Frau Sonnenschein, welche Fächer unterrichten Sie an unserer Schule?
Ich unterrichte Mathematik und Physik.
Waren Mathematik und Physik auch damals Ihre Lieblingsfächer in der Schule?
Mein Lieblingsfach war früher tatsächlich Sport.
Warum sind Sie eigentlich Lehrerin geworden?
Ich wollte zunächst nicht Lehrerin werden, ich wollte Wirtschaftsinformatik studieren, aber damals in der DDR durfte ich das nicht. Stattdessen wurde ich den Fächern Mathematik und Physik zugeordnet.
Wie ist Ihr Schulalltag aufgebaut?
Am Vor- und Nachmittag bin ich selbstverständlich in der Schule. Wenn ich Feierabend habe, fahre ich nach Hause. Zuhause mache ich erstmal ein Stunde Pause. Dann gehe ich einkaufen, ich kümmere mich um den Haushalt und um mein Kind und um meine Katzen. Abends setze ich mich gegen 19 Uhr wieder an den Schreibtisch und arbeite verschiedene Aufgaben ab.
Was war bisher Ihr schönstes Erlebnis als Lehrerin?
Ich habe zwar jeden Tag schöne Erlebnisse, aber ich freue mich am meisten, wenn ich eine Abschlussklasse habe, alle ihren Abschluss schaffen und dann ihren Traumberuf finden.
Zahlreiche Fotos erreichten uns in den letzten Wochen, die uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht haben. Wir möchten euch jetzt aber endlich die Gewinner des Fotowettbewerbs „KGS on Tour 2023″ präsentieren. Danke fürs Mitmachen! Wir freuen uns auf eure Teilnahme im nächsten Jahr!
Eure Schülerzeitung 🙂
Platz 1: „Fjordblick“ von Lenja H.
„Ich hätte hier ein ganz schönes Bild aus meinem Urlaub in Olden. Das liegt in Norwegen direkt an einem wunderschönen Fjord und mitten in den Bergen. Vielleicht gefällt es euch ja auch und überzeugt die Menschen davon, dass man nicht immer in den Süden muss.“
Platz 2: „Eintauchen in die Unterwasserwelt“ von Nick B.
„Das Foto ist auf Mallorca dieses Jahr in den Sommerferien beim Schnorcheln entstanden.“
Platz 3: „Robbenkrankenhaus“ von Marlene B.
„Das war im Robbenkrankenhaus für kranke Robben auf Texel.“
Platz 4: „Seifenblasen-Traum“ von Julie S.
„Es war nur ein kurzer Moment, als sich die Seifenblasen auf die Wasseroberfläche gelegt haben. Danach sind sie sofort zerplatzt, weshalb ich froh war, schnell noch ein Foto gemacht zu haben. Denn ich mag, wie sich die Seifenblasen leicht im Wasser spiegeln.“
Platz 5: „Ruhe vor dem Sturm“ von Amelie H.
„Wir waren im Urlaub bei Kappeln und dieses Foto strahlt so eine Ruhe aus, das ich es gerne einreichen möchte, denn 30 Minuten später hatten wir ein übles Gewitter.“
In diesem Jahr findet die 6. Studien- und Berufemesse am Mittwoch, den 20.09.2023 statt. Wie alle zwei Jahre kommen bundesweit vertretene Firmen und Einrichtungen an die KGS Neustadt. Über 72 Firmen sind es dieses Mal geworden. Es werden Workshops und zahlreiche Firmenvorträge angeboten, an denen ihr teilnehmen könnt. In den Pausenhallen, der Turnhalle und dem Außenbereich werden die verschiedenen informierenden Firmenstände zu finden sein.
Seit 2013 findet die Leipziger Buchmesse, bei der neue Bücher vorgestellt und vorgelesen werden, jährlich statt. Die nächste Messe findet vom 21. bis zum 24. März 2024 statt. Wie in der Buchmesse findet man auch in unserer Schulbibliothek viele verschiedene Bücher. Aber was für eine Bedeutung haben diese verschiedenen Bücher eigentlich für unsere Bibliothekarin Frau Deiter? Dies haben auch wir uns gefragt, weshalb wir ein Interview mit Frau Deiter geführt haben.
Ein Beitrag von Tom G., Merle H., Marisa Annika W. und Talina T., 6. Jahrgang
Frau Deiter, wie sind Sie eigentlich dazu gekommen als Bibliothekarin zu arbeiten?
