Dringende Bitte aus dem Sekretariat

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Ich möchte alle herzlich bitten, bei Rückfragen zu Material, Telefongesprächen und Mails von Lehrkräften NICHT im Sekretariat bei Frau Schäfer anzurufen! Bitte wendet euch/Bitte wenden Sie sich dann direkt an die betreffenden Kolleginnen und Kollegen!
Dies geht am einfachsten hier über IServ oder die Mail-Adressen auf der Homepage!

Wir im Sekretariat habe keine Informationen über die einzelnen Aufgaben und Absprachen innerhalb der Klassen – dies organisieren ausschließlich die Klassenlehrer/innen.

Wir im Sekretariat stehen Ihnen/Euch für alle anderen organisatorischen Fragen, Anregungen und Anliegen bezüglich des allgemeinen Schulbetriebs zur Verfügung!

Vielen Dank für Ihr/Euer Verständnis!

Herzliche Grüße
Frauke Heisterhagen, Sandra Herrmann und Rita Schäfer

Elternbrief der Schulleitung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

ich hoffe sehr, dass es Ihnen und Ihren Familien den Umständen entsprechend gut geht und dass Sie alle einigermaßen mit dem veränderten Alltagsgeschehen zurecht-kommen.

Am Freitag Nachmittag haben wir die ersten offiziellen Informationen aus dem Kultusministerium zur schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs erhalten. Weitere Erlasse und Verfügungen werden uns nach und nach erreichen.

Daher befinden wir uns jetzt in der Planung der Wiederaufnahme des Unterrichts, der allerdings nicht in normaler Form stattfinden wird. Ebenso sind wir in Absprache mit der Samtgemeinde und dem Landkreis dabei, sowohl die Hygienemaßnahmen also auch den Bustransport der neuen Situation entsprechend zu organisieren.

Zunächst möchte ich Sie darüber informieren, wie die Rückkehr in die Schule bzw. die Arbeit der Schülerinnen und Schüler in den kommenden Wochen erfolgen wird:

Ab 22.04.2020 wird ein verpflichtendes Homeschooling aller Jahrgänge erfolgen: Dazu werden die Klassenlehrer (falls noch nicht erfolgt) mit Ihren Kindern einen IServ-Zugang installieren, über den dann alle Schülerinnen und Schüler E-Mails mit Aufgaben erhalten können. Bitte gucken Sie jeden Tag mindestens einmal in diese Mails, damit Sie und Ihr Kind/Ihre Kinder alle wichtigen Informationen der Schule erhalten – auch ich werde in Zukunft über die IServ-Adressen wichtige Informationen an Sie senden.

Zusätzlich werden sicherlich auch einige Kolleginnen und Kollegen auf bisher bewährten Wegen Aufgaben an Ihre Kinder schicken.

Ausschließlich die Klassenlehrer werden Ihren Kindern die Aufgaben zukommen lassen, damit gewährleistet ist, dass die zulässige Zeit für die Bearbeitung der Aufgaben eingehalten wird – diese umfasst für unsere Schule 3 Stunden für die Jahrgänge 5-8 und 4 Stunden für die Jahrgänge 9 und 10.

Wir werden uns in dieser Zeit verstärkt auf die Hauptfächer konzentrieren und Aufgaben zum Wiederholen, Üben und Festigen werden den Großteil der Arbeiten für Ihr Kind einnehmen, für die Nebenfächer werden ebenfalls einzelne Aufgabenteile einfließen.

Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Aufgaben und schicken ggf. die Lösungen an die Lehrkräfte (jeweils angegeben bis wann und an wen). Sollten Sie oder Ihre Kinder Fragen haben, können Sie sich über IServ, die bekannten Mailadressen oder telefonisch an die Kolleginnen und Kollegen wenden, ebenso werden sich auch die Klassen- oder Co-Klassenlehrer/innen ein- bis zweimal in der Woche bei Ihnen und/oder Ihrem Kind telefonisch oder per Mail melden.

