Kategorie: KGS hilft

  • Abiball 2024 – Bitte um Spenden!

    Abiball 2024 – Bitte um Spenden!

    Wir brauchen EURE und IHRE Spenden!

    Der 13. Jahrgang ist auf Eure und Ihre Spenden angewiesen, damit wir gemeinsam einen unvergesslichen Abiball erleben.

    Danke für Eure und Ihre Mithilfe.

    Kontakt: jo.ann.bruns@kgs-neustadt.de

  • Learn to study: Die fünf besten Lernmethoden

    Learn to study: Die fünf besten Lernmethoden

    Lernen! Lernen! Lernen! Bekanntlich bekommt man nur so gute Noten. Aber wie geht das überhaupt? Vielen Schüler*innen ist nicht bewusst, dass es feste Prinzipien und Methoden gibt, um sich den im Unterricht behandelten Lernstoff gezielt einzuprägen. Spätestens ab einer bestimmten Jahrgangsstufe reicht ein Abend vor der Klausur nicht mehr, den Lernstoff einzuprägen. Schon in den vorhergehenden Beiträgen dieser Artikelserie habt ihr einige wertvolle Tipps zum Lernen erfahren. Dieser Artikel veranschaulicht anhand von Beispielen die fünf besten Lernmethoden für euch. 

    Ein Beitrag von Milena H., 10. Jahrgang

    1) Chunking and Chaining: 
    In den kognitiven Neurowissenschaften des Gedächtnisses gibt es eine Methode, die sich gut dafür eignet, um lange Prozesse oder zusammenhängende Fakten zu lernen. Ein Beispiel dazu: Für Geschichte zu lernen, kann einem manchmal schwer fallen, da einzelne Daten, Namen, Geschehnisse und Orte zwar in deinem Kopf herumirren, aber du kannst sie nicht miteinander verbinden. Das erste, was du daher tun musst, ist es also, den Lerninhalt sinnvoll zu kategorisieren. Wieder ein Beispiel dazu: Wenn man versucht sich seine Handynummer zu merken, würde man sich selten die ganze Zahlenkombination 015678534 merken. Das Gehirn wird sich diese Kombination in einzelne Bruchstücke einteilen, z.B. 0156-785-34. Genauso soll es dann auch mit dem Lerninhalt gemacht  werden. Statt sich z.B. den gesamten Themenkomplex „Kalter Krieg“ einzuprägen, ist es einfacher, wenn man ihn z.B. in Ereignisse wie Nachkriegszeit, Spannungen zwischen den Großmächten, Gründung der NATO und des Warschauer Paktes u.s.w. einteilt. So lassen sich dann damit einzelne Bezüge und Zusammenhänge besser merken. Dies ist besonders wichtig, weil man durch diese Bezüge automatisch schließen kann, was als nächstes kommt: Nach den Spannungen zwischen den Großmächten suchten sich beide Seiten Verbündete und schlossen millitärische Bündnisse u.s.w .

    2) Summarisation from memory: 
    Wie aus dem vorherigen Artikel hervorgeht, ist Active Recall essenziell zum Lernen, dies wird aber durch das einfache Notizennehmen gehindert. Nimm deine langen Klassennotizen und ziele darauf ab, sie in ein paar wesentliche Linien zu kondensieren. Lies deine Unterrichtsnotizen durch, überprüfe vielleicht das Lehrbuch, und wenn du das Gefühl hast, dass du ein gutes Verständnis hast, fordere dich heraus, es zusammenzufassen, ohne es nur zu kopieren. Selbst wenn du die Informationen nur wenige Minuten nach dem Lesen zusammenfasst, ist dieser Prozess der absichtlichen Erinnerung eine gute Möglichkeit, dein Verständnis zu überprüfen.

    3) Blurting (engl. für „ausspucken“): 
    Diese Lernmethode eignet sich streng genommen für fast alle Fächer. Besonders in Fällen, bei denen kurzfristig viel gelernt werden muss. Und so funktionierts:
    1. Den zusammengefassten Lerninhalt für ungefähr 3-4 mal durchlesen und wenn nötig Fragen klären.
    2. Auf einem Extrablatt jetzt nun alles, an das du dich entsinnen kannst, in der sinnvollen Reihenfolge aufschreiben.
    3. Nun mit den entsprechendem Lernzettel vergleichen und wiederholen bis der gesamte Lerninhalt sicher eingeprägt ist. Diese Lernmethode erspart einem viel Zeit, da sie einem direkt die Lücken aufzeigt und den Luxus, sich hinter einem Buchtext zu verstecken, wegnimmt. Es ist geistig anstrengend und weist direkt darauf hin, worin mehr Zeit investiert werden sollte.