Ursprünglich wollte ich Erzieherin werden. Als ich dann aber von dem Ausbildungsberuf „Bibliotheksassistentin“ gelesen habe, habe ich mich sofort darauf beworben. Bücher waren schon immer meine Leidenschaft und somit konnte ich meine Freude am Lesen und den Umgang mit Kindern und Jugendlichen gut verbinden.
Was gefällt Ihnen an diesem Job am meisten?
Mein Job in der KGS-Schulbibliothek ist sehr abwechslungsreich und vielfältig. Jeder Tag ist anders, das macht das Arbeiten hier sehr reizvoll. Am schönsten ist es aber die neuen Bücher für die Ausleihe fertigzustellen und dann zu sehen, wie die Schüler*innen mit Freude die neuen Bücher entdecken und ausleihen.
Welche Bücher sind Ihre persönlichen Favoriten?
Bei meiner Buchauswahl bin ich nicht auf ein Genre festgelegt. Am häufigsten lese ich allerdings Familienromane, gerne auch mit biographischen oder historischen Hintergrund und spannende Krimis. Nur Science Fiction Romane meide ich.
Würden Sie diese auch weiterempfehlen?
Ein Buch, das ich vor kurzem gelesen habe und nicht aus der Hand legen konnte, war „Der Buchspazierer“ von Carsten Henn. Es ist eine unaufgeregte, aber sehr warmherzige und berührende Geschichte darüber, wie die Liebe zu Büchern Menschen zusammenbringen kann.
Welche Bücher werden hier am häufigsten ausgeliehen?
Zu den Ausleihhits gehören die Mangas und die Bücher von YouTubern, wie z.B. Paluten. Sehr beliebt sind aber auch die Fantasy-Bücher und natürlich die Guinness World Record-Bücher.
Welche Bedeutung haben Bücher für Sie?
Bücher sind für mich sehr wichtig. Aus ihnen kann man jede Menge lernen. Jedes Buch ist ein kleiner Schatz und somit eine einfache Möglichkeit, für einige Zeit in eine andere Welt einzutauchen und Abenteuer zu erleben.
Wie hat sich die Literatur in den Jahren verändert?
Die Art des Lesens hat sich geändert. Heute hat man die Möglichkeit nicht nur haptisch Bücher zu lesen, sondern auch am PC, Handy oder als E-Book. Egal in welcher Form – Lesen ist immer wichtig. Außerdem haben sich die Sprache und die Themen verändert, die sich immer wieder dem aktuellen Zeitgeschehen anpassen.
Welche Bücher sind optimal, um in den Sommerferien was zu lesen zu haben?
Das ist ganz unterschiedlich, da kommt es auf den persönlichen Lesegeschmack an. Es kann etwas Spannendes, Lustiges oder auch vielleicht eine leichte Sommerlektüre sein. Wir haben in der Bibliothek sicherlich für jeden Geschmack etwas da und beraten euch gerne:
Unter uns: Würden Sie den Schülern abschließend etwas Besonderes empfehlen?
Es kommt wie bereits erwähnt auf den persönlichen Lesegeschmack an. Aber folgende Bücher kann ich euch gerne empfehlen:
Sabine BohlmannEin Mädchen namens Willow (Willow, das scheinbar ganz normale Mädchen, erbt einen Wald von ihrer Tante. Doch dieser Wald hält wahre Magie für sie bereit. Es gibt viele tierische Gefährten, die ihr auch in schwierigen Zeiten beistehen. Eine wahrhaft märchenhafte Geschichte mit vielen wundervollen Zeichnungen.)
Jeff KinneyVoll aufgedreht! Gregs Tagebuch Band 17 (Gregs neuestes Abenteuer rockt so richtig, denn diesmal gehts mit Rodrick und seiner Band Folle Vindl auf Tour. Als Rowdie begleitet Greg die vier mittelmäßigen Musiker und erfährt so Einblicke in das Musikbusiness. Ein Angriff auf die Lachmuskeln ist garantiert.)
