Interviews

Wie kann ich stellvertretender Bürgermeister werden?

Arbeit als stellvertretender Bürgermeister: Udo Schlarmann erzählt von seinem Amt.

Wie bist du dazu gekommen, stellvertretender Bürgermeister zu werden?
Ein stellvertretender Bürgermeister wird vom Gemeinderat gewählt. Ich bin vorwiegend für Handorf Langenberg zuständig.

Was sind deine Aufgaben?
Die Aufgaben sind vielfältig. Zum Einen gratuliere ich alle Leute die 80 Jahre alt werden, im Namen der Gemeinde, zum Geburtstag. Zum Anderen können die Bewohner, Vereine usw.  zu mir kommen, mich anrufen oder schreiben und mir ihre Anliegen, Sorgen oder Ideen mitteilen. Ich trage diese dann dem Gemeinderat vor. Dort wird darüber dann beraten. Neben den Sitzungen des Gemeinderates nehme ich auch anderen Ausschusssitzungen teil.

Was ist gut und was eher nicht so gut an diesem Amt?
Es ist schön und macht Freude, wenn man sieht, wenn das, was man erreichen wollte geschafft ist. Leider klappt das nicht immer.

Wie hat sich deine Arbeit mit Corona geändert?
Seit Corona gehen wir leider nicht mehr zu den Jubilaren (80. Geburtstag). Stattdessen gibt es nur eine Geburtstagskarte. Es finden weniger Sitzungen statt.

Hast du schon Pläne für die nächste Zeit?
Ich werde im September nicht wieder zur Gemeinderatswahl antreten und somit mein Amt im November, zur neuen Legislaturperiode abgeben.
Die Fragen stellte Anna W.

Faszination Basketball

Ein Interview mit Maxime
Wie lange spielst du schon Basketball und sind auch Schüler unserer Schule in deiner Mannschaft?
Ich spiele bereits seit achteinhalb Jahren Basketball und sechs Mädchen aus meiner Mannschaft gehen tatsächlich auf unsere Schule.

Habt ihr schon einmal einen großen Preis gewonnen?
Meine Mannschaft und ich sind dreimal in Folge Niedersachsenmeister geworden. Das Gefühl ist einfach unbeschreiblich. Anfangs konnte man sein Glück kaum glauben, doch dann habe ich gemerkt, dass das ganze Training, die Verletzungen, der Ehrgeiz und der Teamgeist sich zu 100% gelohnt haben. Inzwischen spielen wir sogar in der Landesliga, das heißt wir haben zum Beispiel Spiele in Göttingen oder Braunschweig!

Was vermisst du am Basketballspielen momentan am meisten?
Ich vermisse wirklich vieles! Das Zusammensein in der Halle, die Spiele, aber besonders den Teamgeist. Ich nenne es gerne „Basketballfeeling“, den Ansporn und den Zusammenhalt der Mannschaft.

Wie hältst du dich im Moment fit?
Die ganze Mannschaft verabredet sich von Montag bis Donnerstag, jeden Abend, um über Facetime Workouts zu machen. Oftmals machen auch einige Freunde außerhalb der Mannschaft mit. Außerdem gehe ich selbstständig joggen und übe auf öffentlichen Basketballplätzen zum Beispiel das Ball-Handing.

Denkst du man könnte unter bestimmten Maßnahmen wieder Basketball spielen?
Das würde auf gar keinen Fall gehen! Für Brillenträger wäre es der Horror, da die Brille beim Sport noch mehr als sonst beschlagen würde. Zudem gibt es zwei Asthmapatienten in unserer Mannschaft (eingeschlossen mir), für die es gar nicht möglich wäre, mit Maske zu spielen. Abstandsregeln kann man beim Basketball auch nicht einführen, da das ganze Spiel keinen Sinn mehr ergeben würde.                 Die Fragen stellte Tamina P.

Der verrückte Hund Luna
5 Fragen an Dalia

Welche Rasse ist Luna und wie alt ist sie?
Luna ist ein Bolonka Franziska und sie wird am 18. März 9 Jahre alt.
Wie lange habt ihr sie schon? Wir haben Luna bekommen, als sie 8 Wochen alt war. Das heißt, dass wir sie seit ungefähr acht Jahren besitzen.
Was magst du besonders gerne an Luna und was gar nicht?
Ich finde es gut, dass Luna nicht viel Bewegung braucht, und dass man sie nicht viel pflegen muss. Allerdings stört es mich, dass sie so oft bellt.
Darf sie mit ins Haus oder muss sie in einem Zwinger?
Luna darf bei uns immer ins Haus, auch nachts.
Hattest du schon einmal Angst um sie?
Ja, hatte ich, weil Luna mal stark gegen eine Glasscheibe gelaufen ist. Dann mussten wir mit ihr zum Tierarzt. Sie hatte eine kleine Platzwunde am Kopf.
Die Fragen stellte Zoe K.H.

 

Neue Welten erschaffen

 Interview mit Juliana Kralik, Computerspielentwicklerin

Bitte stell dich einmal kurz vor!
Hey, ich bin Juli und ich mache gerade meinen Bachelor an der h_da in Darmstadt in Animation & Game. Jedes Semester machen wir hier entweder ein Spiel oder einen Animationsfilm und haben dafür ungefähr drei Monate Zeit. Dabei gibt es verschiedene Bereiche, auf die man sich bei uns spezialisieren kann. Grob gesagt sind das Design, Animation, 3D, Game Design und Programmieren. Diese Bereiche überschneiden sich aber auch – ich mache zum Beispiel vor allem Design und 2D Animation.

Seit wann hast du Interesse an Computerspielen? Und warum hast du dich schlussendlich für das Studium und den Beruf als Computerspielentwicklerin entschieden?
Interesse an Computerspielen hatte ich eigentlich schon immer. Als ich jünger war, habe ich Sachen wie Pokémon, Super Mario, Animal Crossing oder Harvest Moon gespielt und nach einer längeren Pause habe ich dann angefangen Let’s Plays zu schauen. Durch Let’s Plays habe ich dann auch wieder angefangen zu spielen: Sachen wie Assassin’s Creed oder The Inner World. The Inner World ist vermutlich auch mein Lieblingsspiel. Ein „Hardcore Zocker“ war ich aber nie.

Der ausschlaggebende Punkt für mich war das Zeichnen. Ich habe schon immer sehr viel gezeichnet und gemalt, aber etwa ab der elften Klasse habe ich meine Liebe zum Zeichnen wieder richtig wiederentdeckt. Dann war klar, dass ich gerne irgendwas mit Zeichnen machen wollte – Kommunikationsdesign kam für mich weniger in Frage, weil ich ungerne in die Werbung wollte. Weil ich auch schon immer gerne Geschichten geschrieben habe und dann später meinen Studiengang entdeckt habe, war mir dann klar, dass das wahrscheinlich genau das Richtige für mich ist. Und ich denke auch immer noch, dass ich da genau das Richtige für mich gefunden habe.

Welche Computerspiele hast du schon entwickelt?
Ich habe jetzt insgesamt schon an vier Spielen mitgearbeitet: Lawn and Order, Wheelchair Basketball, Minute of Islands und Plokoth.

Lawn and Order ist ein Partyspiel, in dem man seinen eigenen Garten aufbaut und gegenseitig die jeweils anderen Gärten zerstört. Wheelchair Basketball ist ein VR Spiel, indem es um Rollstuhlbasketball geht. Minute of Islands ist ein Spiel von Fizbin, an dem ich in meinem Praktikum gearbeitet habe. Es geht um die junge Mechanikern Mo, die versucht ihre Inselkette zu retten – es lohnt sich wirklich das Spiel mal anzusehen und ich bin super stolz davon ein Teil gewesen zu sein.

Das letzte Spiel an dem ich gearbeitet habe ist Plokoth. Das Spiel ist ein Jump’n’Run und es geht um Plo, der versucht seine Freundin Oth vor einer gefährlichen Krankheit zu schützen.