Beachten Sie bitte, dass auch jetzt die Schulpflicht gilt und die Kinder die Aufgaben verpflichtend erledigen müssen. Sollte Ihr Kind krank sein, müssen Sie es auf bekannte Weise in der Schule krank melden oder ggf. eine ärztliche Bescheinigung vorlegen.

Ab 27.04.2020 beginnen die Abschlussklassen wieder mit Präsenzunterricht in halber Klassenstärke:

Das bedeutet, dass die Klassen 9.1, 9.2, 10.1 und 10.2 jeweils in zwei Gruppen geteilt und immer abwechselnd von der 1. bis zur 6. Stunde in der Schule unterrichtet werden – also einen Tag hier in der Schule sind, am Folgetag zu Hause arbeiten und am nächsten Tag wieder hier unterrichtet werden. Hierzu werden die Klassenlehrer Ihre Kinder gesondert informieren.

Für diese beiden Jahrgänge steht nun zunächst die Prüfungsvorbereitung an erster Stelle (schriftliche und mündliche Prüfungen).

Sportunterricht und jeglicher Unterricht, der eine Durchmischung von Gruppen bedeuten würde (z.B. WPKs oder Ganztag) findet nicht statt.

Für die Jahrgänge 7 und 8 ist der Wiederbeginn für Ende Mai geplant, für die Jahrgänge 5 und 6 ist ein Termin für Anfang Juni anvisiert. Sobald ich dazu weitere Informationen erhalte, werde ich diese umgehend an Sie weiterleiten.

In Bezug auf Versetzungsentscheidungen können Sie sich darauf verlassen, dass wir alle Entscheidungen unter Berücksichtigung der bestehenden Situation treffen und Schülerinnen und Schülern, bei denen die Versetzung gefährdet ist, die Möglichkeit geben, durch Erbringung von Ersatzleistungen, ihre Leistungen zu verbessern – die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer haben dies mit den Fachlehrern bereits erörtert und werden dies direkt mit Ihrem Kind und Ihnen besprechen (nur in diesen Fällen wird mit Ihrem Einverständnis eine Benotung der häuslichen Leistungen erfolgen).

Ggf. können am Ende des Schuljahres auch Nachprüfungen erfolgen, hierzu werden wir Sie jeweils direkt beraten, wenn es nötig sein sollte.

Generell muss ich Ihnen noch mitteilen, dass die Schulmensa bis auf Weiteres leider geschlossen bleiben muss – tragen Sie deshalb dafür Sorge, dass Ihre Kinder bei Anwesenheit in der Schule ausreichend Verpflegung mitbringen.

Ebenso möchte ich Sie bitten, mir mitzuteilen, ob Ihr Kind zu einer Risikogruppe gehört oder ob in Ihrem Haushalt Personen leben, die zu einer Risikogruppe gehören, weshalb Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen kann und ggf. die Prüfungen in einem gesonderten Raum schreiben muss. Wir werden dann eine individuelle Lösung besprechen.

Leider werden wir auch unsere diesjährige Abschlussfeier, die alljährliche Schools In-Party und die Musicalaufführung der 5. Klassen nicht durchführen können, zur Zeugnisvergabe der Abschlussklassen werden wir Sie entsprechend informieren.

Anbei finden Sie auch einen Info-Brief bezüglich des Einhaltens der besonderen Regeln während der „Corona-Zeit“, bitte geben Sie diesen Brief Ihrem Kind bei Rückkehr zum Präsenzunterricht unterschrieben mit.

