Programmieren macht Spaß – Calliope-Projekt an der Grundschule Powe

Seit 2025 begeistert ein besonderes Projekt die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Powe: das Calliope-Programmierprojekt. Jeweils einen Tag pro Klasse tauchen die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Informatik ein. Mit dem „Calliope mini“ – einem kleinen Einplatinencomputer, der speziell für Grundschulen entwickelt wurde – lernen die Kinder spielerisch, was in Handys und Spielekonsolen steckt und wie Programmierung funktioniert. Stefan Glindkamp, Lehrer an den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück – Brinkstraße, hat das Projekt initiiert und führt die Kurse ehrenamtlich mit den Power Grundschülern durch. Mithilfe eines verständlichen Lernheftes, welches speziell für den Kurs erstellt wurde, programmieren die Kinder ihren eigenen Minicomputer. Das Highlight ist ein eigens entwickeltes EXIT-Spiel – „Die Flucht aus dem Computerraum“: Die Kinder treten dabei gegen ihre Klassenlehrerin Martina Hohaus an und müssen gemeinsam Rätsel lösen. Schüttelt man den Calliope, erscheint eine Zufallszahl – und wer dabei gegen die Lehrerin gewinnt, wird mit der „Ode an die Freude“ belohnt. Der Jubel ist dabei garantiert!
Genau das ist das Ziel des Projektes: Begeisterung für MINT-Fächer wecken und einen lebendigen ersten Einstieg in die Programmierung ermöglichen.

Möglich gemacht hat das die großzügige Unterstützung der VME-Stiftung, die 2025 die Anschaffung der Calliope-Computer finanziert hat.
Ab 2026 wird das Projekt nun erweitert: Die Nachwuchsprogrammierer programmieren ihren Minicomputer künftig nicht mehr nur am PC, sondern auch über Tablets – ermöglicht durch die größzügige Förderung der Stiftung Stahlwerk.

„Die Kinder haben alle ihre Aufgaben wunderbar hinbekommen und hatten großen Spaß“, bestätigt Glindkamp und durch die ständige Weiterentwicklung bleibt das Projekt für die Zukunft lebendig und modern.