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Abschiedsgottesdienst

Am Montag fand der Abschiedsgottesdienst für die Viertklässler statt. Dazu liefen alle Kinder der Schule gemeinsam mit ihren Lehrerinnen bei herrlichem Sonnenschein zur Hüttenbuscher Kirche.

Die überaus engagierte Diakonin Kerstin Tönjes gestaltete die kirchliche Abschiedsfeier sehr ansprechend und kurzweilig für die Kinder. Es wurde gesungen, gebetet, getanzt und gemeinsam gelacht. Die Kinder der zweiten Klasse überreichten den Großen selbstgebastelte Karten mit guten Wünschen, was die anwesenden Eltern sehr bewegte: „Wir wünschen dir, dass du nie allein bist! Wir wünschen dir viele neue Freunde an deiner neuen Schule! Wir wünschen dir viel Spaß in der neuen Schule!“ Außerdem stand der Gottesdienst auch im Zeichen der Dankbarkeit: Die Kinder gestalteten aus Perlenketten Herzen, in die sie dann Steine legten, die etwas symbolisieren, für das sie dankbar sind.

Auch bei Frau Bauer und Frau Diers wurde sich bedankt. Während Frau Bauer in den Ruhestand verabschiedet wurde, haben sich die Viertklässler bei ihrer Klassenlehrerin mit einem Geschenk bedankt. Abschließend standen alle Kinder und Lehrerinnen auf und reihten sich zu einer langen Menschenkette auf. Der Tross zog dann singend durch die Räumlichkeiten der Kirche: ein wunderbares Schlussbild. Nun steht noch die große Abschiedsfeier in der Schule aus und dann werden aus den Grundschülern die neuen Fünftklässler der weiterführenden Schulen.

Endlich sind Ausflüge wieder möglich… Ein Tag am Scharmbecker Bach

Im April war es endlich wieder so weit: Wir – die 28 Kinder der Eingangsstufe, zwei Lehrerinnen und unsere „BuFDiene“ – machten uns auf den Weg nach Osterholz-Scharmbeck an den Scharmbecker Bach. Dort trafen wir uns mit zwei Mitarbeiterinnen der BiOS, die mit uns einen tollen Vormittag in der Natur verbringen und uns das Leben im und am Bach näherbringen wollten. Mit Feuereifer wurde gekäschert, gespielt, der Bach gestaut, ein Wassertier nach dem anderen bestimmt, … – Alle hatten viel Spaß!

Was für ein schöner Tag… Zufrieden, voller neuer Eindrücke und teilweise pudelnass fuhren wir zurück nach Hüttenbusch. Wir freuen uns schon auf die nächste Kooperation mit der Biologischen Station Osterholz.

Manege frei: Die Zirkuswoche

Endlich war es mal wieder so weit: Der Zirkus Eldorado kam vom 23. bis 25. Mai in die Schule, um die wunderbare Zirkuswoche mit uns zu bestreiten. Dazu konnten alle Kinder der Schule in Gruppen in einer Zirkusdisziplin drei Tage unter professioneller Anleitung der Familie Thiel, die den Zirkus betreibt, trainieren. Am Mittwochnachmittag konnten die großartigen Ergebnisse dann in einer gigantischen Bühnenshow von den Familien der Kinder bestaunt werden.

Vor der Show haben die Kinder mit ihrem jeweiligen Trainer aber zunächst täglich fleißig trainiert, denn schließlich sollte alles sitzen. Die kleinen Artisten konnten zwischen zahlreichen Angeboten wählen: Bodenakrobatik, Trapez, Clowns, Lassoshow, Cheerleader, Hunde-, Lama- und Ziegenshow sowie Voltigieren standen auf dem Programm. Nachdem jedes Kind seine Lieblingsshow ausgewählt hatte, gingen die Proben los, denn man führt ja nicht alle Tage eine atemberaubende Show am Trapez vor oder schwingt ein Lasso.

Als der große Tag gekommen war, herrschte Anspannung und Vorfreude unter den Artisten, die nun zeigen wollten, wie hart sie trainiert hatten. Das riesengroße Zirkuszelt, das neben der Grundschule aufgestellt worden war, füllte sich zügig mit den Eltern, Geschwistern, Verwandten und Bekannten der Grundschüler.

Den Anfang machten die sportlichen Cheerleader, die zur Musik ihre tänzerische Choreografie zeigten. Im Anschluss stockte so manchem Zuschauer bei der großartigen Trapeznummer der Atem. In schwindelerregender Höhe führten die Jungen und Mädchen ihre einstudierte Darbietung auf und manches elterliche Auge füllte sich vor Stolz mit Tränen. Die Hundedompteure blieben dann zum Glück am Boden und brachten die Zuschauer zum Schmunzeln. Wild ging es bei den „echten harten Kerlen“ aus dem Wilden Westen zu, als sie ihre Lassos schwangen und das größte Lasso der Welt präsentiert wurde. Kurz vor der Pause wurden dann die Lachmuskeln trainiert: Die Clowns traten auf und brachten die beiden Zirkusdirektoren an den Rand der Verzweiflung. Denn schließlich, so die beiden Direktoren, sei hier nicht der richtige Ort zum Spielen, Musizieren und Herumalbern, was die Clowns aber ganz anders sahen. Nach der Pause, in der sich die Zuschauer mit Popcorn und Getränken stärkten, zeigten die Bodenakrobaten, was Körperspannung heißt. Sie trugen sich gegenseitig auf Händen und vollführten unglaubliche Übungen. Auch die Lama- und Ziegenshow begeisterte die Zuschauer. Den krönenden Abschluss bildete die Voltigiergruppe mit ihren graziös anmutenden Kunststücken auf den Pferderücken.

Belohnt wurden die kleinen Artisten mit einem tosenden Applaus der Zuschauer, die sich alle einig waren: Die Aufregung, die Anstrengungen und all der Mut haben sich gelohnt.

Wir freuen uns schon, wenn es wieder heißt: Manege frei!