Sollten Sie noch weitergehenden Gesprächsbedarf mit Lehrkräften oder mir haben, bitte ich Sie, dies möglichst auf telefonischem Wege oder per Mail zu versuchen; wir dürfen nun aber auch wieder individuelle Gesprächstermine wahrnehmen und auch wieder Arbeitsmaterial herausgeben, das noch in der Schule liegt. Bitte vereinbaren Sie dazu mit uns einen Termin. Wir werden hierfür einen gesonderten Raum nutzen. Ebenso möchten wir Sie bitten, zu diesen Terminen einzeln zu erscheinen und möglichst einen Mundschutz zu tragen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Auf unserer Homepage finden Sie auch einen Link zu dem Leitfaden für Eltern und Schüler zum Lernen in der „Corona-Zeit“.

Zur Zeit gibt es noch keine Mund-Nasen-Schutzpflicht in Niedersachsen/im Landkreis Gifhorn – daher liegt die Entscheidung, ob Sie Ihr Kind für die Busfahrt und/oder den Schulbesuch mit einem Mund-Nasen-Schutz ausstatten, bei Ihnen.

Insbesondere für den Bustransport und die Pause empfehlen wir aber das Tragen eines Mundschutzes, um den größtmöglichen Infektionsschutz zu erzielen.

Die Regelungen zur Notbetreuung mit den erneut veränderten Bedingungen bleiben bestehen, bitte wenden Sie sich auch hierzu an uns, wenn Bedarf entsteht.

Ich hoffe, dass ich die zunächst wichtigsten Fragen mit diesem Brief klären konnte – sollte ich etwas vergessen haben oder sollten Sie noch weitergehende Fragen haben, können Sie sich gern an mich wenden!

Bitte passen Sie alle gut auf sich auf und grüßen Sie die Kinder ganz lieb von mir – ich freue mich schon, zumindest „unsere Großen“ bald wiederzusehen und hoffe, dass ich auch „unserer Kleinen“ dann in vier Wochen gesund und munter wiedersehen werde!

 

Mit herzlichen Grüßen aus der HS

Frauke Heisterhagen

 

An alle Schüler/innen der HSM

Hallo an euch alle,

aktuell erhalten alle Schülerinnen und Schüler einen IServ-Account einschließlich einer eigenen E-Mailadresse.

Falls ihr noch keinen Zugang zu IServ habt, nehmt bitte umgehend Kontakt zu euren Klassenlehrern/innen auf.

Im Folgenden ist es wichtig, dass ihr mindestens ein Mal täglich IServ aufruft und nach Neuigkeiten schaut.

Hinweis: Die im PlayStore herhältliche IServ-App funktioniert gut.

Bleibt gesund und bis bald

Eure Lehrer

 

Schulpsychologischer Elternbrief

Dieser Brief wurde uns von der Landesschulbehörde mit der Bitte um Veröffentlichung zugestellt:

Liebe Eltern,

wir alle erleben gerade eine außergewöhnliche Situation, die niemand sich vorher hätte vorstellen können. Unser gewohnter Alltag und der Ihrer Kinder verändern sich im Moment radikal. Viele Menschen, bestimmt auch viele Kinder und Jugendliche, sind wahrscheinlich durch die radikalen Maßnahmen zur Kontrolle der weltweiten Pandemie verunsichert und fühlen sich möglicherweise verängstigt oder bedroht. Sie als erziehungsverantwortliche Erwachsene sind diejenigen, die im Moment entscheidend zum Sicherheitsgefühl und zum Wohlergehen ihrer Kinder beitragen können.

Was können Sie tun, um ihre Kinder zu unterstützen?

  1. Informationen

Nicht nur wir Erwachsenen, auch die Kinder und Jugendliche haben im Moment viele Fragen. Das ist normal. Wir Menschen sind nicht so gut darin, mit Unklarheit umzugehen. Dann beginnen die Gedanken zu kreisen, wir fangen an zu grübeln und uns Sorgen zu machen. Informationen geben uns Sicherheit. Kinder können sich noch nicht vorstellen, was ein Virus ist und woher er kommt. Sie fragen sich, ob sie selber oder ihre Familie davon betroffen sind, wann die Schule wieder anfängt, woher die Krankheit kommt oder warum die Großeltern nicht besucht werden sollen…

