Schlagwort: Schule

  • Noch nichts zu lesen für die Sommerferien?

    Noch nichts zu lesen für die Sommerferien?

    Seit 2013 findet die Leipziger Buchmesse, bei der neue Bücher vorgestellt und vorgelesen werden, jährlich statt. Die nächste Messe findet vom 21. bis zum 24. März 2024 statt. Wie in der Buchmesse findet man auch in unserer Schulbibliothek viele verschiedene Bücher. Aber was für eine Bedeutung haben diese verschiedenen Bücher eigentlich für unsere Bibliothekarin Frau Deiter? Dies haben auch wir uns gefragt, weshalb wir ein Interview mit Frau Deiter geführt haben.

    Ein Beitrag von Tom G., Merle H., Marisa Annika W. und Talina T., 6. Jahrgang

    Frau Deiter, wie sind Sie eigentlich dazu gekommen als Bibliothekarin zu arbeiten?

    Ursprünglich wollte ich Erzieherin werden. Als ich dann aber von dem Ausbildungsberuf „Bibliotheksassistentin“  gelesen habe, habe ich mich sofort darauf beworben. Bücher waren schon immer meine Leidenschaft und somit konnte ich meine Freude am Lesen und den Umgang mit Kindern und Jugendlichen gut verbinden.

    Was gefällt Ihnen an diesem Job am meisten?

    Mein Job in der KGS-Schulbibliothek ist sehr abwechslungsreich und vielfältig. Jeder Tag ist anders, das macht das Arbeiten hier sehr reizvoll. Am schönsten ist es aber die neuen Bücher für die Ausleihe fertigzustellen und dann zu sehen, wie die Schüler*innen mit Freude die neuen Bücher entdecken und ausleihen.

    Welche Bücher sind Ihre persönlichen Favoriten?

    Bei meiner Buchauswahl bin ich nicht auf ein Genre festgelegt. Am häufigsten lese ich allerdings Familienromane, gerne auch mit biographischen oder historischen Hintergrund und spannende Krimis. Nur Science Fiction Romane meide ich.

    Würden Sie diese auch weiterempfehlen?

    Ein Buch, das ich vor kurzem gelesen habe und nicht aus der Hand legen konnte, war „Der Buchspazierer“ von Carsten Henn. Es ist eine unaufgeregte, aber sehr warmherzige und berührende Geschichte darüber, wie die Liebe zu Büchern Menschen zusammenbringen kann.

    Welche Bücher werden hier am häufigsten ausgeliehen?

    Zu den Ausleihhits gehören die Mangas und die Bücher von YouTubern, wie z.B. Paluten. Sehr beliebt sind aber auch die Fantasy-Bücher und natürlich die Guinness World Record-Bücher.

    Welche Bedeutung haben Bücher für Sie?

    Bücher sind für mich sehr wichtig. Aus ihnen kann man jede Menge lernen. Jedes Buch ist ein kleiner Schatz und somit eine einfache Möglichkeit, für einige Zeit in eine andere Welt einzutauchen und Abenteuer zu erleben.

    Wie hat sich die Literatur in den Jahren verändert?

    Die Art des Lesens hat sich geändert. Heute hat man die Möglichkeit nicht nur haptisch Bücher zu lesen, sondern auch am PC, Handy oder als E-Book. Egal in welcher Form – Lesen ist immer wichtig. Außerdem haben sich die Sprache und die Themen verändert, die sich immer wieder dem aktuellen Zeitgeschehen anpassen.

    Welche Bücher sind optimal, um in den Sommerferien was zu lesen zu haben?

    Das ist ganz unterschiedlich, da kommt es auf den persönlichen Lesegeschmack an. Es kann etwas Spannendes, Lustiges oder auch vielleicht eine leichte Sommerlektüre sein. Wir haben in der Bibliothek sicherlich für jeden Geschmack etwas da und beraten euch gerne:

    Unter uns: Würden Sie den Schülern abschließend etwas Besonderes empfehlen?