Antje LeserLuftschlösser sind schwer zu knacken (Die beiden Hauptpersonen Jonas und Nika kommen aus völlig verschiedenen Welten. Nika gehört zu einem Familienclan, der sich auf Einbrüche spezialisiert hat und während eines Einbruchs treffen die beiden aufeinander. Es geht um ernste Themen wie Gewalt, Armut, Reichtum und Bandenkriminalitat, das Buch hat aber auch einen romantischen Touch. Die Story macht Mut und zeigt auf, dass man mit Freunden an seiner Seite alles schaffen kann)
Neal und Jarrod Shusterman Dry (Als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, kommt kein Tropfen heraus. Auch nicht bei ihren Nachbarn. Die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Nach einigen Tagen sind jedoch alle Supermärkte und Tankstellen leer gekauft. Jetzt geht es ums Überleben. Eine spannende Dystopie über das aktuelle Thema „Wassermangel“.)
Mehr als 30 Prozent der jungen Leute in Deutschland wissen, was sie ist, oder haben schon von ihr gehört. Die IdeenExpo ist eine der größten Messen für den Themenbereich MINT(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), die alle zwei Jahre in Hannover auf dem Messegelände stattfindet. Dort haben mehr als 280 Unternehmen die Möglichkeit, die Teilnehmenden mit über 750 Workshops für sich und die Wissenschaft zu begeistern. Und so wie die Wissenschaft, entwickelt sich auch die IdeenExpo immer weiter.
Ein Beitrag von Stefanie K., 10. Jahrgang
Am 19. Juni 2023 besuchten einige Mitglieder der Schülerzeitung die Pressekonferenz der IdeenExpo um 10:30 im Theater am Aegi. Die Intention der Pressekonferenz: Die Vorstellung der angehenden Projekte der Expo. Die erste Neuerung ist das sogenannte Event ,,Grips Giganten‘‘. Bei dem Live-Quiz, das 75
Minuten dauert und zeitgleich am 30.06. übertragen wird, messen 4 Schulen aus 4 Bundesländern (Hannover, Hamburg, Frankfurt (Oder) und Friedrichshafen) ihr Wissen im Bereich MINT, Klimaschutz und Wirtschaft. Des Weiteren wird das Quiz von DJ‘s und Moderator*Innen geführt und begleitet. Das Preisgeld von 10.000€ wird anschließend je nach Platzierung auf die Schulen aufgeteilt.
Insgesamt nehmen rund 600 Schüler*Innen an dem Event teil. Hier in Hannover wird der Sieg von der IGS Langenhagen angestrebt. Durch die hohe Anzahl der teilnehmenden Schüler*Innen wird vor allem die bundesweite Bedeutung der IdeenExpo deutlich. Jedoch setzt diese nicht nur den Fokus auf das Näherbringen von wissenschaftlichen Sachverhalten, sondern dient auch zur Berufsorientierung. So werden die einzelnen Schulen von Unternehmen wie Tesla (Frankfurt (Oder)), ZF (Friedrichshafen), Aurubis (Hamburg) und dem Flughafen Hannover (Langenhagen) unterstützt.
Nach dem Live-Quiz ist die Einführung der neuen IdeenExpo-App geplant. Diese wird voraussichtlich im Juli im Google Playstore und Apple App Store verfügbar sein. In der App haben Schüler*Innen der Klassen 7-13 die Möglichkeit, am Quiz teilzunehmen, um ihr Wissen im wissenschaftlichen Bereich zu testen, sowie Preise für ihre Klasse zu gewinnen. Die App vermittelt MINT nicht nur auf eine Art und Weise die Spaß macht, sondern hilft Schüler*Innen auch das Finden ihrer eigenen Interessen (und somit auch des idealen Berufes) zu optimieren, indem sie einem individuell passende Stände und Workshops der
IdeenExpo vorschlägt.
Wenn ihr Interesse daran habt euch mit MINT auseinanderzusetzen, oder euer Wissen weiter vertiefen wollt, zögert nicht die nächste IdeenExpo vom 8. bis 16. Juni 2024 am Hannover Messegelände zu besuchen.
Lernen! Lernen! Lernen! Bekanntlich bekommt man nur so gute Noten. Aber wie geht das überhaupt? Vielen Schüler*innen ist nicht bewusst, dass es feste Prinzipien und Methoden gibt, um sich den im Unterricht behandelten Lernstoff gezielt einzuprägen. Spätestens ab einer bestimmten Jahrgangsstufe reicht ein Abend vor der Klausur nicht mehr, den Lernstoff einzuprägen. Schon in den vorhergehenden Beiträgen dieser Artikelserie habt ihr einige wertvolle Tipps zum Lernen erfahren. Dieser Artikel veranschaulicht anhand von Beispielen die fünf besten Lernmethoden für euch.