Seien Sie für die Fragen Ihres Kindes aufmerksam und nehmen Sie sich Zeit, sie sachlich und kindgerecht zu beantworten. Klare Informationen verringern Grübeln und Sorgen und wirken Ängsten entgegen. Eine gute Idee kann es z.B. sein, mit ihrem Kind zusammen die Kindernachrichten im Fernsehen zu schauen. Dort werden Kinder sehr gut und angemessen informiert. Von zum Teil beunruhigenden Informationen aus dem Fernsehen oder dem Internet, die Kinder nicht einordnen können, sollten Sie ihr Kind sorgfältig beschützen.

 

  1. Struktur

Unverhofft schulfreie Zeit ist für Schüler*innen zunächst etwas Positives. Schule ist aber auch ein Ort, der dem Leben von Kindern und Jugendlichen klare Orientierung und Struktur gibt. Halt und Sicherheit sind in Zeiten, in denen wir uns unsicher fühlen, besonders wichtig. Geben Sie Ihrem Kind Sicherheit, indem sie die schulfreien Wochen gemeinsam planen. Erhalten Sie so viel Normalität, wie möglich, zum Beispiel, indem Sie ihre gewohnten Schlafens- und Aufstehzeiten beibehalten und gemeinsam regelmäßige Mahlzeiten einnehmen. Entwerfen Sie mit Ihren Kindern zusammen einen Tagesplan, an den sich alle halten. Lassen Sie Ihre Kinder gleichberechtigt Vorschläge machen. Planen Sie Ruhe- und Aktivitätsphasen ein. Verteilen Sie die Pflichten und Aufgaben gerecht. Aufgaben zu übernehmen kann Kindern das gute Gefühl geben, wichtig zu sein! Bauen Sie auch eine schulische Übungszeit mit ein, aber stellen Sie Ihre Erwartungen hier ruhig etwas zurück. Ein bisschen zu schaffen, reicht im Moment aus. Strukturieren Sie die Medienzeiten ihrer Kinder, treffen sie hierfür klare Absprachen.  Planen Sie auch Spielzeiten als wichtigen „Programmpunkt“ mit ein. Wenn sie zusammen eine gute Tagesstruktur gestaltet haben, bleibt weniger Zeit für Sorgen und Grübeleien, ebenso für Langeweile. Den gemeinsam erarbeiteten „Stunden-Plan“ können Sie für alle sichtbar an die Wand hängen.

 

  1. Zusammen sein

Schule ist ein Ort, wo Kinder und Jugendliche ihre Kontakte pflegen. Gerade der Kontakt zu Freund*innen und wichtigen Bezugspersonen soll nun in den nächsten Wochen eingeschränkt werden. Ihr Kind erlebt vielleicht deshalb gerade einen Verlust positiver Alltagserlebnisse. Viele Kinder reagieren in solchen Situationen traurig oder auch schlecht gelaunt, gelangweilt, unruhig oder gereizt. Auch das ist in einer ungewöhnlichen Situation normal. Ihr Kind ist im Moment vielleicht noch mehr als sonst auf Sicherheit in den Beziehungen zu den nahen Angehörigen angewiesen. Seien sie als Eltern  präsent und emotional erreichbar für ihr Kind, indem Sie ihm zuhören, Verständnis zeigen und seine Bedürfnisse beachten. Halten Sie zusammen und geben ihrem Kind das Gefühl: „Wir sind bedingungslos für Dich da, wir freuen uns über gemeinsame Zeit mit Dir.“ Kontakt zu wichtigen Bezugspersonen können Sie im Moment durch Telefon oder social media aufrechterhalten.

