiger zu machen, weiter auszubauen und auch in ländlichen Regionen den nötigen Anschluss zu schaffen, konzentriert man sich auf Verbote, Verschärfungen und andere Maßnahmen, die den Bürgern das Leben schwer machen. Man nimmt den Menschen ihre Mobilität ohne eine gute Alternative zu bieten.

Und dieses Schema zieht sich durch das gesamte Klimapaket. Statt konstruktive Ansätze zu schaffen und endlich effizient etwas gegen die Klimakrise zu tun, wird sich mit diesem Klimapaket ein Alibi ergaunert. Die Regierung versucht, die Proteste irgendwie zu beschwichtigen und endlich den öffentlichen Druck zu mindern. Dabei will man es sich aber nicht mit den Lobbyisten der Wirtschaft, Industrie und Kohlekraft verscherzen. Wo kämen wir denn hin, wenn wir den Herren der Industrie etwas von ihrem Profit nehmen? Hah. Das Problem ist nicht das Fehlen von Möglichkeiten, es ist die Unfähigkeit der Politik unabhängig und konsequent gegen die Hauptverursacher der CO² Emissionen vorzugehen. Denn das sind nicht die Bürger sondern die Großkonzerne. Durch Lobbyismus und ähnliche typisch kapitalistische Mechanismen schaffen es Privatpersonen mit genügend Kapital Einfluss auf die Politik zu nehmen. Und eine Abkehr von der gewissenlos profitorientierten Wirtschaft würden diese Personen niemals zulassen. Aber da man das Volk der Straße nicht ignorieren kann, müssen eben solche Alibi-Maßnahmen her. Nebenbei sind das auch noch super Einnahmequellen für den Staat. Je mehr Steuern, desto glücklicher die Politiker. Nachvollziehbar, nicht wahr?

Aber nun, das ist ja nichts Neues. All das kennen wir schon. Die Politik, und überhaupt alles, dient einzig und allein der Wirtschaft, nicht dem Volk und erst recht nicht der Umwelt. Es ist ein grundsätzliches Problem in unserem System, das sich durch all zu viele Aspekte zieht. Wohnungsnot, Ausbau der Billiglohnarbeit, sterbender Bauernstand, Armut und Elend überall. Die Politiker interessieren sich nicht für das Volk. Denn in unserem System dient nicht die Wirtschaft dem Volk, sondern das Volk, vertreten durch die Politik, dient der Wirtschaft. Und solange das der Fall ist, solange es der Politik nur darum geht die Profitgier der Wirtschaftsherren zu befriedigen, wird es keine sozialverträgliche Umweltpolitik geben. Wir müssen dieses System überwinden oder zumindest so verändern, dass wieder das Volk im Mittelpunkt jeder Anstrengung steht. Denn das sollte doch die Aufgabe der Politik sein: sich um das Volk zu kümmern.

Und deshalb: System change not climate change!

Facebook – Eine Gefahr für die Demokratie

Das Gesicht, das namensgebend für die soziale Plattform Facebook steht ist, gibt es wirklich. Es beobachtet, dokumentiert und verwendet all unsere Beiträge, die wir auf der Plattform hinterlassen. Dabei nimmt es aber nicht die Funktion ein, jene Beiträge, die Hassrede oder politische Beeinflussung beinhalten, zu sperren. Genau aus diesem Grund gerät Facebook immer mehr in den Fokus von Kritikern, die eine Zerschlagung des Konzerns fordern. Sie sind fest davon überzeugt, dass Facebooks Geschäftsmodell gerade auf die Beiträge fordert, die auf Hassrede und Falschmeldungen basieren. Diese erzeugen stärkere Emotionen und somit auch mehr Aufmerksamkeit. Andererseits behaupten Facebook-Nutzer sowie der Konzern selbst, die Plattform ermögliche es, mit Menschen auf globaler Ebene zu kommunizieren und seine Meinung preiszugeben, weshalb politische Rede weniger der Beeinflussung und mehr dem Austausch diene.