Ein Beitrag von Milena H., 10. Jahrgang
1) Chunking and Chaining: In den kognitiven Neurowissenschaften des Gedächtnisses gibt es eine Methode, die sich gut dafür eignet, um lange Prozesse oder zusammenhängende Fakten zu lernen. Ein Beispiel dazu: Für Geschichte zu lernen, kann einem manchmal schwer fallen, da einzelne Daten, Namen, Geschehnisse und Orte zwar in deinem Kopf herumirren, aber du kannst sie nicht miteinander verbinden. Das erste, was du daher tun musst, ist es also, den Lerninhalt sinnvoll zu kategorisieren. Wieder ein Beispiel dazu: Wenn man versucht sich seine Handynummer zu merken, würde man sich selten die ganze Zahlenkombination 015678534 merken. Das Gehirn wird sich diese Kombination in einzelne Bruchstücke einteilen, z.B. 0156-785-34. Genauso soll es dann auch mit dem Lerninhalt gemachtwerden. Statt sich z.B. den gesamten Themenkomplex „Kalter Krieg“ einzuprägen, ist es einfacher, wenn man ihn z.B. in Ereignisse wie Nachkriegszeit, Spannungen zwischen den Großmächten, Gründung der NATO und des Warschauer Paktes u.s.w. einteilt. So lassen sich dann damit einzelne Bezüge und Zusammenhänge besser merken. Dies ist besonders wichtig, weil man durch diese Bezüge automatisch schließen kann, was als nächstes kommt: Nach den Spannungen zwischen den Großmächten suchten sich beide Seiten Verbündete und schlossen millitärische Bündnisse u.s.w .
2) Summarisation from memory: Wie aus dem vorherigen Artikel hervorgeht, ist Active Recall essenziell zum Lernen, dies wird aber durch das einfache Notizennehmen gehindert. Nimm deine langen Klassennotizen und ziele darauf ab, sie in ein paar wesentliche Linien zu kondensieren. Lies deine Unterrichtsnotizen durch, überprüfe vielleicht das Lehrbuch, und wenn du das Gefühl hast, dass du ein gutes Verständnis hast, fordere dich heraus, es zusammenzufassen, ohne es nur zu kopieren.Selbst wenn du die Informationen nur wenige Minuten nach dem Lesen zusammenfasst, ist dieser Prozess der absichtlichen Erinnerung eine gute Möglichkeit, dein Verständnis zu überprüfen.
3) Blurting (engl. für „ausspucken“): Diese Lernmethode eignet sich streng genommen für fast alle Fächer. Besonders in Fällen, bei denen kurzfristig viel gelernt werden muss. Und so funktionierts: 1. Den zusammengefassten Lerninhalt für ungefähr 3-4 mal durchlesen und wenn nötig Fragen klären. 2. Auf einem Extrablatt jetzt nun alles, an das du dich entsinnen kannst, in der sinnvollen Reihenfolge aufschreiben. 3. Nun mit den entsprechendem Lernzettel vergleichen und wiederholen bis der gesamte Lerninhalt sicher eingeprägt ist.Diese Lernmethode erspart einem viel Zeit, da sie einem direkt die Lücken aufzeigt und den Luxus, sich hinter einem Buchtext zu verstecken, wegnimmt. Es ist geistig anstrengend und weist direkt darauf hin, worin mehr Zeit investiert werden sollte.
4) Flashcards (engl. für „Karteikarten“) Karteikarten können für alle Fächer besonders fürs Auswendiglernen benutzt werden. Dabei ist es wichtig Folgendes zu beachten: Karteikarten müssen kurz, bedeutend und verbunden sein. Das Prinzip ist relativ simpel: Nachdem die Frage/Vokabel oder Angabe auf die Vorderseite geschrieben wurde, wird auf die Rückseite die richtige Antwort geschrieben. Nun kann man sich selber abfragen und die richtigen Antworten auf einen Extrazettel aufschreiben und mit der Rückseite der Kateikarte vergleichen.