    Es kommt wie bereits erwähnt auf den persönlichen Lesegeschmack an. Aber folgende Bücher kann ich euch gerne empfehlen:

    1. Sabine Bohlmann Ein Mädchen namens Willow (Willow, das scheinbar ganz normale Mädchen, erbt einen Wald von ihrer Tante. Doch dieser Wald hält wahre Magie für sie bereit. Es gibt viele tierische Gefährten, die ihr auch in schwierigen Zeiten beistehen. Eine wahrhaft märchenhafte Geschichte mit vielen wundervollen Zeichnungen.)
    2. Jeff Kinney Voll aufgedreht! Gregs Tagebuch Band 17 (Gregs neuestes Abenteuer rockt so richtig, denn diesmal gehts mit Rodrick und seiner Band Folle Vindl auf Tour. Als Rowdie begleitet Greg die vier mittelmäßigen Musiker und erfährt so Einblicke in das Musikbusiness. Ein Angriff auf die Lachmuskeln ist garantiert.)
    3. Antje Leser Luftschlösser sind schwer zu knacken (Die beiden Hauptpersonen Jonas und Nika kommen aus völlig verschiedenen Welten. Nika gehört zu einem Familienclan, der sich auf Einbrüche spezialisiert hat und während eines Einbruchs treffen die beiden aufeinander. Es geht um ernste Themen wie Gewalt, Armut, Reichtum und Bandenkriminalitat, das Buch hat aber auch einen romantischen Touch. Die Story macht Mut und zeigt auf, dass man mit Freunden an seiner Seite alles schaffen kann)
    4. Neal und Jarrod Shusterman Dry (Als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, kommt kein Tropfen heraus. Auch nicht bei ihren Nachbarn. Die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Nach einigen Tagen sind jedoch alle Supermärkte und Tankstellen leer gekauft. Jetzt geht es ums Überleben. Eine spannende Dystopie über das aktuelle Thema „Wassermangel“.)

      Abb. 1: Buchempfehlungen von Frau Deiter.

     

  • Learn to study: Der perfekte Lernzettel

    Learn to study: Der perfekte Lernzettel

    Bevor wir beginnen können zu lernen, muss der im Unterricht behandelte Stoff zuerst systematisch zusammengefasst werden. Ein Lernzettel muss erstellt werden, aber wie? Instagram, Pinterest, Knowunity… alles Plattformen auf denen wunderschöne Lernzettel und Mitschriften hochgeladen werden. Wirklich effektiv sind die aber nicht immer. Aber keine Panik! Du kannst deine pastellfarbigen Marker behalten 😉

    1. Schritt: Inhalt gezielt zusammenfassen
    Hierfür ist ausschlaggebend, den im Unterricht behandelten Stoff vollständig vorliegen zu haben. Ist dies nicht der Fall, so bietet es sich an sich bei Mitschülern (w/m/d) zu erkundigen, sich aus weiteren Schulmaterialien wie Büchern, Heften, Iserv-Dateien mit den fehlenden Inhalten zu versorgen, sich bei der Lehrkraft zu informieren oder sich aus anderen Quellen (z.B. Erklärvideos, Websites, Sachbücher) Hilfe zu holen. Auch die eigenen Notizen und Erklärungen sollten miteingeschlossen werden. Zu Beginn müssen die vorgegebenen Themen für die Klassenarbeit dann auf den Inhalt zugeteilt/kategorisiert werden.

    2. Schritt: Struktur reinbringen
    Sobald der Lernstoff vor einem „steht“, mag er wie ein Berg an Informationen aussehen. Doch mit einem einfachen Trick kann dies verhindert werden: Kernthemen heraussuchen und von Unterthemen unterscheiden. Oft werden von der Lehrkraft die Themen und Inhalte für die Klassenarbeit vorgegeben. Nutze das und schreibe dir zu den verschiedenen Kernthemen die entsprechend relevanten Inhalte in Stichpunkten dazu (bestenfalls zuerst auf einen Schmierzettel). Hilfreich ist der Schmierzettel schließlich auch dafür, um eine Reihenfolge und Struktur vor Beginn der Erstellung des Lernzettels festzulegen. Welche Themen kommen zuerst? Baut die Reihenfolge logisch aufeinander auf? Kurze, wichtige Definitionen können z.B. in einer Farbe markiert werden, kleine Skizzen sollten beschriftet werden, Merkhilfen wie Reime können außerdem hinzugefügt werden. Aufgrund dessen, dass der Lernzettel danach in den meisten Fällen auswendig gelernt werden muss, ist es besonders wichtig alles korrekt und so genau wie möglich aufzuschreiben.