Die Kommunikation zwischen Menschen in der heutigen Gesellschaft wandelt sich. Dies wird durch neue Wege der Kommunikation, die durch Plattformen wie Facebook und co. ins Leben gerufen werden, deutlich. Facebook und co. sind dabei aber nicht nur Träger einer verantwortungsbewussten und friedlichen Kommunikationsplattform. Sie bieten die Grundlage für Hassrede, die unter anderem durch politische Werbung zum Ausdruck gebracht wird. Als zentrales Beispiel bietet sich dabei die Partei „AfD“ an. Sie nutzt Plattformen wie Facebook , um Bevölkerungsgruppen und Minderheiten auszuschließen und, um gegen sie zu hetzen, indem sie diskriminierende und rassistische Beiträge auf der Plattform veröffentlichen. Facebook sieht es nicht als notwendig an, diese politische Werbung zu zensieren, weshalb es zu einer sofortigen Zerschlagung des Konzerns kommen sollte. Ein Medium sollte nicht zulassen, dass sich Gruppen bilden, die gezielt gegen andere Minderheiten hetzen. Parteien sollte nicht die Grundlage gelegt werden, auf einer Plattform Menschen dazu anzuregen, Hassrede zu verbreiten.

Wo kommen wir hin, wenn durch Medien wie Facebook unsere Demokratie zu Grunde geht? Gruppenbildungen innerhalb der Plattformen führen konkret zu einem Demokratieabbau, da Nutzer sich daran gewöhnen, sich nur noch mit der eigenen Meinung auszusetzen. und die Gegenseite nicht mehr zu akzeptieren.

Allerdings sind Facebooks Befürworter davon überzeugt, eine Demokratie setze sich aus Menschen zusammen, die selbst eintscheidn sollten, wie sie ihnen gebotene Inhalte beurteilen. Dabei sehen sie die Gruppenbildung nicht als Problem an, da sie eine globale Vernetzung ermöglicht, sodass sich Menschen mit gleichen Interessen verbinden und austauschen können. Sie können Informationen schnell untereinander verbreiten. Befürworter von Facebook sind sich einig, Facebook sei eine Chance für die Demokratie, da es jedem Menschen ermöglicht wird, immer und überall von politischen Ereignissen oder Entscheidungen zu erfahren. Ohne Medien wie Facebook könnten beispielsweise Entscheidungen, die in anderen Ländern getroffen werden, weniger schnell veröffentlicht werden. Man sollte Facebook nicht zerschlagen, da laut Artikel 5, Paragraph 1 des deutschen Grundgesetzes, jeder das Recht habe, seine Meinung auch in Schrift zu äußern. Der Staat würde mit einem Verbot von Facebook die mediale Vielfalt beschränken, was einer Zensur gleicht und die Freiheitsgedanken der Menschen bzw. Nutzer schränken würde.

Als stärkstes Argument der Facebook Kritiker lässt sich aufführen, dass jeder Inhalte auf Facebook hochladen kann, die andere Nutzer schädigen können. Die Würde des Menschen ist laut Artikel 1, Paragraph 1 im deutschen Grundgesetz jedoch unantastbar! Eine Plattform, auf der sich Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene eingenistet haben, sollte emotionalisierende Beiträge nicht ausnutzen, um dem Konzern selbst mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Politische Werbung, die Menschen diskriminiert und durch Facebook noch mehr Aufmerksamkeit erlangt, verletzt die Würde des Menschen und sollte von der Plattform verbannt werden. Da Facebook extreme Weltbilder und Hassrede jedoch unterstützt, muss der Konzern selbst zerschlagen werden.

Eine Zerschlagung von Facebook ist notwendig, um unsere zukünftige Generation zu schützen, ihre Argumente auf der Basis von Fakten, anstatt von beeinflussenden Meinungen zu bilden. Hassrede und Mobbing sollten wir keinen Raum mehr lassen und eine Plattform errichten, auf der Beeinflussung, die längst gegen die Würde des Menschen verstößt, verboten wird. Kinder und Jugendliche, die am Anfang ihrer Entwicklung sind und noch nicht bereit sind, ihr eigenes Kollektiv zu verlassen, sind eben noch nicht in der Lage zu entscheiden, wie sie ihnen gebotene Inhalte beurteilen sollten. Eine Zerschlagung von Facebook ist unumgänglich, denn noch ist es nicht zu spät, die Zukunft zu retten.