5) Sherlock´s mind Palace Genau, wie bei Sherlock Holmes!Das Konzept besteht darin, dass man ein Wort oder ein Satz mit einer bestimmten Sache, einem Objekt oder einer Aktion, verknüpft. Man verankert durch ständiges Wiederholen jeden Teil des Konzepts. Wenn man also die Information abrufen muss, verwendet man diese Objekte oder Aktionen als Aufforderung jedes Element des Konzepts aufzulisten. Ein Beispiel dazu: In Chemie sollst du die Lösung von Ionen (z.B. Natrium ) in Wasser erklären. Statt die ganze Liste auswendigzulernen, verknüpfst du die Hybridhülle sowohl bei der Umhüllung der Sauerstoffatome um die Natriumatome als eine Art „Umarmung“, als auch bei den Wasserstoff- und Chlorid-Ionen und musst dir nur merken, dass Anziehungskräfte wirken und eine Partialladung herrscht. Für längere Prozesse können sich sogar ganze Geschichten ausgedacht werden, also: kreativ werden!
6.000 Schüler*innen aus der ganzen Region Hannover haben sich am 22. Juni 2023 in der ZAG Arena Hannover getroffen und voller Begeisterung gesungen – und wir waren Teil davon!
Am 22. Juni 2023 machten sich zwei Musikkurse aus den Jahrgängen 5 und 7 auf den Weg, um mit anderen Schüler*innen aus der Region ein ganzes Publikum mit Liedern wie „99 Luftballons“ und dem ukrainischen Volkslied „Schtschedryk“ zu verzaubern. Für dieses Konzert probten die beiden Kurse nahezu ein halbes Jahr und dabei kam ein schönes Erlebnis sowohl für die Schüler*innen als auch für ihre Lehrkräfte heraus.
6K UNITED! ist ein Projekt, das Kinder aus allen Schulformen, sozialen Schichten und von verschiedener kultureller Herkunft mit Leidenschaft und Expertise aktiv und nachhaltig für Musik begeistert. Damit bereichert das Projekt den Unterricht mit Abwechslung, Motivation, Inspiration und professionellem Know-how. Mit dem abschließenden, gemeinsamen Auftritt aller ca. 6.000 Kinder in einer großen Arena wird das Engagement gekrönt.
Am Donnerstag, den 15.06.2023, durften sich die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und zahlreiche Gäste über verschiedene Ausstellungen und Auftritte freuen. Zu Beginn des Programms wurden Lieder wie „Cover me in sunshine“ oder „Diamonds“ vom Mittelstufenchor gesungen, im Anschluss verzauberte der Oberstufenchor mit einem Disney-Medley. Der Chor der Fünft- und Sechstklässler gab außerdem schonmal einen kleinen Einblick in sein Musical – „Coco Superstar“, das am Mittwoch, den 21.06.2023, um 19 Uhr, seine große Prämiere feiert.
Während die Besucherinnen und Besucher mit Grillgut und Getränken versorgt wurden, konnten angemeldete Kleingruppen oder Solokünstlerinnen und -künstler auf der „Singer-Songwriter-Bühne“ ihr Talent unter Schau stellen. In der Mensa konnten außerdem verschiedene Kunstaustellungen unterschiedlicher Jahrgänge betrachtet werden, während auf der großen Bühne die Bläserklassen Klassiker wie „Sunny“ spielten.
Zum Schluss der Veranstaltung gab unser Schulleiter Herr Jonck noch einmal ein großes Dankeschön und Lob an alle fleißigen Mitwirkenden und Organisatoren: Dazu gehören die Hausmeister, die Technik-AG, die Musikschule Neustadt, der Förderverein und die verschiedenen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Ein besonderes Danke galt außerdem den Lehrkräften, die solche ereignisreichen Pläne in die Tat umsetzen. Die KGS freut sich schon auf das nächste Mal!
Eine Kurzmeldung von Stefanie und Cathrina, 10. Jahrgang
Am 05. und 06. Juni 2023 haben Vertreter*innen der SV wie angekündigt an einem Workshop in Loccum zum Thema Nachhaltigkeit und Soziales für unsere Schule teilgenommen.
Aus der Umfrage ist hervor gegangen, dass am meisten Interesse an dem Projekt „Schüler helfen Schülern“ besteht. Beim Ausarbeiten des Projekts wurde sich zunächst mit den Hauptfragen auseinandergesetzt. Es wurden zahlreiche Ideen wie z.B. zu Räumlichkeiten, zur Bezahlung und zur Vermittlung gesammelt und konkretisiert. In Bezug auf die weiteren Schritte halten wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden.