In meinen letzten beiden Semestern habe ich aber an Filmen gearbeitet. Die sind beide noch nicht veröffentlicht, mein vorletzter Film Birds wird aber zum Beispiel auf dem Filmfestival in Bremen gezeigt.

Wie läuft die Entwicklung eines Computerspieles ab und was machst du dabei?
Am Anfang von einem Computerspiel steht immer die Konzeptarbeit. Ganz viele Fragen müssen beantwortet werden: Was ist das Gameplay, hat das Spiel eine Story, wenn ja welche und wie sieht das Spiel aus – um nur einige zu nennen. Dabei ist bei einem Spiel das Gameplay eigentlich immer das Wichtigste, weil es ja Spaß machen soll, das Spiel zu spielen. Die Konzeptphase ist oft sehr intensiv und oft auch anstrengend, weil man nicht immer genau weiß, in welche Richtung es geht, oder wie man die entstehenden Probleme lösen soll. Aber natürlich ist die Konzeptphase auch das Kreativste am Entwickeln eines Computerspiels, macht also auch sehr viel Spaß.

Danach startet die Produktionsphase. In der Produktionsphase werden nur noch kleine Änderungen am Konzept gemacht und hauptsächlich wird das Spiel umgesetzt. Der Programmierer programmiert beispielsweise die Basis des Spiels, der 3D Artist baut die Charaktere und die Assets (so werden in der Entwicklung Objekte aus dem Spiel genannt) und der Animator animiert dann die Charaktere. Zum Ende hin wird es oft stressig, weil alles immer länger dauert als man denkt. Das ist in unserer Branche leider sehr üblich. So üblich sogar, dass es dafür einen eigenen Begriff gibt: Crunch. Es ist einfach sehr schwierig die Produktion eines Spiels zu planen, weil oft im Voraus nicht klar ist, wie komplex die Entwicklung sein wird und wo Probleme auftauchen können.

Was fasziniert dich am meisten beim Entwickeln eines neuen Computerspieles?
Am meisten am Entwickeln von einem Computerspiel gefällt mir die Teamarbeit. Ich liebe es, wenn mehrere Leute zu einer Sache beitragen können und sich immer wieder befeuern um das Spiel noch besser zu machen.

Bei einem Spiel ist außerdem das besondere, dass man eine Welt erschafft, mit der der Spieler interagieren kann. Das macht die Welt viel erlebbarer und anfassbarer als wenn sie einfach nur flach als Illustration oder Film dargestellt wird.

Und obwohl mich noch so viel mehr fasziniert, mag ich es auch einfach den ganzen Tag am PC zu sitzen und mich richtig in meine Arbeit zu vertiefen. Am Ende ist Spieleentwicklung nämlich auch ein Bürojob. Mir macht das nichts aus und ich liebe es, den ganzen Tag an etwas herum zu tüfteln.

Ich möchte aber gerne auch noch die negativen Seiten ansprechen, bevor jetzt alle denken, Spieleentwicklung ist der Traumjob für jeden und alles ist rosig und toll. Ich studiere an einem Mediencampus und von allen Studiengängen arbeiten wir hier vermutlich am meisten. Der Druck ist sehr hoch und wir arbeiten alle viel zu viel.

In den letzten Wochen unserer Projekte schaffe ich oft den Ausgleich zwischen Privatleben und Arbeit überhaupt nicht und vergesse dann zum Beispiel Sport zu machen oder mal zu Hause anzurufen.

Welche beruflichen Ziele möchtest du in den nächsten 10 Jahren erreichen?
Ein ganz klares berufliches Ziel habe ich nicht. Ich möchte gerne weiter an Projekten arbeiten, die ich liebe und Geschichten erzählen, die einen Unterschied machen. Dabei schaue ich mich mehr danach wohin es mich treibt, als mir ein striktes Ziel zu setzen, das ich unbedingt erreichen muss. Wichtig ist mir auch, dass ich weiterhin immer Spaß an meiner Arbeit habe und weiß, wofür ich das alles mache.

Wo kann man deine Spiele runterladen oder kaufen?
Alle Spiele aus meinem Studium kann man auf itch.io runterladen und kaufen. Das erfolgreichste Spiel ist definitiv Plokoth, wer mag kann sich das gerne mal anschauen. Mit dem Code “Gymnasium Damme” könnt ihr das sogar kostenlos runterladen, wenn ihr wollt. Minute of Islands, das Spiel von Fizbin, wird bald auf Steam erscheinen.
Die Fragen stellte Karina S.

Wer kommt eigentlich, wenn ich die 112 anrufe?


Wer steckt dahinter, wenn ich sage: ,,der Rettungsdienst kommt‘‘, was sind seine Aufgaben und kann ich dort mitmachen? Zu all dem habe ich Felix Börgerding (Notfallsanitäter an der Malteser Rettungswache Damme) befragt.

Wie sind Sie auf den Beruf „Notfallsanitäter*in“ gekommen?
Ich bin schon immer mit dem Gesundheitswesen vertraut gewesen, da sowohl mein Vater, als auch meine Tante in der Gesundheits- und Krankenpflege tätig sind. Außerdem war ich selbst einige Jahre vor meiner Ausbildung bereits ehrenamtlich in der Schnell-Einsatz-Gruppe des Malteser Hilfsdienstes und in der Wasserrettung der DLRG aktiv. Ich bin also mehr oder weniger in den Beruf hineingewachsen.

Wie kann man sich den Alltag bei euch an der Rettungswache vorstellen?
Es gibt für jeden Tag einen groben Rahmen, der immer gleich abläuft. Dienstantritt ist immer morgens gegen 7.00 Uhr bzw. abends um 18.00 Uhr. Es findet eine Übergabe zwischen den Leuten der Tag- und der Nachtschicht statt. Das bedeutet zum einen, dass Fahrzeugschlüssel und Melder übergeben werden, zum anderen aber auch ein kurzer Austausch über Geschehnisse der vergangenen Schicht sowie anstehenden Terminen wie z.B. Einsätze, Krankmeldungen, Termine (Werkstatt, etc.).

Anschließend werden alle im Dienst befindlichen Rettungsmittel von den zugehörigen Fahrzeugbesatzungen auf Vollständigkeit und Funktionstüchtigkeit des Materials überprüft. Wurde dies getan, werden die Rettungswagen von innen desinfiziert. Von nun an beginnt die sogenannte „Bereitschaftszeit“, d.h. wir „warten“ auf Einsätze. Natürlich sitzen wir nicht einfach den ganzen Tag rum, sondern müssen uns um die alltäglich anfallenden Aufgaben kümmern. Dazu gehören Tätigkeiten wie Lagerbestände prüfen, Verfallsdaten von z.B. Medikamenten checken, Termine für Wartungen des Materials besorgen, Werkstatttermine wahrnehmen; aber es gehören auch einfache Aufgaben wie in jedem Haushalt dazu: Müll entsorgen, Aufräumen, Putzen, u.v.m. Zudem haben wir häufig Auszubildende und Praktikanten an der Rettungswache, die viel erklärt bekommen möchten und mit denen wir sowohl an der Rettungswache praktisch üben, als auch (zu nicht-Corona Zeiten) Übungen mit der Feuerwehr planen, um sie auf den späteren Beruf des Notfallsanitäters optimal vorzubereiten. Wie man also sieht, gibt es diverse Aufgaben die täglich neben den Notfalleinsätzen anstehen. Vieles kann allerdings auch auf der Strecke bleiben, wenn wir zu vielen Notrufen gerufen werden.

Sind nur Notfallsanitäter an der Wache oder noch andere Berufsgruppen?
In der Notfallrettung sind neben Notfallsanitätern (NotSan) auch Rettungssanitäter (RettSan) eingesetzt. Jeweils ein NotSan und ein RettSan bilden eine Rettungstransportwagen (RTW)-Besatzung, der NotSan ist der sog. „Transportführer“, er trägt die Verantwortung für den Einsatz, solange kein Notarzt anwesend ist. Der RettSan unterstützt den NotSan in den notfallmedizinischen Maßnahmen und ist außerdem der Fahrzeugführer. Notärzte sind nicht bei uns an den Rettungswachen anwesend, sondern verrichten hier im Landkreis ihren Dienst in den Krankenhäusern. Sie werden bei Bedarf von unserem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) abgeholt.