Solange eine alternative Plattform für Facebook errichtet wird, können Facebook-Nutzer ja auch einfach auf das zweite Wort, das namensgebend für den Konzern ist, zurückgreifen.

Ein Meer aus Plastik



Bildquelle:
https://www.wwf-junior.de/umwelt/plastikmuell-im-meer/

Plastik schadet unserer Umwelt mehr als man denkt . 70 Prozent der Erdoberfläche besteht aus den Meeren, die wir kennen. Mehr als die Hälfte des Sauerstoffs, den wir tagtäglich einatmen, wird von den Lebewesen in unseren Weltmeeren produziert. In jedem dieser Meere sind mehr als 100.000 Plastikteile. Mehr Plastik als Fische werden 2050 im Wasser schwimmen. Fische essen normalerweise Plankton; doch verwechseln sie inzwischen Plastik mit Plankton und essen es, genauso wie die Schildkröten auch. So werden nach und nach alle Lebewesen in den Meeren aussterben.

Aus diesem Grund wird dann auch kein Sauerstoff mehr produziert. Nicht nur die Meere und die Tiere leiden darunter, unsere Erde und wir Menschen auch. Wir tun aber nichts dagegen, dabei wäre es ganz einfach, etwas zu verändern.

Was können wir gegen Plastik im Meer tun?

Wir können darauf achten, weniger Plastik im Alltag und auch in der Schule verbrauchen, zum Beispiel können wir versuchen, Plastikgegenstände mehrmals benutzen, zum Beispiel die Tüten im Supermarkt. Wir können auch mehr Holzgegenstände benutzen, wie z.b Bambuszahnbürsten.

9 Beispiele mit denen wir Plastik vermeiden können:

  1. Brotdose aus Metall für die Schule verwenden
  2. In die Schule eine Metallflasche mitnehmen und diese in der Mensa auffüllen
  3. Plastiktüten am besten vermeiden oder eine Tüte mehrmals benutzen
  4. Naturprodukte (z.B. Holz oder Baumwolle) statt Plastikprodukte: Also einen Stoffbeutel zum Einkaufen
  5. Glasflaschen statt Plastikflaschen kaufen
  6. Lieber etwas Zeit für das Essen und Trinken nehmen anstatt „to go“ mitnehmen
  7. Nachfüllen statt nachkaufen, das geht am besten in „Unverpackt“-Läden
  8. Zahnbürsten aus Bambus benutzen
  9. Selbst kochen, da man dann nicht so viel Plastik produzieren muss und lieber keine Fertiggerichte essen

Hannovers neuer Oberbürgermeister

In Hannover wurde nach 6 Jahren ein neuer Oberbürgermeister gewählt, obwohl die reguläre Amtszeit 8 Jahre beträgt. Grund dafür ist die sogenannte „Rathausaffäre“.

Dabei geht es um den ehemaligen Oberbürgermeister Stefan Schostok und seinen damaligen Büroleiter Frank Herbert, gegen den Anklage wegen des Verdachts auf Untreue in besonders schwerem Fall erhoben wurde.

Stefan Schostok ist Ende April von seinem Amt zurückgetreten. Ihm wurde vorgeworfen, von der unzulässigen Gehaltszulage von rund 64.000€, die sein Büroleiter und der frühere Personaldezernent Harald Härke erhielten, gewusst zu haben, ohne etwas dagegen zu unternehmen.

Aus diesem Grund fand am 27.Oktober 2019 eine neue Oberbürgermeisterwahl mit 10 Kandidaten an. Da bei dieser Wahl jedoch keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhielt, kam es am 10.November zur Stichwahl zwischen Belit Onay von den Grünen und Dr. Eckhard Scholz, parteiloser Kandidat für die CDU, da diese beiden Kandidaten bei der Hauptwahl die meisten Stimmen erhielten.