Das European Youth Event (kurz „EYE“) ist ein europaweites jugendpolitisches Event, welches alle zwei Jahre im Europäischen Parlament in Straßburg stattfindet. Bei diesem wird den Beteiligten, welche sich zwischen 16 und 30 Jahren befinden und alle europäische Staatsbürger sind, die Institution des Parlaments näher gebracht. In diversen Workshops, Seminaren und Diskussionen bekommen alle Beteiligten die Möglichkeit, aktiv die Zukunft Europas mitzugestalten und ihre Meinung mit einzubringen. Besonders aber soll das Event einen klaren Standpunkt für die Wichtigkeit der Jugend und dessen Einfluss auf die Politik setzen und den Einfluss ihrer Stimme betonen. Auch ich war in den letzten Tagen in Frankreich vor Ort und werde im Folgenden meine Erfahrungen für euch schildern.
Das European Youth Event (kurz „EYE“) ist ein europaweites jugendpolitisches Event, welches alle zwei Jahre im Europäischen Parlament in Straßburg stattfindet.
Ein Beitrag von Paulina Heid, 10. Jahrgang
Auch wenn die Anreise ins verhältnismäßig schwer zu erreichende Elsass sich als herausfordernd beschreiben lässt, haben die tollen Erfahrungen und Bekanntschaften die Beschwerlichkeiten fast vergessen lassen. Wie zuvor erwartet, bildet das Betreten des Parlaments mit Abstand eine der imposantesten Erfahrungen der Reise und besonders die moderne Gestaltung mit Verwendung von Ranken innerhalb des Raumes, hohen Fensterfronten und pompösen goldenen Statuen übertrafen meine Erwartungen. Auffällig im Gegensatz zu beispielsweise Gebäuden wie dem Landtag oder Bundestag ist, dass die Organisation des Hauses, aufgrund von Teilung in Fraktionen und keinen Parteien, eine ganz andere ist. Durch die 27 Mitgliedsstaaten und den 24 zugehörigen Amtssprachen der verschiedenen Länder, weißt das Europäische Parlament einen wahnsinnig facettenreichen Eindruck auf. Die Wände sind geprägt von Schriften in allen Sprachen, die Menschen verständigen sich alle in einer anderen Sprache und die politischen Ansichten könnten internationaler wohl nicht sein – so etwas gibt es sonst nirgendwo auf der Welt. Genau aus diesem Grund ist die Stimmung, die in diesem Gebäude herrscht, auch so besonders.
Die europäische Integrität, die wir bisher erreicht haben und sich in beispielsweise der wahnsinnig offenen und ehrlichen Zusammenarbeit der Länder untereinander zeigt, hat mich extrem positiv überrascht. Die Ankündigung des EYE, einen uneingeschränkten und sicheren Platz für jede Meinungsvertretung bilden zu wollen, hat mich in der funktionalen Umsetzung ebenfalls überrascht. Trotz vieler verschiedener Nationen und damit oft verbundener anderer politischer Werte, herrschte durchgehend eine sehr angenehme Atmosphäre. Gerade der Fakt von teils unterschiedlichen Auffassungen, hat für mich gerade den Reiz ausgemacht den anderen Standpunkt besser verstehen und nachvollziehen zu wollen. Durch die große Toleranz und Offenheit aller Teilnehmer, konnten die ersten Kontakte schon zu Beginn der Veranstaltung geknüpft werden und in meinem Fall zu unzähligen tollen neuen Freundschaften von Finnland bis in die Slowakei oder nach Griechenland führen.
Abschließend kann ich das EYE vom ganzen Herzen jedem ans Herz legen, der sich für europäische Politik interessiert und internationale Kontakte begrüßt. Ich bin wahnsinnig dankbar, die gesammelten Erfahrungen wieder mit nach Deutschland nehmen zu können und die beschriebene Toleranz im Bezug auf LGBT, die politische Einstellung und eigene Lebenseinstellung auch hier weiter vertiefen zu können! Erneut ist mir die Wichtigkeit der EU klar geworden und für eine noch bessere kooperative Zusammenarbeit wünsche ich mir ein größeres Interesse der Jugend gegenüber diesem politischen Instrument und eine größere Wahlbeteiligung, denn EUROPE MATTERS!