Wie körperlich und geistig anspruchsvoll empfinden sie den Job?
Der Job kann einem sehr viel abverlangen, psychisch und physisch. Wir haben zwar durchaus Phasen, in denen weniger zu tun ist, aber wir müssen in den meisten Notfällen schwer körperlich arbeiten, sei es um ,,Oma Erna‘‘ aus dem 2. OG ins Erdgeschoss zu tragen, als auch schwerverletzte Personen aus stark deformierten PKWs zu retten. Der psychische Aspekt darf ebenfalls unter keinen Umständen vernachlässigt werden. Wir kommen häufig in absolute Ausnahmezustände, in denen viele überfordert sind. Es geht häufig um Menschenleben, nicht immer nur bei Erwachsenen, sondern leider auch immer wieder bei Kindern und Säuglingen. Nicht selten kommen wir in trauernde Familien, die gerade einen Angehörigen, aus welchen Gründen auch immer, verloren haben, weil wir nichts mehr tun konnten. Das Alles kann extrem belastend sein, weshalb man selbst einen guten Rückhalt haben muss, eventuell auch Personen, mit denen man über solche Dinge sprechen kann.

Kann man bei euch ein Praktikum machen?
Ein Praktikum ist prinzipiell schon möglich. Leider ist dies zurzeit, auf Grund von Corona, stark eingeschränkt worden. Das Mindestalter sollte 16 Jahre sein, allerdings müssen dann die Eltern zustimmen und es wird vorher ein Gespräch geführt, bei dem sich der Praxisanleiter oder ggf. der Wachenleiter von der geistigen Reife des Anwärters überzeugen.

Gibt es bestimmte Voraussetzungen für ihren Beruf (Bsp. Abschluss oder ärztliche Untersuchung)?
Voraussetzungen für den Beruf des Notfallsanitäters ist ein Realschulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit abgeschlossener 3-jähriger Berufsausbildung. Außerdem muss durch einen Arzt die gesundheitliche Eignung bescheinigt werden.
Die Fragen stellte Finja P.


Rentner in der Corona-Pandemie

Ich habe im März 2021 ein Interview mit Josef Albers geführt. Josef Albers ist mein Opa. Er ist 82 Jahre alt und wohnt in einer Bauernschaft von Neuenkirchen-Vörden. Aufgrund seines Alters und Vorerkrankungen zählt er zur Risikogruppe. Ich habe ihn zu seiner persönlichen Situation während der Corona-Pandemie befragt.

Du bist 82 Jahre alt. Hast du Angst vor einer Corona Infektion?
Angst habe ich nicht wirklich. Ich halte mich, wenn möglich, an die Corona-Regeln. Natürlich habe ich aber Respekt vor dem Virus und möchte mich so gut es geht schützen. Wenn ich mich jedoch infizieren würde, hoffe ich, dass die Krankheit einen leichten Verlauf hat. Da ich mich relativ fit fühle, hoffe ich, dass ich auch eine Infektion gut überstehen würde. Deshalb kann man nicht wirklich von Angst sprechen – aber Respekt.

Wie geht es dir momentan mit den ganzen Einschränkungen?
Wir wohnen in einer Bauernschaft ziemlich ländlich. Da ich immer noch auf dem Betrieb mithelfe, habe ich im Alltag eher wenige soziale Kontakte und fühle mich deshalb nicht wirklich eingeschränkt. Natürlich ist es sehr schade, dass Familientreffen mit allen zusammen schon so lange nicht mehr möglich sind. Ich habe 6 Kinder, die jeweils Familie haben. Normalerweise ist oft Trubel bei uns im Haus. Das ist jetzt schon fast 1 Jahr nicht mehr so. Das vermisse ich sehr.

Bist du schon geimpft? Wenn ja: Wie lief die Impfung ab?
Ich bin am 15.02.2021 zum ersten mal gegen Corona geimpft worden. Die Impfung fand im Impfzentrum in Lohne statt und war wirklich gut organisiert. Es lief sehr gut ab. Wir brauchten nicht lange warten, die Leute dort waren sehr nett. Ich wurde vor Ort noch mal kurz von einem Arzt über die Impfung aufgeklärt. Nach der Impfung musste man sich kurz ausruhen und dann ging es wieder nach Hause. Man sollte wirklich Lob aussprechen für das Personal im Impfzentrum. Die haben gute Arbeit gemacht. Leider war die Terminvergabe vorher sehr chaotisch. Am Telefon hatten wir keine Chance durchzukommen und auch über das Internet – mit dem ich mich leider nicht gut auskenne – war es irgendwie nicht so einfach, sich überhaupt erst mal registrieren zu lassen. Als die Registrierung dann geklappt hat, bin ich auf eine Warteliste gekommen. Nach ein paar Tagen bekam ich dann Post mit beiden Impfterminen.

Hattest du Zweifel, dich impfen zu lassen?
Nein, ich hatte keine Zweifel. Ich habe Vertrauen in die Leute, die den Impfstoff entwickelt und geprüft haben. Mit der Impfung fühle ich mich sicherer. Wenn die Impfung mich auch nicht komplett vor einer Infektion mit Corona schützt, wird der Verlauf vielleicht durch die Impfung milder. Deshalb habe ich mich gerne impfen lassen.

Was wünscht du dir für die Zukunft?
Gesundheit! Und dass alle meine Familienangehörigen gesund bleiben und eine mögliche Corona-Infektion gut überstehen. Außerdem wünsche ich mir, dass es mit dem Impfen schnell voran geht, damit die Einschränkungen gelockert werden und wir endlich wieder normal leben können. Ich bin in einem Alter, da ist die Lebenszeit sehr kostbar und ich möchte so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie verbringen können.
Die Fragen stellte: Ida J.

Wann rollt der Ball wieder?

Kurt Oevermann trainiert die C1 aus Neuenkirchen-Vörden. Im Interview äußert er sich zur aktuellen Situation.

Wie lange gab es keine Fußballspiele und kein Training mehr und wann hoffen Sie, dass es wieder losgeht?
Das letzte Training war Ende Oktober und das letzte Spiel war am 8. Oktober. Ich hoffe, dass spätestens nach den Osterferien wieder mit dem Training begonnen werden kann.

Wie halten sich Ihre Spieler fit und benötigt es große Aufforderungen, um die Spieler dazu zu bringen, sich sportlich zu betätigen?
Wir haben eine What`s App Gruppe, wo die Spieler regelmäßig Laufeinheiten hereinstellen sollen. Dabei ist die Trainingsbeteiligung sehr gut.

Was machen die Spieler, um fit zu bleiben, da sie ja nicht in Gruppen trainieren können?
Die Spieler laufen regelmäßig, machen Liegestütze und jonglieren den Ball. Sie dürfen auch zu zweit Fußball spielen.

Welche Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden, um wieder mit dem Mannschaftstraining zu beginnen?
Da wir in einer Spielgemeinschaft trainieren, dürfen wir keine Fahrgemeinschaften bilden. Die Spieler müssen fertig umgekleidet am Sportplatz ankommen. Auch das gemeinsame Duschen ist untersagt. Spieler mit Krankheitssymptomen wie Fieber und Husten müssen zu Hause bleiben. Außerdem müssen vor und nach dem Training die Hände gewaschen werden. Die Fragen stellte Mateo O.


Lernen auf Distanz

5 Fragen an Frau Westerkamp, sie unterrichtet Deutsch, kath. Religion und den WPU Journalismus am Gymnasium Damme

Was sagen Sie zu dieser Situation im Lockdown?
Die Schulschließung ist für Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen belastend. Das Distanzlernen bedeutet eine große Herausforderung für uns alle.

Hätten Sie sich gewünscht, wieder schnell in der Schule zu unterrichten?
Ja, natürlich würde ich viel lieber in der Schule unterrichten. Mir fehlt der direkte Kontakt zu den Schülern. Manches lässt sich einfach besser im Klassenraum erklären.