    3. Schritt: Informationen kürzen und filtern
    Frage dich selber: Ist es für die Arbeit wichtig das zu lernen? Es fällt schwer, aber oft ist vieles auf dem Lernzettel nicht wichtig zu lernen, sondern zu wissen. Hierfür bietet es sich an, den Lernzettel mit Klassenkameraden (w/m/d) zu vergleichen oder ihn, wenn möglich, der Lehrkraft zu zeigen.

    4. Schritt: Visualisierung
    Die Visualisierung, also die Gestaltung des Lernzettels, sollte nicht in den Schatten gestellt werden. Besonders für visuelle Lerner kann ein gut dargestellter Lernzettel den Lernprozess erleichtern. Ein hilfreicher Tipp hierfür ist sich eine kleine Legende zu erstellen, welche Bedeutung beispielsweise die einzelnen Farben und Symbole haben. Unterteile also verschiedene wichtige Begriffe oder Satzteile in z.B. Fachbegriffe = blau, Definition = gelb, Zusammenhänge in Stichpunkten = lila usw.

    Für die fleißigen Bienen gilt: Solange der Inhalt und das Lernen im Vordergrund stehen, spricht nichts gegen eine kleine Verschönerung oder Zeichnung auf dem Lernzettel und die ein oder andere Ergänzung 🙂

    Jetzt kann endlich mit dem Lernen begonnen werden. Einen Lernzettel zu erstellen mag einfach klingen, er bildet den Weg für den Lernprozess und der Schlüssel für die gute Note 😉

    An dieser Stelle sollte noch erwähnt werden, dass es sich besonders anbietet einen Lernzettel digital zu erstellen. Dafür stehen einem viele nutzbare Apps zur Verfügung (wie z.B. Knowunity, Squid oder auch Evernote).

  • Wie gehts Fünftklässler?

    Wie gehts Fünftklässler?

    Jedes Jahr kommen neue Fünftklässler an unsere Schule, die für die meisten total neu ist. Deshalb haben wir in den vergangenen Wochen einigen von euren Mitschülern und Mitschülerinnen in der Mittagspause ein paar Fragen zum Start in der fünften Klasse gestellt.

    Ein Beitrag von Tom Gershgorn und Merle Haftmann

    Uns ist aufgefallen, dass der erste Eindruck bei allen gleich ist: Die Schule wirkt auf viele zunächst sehr groß, es gibt viel mehr Räume als in der Grundschule, es gibt aber auch viel mehr Klassen und Lehrkräfte. Apropos Lehrer: Wir haben auch nach euren Lieblingslehrkräften gefragt. Zu den angesagtesten Lehrkräften gehören unter anderem Frau Harrie, Herr Pakosch, Herr Arnold und Herr Scharnowski. In der Mensa gibt es viel Platz und (fast) immer leckeres Essen.

    Unterschiede zur Grundschule sind euch natürlich auch aufgefallen. Für manche ist der Anfang an der KGS schwerer, für andere einfacher. Die Klassen sind größer. Es gibt neue Fächer z.B. Biologie, Geschichte und Erdkunde. „Die neuen Fächer gefallen uns sehr, sind aber natürlich auch zusätzlicher Stress“, so viele Fünftklässler.

  • FÜR ALLE, DIE GERNE RECHT HABEN – RECHTE VON SCHÜLERN UND SCHÜLERINNEN

    FÜR ALLE, DIE GERNE RECHT HABEN – RECHTE VON SCHÜLERN UND SCHÜLERINNEN

    Die eingängigsten Rechte bezüglich der Schüler und Schülerinnen in der Schule sind allseits bekannt, allerdings gibt es auch einige vielleicht überraschende Fakten, welche euch möglicherweise im Schulalltag noch hilfreich sein können, denn seine Rechte zu kennen ist immer von Vorteil.

    Ein Beitrag von Paulina Heid, 10. Jahrgang

    1. Schülerinnen und Schüler haben das Recht und die Pflicht, an der Erfüllung des Bildungsauftrags der Schule mitzuwirken. (§58 NSchG)

    Diesem Ausschnitt des Niedersächsischen Schulgesetzes ist zu entnehmen, dass Schüler und Schülerinnen sich nicht nur am Unterricht beteiligen sollen, sondern auch aktiv an der Gestaltung des Unterrichts mitwirken sollen. Somit ist ein ausschließlich vom Lehrer gestalteter Unterricht nicht erwünscht und die Klasse sollte aktiv an der Unterrichtsgestaltung teilhaben können. Die Themenbereiche sind größtenteils natürlich vorgegeben, kreative Wünsche und Anregungen seitens der Schülerschaft sollten aber berücksichtigt werden.