    4) Flashcards (engl. für „Karteikarten“)
    Karteikarten können für alle Fächer besonders fürs Auswendiglernen benutzt werden. Dabei ist es wichtig Folgendes zu beachten: Karteikarten müssen kurz, bedeutend und verbunden sein. Das Prinzip ist relativ simpel: Nachdem die Frage/Vokabel oder Angabe auf die Vorderseite geschrieben wurde, wird auf die Rückseite die richtige Antwort geschrieben. Nun kann man sich selber abfragen und die richtigen Antworten auf einen Extrazettel aufschreiben und mit der Rückseite der Kateikarte vergleichen.

    5) Sherlock´s mind Palace 
    Genau, wie bei Sherlock Holmes! Das Konzept besteht darin, dass man ein Wort oder ein Satz mit einer bestimmten Sache, einem Objekt oder einer Aktion, verknüpft. Man verankert durch ständiges Wiederholen jeden Teil des Konzepts. Wenn man also die Information abrufen muss, verwendet man diese Objekte oder Aktionen als Aufforderung jedes Element des Konzepts aufzulisten. Ein Beispiel dazu: In Chemie sollst du die Lösung von Ionen (z.B. Natrium ) in Wasser erklären. Statt die ganze Liste auswendigzulernen, verknüpfst du die Hybridhülle sowohl bei der Umhüllung der Sauerstoffatome um die Natriumatome als eine Art „Umarmung“, als auch bei den Wasserstoff- und Chlorid-Ionen und musst dir nur merken, dass Anziehungskräfte wirken und eine Partialladung herrscht. Für längere Prozesse können sich sogar ganze Geschichten ausgedacht werden, also: kreativ werden!
     

  • Learn to study: Der perfekte Lernzettel

    Learn to study: Der perfekte Lernzettel

    Bevor wir beginnen können zu lernen, muss der im Unterricht behandelte Stoff zuerst systematisch zusammengefasst werden. Ein Lernzettel muss erstellt werden, aber wie? Instagram, Pinterest, Knowunity… alles Plattformen auf denen wunderschöne Lernzettel und Mitschriften hochgeladen werden. Wirklich effektiv sind die aber nicht immer. Aber keine Panik! Du kannst deine pastellfarbigen Marker behalten 😉

    1. Schritt: Inhalt gezielt zusammenfassen
    Hierfür ist ausschlaggebend, den im Unterricht behandelten Stoff vollständig vorliegen zu haben. Ist dies nicht der Fall, so bietet es sich an sich bei Mitschülern (w/m/d) zu erkundigen, sich aus weiteren Schulmaterialien wie Büchern, Heften, Iserv-Dateien mit den fehlenden Inhalten zu versorgen, sich bei der Lehrkraft zu informieren oder sich aus anderen Quellen (z.B. Erklärvideos, Websites, Sachbücher) Hilfe zu holen. Auch die eigenen Notizen und Erklärungen sollten miteingeschlossen werden. Zu Beginn müssen die vorgegebenen Themen für die Klassenarbeit dann auf den Inhalt zugeteilt/kategorisiert werden.

    2. Schritt: Struktur reinbringen
    Sobald der Lernstoff vor einem „steht“, mag er wie ein Berg an Informationen aussehen. Doch mit einem einfachen Trick kann dies verhindert werden: Kernthemen heraussuchen und von Unterthemen unterscheiden. Oft werden von der Lehrkraft die Themen und Inhalte für die Klassenarbeit vorgegeben. Nutze das und schreibe dir zu den verschiedenen Kernthemen die entsprechend relevanten Inhalte in Stichpunkten dazu (bestenfalls zuerst auf einen Schmierzettel). Hilfreich ist der Schmierzettel schließlich auch dafür, um eine Reihenfolge und Struktur vor Beginn der Erstellung des Lernzettels festzulegen. Welche Themen kommen zuerst? Baut die Reihenfolge logisch aufeinander auf? Kurze, wichtige Definitionen können z.B. in einer Farbe markiert werden, kleine Skizzen sollten beschriftet werden, Merkhilfen wie Reime können außerdem hinzugefügt werden. Aufgrund dessen, dass der Lernzettel danach in den meisten Fällen auswendig gelernt werden muss, ist es besonders wichtig alles korrekt und so genau wie möglich aufzuschreiben.