Wie finden Sie Videokonferenzen?
Videokonferenzen sehe ich eher als eine „Krücke“: es ist besser als nichts, eine VK kann aber eine reguläre Schulstunde im Präsenzunterricht nicht ersetzen. Ich freue mich immer, wenn ein wirklicher Austausch zustande kommt, wenn die Schüler ihre Kamera einschalten und ich sie auch sehen kann. Insgesamt finde ich, dass es erstaunlich gut klappt.

Gibt es Sachen, welche Sie sich von den Schülern mehr gewünscht hätten? Manchmal würde ich mir wünschen, dass sich Schüler schneller melden, wenn es ein Problem gibt.

Was bevorzugen Sie, dass die Schüler selbst mit Lösungen arbeiten oder, dass Sie selbst die Aufgaben korrigieren?
Eine individuelle Rückmeldung ist immer die erste Wahl, leider aber nicht jederzeit möglich. Wenn ich Lösungen für alle zur Verfügung stelle, erwarte ich, dass die Schüler eigenständig ihre Ausarbeitungen korrigieren.              Die Fragen stellte Julita L.

Zeitdruck, Stress, Personalmangel – wie agiert man richtig als Lebensretter?

Jan Bernd Kenkel arbeitet bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). Als Lebensretter hat er schon viel erlebt.

Wie und wo kann man lernen ein Lebensretter zu werden?
Man kann ein Lebensretter werden, indem man in den verschiedensten Hilfsorganisationen eintritt und da mitarbeitet. Man muss sich fragen, worauf man Lust hat oder was man gut kann. Zum Beispiel wenn man gerne schwimmt, dann überlegt man sich in die DLRG einzutreten, oder wenn man gerne Menschen in medizinischen Notfällen helfen möchte, geht man in das DRK oder in die Malteser. So war es bei mir auch. Deswegen bin ich in der DLRG und im DRK tätig.

Welche Grundlagen sollte man als Lebensretter haben?
Man sollte sich trauen Menschen in Notfällen zu behandeln und anzufassen. Außerdem muss man sich bewusst sein, dass die Arbeit als Lebensretter teilweise sehr anstrengend ist und körperlich und psychologisch belastend sein kann. Außerdem sollte man nie den Spaß an der Arbeit verlieren, denn Humor macht alles einfacher.

Welche spezifische Themengebiete behandelt man als Lebensretter, welche Hilfsmittel werden dabei häufig benutzt?
Als Lebensretter gibt es eine Vielfalt von Themengebieten.  In der DLRG konzentriert man sich auf das Schwimmen (ertrinkende Personen retten). Im DRK konzentriert man sich auf die medizinischen Probleme einer Person. In jeder Organisation gibt es verschiedene Aufgaben und somit auch verschiedene Hilfsmittel. In der DLRG arbeiten wir viel mit einem Rettungsschlauchbot oder zum Beispiel mit einem Gurtretter (Rettungsgerät, um Personen aus dem Wasser zu ziehen). Ebenfalls benutzen wir eine Rettungsleine (Auch ein Rettungsgerät, das man benutzt um dem Retter die Arbeit zu erleichtern). Im DRK benutzt man einen Rettungswagen, der ist wie eine kleine Intensivstation. Ebenfalls wichtig sind die Geräte, wie zum Beispiel ein Beatmungsgerät oder ein Defibrillator.

Sind die Einsätze in den letzten Jahren und vor allem zu der Corona Zeit gestiegen oder gesunken?
Ich persönlich finde schon, dass die Einsatzzahlen in den letzten Jahren gestiegen sind, da viele für kleine Probleme (wie zum Beispiel seit 3 Wochen Kopfschmerzen) schon den Notruf wählen. Außerdem sind die Menschen immer vorsichtiger und sie denken, dass sie mit dem Rettungsdienst schneller behandelt werden. In der Corona-Zeit hat sich einiges geändert. Viele neue Aufgabenbereiche sind neu dazugekommen, wie zum Beispiel das Testen von möglichen Corona-Patienten oder das Impfen. Außerdem muss man immer, sobald die Patienten nur die kleinsten Symptome haben, eine Vollmontur anziehen.

Gibt es einen Mangel an Lebensrettern, wenn ja warum und was kann man dagegen tun?
Ich glaube, alle Organisation haben alle das gleiche Problem. Es fehlt der Nachwuchs und das Personal. Ganz besonders in der Corona Zeit benötig man jede Hand die man bekommen kann. Viele Organisationen bieten daher oft ein Programm für die Jugendlichen und Kinder an. Wie zum Beispiel Jugendfeuerwehr, DRK und Malteser Jugend, Schulsanitätsdienst an, oder bei uns in der DLRG bringen wir den Kindern regelmäßig das Rettungsschwimmen bei.  Ebenfalls wird oft Werbung gemacht über Social Media oder anderen Kanälen. Oder die Organisationen bieten einen Schnupper-Tag oder Tag der offenen Tür an.
Die Fragen stellte Lena W.

Lernen auf Distanz
Ben Höltermann (Jg.8) berichtet von seinen Erfahrungen.

Womit verbringst du den Lockdown?
Ich spiele Videospiele.

Findest du Homeschooling bringt viel?
Man lernt mehr, wenn man in der Schule ist.

Wie lange brauchst du für deine Aufgaben?
Pro Aufgabe benötige ich um die 30 Minuten.

Wird es dir manchmal zu viel?
Ja, weil manche Lehrer es mit den Aufgaben übertreiben.

Denkst du, dass der Präsenzunterricht besser ist?
Auf jeden Fall, weil man seine Freunde sehen kann.
Die Fragen stellte Romeo E.

Was ist „Table Top Gaming“?
En Interview mit Tim Meinert.

Was ist dein Hobby?
Mein Hobby ist Table Top Gaming, dort spielt man mit selbst angemalten Miniaturen strategische Kampagnen.

Wie bist du darauf gekommen?
Ich habe es mal in echt gesehen und habe mich darauf hin weiter dafür interessiert.

Was macht das Hobby für dich besonders?
Die Vielfalt der Spiele und der zu bemalenden Figuren.

Würdest du es auch anderen empfehlen?
Ja würde ich, da z.B. nicht nur das Basteln und Spielen Spaß machen, sondern man baut auch Kontakt zu anderen auf.                                              Die Fragen stellte Orlando B.

Spektakuläre Einsätze als Hubschrauberpilot

Tony Lind arbeitet als Pilot bei der Deutschen Marine.

Was bedeutet dir das Fliegen in deinem Leben?
Mit dem Beruf des Hubschrauberpiloten bei der Deutschen Marine ist für mich mein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Rettungshubschrauber haben mich schon immer fasziniert. Nachdem ich als Jugendlicher das Segelfliegen erlernt hatte, stand für mich fest, dass ich auch beruflich fliegen möchte.
Heute fliege ich einen Bordhubschrauber an Bord der Fregatten und komme dadurch in viele Länder der Erde. Die Fliegerei hat einen sehr großen Stellenwert in meinem Leben. Es ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern meine Berufung.

Was war bisher dein spektakulärster Einsatz als Marine-Flieger?
Mein erster Einsatzflug ist mir sehr stark im Gedächtnis hängen geblieben. Ich war gerade mit der Ausbildung fertig und neu in der Einsatzstaffel. Vier Wochen später bereits an Bord der Fregatte Bremen am Horn von Afrika, vor der Küste Somalias. Dort gab es fast täglich Angriffe von somalischen Piraten mit ihren kleinen Booten auf Frachtschiffe. Um Lösegeld zu erbeuten, überfielen sie mit Gewehren die Schiffsbesatzung, und zwangen sie als Geiseln, monatelang mit nach Somalia zu kommen.

Als wir den Notruf hörten, sprangen wir sofort in unseren Hubschrauber und flogen dem Containerschiff zu Hilfe. Als wir ankamen, wollten die Piraten flüchten und wir mussten sie mit Warnschüssen aus unserem Maschinengewehr zur Aufgabe zwingen.