    2. In jeder Klasse vom 5. Schuljahrgang an (Klassenschülerschaft) werden eine Klassensprecherin oder ein Klassensprecher (Klassenvertretung), deren oder dessen Stellvertreterin oder Stellvertreter sowie die Vertreterinnen oder Vertreter in der Klassenkonferenz und deren Ausschuß nach § 39 Abs. 1 gewählt. (§73 NSchG)

    Diesem Gesetz bezüglich der Klassenschülerschaft ist die Arbeit der Schüler und Schülerinnen in verschiedenen Gremien zu entnehmen, welche beispielsweise aus Schülerrat und Schulvorstand besteht. Die Mitwirkung der Schülervertretung unterstützt die Einbindung der Schülergemeinschaft in schulische Entscheidungen und begründet sich auf der erweiterten Wahrnehmung der Schüler und Schülerinnen in Erörterungs-, Anhörungs- und Informationsrechten. Die Schülervertretung arbeitet dabei unabhängig. Schulleitung und Schulbehörden dienen dabei lediglich als Unterstützung. Sie haben allerdings keine Aufsichtsbefugnis oder Aufsichtsrechte und dürfen unter normalen Umständen nicht in die Arbeit der Schülervertretung eingreifen. Die Selbstständigkeit der Schülervertretung ist besonders von der Schulleitung aus einzuhalten und auch das Öffnen von offenkundig an den Schülerrat gerichtete Briefe hat nur von der Schülervertretung zu erfolgen. Dies betrifft auch das rechtzeitige Aushändigen der Post gegenüber der Schülervertretung.

    3. Schülerrat und Klassenschülerschaften sind von der Schulleitung, dem Schulvorstand, der zuständigen Konferenz oder den Bildungsgangs- und Fachgruppen vor grundsätzlichen Entscheidungen, vor allem über die Organisation der Schule und die Leistungsbewertung, zu hören. Inhalt, Planung und Gestaltung des Unterrichts sind mit den Klassenschülerschaften zu erörtern. (§80 NSchG)

    In diesem Ausschnitt geht es um die Ernsthaftigkeit und Wahrnehmung des Schülerrates und der Schülerschaft vor der Schulleitung und dem Schulvorstand, welche vor allem in Bezug auf die schulische Organisation immer einzuhalten ist. In diese darf die Schülervertretung immer Einsicht und auch Einfluss nehmen. Auch Anregungen seitens der Schülerschaft sollten ernst genommen werden. Die Unterrichtsgestaltung wird ebenfalls mit den gewählten Vertretern abgesegnet, sodass der Einfluss seitens der Schülerschaft immer beständig ist.

  • Learn to study: Der Weg zum erfolgreichen Lernen

    Learn to study: Der Weg zum erfolgreichen Lernen

    Die meisten werden es kennen: Stundenlang gelernt, aber nicht die gewünschte Note erreicht. Daraufhin folgt Verzweiflung und Demotivation. Dabei ist Lernen eine Wissenschaft und kann erlernt werden. Es ist im jetzigen Schulsystem durchaus möglich gute Noten durch das Erlernen von Prinzipien und Methoden für den schulischen Erfolg zu erzielen. Diese Artikelserie soll euch nicht nur helfen, euer Lernverhalten zu verbessern. Vielmehr sollt ihr auch verstehen, wie unser Gehirn funktioniert und wie wir es zu unserem Nutzen beeinflussen können.

    Ein Beitrag von Milena H., 10. Jahrgang

    Das Aneignen und Erlernen von Informationen und Konzepten lässt sich in drei Hauptbausteine unterteilen: Verstehen, Lernen, Anwenden. Der Prozess des Verstehens beginnt bereits im Klassenraum und geht Zuhause beim Anschauen von Erklärvideos, dem Stellen von Fragen, dem Erledigen von Hausaufgaben etc. weiter, bis der erwünschte „Ah-hah-Moment“ erreicht wurde. Dieser Schritt ist ausschlaggebend für die zwei weiteren, denn das alleinige Erinnern an Informationen reicht nicht aus. Um das Verstandene anwenden zu können, ist es von wichtiger Bedeutung sich dem zweiten Schritt zu widmen.