Es ist wieder so weit: „Kultur à la carte“ findet am Donnerstag, den 15.06.2023, ab 17 Uhr auf dem Gelände der KGS Neustadt statt. Zu diesem Fest sind nicht nur alle Mitglieder der Schulgemeinde, sondern auch Verwandte, Freunde und Ehemalige der Schule ganz herzlich eingeladen. Es erwarten euch dort verschiedene Darbietungen aus dem Kunst-, Musik- und Theaterbereich. Daneben werden euch aber auch unterschiedliche Leckereien von den Schüler*innen (z.B. bunte Tüten, Häppchen, Saftschorlen) angeboten. Seid ihr neugierig geworden? Dann schaut vorbei!
80 Prozent einer Klasse aus 30 Schüler*innen gibt zu, regelmäßig an Kopfschmerzen zu leiden. Die Hälfte der Klasse sogar täglich. Auch Lehrer*innen berichten über den Zuwachs an Kopfschmerzen und Migränefällen seitens der Schüler*innen. Welche Gründe und welche Vorbeugungsmöglichkeiten gibt es? Und vor allem: Wieso müssen immer mehr Schüler*innen Kopfschmerzen ertragen?
Zusammen mit der 7G1, die sich seit einigen Wochen mit dem Thema im Biologieunterricht auseinandergesetzt hat, wird über das Thema aufgeklärt: Von den 363 erforschten Kopfschmerzarten sind zwei unter Kindern und Jugendlichen am stärksten vertreten: Spannungskopfschmerzen und Migräne. Durch neurogene Entzündungen an den Blutgefäßen der Hirnhäute entstehen Migräneschmerzen. Merkmale können Blässe, Schwindel, Müdigkeit, Reizbarkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit oder auch Appetitslosigkeit und erhöhte Körpertemperatur sein.
Meist ältere Jugendliche leiden oft an Spannungskopfschmerzen, verursacht durch eine zentrale Schmerzverarbeitung im Gehirn, da das Schmerzregulationssystems durch beispielsweise lange Konzentration, wenig Schlaf oder Bewegung erschöpft ist. Spannungskopfschmerzen kennzeichnen sich oft durch Nackenschmerzen, Übelkeit oder ebenfalls Lärm- und Lichtempfindlichkeit.
Für die Vermeidung von Kopfschmerzen bei Jugendlichen rät die Wissenschaft im Allgemeinen an seinem Essverhalten zu arbeiten. Eine an Kohlenhydraten reiche Diät und ein gleichmäßiger Zuckerspiegel sind hilfreich zum Vermeiden von Kopfschmerzen. Besonders morgens sollte genug getrunken werden, im Laufe des Tages sollten insgesamt 2 Liter Wasser zu sich genommen werden. Nach dem Aufstehen ist der Energiespeicher des Nervensystems erschöpft, daher hilft ein starkes Frühstück und drei ausgewogene Mahlzeiten bei der Vermeidung von beiden Kopfschmerztypen und auch sonstigen körperlichen Beschwerden.
Damit Kinder eine genaue Richtlinie für eine gesunde Ernährung haben, hat die deutsche Gesellschaft auf wissenschaftlicher Basis herausgefunden, dass die folgenden Tipps bei der Ernährung beachtet werden sollten: Dazu gehört beispielweise Zucker und Salz nur in Maßen zu konsumieren, reichlich Obst und Gemüse zu sich zu nehmen und auf genügend Milch-, Getreide- sowie Kartoffelprodukte zu achten. Nach dem Zubereiten von einer vielfältigen Auswahl an Lebensmitteln sollten Jugendliche und Kinder sich vor allem viel Zeit beim Essen lassen und die tägliche Bewegung nicht vernachlässigen.
Doch nicht nur die Ernährung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Die Schüler*innen berichten von wenig Schlaf, langen Schultagen, viel Lärm in der Klasse und vor allem vom übermäßigen Bildschirmkonsum. Nach Besprechung mit der Klasse war sich der Großteil einig, dass das Handy abends meist noch mit ins Bett kommt und vom Schlafen meist abhält. Langes Starren auf den Bildschirm schädigt außerdem die Fähigkeit der Augen und ist zudem ein weiterer Faktor für Kopfschmerzen. Regelmäßig auf seine Bildschirmzeit zu achten, kann dem also zu Gute kommen. Einigen Schüler*innen macht außerdem Stress oder soziale Umstände zu schaffen, auch psychische Belastung sollte hierbei nicht unterschätzt werden.