    3. Schritt: Informationen kürzen und filtern
    Frage dich selber: Ist es für die Arbeit wichtig das zu lernen? Es fällt schwer, aber oft ist vieles auf dem Lernzettel nicht wichtig zu lernen, sondern zu wissen. Hierfür bietet es sich an, den Lernzettel mit Klassenkameraden (w/m/d) zu vergleichen oder ihn, wenn möglich, der Lehrkraft zu zeigen.

    4. Schritt: Visualisierung
    Die Visualisierung, also die Gestaltung des Lernzettels, sollte nicht in den Schatten gestellt werden. Besonders für visuelle Lerner kann ein gut dargestellter Lernzettel den Lernprozess erleichtern. Ein hilfreicher Tipp hierfür ist sich eine kleine Legende zu erstellen, welche Bedeutung beispielsweise die einzelnen Farben und Symbole haben. Unterteile also verschiedene wichtige Begriffe oder Satzteile in z.B. Fachbegriffe = blau, Definition = gelb, Zusammenhänge in Stichpunkten = lila usw.

    Für die fleißigen Bienen gilt: Solange der Inhalt und das Lernen im Vordergrund stehen, spricht nichts gegen eine kleine Verschönerung oder Zeichnung auf dem Lernzettel und die ein oder andere Ergänzung 🙂

    Jetzt kann endlich mit dem Lernen begonnen werden. Einen Lernzettel zu erstellen mag einfach klingen, er bildet den Weg für den Lernprozess und der Schlüssel für die gute Note 😉

    An dieser Stelle sollte noch erwähnt werden, dass es sich besonders anbietet einen Lernzettel digital zu erstellen. Dafür stehen einem viele nutzbare Apps zur Verfügung (wie z.B. Knowunity, Squid oder auch Evernote).

  • Learn to study: Der Weg zum erfolgreichen Lernen

    Learn to study: Der Weg zum erfolgreichen Lernen

    Die meisten werden es kennen: Stundenlang gelernt, aber nicht die gewünschte Note erreicht. Daraufhin folgt Verzweiflung und Demotivation. Dabei ist Lernen eine Wissenschaft und kann erlernt werden. Es ist im jetzigen Schulsystem durchaus möglich gute Noten durch das Erlernen von Prinzipien und Methoden für den schulischen Erfolg zu erzielen. Diese Artikelserie soll euch nicht nur helfen, euer Lernverhalten zu verbessern. Vielmehr sollt ihr auch verstehen, wie unser Gehirn funktioniert und wie wir es zu unserem Nutzen beeinflussen können.

    Ein Beitrag von Milena H., 10. Jahrgang

    Das Aneignen und Erlernen von Informationen und Konzepten lässt sich in drei Hauptbausteine unterteilen: Verstehen, Lernen, Anwenden. Der Prozess des Verstehens beginnt bereits im Klassenraum und geht Zuhause beim Anschauen von Erklärvideos, dem Stellen von Fragen, dem Erledigen von Hausaufgaben etc. weiter, bis der erwünschte „Ah-hah-Moment“ erreicht wurde. Dieser Schritt ist ausschlaggebend für die zwei weiteren, denn das alleinige Erinnern an Informationen reicht nicht aus. Um das Verstandene anwenden zu können, ist es von wichtiger Bedeutung sich dem zweiten Schritt zu widmen.

    Viele Schülerinnen und Schüler finden den Schritt des Lernens am schwierigsten bzw. überspringen ihn oft. Immerhin lesen wir das Schulbuch, verstehen weitestgehend den Inhalt. Aber im Nachhinein ist es oft schwierig sich an die Informationen zu erinnern. Daher muss das Wissen (auswendig-)gelernt werden. Durch wiederholendes Lesen, durch selbsterstellte Zusammenfassungen oder durch das Vortragen vor Publikum gelingt das häufig etwas besser. Aber: Wie genau das geht, wird euch in einem weiteren Beitrag näher erläutert.