Wenn man plötzlich viel mehr Zeit als sonst gemeinsam verbringt, kommt es möglicherweise auch vermehrt zu Konflikten. Auch das ist normal. Es kann hilfreich sein, sich darauf einzustellen. Setzen Sie Prioritäten: Vielleicht gelingt es Ihnen, schwierige Situationen zu deeskalieren, indem sie einmal durchatmen und erst reagieren, wenn Sie sich beruhigt haben. Vielleicht ist es möglich, Zank und Streitereien, die nicht allzu wichtig sind, einfach einmal zu vertagen? Halten Sie zusammen, indem Sie sich mit anderen Eltern, Nachbarn und Freunden austauschen und sich gegenseitig unterstützen.

 

  1. Akzeptanz

Angst und Unsicherheit sind normale Reaktionen auf eine außergewöhnliche Situation. Wir Erwachsenen können unseren Kindern Sicherheit vermitteln, wenn wir selber möglichst klar, ruhig, vernünftig und gelassen sind. Das fällt nicht immer leicht. Investieren Sie selber auch Zeit und Energie in Ihr eigenes Wohlergehen und Ihre eigene Stabilität. Teilen Sie Ihre Sorgen und Ängste mit anderen Erwachsenen oder suchen Sie, wenn nötig, eine Beratungsstelle auf. Je sicherer Sie sich selber fühlen, desto leichter wird es auch Ihr Kind haben, vertrauensvoll in die Zukunft zu sehen und die Situation so zu akzeptieren, wie sie ist. Nehmen Sie alle, auch die problematischen Gefühle Ihres Kindes ernst, indem Sie dem Kind zeigen, dass Sie die Gefühle gehört und verstanden haben. Akzeptieren Sie die Situation so, wie sie ist und versuchen Sie nicht, dem Kind seine Ängste oder Sorgen auszureden. Zeigen Sie stattdessen Verständnis für die Gefühle Ihres Kindes, ohne sie unnötig zu dramatisieren. Versuchen Sie gelassen und einfühlsam zuzuhören. Sie können zusammen überlegen, was konkret helfen könnte, was Sie und Ihr Kind tun könnten, damit es ihm möglichst gut geht. Krisen bergen oft Chancen, an die man ohne sie nie gedacht hätte. Suchen Sie gemeinsam das Gute in der Situation und versuchen Sie, trotz Belastungen, sich Positives vor Augen zu führen. Seien Sie geduldig mit ihrem Kind und mit sich selber.

 

  1. Sport und Bewegung

Kinder brauchen Bewegung! Sich im Körper wohl zu fühlen ist wichtig für die psychische Gesundheit. Bewegung und Sport reduzieren Stress, helfen gegen Langeweile, machen Spaß, vermindern Sorgen und können gegen Depressionen schützen. Im Moment fallen übliche Möglichkeiten für Bewegung weg, so dass Familien gefordert sind, kreativ zu werden. Wer Möglichkeiten hat, draußen zu sein oder sich in der Natur aufzuhalten, sollte diese nutzen. Auch in der Wohnung kann man sich einiges einfallen lassen. Erinnern Sie sich an die eigene Kindheit: Spielen Sie Verstecken oder machen Sie Gymnastik oder denken Sie sich kleine Geschicklichkeitsspiele aus. Hierzu gibt es im Moment viele lustige Anregungen in den Medien. Was unserem Körper und unserer Seele auch gut tut: Das Lieblingsessen zubereiten, ein Bad nehmen, einen Purzelbaum machen, es sich gemütlich machen, in der Sonne sitzen, genügend schlafen…

 

  1. Spiel und Spaß

So ernst die Lage auch sein mag: Niemandem nutzt es, dauerhaft Trübsal zu blasen. Bemühen Sie sich, Ihrem Kind Zuversicht und Hoffnung zu vermitteln, indem Sie kreativ nach Möglichkeiten und Quellen von Freude und Genuss suchen. Hat Ihr Kind besondere Interessen, Hobbies, ist es gern kreativ? Fördern Sie diese Aktivitäten. Der Alltag birgt viele Möglichkeiten, gemeinsam etwas zu tun. Nutzen Sie die positiven Seiten der Lage. Überlegen Sie, was man alles zu Hause unternehmen kann. Backen Sie z.B. Kuchen oder spielen Sie Gesellschaftsspiele. Zeigen Sie Interesse für die Medien ihres Kindes. Das vermittelt ihrem Kind einerseits Ihr aufrichtiges Interesse, andererseits haben Sie auch einen Eindruck, womit ihr Kind beschäftigt ist. Lassen Sie es damit möglichst nicht allein.