    Viele Schülerinnen und Schüler finden den Schritt des Lernens am schwierigsten bzw. überspringen ihn oft. Immerhin lesen wir das Schulbuch, verstehen weitestgehend den Inhalt. Aber im Nachhinein ist es oft schwierig sich an die Informationen zu erinnern. Daher muss das Wissen (auswendig-)gelernt werden. Durch wiederholendes Lesen, durch selbsterstellte Zusammenfassungen oder durch das Vortragen vor Publikum gelingt das häufig etwas besser. Aber: Wie genau das geht, wird euch in einem weiteren Beitrag näher erläutert.

    Der letzte Baustein Anwenden prüft, ob die ersten beiden richtig ausgeführt worden sind. Er ist auch derjenige, der darüber entscheiden wird, wie dein Test bzw. deine Klassenarbeit verlaufen wird. Hier wird dein Wissen abgeprüft. Es ist etwas anderes die Information zu wissen, als sie anzuwenden. Dieser Teil ist mithilfe von verschiedenen Schulhilfsmitteln (wie z.B. Aufgaben aus dem Buch) oder weiterführenden Übungsklausuren einfach zu üben.

    Jetzt, wo wir verstehen, wie das Lernen aufgebaut ist, geht es um unser eigenes Denk- und Erinnerungsvermögen und wie wir dieses trainieren können. Hermann Ebbinghaus (1850-1909) wird auch „Vater der Erinnerung“ genannt, er befasste sich größtenteils mit kognitiv- psychologischer Forschung. Für Ebbinghaus war klar: Es ist nicht möglich, verstandenen Stoff direkt anwenden zu können. Daran anknüpfend betrieb er Gehirnforschung und entdeckte die sogenannte „Vergessenskurve“ (Abb. 1).

    Abb. 1: Vergessenskurve. Nach: https://blog.neuronation.com/de/die-vergessenskurve-nach-dr-ebbinghaus/ [07.11.2022].

    Wie das Diagramm zeigt, vergisst das Gehirn bereits nach einem Tag ungefähr 60 Prozent von dem, was es wusste. Daran ist festzulegen, dass das menschliche Gehirn Wiederholung und Lernen braucht. Ein anderes Diagramm zeigt, wie sich das Gedächtnis, jedes mal, wenn die Information wiederholt wird, wieder zu 100 Prozent an die Information erinnert. (Abb.2)

    Abb. 2: Neu erlerntes Wissen. Nach: https://wildfirecomms-images.co.uk/img/ebbinghaus-diagram-1-1479295300.png [07.11.2022]

    Wichtig hierbei ist nicht zu vergessen, dass das Gehirn nicht wie ein Roboter funktioniert. Faktoren wie Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Erinnerungsvermögen, Sprache, Denkvermögen, Orientierung und emotionale Intelligenz können das Lernverhalten massiv beeinflussen. Wie bereits angedeutet, ist eine gute Wiederholung der Schlüssel für langanhaltende Erinnerung. Effizientes Arbeiten ist für das Lernen also erforderlich. Ausschlaggebend dafür ist also Motivation und Disziplin. Gute Planungen und regelmäßige Pausen bekräftigen gesundes Lernen. Dazu kommt noch ein gesunder Lebensstil (z.B. genug Schlaf, Sport, soziale Interaktion, gesunde Ernährung), der sich äußerst positiv auf das Lernverhalten ausprägen kann.

    Die Studytuberin Jade Bowler entwickelte im Laufe ihres Schullebens die sogenannte „SAAD- technique“. Jeder Buchstabe steht für einen Baustein, der umgesetzt wird, um die Wiederholungstechnik sinnvoll zu nutzen.

    Spaced Repetition:

    (deutsch: Wiederholung mit Abstand)

    Dieser Schritt ist in Abb. 2 stark veranschaulicht. Die Idee besteht darin, dass der Stoff wiederholt wird, wenn er eigentlich vergessen werden sollte. Darum empfiehlt es sich möglichst früh mit dem Lernen zu beginnen. Sich den Stoff jeden Tag für 15 Minuten anzuschauen, erspart dann am Tag vor der Klassenarbeit mehrere Stunden am Schreibtisch zu sitzen. Wichtig hier ist also: Work smarter, not harder!