    Der letzte Baustein Anwenden prüft, ob die ersten beiden richtig ausgeführt worden sind. Er ist auch derjenige, der darüber entscheiden wird, wie dein Test bzw. deine Klassenarbeit verlaufen wird. Hier wird dein Wissen abgeprüft. Es ist etwas anderes die Information zu wissen, als sie anzuwenden. Dieser Teil ist mithilfe von verschiedenen Schulhilfsmitteln (wie z.B. Aufgaben aus dem Buch) oder weiterführenden Übungsklausuren einfach zu üben.

    Jetzt, wo wir verstehen, wie das Lernen aufgebaut ist, geht es um unser eigenes Denk- und Erinnerungsvermögen und wie wir dieses trainieren können. Hermann Ebbinghaus (1850-1909) wird auch „Vater der Erinnerung“ genannt, er befasste sich größtenteils mit kognitiv- psychologischer Forschung. Für Ebbinghaus war klar: Es ist nicht möglich, verstandenen Stoff direkt anwenden zu können. Daran anknüpfend betrieb er Gehirnforschung und entdeckte die sogenannte „Vergessenskurve“ (Abb. 1).

    Abb. 1: Vergessenskurve. Nach: https://blog.neuronation.com/de/die-vergessenskurve-nach-dr-ebbinghaus/ [07.11.2022].

    Wie das Diagramm zeigt, vergisst das Gehirn bereits nach einem Tag ungefähr 60 Prozent von dem, was es wusste. Daran ist festzulegen, dass das menschliche Gehirn Wiederholung und Lernen braucht. Ein anderes Diagramm zeigt, wie sich das Gedächtnis, jedes mal, wenn die Information wiederholt wird, wieder zu 100 Prozent an die Information erinnert. (Abb.2)

    Abb. 2: Neu erlerntes Wissen. Nach: https://wildfirecomms-images.co.uk/img/ebbinghaus-diagram-1-1479295300.png [07.11.2022]

    Wichtig hierbei ist nicht zu vergessen, dass das Gehirn nicht wie ein Roboter funktioniert. Faktoren wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Erinnerungsvermögen, Sprache, Denkvermögen, Orientierung und emotionale Intelligenz können das Lernverhalten massiv beeinflussen. Wie bereits angedeutet, ist eine gute Wiederholung der Schlüssel für langanhaltende Erinnerung. Effizientes Arbeiten ist für das Lernen also erforderlich. Ausschlaggebend dafür ist also Motivation und Disziplin. Gute Planungen und regelmäßige Pausen bekräftigen gesundes Lernen. Dazu kommt noch ein gesunder Lebensstil (z.B. genug Schlaf, Sport, soziale Interaktion, gesunde Ernährung), der sich äußerst positiv auf das Lernverhalten ausprägen kann.

    Die Studytuberin Jade Bowler entwickelte im Laufe ihres Schullebens die sogenannte „SAAD- technique“. Jeder Buchstabe steht für einen Baustein, der umgesetzt wird, um die Wiederholungstechnik sinnvoll zu nutzen.

    Spaced Repetition:

    (deutsch: Wiederholung mit Abstand)

    Dieser Schritt ist in Abb. 2 stark veranschaulicht. Die Idee besteht darin, dass der Stoff wiederholt wird, wenn er eigentlich vergessen werden sollte. Darum empfiehlt es sich möglichst früh mit dem Lernen zu beginnen. Sich den Stoff jeden Tag für 15 Minuten anzuschauen, erspart dann am Tag vor der Klassenarbeit mehrere Stunden am Schreibtisch zu sitzen. Wichtig hier ist also: Work smarter, not harder!