Ich habe aber auch schon Verletzte von einem Schiff in das Krankenhaus nach Copenhagen geflogen. Oder vor zwei Jahren waren wir mit der Fregatte in New York. Dort konnte ich ein paar Kreise um die Freiheitsstatue fliegen. Der Beruf als Hubschrauberpilot bei der Marine ist sehr vielseitig und man kommt viel rum.

Woran denkst du und/oder was fühlst du während des Starts und der Landung?
Der Start und die Landung sind ein sehr kritischer Moment für die Hubschrauberbesatzung. Besonders, wenn man auf einem schwankenden Schiff landet. Es erfordert nämlich sehr gute Koordination des Piloten. Ich muss präzise und sehr feinfühlig steuern, aber auch eine schnelle Reaktion auf Windböen und Wellengang haben. Dafür lernen wir sehr viel Theorie und die Verfahren und üben das Landen und Starten immer und immer wieder. Mit der Zeit wird man dann richtig gut. Dann ist es auch gar nicht mehr anstrengend. Ich fühle mich beim Fliegen sehr wohl. Gerade beim Abheben oder Aufsetzen ist die Mischung aus Konzentration, ein wenig Nervosität und dem Riesenspaß, den es macht, das Beste an meinem Beruf.

Warst du schon einmal in einer lebensgefährlichen Situation? Wenn ja, wie hast du sie gelöst?
Beim Fliegen hatte ich bis jetzt immer Glück. (dreimal auf Holz geklopft) Tatsächlich habe ich nach über 2000 Flugstunden noch keine lebensgefährliche Situation erlebt. Also so eine, wo ich dachte „Puh, das ist ja gerade nochmal gut gegangen“!
Wir üben Notverfahren sehr viel im Simulator und können dadurch auf kritische Situationen sehr gut reagieren. Dadurch werden kleine Probleme gar nicht erst zu großen.
Ich bin allerdings beim Überlebenstraining schon einmal fast ertrunken. Das dachte ich zumindest. Wir üben jährlich das Aussteigen nach einem Crash unter Wasser in einer Schwimmhalle. Dort hängt ein Hubschrauberrumpf an einem Kran. Ich saß also mit meiner Besatzung im Cockpit und der Kran ließ das Übungsgerät zu Wasser. Dort waren auch Rettungsschwimmer und Taucher mit dabei. Nach dem Abschnallen unter Wasser bemerkte ich, dass meine Sauerstoffflasche kaputt war und ich Wasser einatmete. Dann habe ich mich verschluckt und gehustet und dabei die Orientierung im Hubschrauber in der dunklen Halle verloren. Ich verklemmte mich zwischen Windschutzscheibe und Instrumentenbrett. Als die Taucher das bemerkten, haben sie sofort den Kran hochgezogen. Das dauerte aber ein paar Sekunden bis man wieder an der Wasseroberfläche war. Die kurze Zeit hat ausgereicht um bei mir Panik auszulösen. Ich strampelte und schlug mit den Armen um mich und plötzlich hörte es auf, weil wir an der Wasseroberfläche ankamen und ich wieder Luft holen konnte.

Ich bekam eine neue Sauerstoffflasche und zwei Minuten später saß ich erneut im Trainer zur nächsten Fahrt. Das hört sich schockierend an, ich bin aber froh um diese Erfahrung. Denn ich glaube, dass ich, wenn mir so etwas mal mit dem echten Hubschrauber passieren würde, ich noch ruhiger und besonnener reagieren würde.
Die Fragen stellte Helene B.

Sportschießen? Und das als Mädchen?

Enya Vink ist 14 Jahre alt und macht schon seit vielen Jahren Sportschießen. 2019 ist sie sogar Vereinsmeisterin geworden. In diesem Interview erklärt sie uns ein paar grundlegende Dinge.

Sportschießen, was ist das überhaupt?
Man schießt mit einem Gewehr auf Scheiben. Das beste Ergebnis, das man mit einem Schuss erzielen kann, sind 10,9 Ringe und das schlechteste ist 0 Ringe. Man muss sehr ruhig stehen und sich konzentrieren um sehr gut zu sein. Außerdem erfordert es Übung, um wirklich gut zu werden.

Wie bist du darauf gekommen, so ein außergewöhnliches Hobby zu betreiben?Meine Eltern sind beide im Schießverein und es wurde jeden Sonntag ein „Kinderschießen“ veranstaltet, wo Kinder das Schießen erlernen konnten. Ich war dort sehr oft mit meinem Bruder und meinen Freundinnen. Es hat uns viel Spaß gemacht und als wir dann zu alt für das „Kinderschießen“ waren, konnten wir zum „Jugendschießen“, wo wir jede Woche Training hatten.

Ab welchem Alter kann man damit beginnen?
 Man muss in der Lage sein das Gewehr halten zu können, Gleichgewicht halten zu können und zu verstehen, was man mit dem Gewehr darf und was nicht. Meistens ist das so mit 5/6. Jedoch gibt es viele, die später oder etwas früher anfangen.

Mit was für Waffen schießt man dort und könnte man jemandem damit ernsthaft verletzen?
Bis 16 darf man nur mit dem Luftgewehr schießen. Damit jemanden ernsthaft zu verletzen ist eher unwahrscheinlich, jedoch kommt es auf die Entfernung an. Die Scheibe ist 10m von dem Schießstand entfernt und aus dieser Entfernung jemanden stark zu verletzen ist möglich. Mit dem Kleinkaliber darf man ab 16 schießen. Jemanden damit stark bis tödlich verletzen ist (je nach Entfernung) möglich. Die Scheibe ist meist 50m vom Stand entfernt. Jedoch wird der Stand immer von mehreren Personen überwacht, damit nichts passieren kann. Außerdem muss man bei Betreten des Schießstandes bei vollem Verstand sein, Alkohol ist beispielsweise streng verboten.

Welche Wettbewerbe gibt es und hast du schonmal einen gewonnen?
Es gibt vereinsinterne Wettbewerbe und Kreis-, Bundes- oder Landesweite Wettkämpfe. Schützenfest und Vereinsmeisterschaften sind vereinsintern. Die Sieger des Schützenfestes können zum Kreis-Königsschießen. Außerdem gibt es z.B. deutsche Meisterschaften.

Nach unserem Training hat der Tagesbeste einen Wanderpokal bekommen. Den musste man nach einer Woche wieder zum Training mitbringen, damit man ihn weitergeben konnte. Diesen Wanderpokal hatte ich oft (Habe nicht mitgezählt bzw. es schon wieder vergessen). Bei den Vereinsmeisterschaften 2019 wurde ich Vereinsmeisterin (15 Schuss und ein Ergebnis von 151,9 Ringen). Bei Schützenfesten haben meine Nerven nicht mitgemacht und ich wurde dritte. Ich habe mehr Spaß am Training und mein Ziel ist es nicht, alle Wettbewerbe zu gewinnen. Schießen macht mir Spaß und ich möchte meine Nerven durch Wettkämpfe nicht unter Druck setzen.

Wie ist es jetzt gerade, inmitten einer Pandemie diesen Sport auszuführen?Durch Corona haben wir kein Training mehr und dadurch „verlernt“ man es wieder ein bisschen. Es ist schade, da es vielen viel Spaß gemacht hat und ich habe dort auch viel Zeit mit Freunden verbracht. Außerdem fehlen die Veranstaltungen, wie das Schützenfest. Ich denke, es ist wie bei fast jedem Mannschaftssport. Es fehlt die Zeit mit Freunden. Auch wenn es kein Mannschaftssport wie Fußball ist, fehlt es einem schon sehr.
Die Fragen stellte Mia A.

Fahrradboom in der Corona-Zeit
Interview mit Fahrradhändler Josef Böckmann aus Neuenkirchen.
Wie läuft das Geschäft in der Corona-Pandemie?
Antwort: Das hat man vielleicht auch schon in der Presse gehört, dass die Fahrradgeschäfte momentan massiv in der Corona-Pandemie profitieren,
weil viele eben Urlaub Zuhause machen und Fahrradfahren und Spazierengehen, das ist ja eigentlich das, was man so in der Corona- Pandemie machen kann. Wir dürfen Probefahrttermine vergeben, wir dürfen die Räder für die Kunden nach draußen holen und die Kunden können dann Probefahrten machen und auch ein Fahrrad leasen und auch kaufen. Wir haben da zum Glück keine Einbußen, eher das Gegenteil.