    Active Recall:

    (deutsch: aktives Erinnern)

    Stephen Kosslyn (Psychologe und Forscher zur menschlichen Kognition) hat das menschliche Lernen in zwei Maxime unterteilt: „Think it through“ und „Make and use association“. „Think it through“ meint konkret: Desto öfter das Gehirn dazu gezwungen wird, sich an etwas zu erinnern, desto eher wird es sich langfristig an die Information erinnern. Muss sich das Gehirn mühsam an etwas Bestimmtes erinnern, werden die synaptischen Verbindungen im Gehirn gestärkt, die die Lücken zwischen den Neuronen bilden und die Übertragung von Informationen im Gehirn ermöglichen. Kurz gesagt: Wenn wir etwas vergessen haben, dann sollten wir nicht direkt zum Buch greifen (bzw. zu Google), sondern unser Gehirn zwingen, sich Schritt für Schritt und grob zu erinnern. Make and use association bedeutet hingegen das Bauen von Brücken – im übertragenen Sinn. Manchmal ist Schulstoff sehr trocken und es fällt uns einfach schwer sich an alles zu erinnern. Daher brauchen wir etwas, womit wir uns die Information leichter einprägen können. Suchen wir dafür nach Assoziationen, Vergleichen, übertragbaren Geschichten, Eselsbrücken usw. fällt uns das Einprägen etwas einfacher. Oder: 753 – Rom schlüpft aus dem Ei. Ein wichtiger Grundsatz der Wiederholungstechniken ist die Verknüpfung des Gelernten mit dem vorhandenen Wissen. Das „Grundlagenmaterial“ ist das Rückgrat der zusätzlichen Informationen, denn es ermöglicht, im Laufe der Zeit über eine organisierte geistige Struktur zu verfügen.

    Desirable Difficulty:

    (deutsch: erwünschte Schwierigkeit)

    Lade dich sich selbst ein, die Herausforderung zu suchen. Um besser zu werden, muss man nicht wiederholen, was man schon weiß. Bei diesem Punkt geht es um die schwierigen Aufgaben. Hierbei fragst du dich, ob du dein Gehirn wirklich anstrengst und „active recall“ und „association“ nutzt. Desto mehr das Gehirn trainiert wird, sich schwierigen Aufgaben zu widmen, desto leichter fallen in Zukunft schwierigere Aufgaben.

    Diese innere Checkliste ermöglicht es, das Verstandene zu lernen und es nicht zu vergessen! Benjamin Britten sagte schließlich: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.“ Und damit hatte er Recht. Auch wenn es schwierig ist, sollten wir nicht aufhören zu lernen 🙂 🙂 🙂

    Also, was denkt ihr? Was bereitet euch beim Lernen Schwierigkeiten? Was würdet ihr noch gerne wissen? Schreibt es gerne in die Kommentare.

     

    Quellen:

    • https://blog.neuronation.com/de/die-vergessenskurve-nach-dr-ebbinghaus/ [07.11.2022].

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Rückblick: Die Baupiloten zu Gast in der KGS

    Rückblick: Die Baupiloten zu Gast in der KGS

    Am 30. November 2021 gab es ein Treffen mit dem Berliner Architekten-Büro „Die Baupiloten“. Sie entwickeln Raumkonzepte, unter anderem auch für Schulen wie unsere. In der Visionenwerkstatt wurde mit Schülern und Lehrkräften das Visionenspiel, bei dem die Anordnung verschiedener Bereiche überlegt wird, gespielt. Währenddessen wurden auch viele Collagen gebastelt, die die Atmosphäre bei uns in der KGS beschreiben. Am 08. Februar 2022 gab es dann online ein weiteres Treffen mit dem Architekten-Büro. Die Ergebnisse aus diesen beiden Werkstätten werteten die Baupiloten schließlich ausführlich aus und präsentierten sie am 28. März 2022 der Arbeitsgruppe. Der erste Schritt auf dem langen Weg zur Schule der Zukunft ist nun getan. In der Gesamtkonferenz am 14. Juni 2022 wurden die Ergebnisse der gesamten Schulgemeinschaft vorgestellt. Unter anderem soll es ein neues Gebäude für die Sekundarstufe 2 geben.

    von Florian Streufert, 6. Jahrgang

  • Leistungsspangenabnahme an der KGS Neustadt

    Leistungsspangenabnahme an der KGS Neustadt

    Abzeichen (Foto: Nina L.)