Belit Onays Wahlprogramm steht für den Zusammenhalt in Hannover. Er beschreibt seine politische Vorgehensweise als „offen, transparent und zugewandt“, wobei er sehr viel Wert auf einen kulturellen Pluralismus legt, der in der Stadt herrschen soll. Belit Onay möchte mehr bezahlbaren Wohnraum in Hannover schaffen, um somit auch die Obdachlosigkeit zu umgehen. Des Weiteren legt er viel Wert auf eine klimafreundliche Infrastruktur.

Hingegen versucht Dr. Eckhard Scholz frei nach seinem Motto: „Klar in
der Sache, verbindlich im Ton, fair im Umgang“
, einen Neustart in Hannover anzustreben. Statt Konfrontation wünscht er sich, dass Hannovers Bürger kooperieren, sodass das Stadtklima sich bessert. Scholz möchte seinen Fokus konkret auf die soziale Belange der Stadt legen. Es sollen mehr bezahlbare Wohnräume und Konzepte für den Klimaschutz geschaffen werden .

Die Stichwahl gewann schließlich Belit Onay mit 52,9 Prozent der Stimmen. Auffällig ist dabei, dass dieser beispielsweise in der Calenberger Neustadt 72,5% der Stimmen erhielt, hingegen aber in Anderten nur 37,4%.

Mit Belit Onay als neuen Oberbürgermeister wird Hannover das erste Mal nach 70 Jahren nicht von der SPD regiert. Nun muss er zeigen, ob er den versprochenen Wandel auch umsetzen kann.

Fridays For Future, die wissenschaftliche Sicht

Bild produziert von AP Photo/Martin Meissner

https://images.app.goo.gl/SUR9gxcjrvaL1Unv7 (11.11.2019)

Fridays For Future kämpft für eine bessere Zukunft. Für eine Zukunft, in welcher der Klimawandel keine ernstzunehmende Gefahr mehr ist. Fridays For Future sieht es als gegeben, dass, wenn wir nichts unternehmen, die Welt, wie wir sie heute kennen, nicht mehr lange existieren wird.

Fangen wir aber erstmal mit dem Wort „Klimawandel“ im Allgemeinen an. Klimawandel hat es schon immer gegeben, der Konsens besteht auch in der Wissenschaft. Die Meinungen beim anthropogenen Klimawandel, also dem menschen-gemachten Klimawandel, gehen auseinander, zwar verneint ihn keiner, jedoch bezweifeln manche, ob er wirklich so starke Auswirkungen hat, wie von anderen Wissenschaftlern angenommen wird.


Nun also erstmal zu den Wissenschaftlern, welche befürchten, dass der anthropogene Klimawandel der Welt ernsthaft schaden könnte. Diese Seite stützt ihre These groß-teilig mit den Berichten/ Erkenntnissen des IPCC, dem Intergovernmental Panel on Climate Change (oft bezeichnet als Weltklimarat). Diese Berichte berufen sich auf Simulationen von Klimamodellen, welche versuchen das Klima auf der Welt möglichst genau zu prognostizieren, natürlich auch mit Einbezug der anthropogen erzeugten Treibhausgase. Mit diesen Modellen machten sie aber auch einen anderen Versuch. Sie ließen die Simulation einmal mit der Einflussnahme anthropogen Treibhausgase machen und einmal ohne. Dieser Versuch zeigte, dass das Klima ohne Einberechnung nicht angestiegen wäre. Eine weitere Stütze dieser These, welche auch besser zu beobachten ist, wäre ein Blick auf die historische Klimaentwicklung, denn die war lange Zeit relativ konstant, zumindest bis zur Industrialisierung, dort begann sie, fortgehend bis Heute, signifikant zu steigen. Dies ist auch ein Grund zur Annahme für viele Wissenschaftler, dass der Mensch sehr wahrscheinlich schuld an dieser Entwicklung ist, bzw. ein nicht geringes Teil dazu beiträgt.