Müssen die Kunden lange auf ihre Fahrräder warten?
Antwort: Also auf Reparaturen zur Zeit sehr lange, weil wir, wie viele andere Fahrradgeschäfte, auch in der Werkstatt viel zu tun haben. Im Moment ist es kaum zu schaffen. Wir haben beispielsweise eine Wartezeit auf Inspektion im Moment, wo man sicherlich 1 Monat warten muss, wenn man einen Termin machen möchte. So kleine Reparaturen versuchen wir dazwischen zu schieben, wenn man einen
platten Reifen hat und der Berufspendler ist, das müssen wir dann zügig fertig kriegen. Aber alles, was man planen kann, also zum Beispiel Inspektionen, da gibt es Wartezeit. Wir haben Kunden, die kommen 40 bis 5O km zu uns gefahren, um nur einen Reparaturtermin zu bekommen.

Wie viele Kunden dürfen Sie pro Tag während der Pandemie bedienen?
Antwort: Wir verteilen alle halbe Stunde einen Termin. Also wenn man überlegt, wir haben von 9 Uhr bis 13 Uhr und dann von 14:30 Uhr bis 18 Uhr auf, dann kann man sich das ja ziemlich ausrechnen. Allerdings ist es eben so, dass wir die Termine dann nur für Fahrradverkäufe vergeben, weil das halt eben länger dauert, weil wenn dann ein Kunde von der Seite reinkommt und sich beim Werkstatteingang meldet, dann können wir die Teile rausgeben. Die Kunden kommen auch zwischendurch. Es ist schwierig zu sagen, wie viele Leute es sind, aber es sind sicherlich trotzdem so um die 30, 40 Kunden, die wir pro Tag bedienen.

Wie viele Reparaturaufträge geben sie ungefähr pro Tag auf?
Antwort: Also so um die 15 bis 20 Reparaturaufträge. Aber es ist auch verschieden.

Ist der Bedarf an E-Bikes oder an normalen Fahrrädern höher?
Antwort: Der Bedarf an E-Bikes ist tatsächlich höher, aber das ist nicht erst seit der Corona-Pandemie so, das ist auch schon vorher so gewesen. Allerdings ist es so, dass auch noch eine Menge normale Fahrräder verkauft werden. Es gibt auch Kunden, die denken, es gibt nur noch E-Bikes. Es gibt aber auch Kunden, die kaufen
sich, obwohl sie sich schon vor 3 Jahren ein E-Bike gekauft haben, zum Beispiel ein Mountainbike oder ein Rennrad, da sie Spaß am Fahrradfahren bekommen haben. Es gibt nicht nur E-Bikes.                   Die Fragen stellte Lina K.
Zum Nachhören:               Interview mit Josef Böckmann

Achtklässler fragen Zehntklässer!
In kurzen Interviews, die wegen der Schulschließung nur schriftlich via E-Mails durchgeführt werden konnten, haben die Schüler aus dem ersten Lernjahr die „alten Hasen“ aus dem WPU-Kurs Jg. 10 zu ihren Erfahrungen im Journalismus-Kurs befragt.

5 Fragen an Sarah M.

Frage: Was hast du in der bisherigen Zeit durch das Fach Neues gelernt?

Antwort: Ich habe wirklich sehr viel Neues gelernt. Angefangen mit den Podcasts, die wir selber produziert haben, habe ich darüber hinaus gelernt wie man ein Porträt schreibt und wie man eine Fotoreportage erstellt. Auch mit Einstellungsgrößen beim Fotografieren oder auch generell fürs Filmen haben wir uns beschäftigt sowie mit Fake-News und Hate-Speech. Und dann gehört natürlich auch noch dazu, dass wir Erfahrungen gesammelt haben, indem wir uns zum Beispiel überwinden mussten, fremde Menschen anzusprechen und sie beispielsweise nach einem Interview zu fragen.

Frage: Wurden deine Vorstellungen, die du für das Fach hattest, erfüllt?

Antwort: Ja, meine Vorstellungen wurde auf jeden Fall erfüllt. Wir dürfen wirklich sehr journalistisch arbeiten und erfahren auch sehr viel über die damit verbundene Verantwortung.

Frage: Interessierst du dich durch das Fach mehr für das Thema Journalismus im Alltag?

Antwort: Nicht mehr und nicht weniger. Also dadurch, dass wir halt sehr viele Möglichkeiten im WPU geboten bekommen und uns intensiv damit beschäftigen, ist man natürlich schon etwas mehr im Thema Journalismus drin, aber wirklich im Alltag beschäftige ich mich nicht viel mehr damit.

Frage: Warum hast du dich vor drei Jahren dazu entschieden, Deutsch Journalismus zu wählen?

Antwort: Ich glaube, weil ich es sehr spannend fand journalistisch arbeiten zu können. Also Berichte und Artikel zu schreiben und Interviews zu führen und weil wir im WPU wirklich sehr oft frei arbeiten dürfen, aufgrund der vielen Darstellungsmöglichkeiten für ein Thema. D.h. wir können oft frei wählen, ob wir entweder einen Text schreiben, einen Film drehen oder eine Fotocollage erstellen

Frage: Was habt ihr bisher in Klasse 10 im Thema Journalismus Neues gelernt?

Antwort: Im ersten Halbjahr haben wir uns besonders mit Hate Speech beschäftigt, in welchen Formen und Mustern es auftreten kann und was man dagegen tun kann. Dann durften wir unsere eigenen Blogartikel schreiben und haben dazu dann auch gelernt, was einen guten Blogartikel ausmacht. Im Anschluss daran haben wir uns über Medien als die „vierte Gewalt“ unterhalten und gelernt, welche Verantwortung man als Journalist trägt. Und jetzt im zweiten Halbjahr befassen wir uns mit der Reportage.        Die Fragen stellte Ida J.

5 Fragen Katja W.

Frage 1: Warum hast du genau diesen Kurs gewählt? Hast du Interesse oder Spaß daran Texte zu verfassen?

Bevor unser Jahrgang WPU-Kurse wählen konnte, gab es diesen Kurs noch nicht. Wir sind die ersten, die ihn sozusagen „ausprobieren“ durften. Ich wählte deshalb diesen Kurs. Ich war gespannt, was auf mich zukommen würde. Vor allem habe ich mich darauf gefreut, Artikel zu verfassen und neue Dinge kennenzulernen.

Frage 2: Was war das Hilfreichste was du in diesem Kurs gelernt hast und warum?

Ich denke das Hilfreichste, das ich in diesem Kurs gelernt habe, sind die Interviews, die wir mit verschiedenen Menschen geführt haben. Man lernt dadurch auch nochmal viel besser, wie man mit ihnen umgeht und man kann dadurch neue Bekanntschaften oder auch Freundschaften knüpfen.

Frage 3: Was war dein spannendstes Erlebnis oder Interview in diesem Kurs?

Das spannendste war bisher, dass ich durch diesen Kurs zweimal nach Hannover fahren durfte. Wir haben nämlich schon ein paar Wettbewerbe gewonnen und durften in Hannover unseren Preis abholen. Das war ziemlich aufregend. Das erste Mal war ich dort leider allein, ohne Kurs, aber beim zweiten Mal sind wir mit dem Bus dorthin gefahren und konnten alle gemeinsam den Preis abholen. Natürlich waren wir dort nicht die einzigen. Es waren noch viel mehr Personen in unserem Alter da, wodurch wir nochmals neue Kontakte knüpfen konnten.

Frage 4: Bist du mit deiner Wahl des Kurses (immer) zufrieden gewesen?

Ja das bin ich. Ich habe tolle Kurskameraden und mit ihnen macht der Unterricht Spaß. Außerdem war es eine tolle Entscheidung, da dieser Kurs abwechslungsreicher ist, als beispielsweise WPU Biologie oder Erdkunde. Denn solche Fächer haben wir bereits in der Schule. Mit dem Bereich Journalismus hatten wir noch nie wirklich etwas zu tun. Jetzt schon und es macht Spaß, zu wissen wie es in der Welt des Journalismus aussieht.