    Active Recall:

    (deutsch: aktives Erinnern)

    Stephen Kosslyn (Psychologe und Forscher zur menschlichen Kognition) hat das menschliche Lernen in zwei Maxime unterteilt: „Think it through“ und „Make and use association“. „Think it through“ meint konkret: Desto öfter das Gehirn dazu gezwungen wird, sich an etwas zu erinnern, desto eher wird es sich langfristig an die Information erinnern. Muss sich das Gehirn mühsam an etwas Bestimmtes erinnern, werden die synaptischen Verbindungen im Gehirn gestärkt, die die Lücken zwischen den Neuronen bilden und die Übertragung von Informationen im Gehirn ermöglichen. Kurz gesagt: Wenn wir etwas vergessen haben, dann sollten wir nicht direkt zum Buch greifen (bzw. zu Google), sondern unser Gehirn zwingen, sich Schritt für Schritt und grob zu erinnern. Make and use association bedeutet hingegen das Bauen von Brücken – im übertragenen Sinn. Manchmal ist Schulstoff sehr trocken und es fällt uns einfach schwer sich an alles zu erinnern. Daher brauchen wir etwas, womit wir uns die Information leichter einprägen können. Suchen wir dafür nach Assoziationen, Vergleichen, übertragbaren Geschichten, Eselsbrücken usw. fällt uns das Einprägen etwas einfacher. Oder: 753 – Rom schlüpft aus dem Ei. Ein wichtiger Grundsatz der Wiederholungstechniken ist die Verknüpfung des Gelernten mit dem vorhandenen Wissen. Das „Grundlagenmaterial“ ist das Rückgrat der zusätzlichen Informationen, denn es ermöglicht, im Laufe der Zeit über eine organisierte geistige Struktur zu verfügen.

    Desirable Difficulty:

    (deutsch: erwünschte Schwierigkeit)

    Lade dich sich selbst ein, die Herausforderung zu suchen. Um besser zu werden, muss man nicht wiederholen, was man schon weiß. Bei diesem Punkt geht es um die schwierigen Aufgaben. Hierbei fragst du dich, ob du dein Gehirn wirklich anstrengst und „active recall“ und „association“ nutzt. Desto mehr das Gehirn trainiert wird, sich schwierigen Aufgaben zu widmen, desto leichter fallen in Zukunft schwierigere Aufgaben.

    Diese innere Checkliste ermöglicht es, das Verstandene zu lernen und es nicht zu vergessen! Benjamin Britten sagte schließlich: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.“ Und damit hatte er Recht. Auch wenn es schwierig ist, sollten wir nicht aufhören zu lernen 🙂 🙂 🙂

    Also, was denkt ihr? Was bereitet euch beim Lernen Schwierigkeiten? Was würdet ihr noch gerne wissen? Schreibt es gerne in die Kommentare.

     

    Quellen:

    • https://blog.neuronation.com/de/die-vergessenskurve-nach-dr-ebbinghaus/ [07.11.2022].

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Mobbing: Was ist das eigentlich genau und was kann ich dagegen tun?

    Rund 158 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen sechs und siebzehn Jahren werden im Jahr gemobbt. Jedes dritte Kind ist also von Mobbing betroffen. Wir haben nachgehakt und Euch zum Thema „Mobbing“ befragt.

    Abbildung 1: Mobbing: Ausschluss einer Person durch eine Gruppe – über einen längeren Zeitraum.

    Die meisten von Euch wissen, dass Mobbing ein ernstes Thema ist und damit nicht zu spaßen ist, schließlich hat es keine guten Auswirkungen auf das eigene Leben. Beispielsweise kann Mobbing die betroffene Person sehr traurig machen und sogar zu Depressionen führen. Zu den typischen Symptomen einer Depression gehören eine gedrückte Stimmung, Grübeln und ein verminderter Antrieb.

    Was ist Mobbing überhaupt?

    Unter Mobbing versteht man im Allgemeinen den Ausschluss von Personen durch ganze Gruppen über einen längeren Zeitraum.

    Wer mobbt und wer wird gemobbt?

    Meistens wird eine schwächere Person, die zum Beispiel in der Pause allein ist, von dem Täter und seinen Mitläufern gemobbt. Die Täter fühlen sich häufig stark und mächtig, so wie ein König. Es gibt demnach verschiedene Rollen, die ausgeführt werden:

    • Der Täter: Er mobbt das Opfer. Er ist zugleich der Anführer einer Gruppe, die eine bestimmte Person mobbt.
    • Der Mitläufer: Der Mitläufer unterstützt den Täter und seine Taten. Die Mitläufer sind somit am Mobbing beteiligt.
    • Die Bystander: Die Bystander sind Personen, die zwar von dem Mobbing wissen, aber meistens nichts dagegen tun, da sie selbst Angst vor Mobbing haben. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie eigentlich die größte Macht haben.
    • Die Unterstützer des Opfers: Sie helfen dem Opfer und stehen ihm in schwierigen Situationen bei. Von den Unterstützern gibt es leider immer zu wenig. Manchmal hat das Opfer gar keinen Unterstützer.
    • Das Opfer: Das Opfer wird gemobbt und leidet an den Auswirkungen (siehe unten).