Einer anderen Gruppe von Wissenschaftlern fehlen jedoch die eindeutigen Beweise, dass der Mensch wirklich schuld daran ist. Diesen eindeutigen Beweis kann nämlich keine Klimasimulation eines Modells erbringen, denn das Klima ist unberechenbar. Es gibt viel zu viele Einflüsse, die das Klima beeinflussen, von denen manche vielleicht noch nicht mal bekannt sind. Der Blick auf die historische Klimaentwicklung ist genauso wenig sagend, denn es stimmt zwar, dass das Klima lange Zeit konstant war, jedoch war es trotzdem nicht immer so. Die Zeit bevor sich das Klima eingependelt hat, war nämlich nicht so ausgeglichen, manchmal gab es Wärmeperioden, manchmal aber auch Kälteperioden. Auch ist es so, dass es in der Zeit, in welcher das Wetter relativ konstant war, starke Klimaschwankungen gab, z.B. wurde im elften Jahrhundert Landwirtschaft in den Alpen betrieben. Das sind wohl ein paar der Gründe, weshalb manche nicht direkt sagen würden, dass der menschlicher Einfluss daran schuld ist.

Mein Senf zum Ganzen:

Ich persönlich habe nichts dagegen, mehr auf unsere Umwelt zu achten und finde es sogar wichtig, dies zu tun. Denn eigentlich müssen wir es sowieso machen, da die größten Treibhausgasquellen nun mal endliche Ressourcen wie Gas, Kohle etc. sind. Selbst wenn der Dreck, bzw. der Schaden, welchen wir hinterlassen noch keinerlei größere Auswirkung auf uns hat, wird er es irgendwann haben. Eigentlich hat er es auch schon, nur nicht für uns Menschen. Er wirkt sich bis jetzt nur auf die Tiere aus. Die Lebewesen auf diesem Planeten, welche am wenigsten dazu beitragen (außer vielleicht die Kühe). Denn diesen Lebewesen nimmt der Schaden, welchen wir hinterlassen, alles. Wir nehmen ihnen den Platz zum Leben. Wir nehmen ihnen die Möglichkeiten zum Leben. Am Ende vielleicht sogar die Luft zum Leben. Diese Entwicklung finden wohl die Wenigsten gut und selbst wenn, nur bis zu dem Moment, in welchen sie noch nicht davon betroffen sind.

Was ich an Fridays For Future kritisiere:

Dementsprechend sollte ich auch eigentlich nichts gegen Fridays For Future haben. Dies stimmt auch eigentlich. Natürlich finde ich es sogar gut, dass es so vielen wichtig ist Etwas gegen die derzeitige Situation zu machen. Mich persönlich stört es nur, wie sie es tun und was so Nebenfolgen des Ganzen sind. Denn was sie im Ganzen wollen sind mehr Steuern und Verbote, da stell ich mir persönlich die Frage, was es bringt, dass Leben in Deutschland noch schwerer zu machen. Denn Steuern bewirken zumindest zum Teil, dass Menschen weniger Geld in der Tasche haben. Klar, sie haben auch einen gewissen Nutzen und Sinn, aber dieser ist mir nicht groß genug, um auf einmal für jeden festzulegen, dass er nun einfach noch weniger Geld hat. Dies sorgt ja auch eigentlich eher dafür, dass die Leute noch mehr auf Billigartikel angewiesen sind, welche nun mal eher aus nicht nachhaltigen Material bestehen. Und eigentlich sehe ich dort auch nicht direkt, inwiefern das was verbessert. Denn die logische Schlussfolgerung daraus ist eigentlich, dass die etwas Reicheren zwar etwas mehr bezahlen müssen, es jedoch aber sehr wahrscheinlich immer noch machen werden, im Gegensatz zu den etwas Ärmeren, welche es sich nicht mehr leisten könnten. Dies würde meiner Meinung nach nur Ungerechtigkeit fördern. Andere schlechte Auswirkung, ob das nun gewollt ist oder nicht, ist die mit Fridays For Future einhergehende Diffamierung und Kleinrede der Wissenschaftler, welche andere Positionen vertreten und nun mal nicht unbedingt Unrecht haben. Zumal weißt das für mich auch auf, dass es ideologisches Handeln ist und dem würde ich mich niemals anschließen. Verbote finde ich persönlich, sind auch nie das Wahre, denn Leute noch mehr einschränken, wird ihnen sicherlich nicht das Gefühl der Verbundenheit zur Erde geben und ich finde, um wirklich handeln zu können, muss man dieses erst erschaffen.