Frage 5: Schreibst du auch außerhalb des Kurses gerne (bspw. Berichte für den Sportverein)?

Nein eher nicht. Deshalb bin ich froh, dass ich den Kurs WPU Journalismus habe. Hier kann ich nämlich meiner Kreativität freien Lauf lassen.                            Die Fragen stellte Finja P.

5 Fragen an Jan K.

Frage: Wieso hast du diesen WPU gewählt?

Antwort: Deutsch war schon immer mein Bestes Fach, da lag das eigentlich ziemlich nahe. Lesen und Schreiben nimmt einen großen Raum in meinem Leben ein, schon von klein auf, auch privat. Allerdings haben mich die Alternativen auch nicht sonderlich angesprochen, da war dieser WPU deutlich meine erste Wahl.

Frage: Was erwartet uns in den nächsten Jahren?

Antwort: Eine ganze Menge! Eigentlich werdet ihr alle Grundlagen des Journalismus behandeln. Kommentare, Artikel, Portraits, Podcasts und vieles mehr. Dabei werdet ihr häufig in Gruppen arbeiten, damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Ihr werdet auch viel über digitale Medien und die Rolle des Journalismus in der Gesellschaft lernen ja. Für Abwechslung ist also gesorgt!

Frage: Würdest du das WPU Fach Deutsch Journalismus nochmal wählen?

Antwort: Als ich den Kurs damals gewählt habe, hätte ich nicht gedacht, dass ich so viele neue Dinge lernen würde. Journalist möchte ich nicht unbedingt werden, aber die erlernten Dinge lassen sich auch in anderen Berufszweigen anwenden, zum Beispiel im Bereich der Justiz oder der Politik Wissenschaften. Ich kann diesen WPU jedem empfehlen, der in seinem späteren Leben viel mit Sprache und Medien arbeiten möchte.

Frage: Was hat dir an diesem WPU Fach besonders gut gefallen und was gar nicht?

Antwort: Besonders gut gefallen hat es mir, wenn wir Artikel oder Ähnliches zu selbst gewählten Themen schreiben durften. Ich habe vor einigen Monaten einen Artikel über meinen Alltag als behinderter Schüler in Zeiten von Corona geschrieben. Den konnte ich so gestalten, wie ich es wollte. Das hat damals großen Spaß gemacht. Gar nicht gefallen hat mir allerdings, wenn wir zu viel mit komplizierter Technik arbeiten mussten, zum Beispiel beim Schnitt unseres Podcast. Ich habe ursprünglich schließlich den WPU Deutsch gewählt, nicht den WPU Informatik.

Frage: Was würdest du an dem Fach ändern?

Antwort: Ich würde weniger technische Aspekte in den Kurs einbauen und wieder die Kernessenz des Journalismus in den Vordergrund rücken: Das Schreiben.
Die Fragen stellte Zoe H.

5 Fragen an Jannis B.

Frage: Wieso interessiert dich das Thema Journalismus?

Antwort: Das Thema Journalismus interessiert mich, weil man einen vielfältigen Aufgabenbereich hat. Außerdem beschäftigt man sich mit Themen aus aller Welt. Aus diesem Grund interessiert mich der Journalismus. Des Weiteren macht mir die Arbeit mit anderen Leuten sehr Spaß (Interviewen, Filme drehen usw.).

Frage: Welche spannenden Themen erwarten mich in den nächsten Jahren im Kurs und welche haben dir persönlich am meisten gefallen?

Antwort: Du stehst noch ganz am Anfang, aber eine Arbeit, die mir sehr Spaß gemacht hat waren zum Beispiel auch die Interviews in der 8. Klasse mit den neuen Fünftklässlern. Ein weiteres Thema, das mir sehr gefallen hat, war die Produktion von Kurzfilmen und die Wettbewerbe, die wir angestrebt haben. Auf dich könnten noch zahlreiche Wettbewerbe zukommen, das Filme Drehen, Fotocollagen und natürlich auch die Theorie. Für mich war es auch sehr interessant, einen Bericht, über eine Person, die man nicht so gut kennt, zu schreiben.

Frage: Könntest du dir vorstellen einen Beruf, der mit Journalismus zu tun hat, auszuüben?

Antwort: Ich finde zwar den Kontakt mit Menschen und das Geschehen in der Welt sehr interessant, aber ich würde den Beruf nicht ausführen wollen. Ich habe trotzdem Respekt vor der Arbeit, die die Journalisten jeden Tag ausführen.

Frage: Hast du schon einmal einen Prominenten interviewt?

Antwort: Es bestand mal die Möglichkeit, einige Spieler vom Vfl Osnabrück zu interviewen, jedoch durften dies nur zwei Leute aus unserem WPU machen und deswegen habe ich leider noch nie bekannte Leute interviewt.

Frage: Gibt es etwas, was du vom WPU erwartet hast, was aber nicht eingetroffen ist?

Antwort: Bislang haben sich meine Erwartungen an den WPU übertroffen. Ich hätte nämlich zum Beispiel nie gedacht, dass wir mal Filme drehen werden oder an Wettbewerben teilnehmen werden. Es gab so viele Aufgaben, die wir ausgeübt haben, wo ich nie gedacht hätte, dass wir diese in einem WPU Journalismus ausüben werden.
Ich wünsche dir noch viel Spaß mit deinem WPU, denn den wirst du noch sicher haben. Genieße die Zeit auch mit deinem WPU, denn sie ist schneller vorbei als du denkst. Ich habe mich sehr über das Interview gefreut und fand die Fragen, die du gestellt hast, sehr gut. Ich habe mich im ersten Jahr sehr schwer damit getan, die richtigen Fragen zu finden.
Die Fragen stellte Helene B.

5 Fragen an Oliwia B.

Frage: Welche Tipps würdest du dem neuen WPU-Kurs geben?

Antwort: Ich hoffe natürlich, dass ihr den Kurs gewählt habt, weil dieser euch am meisten angesprochen hat, ihr Spaß daran habt Artikel, Berichte, Kommentare sowie allgemein Texte zu verfassen und ihr Interesse daran habt, Neues auszuprobieren. Mein Tipp an den Kurs wäre also, dass ihr ständig motiviert bleibt, auch wenn etwas mal nicht sofort gut klappen sollte. Außerdem denke ich, dass es wichtig ist, dass ihr Langzeitaufgaben sorgfältig erledigt. Falls es auch mal dazu kommt, dass ihr andere interviewen solltet, dann achtet darauf, dass ihr die Fragestellung so aufbaut, dass ihr nicht nur “Ja oder Nein – Antworten” bekommt. Seid nicht schüchtern und sprecht die Person gerne an, denn das müssen Journalisten im Grunde auch tun. Wenn ihr mal Audiodateien auf dem Laptop schneidet, dann kann ich euch aus eigener Erfahrung sagen, dass es ganz gut wäre, wenn ihr eure bisherige Arbeit immer zwischenzeitlich abspeichert, einfach zur Sicherheit.

Frage: Was war das interessanteste Projekt?

Antwort: Da wir schon viele Projekte mitgemacht haben, kann ich mich nicht unbedingt auf ein Projekt beschränken. Ich würde aber sagen, dass ich die Projekte zum Thema Corona ziemlich interessant fand, da wir alle sehr viele verschiedene, zum Teil auch kreative und lustige, Beiträge dazu verfasst haben. Außerdem fand ich es interessant, dass wir am 01. Juli 2019 nach Hannover fahren durften. War mal eine neue Erfahrung.

Frage: Was hat der Kurs an deinem Berufswunsch geändert?

Antwort: Ich habe den Kurs damals nicht mit dem Gedanken gewählt, dass ich eines Tages vielleicht mal Journalistin werden will und so ist es auch eigentlich immer noch. Also hat der Kurs nicht wirklich etwas an meinem Berufswunsch geändert, da ich weiterhin nicht anstrebe eine Journalisten-Karriere zu starten.