    Am vergangenen Sonntag, den 15. September 2019, fand an unserer Schule die Abnahme und Verleihung des höchstmöglichen Jugendfeuerwehrabzeichens statt: der Leistungs-spange. Die Veranstaltung wurde durch Reden von Personen aus den Reihen der Feuerwehr, Polizei sowie der Politik ergänzt.

    Morgens um 9 Uhr begannen die ersten der 34 teilnehmenden Gruppen, die fünf Stationen zu bestreiten. Eine Gruppe, die immer aus neun Personen bestand, musste bei jeder Station jeweils einen Punkt erreichen, um zu bestehen. Dabei durfte eine Station, wenn sie beim ersten Versuch nicht bestanden wurde, einmal wiederholt werden.

    Die Stationen waren zum Teil sportlich, wie Kugelstoßen (insgesamt mindestens 55 Meter um zu bestehen) und Laufen (1500 Meter in höchstens 4:10 Minuten), aber auch feuerwehrtechnisches Wissen war gefordert: ein Löschangriff musste durchgeführt werden (allerdings ohne Wasser), eine 80 Meter lange Schlauchleitung musste in weniger als 75 Sekunden verlegt werden und Feuerwehr-Fragen mussten richtig beantwortet werden. Nur als Team konnte man diese Aufgaben bewältigen. Im Klartext hieß dies: Entweder bestand die ganze Gruppe oder niemand.

    Die Verleihung des höchstmöglichen Jugendfeuerwehrabzeichens begann schließlich um 16:30 mit einigen Reden von Personen aus Reihen der Feuerwehr, Polizei sowie der Politik.  Am Ende bestanden 29 der 34 Gruppen die Leistungsspange – eine gute Quote.

    Nina L., Jahrgang 11

    Start der Schnelligkeitsübung: Schlauchstaffette (Foto: Nina L.)

    Fortgang der Schnelligkeitsübung: Schlauchstaffette (Foto: Nina L.

    Weitere Übungen der Schlauchstaffette (Foto: Nina L.)

     

  • Bund und Länder sind sich beim Digitalpakt einig

    Bund und Länder sind sich beim Digitalpakt einig

    Berlin – Am 15. März stimmte der Bundesrat mit der benötigten Zwei-Drittel-Mehrheit für die Grundgesetzänderung des Artikel 104c und 104d.

    Damit ist der Weg frei für den sogenannten „Digitalpakt“, mit dem die Finanzierung für digitale Medien durch den Bund an den Schulen vorangetrieben werden soll. Eigentlich sollte der Pakt bereits im Januar beschlossen werden. Jedoch sahen sich die Bundesländer in ihrer Unabhängigkeit eingeschränkt, da die Bildung laut Verfassung allein Sache der Länder ist. Zudem hätten die Länder sich laut Gesetzentwurf des Bundestages zur Hälfte an den Kosten beteiligen sollen, dies lehnten die Bundesländer ab. So wurde durch den Bundesrat der Vermittlungsausschuss angerufen, der konnte erfolgreich zwischen Ländern und Bundestag vermitteln: Die Bundesländer bestimmen individuell, wie die Gelder eingesetzt werden, der Bund stellt lediglich die Mittel zur Verfügung und führt eine Statistik darüber. Auch die Regelung über die Kostenbeteiligung der Bundesländer fällt weg.

    Der Gesetzentwurf muss nun dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung vorgelegt werden und tritt dann in Kraft.

    Sollte dieser kein Veto einlegen, stehen ab sofort den Schulen circa 3,5 Milliarden Euro für die Anschaffung von digitalen Geräten und die Bezahlung für Fachpersonal zur Wartung von jenen Geräten zur Verfügung.

  • „Die Begegnung mit den Menschen im Haus empfand ich zutiefst bewegend“

    „Die Begegnung mit den Menschen im Haus empfand ich zutiefst bewegend“

    Herr Hunfeld, Sie sind jetzt seit neun Jahren an dieser Schule und seit dem Jahr 2001 generell als leitende Kraft an Schulen tätig. Was empfanden Sie in diesem Zeitraum als besonders schön?

    Ich befinde mich seit dem Sommer 2010 an der KGS Neustadt. Als besonders schön finde ich gerade an unserer Schule, so trivial1 das klingen mag, die Begegnung mit Schülerinnen und Schülern. Ich bin emotional sehr berührt, wenn mir Schülerinnen und Schüler freundlich begegnen, wenn sie mich grüßen und wenn ich in ihren Gesichtern sehe, dass es schön ist, dass wir uns hier begegnen können, obwohl Schule ja nun auch Zwang ist!