Sollte eine Änderung der Lebensweise nicht dazu beitragen, die Schmerzen zu lindern, so sollte ärztliche Hilfe oder auch Medikamente in Anspruch genommen werden. Hierbei sollten allerdings auch die Nebenwirkungen beachtet werden.
Zusammenfassend lässt sich beurteilen, dass vor allem seit der Coronapandemie und der langsam steigenden Digitalisationsrate an Schulen die Anzahl an Kopfschmerzbetroffenen unter Kinder und Jugendlichen immer weiter steigen. Doch hervor gehen immer Prävention und die zu ergreifenden Initiativen.
Aufstellen der Wildbienen-Nisthilfe Personen von Links nach Rechts: Elena Faber (Biodiversitätsbeauftragte), Marvin Seemann (Freiwilliger im FÖJ) und Ocke Dethlefsen (Lehrer an der KGS)
Gerade hat die KGS ihre erste Auszeichnung als „Umweltschule in Europa“ in Empfang nehmen dürfen. Schülerinnen und Schüler des siebten und achten Jahrgangs haben sich über drei Jahre intensiv mit den Handlungsfeldern „Nachhaltiger Konsum“ und „Biologische Vielfalt“ auseinandergesetzt. Im Rahmen der Biodiversität soll es jetzt noch weiter gehen: Zentrale Frage dabei ist die immer wieder auftauchende Unsicherheit bei Insektenhotels. Was gilt es bei Auswahl und Aufstellungsort zu beachten? Sind die Höhlen tief genug? Verletzen die Insekten ihre Flügel an hölzernen Überständen oder Mauersteinen? Wird das richtige Material im richtigen Durchmesser angeboten? Wie sollte die Umgebung beschaffen sein?
Verschiedene Modelle wurden im Schulwald von den Schüler*innen bereits am 27.04.2023 zusammen mit Frau Elena Faber, Herrn Marvin Seemann und diversen Schüler*innen, welche die Biodiversitätsbeauftragte im Rahmen des Zukunftstages begleitet haben, geöffnet. Zu dem Bedauern der Anwesenden war noch keine der Röhren belegt. Jedoch merkte Frau Faber an, dass Nisthilfen an anderen Standorten bereits zum Teil belegt worden seien. Es wurden dennoch Bilder für das Tühnen-Institut angefertigt, da auch leere Röhren wichtig für das Monitoring sind.
Um eine spezielle Variante von Insekten-Nisthilfen zu testen, hat die Biodiversitätsbeauftragte der Stadt Neustadt, Frau Elena Faber, ein Modell angeschafft. Eins davon wurde in Zusammenarbeit mit der KGS, unter der Leitung von Lehrer Ocke Dethlefsen, im nahen Schulwald aufgestellt. Durch den Abschluss der Halb-Röhren mit einer Folie kann das Hotel in seine Schichten zerlegt und so die Belegung geprüft werden. Das hilft nicht nur der KGS für eine Neubewerbung als Umweltschule, sondern ermöglicht auch die Zusammenarbeit an einem nationalen Forschungsprojekt des Thünen-Instituts in Braunschweig. Das Institut beteiligt deutschlandweit Bürger*innen bei der Datenerhebung zu der speziellen Nisthilfe im sogenannten „Citizen-Science-Format“.
Marvin Seemann, Freiwilliger im FÖJ, wird zusammen mit Lehrerin Judith Fischer sowie ihren Schüler*innen in regelmäßigen Abständen die Belegung der Insektenhotels für die KGS dokumentieren und melden. Auch die Umgebung und das Nahrungsangebot für die Blütenbesucher wird dabei betrachtet. Da ohne das passende Futter das beste Insektenhotel nichts nützen würde, wird außerdem regionales Saatgut auf dem Schulgelände ausgesät. „Alles muss passen, weil manche Wildbienen nur einen Aktionsradius von wenigen hundert Metern haben“, weiß die Biodiversitätsbeauftragte Elena Faber.
In der Projektwoche im Sommer wird die KGS weitere Nisthilfen mit den Kindern herstellen. Vielleicht lassen sich dann schon Unterschiede auf dem Gelände der KGS feststellen.
Hintergrundinformationen zum Wildbienen-Monitoring des Thünen-Instituts (15.05.2023):