Frage: Wie verändert sich der WPU im Laufe der Jahre?

Antwort: Ich weiß noch, dass wir früher eher klein angefangen haben. Wir haben die damaligen 5. Klässler am Anfang ihrer Schullaufbahn begleitet, haben sie und die Lehrerin interviewt. Haben uns dann mit den Projekten immer weiter gesteigert und mehr Texte geschrieben, als am Anfang. Ich denke also, dass es möglich ist, dass es bei euch auch so sein wird. Wirklich viel kann ich dazu jetzt aber nicht sagen, weil ich den Ablauf seit der achten Klasse nicht mehr genau im Kopf habe.

Frage: Würdest du den Kurs erneut wählen?

Antwort: Ich denke aufgrund der Vielseitigkeit des Kurses würde ich den Kurs schon erneut wählen, ja.                                Die Fragen stellte Mia A.

5 Fragen an Antonia S.

Antonia S. aus dem WPU Journalismus nimmt dort schon seit drei Jahren teil und wird dieses Jahr ihr letztes Jahr im Kurs haben. Ich aber fange gerade mein erstes Jahr an und darf sie in meinem ersten Interview über den Kurs interviewen.

Frage: Warum hast du den WPU Deutsch Journalismus Kurs gewählt?

Antwort: Ich habe den Kurs gewählt, da mich die Beschreibung damals angesprochen hat. Das Fach war zusätzlich noch neu, weshalb es mich noch mehr gereizt hat, es zu wählen, da man so noch keine negativen Dinge von anderen Schülern über das Fach hören konnte. Ich bereue es nicht, den Kurs gewählt zu haben, dennoch muss ich ehrlich zugeben, dass ich es mir etwas anders vorgestellt hätte.

Frage: Was war bis jetzt dein interessantestes Projekt?

Antwort: Es gab schon viele interessante Projekte, aber muss ich sagen, dass mir am meisten das Filmdrehen für einen Wettbewerb gefallen hat, da wir so sehr frei und kreativ ohne viele Vorgaben arbeiten konnten. Außerdem fand ich die Teilnahme am OV-Medienprofi gut, da wir so lernen konnten, besser im Internet zu recherchieren.

Frage: Was erwartet uns in den nächsten Jahren?

Antwort: Ihr könnt euch auf die Teilnahme an vielen Wettbewerben und damit verbunden auf viele Urkunden freuen. Ihr werdet viele Interviews machen und den Journalismus auf vielen Ebenen kennenlernen sowie analysieren.

Frage: Was würdest du am WPU verändern?

Antwort: Ich würde weniger Theorie machen und mehr Praxis, da die Theorie in dem Fach oftmals ziemlich trocken ist und viele Schüler schnell mal langweilen kann.

Frage: Welchen Tipp kannst du mir geben?

Antwort: Ich würde dir raten, mit Langzeitaufgaben immer rechtzeitig anzufangen und immer sorgfältig zu arbeiten. Wenn du an dem Fach interessiert bist und immer mit Motivation dabei bist, wird dir das Fach sicher Spaß machen und viel Freude bereiten.
Die Fragen stellte Anna W.

5 Fragen an Isabella H.
Frage 1: Würdest du den Kurs WPU Deutsch Journalismus nochmal wählen? Wenn ja, warum?

Antwort: Ich würde den Kurs auf jeden Fall an die weiterempfehlen, die großes Interesse an journalistischer Arbeit und dem Verfassen von Texten haben, denn man bekommt einen guten Einblick in die Aufgabe eines Journalisten. Ich bin froh, diesen Kurs gewählt zu haben, da ich viel Neues lernen und viele wichtige Erfahrungen sammeln konnte. Trotzdem würde ich den Kurs WPU Deutsch Journalismus nicht nochmal wählen, da ich mich auch für Themen in anderen Kursen interessiere. Und da ich in diesem Kurs viele interessante Sachen bereits erlernen konnte, wäre ich gespannt auf etwas Neues
Frage 2: Wie fandest du den Kurs WPU Deutsch Journalismus?
Antwort: Im Großen und Ganzen hat mir der Kurs WPU Deutsch Journalismus gut gefallen, weil ich die Möglichkeit bekommen habe, mein Schreiben, was ich schon immer gerne gemacht habe, zu verbessern und ernsthafter zu tun. Ich habe heraus finden können, was hinter journalistischer Arbeit tatsächlich hinter steckt und ich finde, dass das eine wichtige Erfahrung ist.
Frage 3: Warum hast du den Kurs gewählt?
Antwort: Ich habe den Kurs gewählt, da ich schon immer gerne Texte geschrieben habe und diese Fähigkeit verbessern wollte. Außerdem wollte ich wissen, ob die Richtung Journalismus mich auch noch in Zukunft interessieren könnte.
Frage 4: Was war das Coolste, was dir in dem Kurs passiert ist?
Antwort
: Als wir die Aufgabe bekommen haben, ein Porträt zu schreiben, habe ich mich an einen Mann in meinem Dorf gewandt. Dieser ganze Prozess, die Kontaktaufnahme, das Interview und die anschließende Auswertung hab ich als beinahe cool empfunden, da ich sowas noch nie gemacht hatte und ich auch über ihn sehr viele interessante Dinge in Erfahrung bringen konnte. Wenn ich an unsere bisherigen Arbeitsaufträge denke, fällt dieser mir immer zuerst ein.
Frage 5: Würdest du mal etwas Berufliches in der Richtung Journalismus machen?
Antwort:
Tatsächlich denke ich nicht, weil ich mich für andere Themenbereiche aktuell mehr interessiere und mir bei ihnen eher etwas berufliches vorstellen könnte. Dennoch will ich die journalistische Richtung noch nicht ganz ausschließen. Die Fragen wurden gestellt von Martin G.

5 Fragen an Niklas W.

Frage: Wie bist du auf den Kurs gekommen?

Eigentlich wusste ich gar nicht so genau was auf mich zukommt, da der WPU sich bei uns eigentlich mit dem Fach Deutsch befassen sollte. Deswegen hatte ich ihn auch eigentlich gewählt, aber das Thema Journalismus gefällt mir auch sehr gut.

Frage: Welches war das beste Interview, was du durchgeführt hast?

Ich selbst habe, soweit ich mich erinnern kann, nur ein Interview selbst geführt und zwar um Informationen, für eine Fotoreportage, die wir machen sollten, zu bekommen. Das war somit auch mein erstes Interview, was mir aber sehr viel Spaß bereitet hat. Sonst gefällt mir auch unser Interview, das wir mit Herrn Kässens, nachdem er ein Jahr als Schulleiter tätig war, geführt haben, weil man dort sehr viel über ihn und die Verwaltung unserer Schule erfahren hat.

Frage: Welches Thema hat dir nicht so gefallen?

Eigentlich mochte ich alle Themen die wir bearbeitet haben, da es jedes Mal irgendetwas Interessantes gab, über das man mehr erfahren wollte. Dazu war es auch sehr toll, dass wir Schüler uns kreativ einbringen konnten und keine zu strengen Vorgaben für unsere Aufgaben hatten.

Frage: Was wird in den folgenden Jahren auf uns zukommen? Was werden für Projekte anstehen?

Ihr werdet sehr viele unterschiedliche Themen bearbeiten und das auf viele verschiedene Arten. Außerdem werdet ihr wahrscheinlich, wie wir, an den vielen Wettbewerben wie dem OVMedienprofi oder dem Europa-Wettbewerb teilnehmen. Ich kann nur eins sicher sagen und das ist, dass ihr eine tolle Zeit haben werdet. 🙂

Frage: Was sind deine Tipps für ein erfolgreiches Interview?

Zuallererst sollte man sich die Fragen überlegen. Diese sollte so formuliert sein, dass der Interviewte nicht einfach mit „Ja“ oder „Nein“ antworten kann, sondern mehr erzählt. Außerdem sollte man nicht zu scheu sein nochmal nachzuhaken, wenn die Antwort für dich zu kurz ausfällt.

Die Fragen stellte Tamina P.