    Weshalb mobbt jemand?

    Der Täter leidet zuhause möglicherweise selbst und lässt seine Wut, seine Frust oder seine Trauer an anderen Personen aus. Zudem mögen es viele Täter, dass sie sich während des Mobbens stärker fühlen. Häufig erlangen sie Anerkennung im Kreise ihrer Mittäter. Auch das Ende einer Freundschaft kann dazu führen, dass man den ehemaligen Freund oder die ehemalige Freundin mobbt. Daneben können aber auch Neid oder Rachsucht als Erklärungsversuche für das Mobbingverhalten dienen.

    Wo kann Mobbing passieren?

    Mobbing kann selbstverständlich an verschiedenen Orten passieren. Besonders häufig passiert es aber auf dem Schulhof, im Schulbus oder an der Bushaltestelle, also immer dann, wenn der Täter im Glauben ist, möglichst unbeobachtet sein Opfer mobben zu können.

    Wozu kann Mobbing führen?

    Die Auswirkungen können unterschiedlich sein. Die Opfer leiden u. a. an Übelkeit, Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen. Auch Schulunlust oder gar Schulangst können eintreten.

    Welche Arten von Mobbing gibt es?

    Es gibt verschiedene Arten von Mobbing:

    • Cybermobbing: Darunter versteht man eine Form des Mobbings, die im Internet stattfindet. Beispielsweise stellt der Täter ungefragt ein Bild des Opfers online.
    • Physisches Mobbing: Dies Form umfasst körperliche Verletzungen z. B. Schläge.
    • Psychisches Mobbing: Eine Form des Mobbings, die beispielsweise den Ausschluss von Personen aus einer Gruppe betrifft. Es kommt infolgedessen zu seelischen Verletzungen.
    • Verbales Mobbing: Unter dem verbalen Mobbing versteht man den Ausschluss einer Person mithilfe von verbalen, also wörtlichen, Mitteln. Beispielsweise werden Gerüchte über das Opfer verbreitet.

    Was kann ich gegen Mobbing tun?

    Werde zum Unterstützer des Opfers! Hole Hilfe von einer erwachsenen Person z. B. einer Lehrkraft.  Im Notfall, insbesondere bei physischen Formen des Mobbings, kannst du die Polizei kontaktieren.

    Und: Bitte fang nicht an zu mobben! Wenn du jemanden siehst, der gemobbt wird, hilf dieser Person und stell dich gemeinsam mit anderen Personen gegen den Täter und seine Mitläufer.

    von Nils R. (5. Jhg.), Lily D. (6. Jhg.)

  • Zukunft gemeinsam unterstützen – Der Förderverein hat ein neues Design

    Lange wurde darauf gewartet – jetzt ist es endlich soweit: Der Förderverein der KGS hat endlich seine neuen Flyer bekommen.

    Gestaltet wurden die neuen Flyer bereits letztes Jahr. Im Kunstunterricht behandelten die ehemaligen neunten Klassen des Gymnasialzweigs mit Frau Krumbholz das Thema „Design“. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler war es, einen Flyer zu entwickeln, der den Förderverein besser widerspiegelt als der alte Flyer es getan hatte – dieser war optisch nicht sehr ansprechend gestaltet.

    In der Pause, nachdem die Flyer fertiggestellt wurden, bekamen alle Schülerinnen und Schüler der KGS die Möglichkeit, für ihren Favoriten abzustimmen. Vor allem die jüngeren Schüler zeigten großes Interesse an den verschiedenen Motiven. Insgesamt standen 17 Bilder zur Auswahl. Der Flyer mit den meisten Stimmen sollte vervielfältigt werden.

    Jetzt sind die Flyer endlich fertig gedruckt und bereit zum Mitnehmen!

    Link zum Förderverein (Stand: 29.04.2019): https://kgs-neustadt.org/partner/foerderverein/