 

  1. Etwas sinnvolles tun, Engagement

Alle Maßnahmen, die unsere Bewegungsfreiheit einschränken, dienen dem Schutz von besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen. Das ist eine positive gemeinschaftliche Aktivität unserer Gesellschaft und in vielen Ländern der Welt. Auch dort sind Familien und Kinder betroffen. Es tut gut, etwas für andere zu tun, etwas tun zu können, worin wir einen Sinn sehen und das uns das Gefühl gibt, wichtig zu sein. Das schafft Vertrauen und Zuversicht. Auch kleinere Kinder können diesen Solidaritätsgedanken verstehen und stolz auf ihre Mithilfe sein. Sich mit anderen positiv verbunden zu fühlen stärkt unser psychisches Wohlbefinden. Sprechen Sie mit ihrem Kind darüber und teilen sie diesen positiven Gemeinschaftssinn miteinander. Vielleicht können Sie auch zusammen helfen: Haben Sie ältere oder kranke Nachbarn, für die Sie mit ihrem Kind einkaufen können? Möchte Ihr Kind vielleicht eine Postkarte an Oma schreiben? Gemeinsame Werte machen uns stark und stärken das Selbstbewusstsein Ihres Kindes.

 

 

  1. Ansprechpersonen

Wenden Sie sich auch im Rahmen der Corona-Krise bei psychischen Belastungen oder Schwierigkeiten im Zusammenhang mit schulischen Fragestellungen gerne an die für Ihre Schule zuständige  schulpsychologische Beratung. Die Adressen sind unter https://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/bu/eltern-schueler/schulpsychologie/schulpsychologie-kontakt abrufbar.

 

 

Änderung der Notbetreuung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte!

Die erste Woche unter stark veränderten Bedingungen ist nun vergangen – ich hoffe sehr, dass Sie alle gesund geblieben sind und Ihre Kinder alle fit und munter selbstständig ein bisschen für die Schule lernen!

Zunächst möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Schule (Gebäude und Gelände) für Besucher geschlossen ist. Abholen oder Austausch von Materialien jeder Art ist derzeit zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht möglich.

Wir müssen mögliche Infektionsketten unbedingt kurz halten!

Sollten Fragen auftreten, sind wir telefonisch von 8 bis 14 Uhr, über Mail (hauptschule@hs-meinersen.der oder f.heisterhagen(a)hs-meinersen.de) oder den Blog der Schule zu erreichen.

Herr Speckmann arbeitet zur Zeit auch schon an IServ für die HS Meinersen, darüber werden wir Sie und euch gesondert informieren. Hier möchte ich mich ausdrücklich auch bei der Samtgemeinde bedanken, die uns hier schnell und unkompliziert die Einrichtung des IServ ermöglicht hat!

Änderung der Notbetreuung:

Die Bedingungen der Notbetreuung wurden der aktuellen Lage angepasst, somit dürfen Sie Ihr Kind jetzt auch bei uns für die Notbetreuung anmelden, wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Bereich (Nachweis vom Arbeitgeber erfor-derlich) arbeitet. Diese Notbetreuung läuft auch während der Osterferien weiter.

Sollten Sie Bedarf für die Notbetreuung oder Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte zuerst telefonisch an uns: 05372/1221.

Beachten Sie bitte unbedingt die geltenden Regeln von Kreis, Land und Bund und helfen Sie so mit, die Infektionsrate so gering wie möglich zu halten!

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße aus der HS

Frauke Heisterhagen