    Die Begegnung mit den Menschen im Haus empfand ich zutiefst bewegend. Egal, ob es die Reinigungskraft war, ob es ein Schüler aus fünf oder zwölf war, ob es Lehrer waren, Schulleitungsmitglieder, Hausmeister, völlig egal, ob es die Cafeteria-Mitarbeiter waren – Ich habe mich immer gefreut, wenn ich tolle Kontakte mit Menschen hatte, die waren echt richtig schön und viele von ihnen werde ich vermissen.

    Können Sie diese positiven Eindrücke auch für Ihren Unterricht an der KGS Neustadt bestätigen?

    Natürlich gilt das auch für den Unterricht: Wenn ich mit Schülerinnen und Schülern gearbeitet und gemerkt habe, dass das, was ich mit ihnen gemacht habe, gefruchtet hat. Sie waren mit Begeisterung dabei, nicht immer, aber sie waren mit Freude dabei. Und das gilt auch für die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften: Wir haben tolles Neues entwickelt und Ideen gehabt.

    Und was war besonders mühselig?

    Mühselig ist eigentlich genau das Gegenteil: Wenn ich das Gefühl habe, dass weggeguckt wurde, dass Schüler, Eltern und Lehrer ignorieren, wenn es gerade nicht so gut läuft. Dass sie einen selber ignorieren, kann passieren, aber wenn sie das System ignorieren, wenn sie sich nicht verantwortlich fühlen, wenn sie erwarten, dass alles für sie gemacht wird. Mit diesem zunehmenden Egoismus umzugehen, finde ich richtig schwierig. Das ist mühselig und das nervt mich auch! Wenn das Ganze dann auch noch in Meckern und Motzen und Beschweren und vielleicht sogar noch Lästern übergeht, dann finde ich das sehr sehr mühevoll und da habe ich auch echt mit zu knapsen2. Mit Kritik, oder wenn mir jemand sagt, was er nicht in Ordnung findet, kann ich sehr gut umgehen, aber wenn das so hintenrum läuft, das finde ich das aller Letzte und das finde ich mühselig.

    Sie sind nun seit längerer Zeit Schulleiter an der KGS Neustadt. Was war das Größte, das Sie in dieser Zeit bewegt haben?

    Ich möchte gar nicht die Zeit nehmen, seitdem ich hier Schulleiter bin, sondern auch diese gesamten fast neun Jahre: Worauf ich wirklich bis heute ein bisschen Stolz bin, dass ich von einer fremden Schule kam und tatsächlich den Stundenplan hinbekommen habe. In den Sommerferien im Jahr 2010 und auch in der Zeit danach bin ich an meine Grenzen gekommen. Aber: Ich bin wirklich, das sage ich auch so, ein bisschen Stolz darauf, dass ich das hingekriegt habe! Und: Frau Jürgens, unsere Hauptschulzweigleitung, hat mir damals vor allem geholfen. Toll fand ich auch, dass ich an bestimmten gestalterischen Elementen mitarbeiten konnte: Der hintere Sek-II-Bereich, die beiden neu gestalteten Klassenräume, die Homepage der KGS und der Schülerwald sind alles Meilensteine, auf die ich stolz bin – aber nicht, weil ich in deren Gestaltung so toll war, sondern weil ich mich nach wie vor freue, das mit anderen gemeinsam gemacht zu haben. Insofern: Das Größte gab es auch hier nicht, sondern vieles, was schön war, aber auch manches, was nicht so schön war.

    Viele Schülerinnen und Schüler möchten wissen, warum Sie jetzt die KGS verlassen. Daher kursieren3 auf dem Pausenhof Fragen wie: Streben Sie eine noch höhere Laufbahnebene an? Wollen Sie Ihre Ideen für einen größeren Kreis an Schulen nutzbar machen? Oder benötigen Sie einfach nur einen „Tapetenwechsel“ nach all den Jahren an der KGS?

    Nein, einen Tapetenwechsel brauche ich nicht. Ich will hier eigentlich auch gar nicht weg, sondern ich sagte ja gerade, dass es hier noch ganz viel zu tun gibt und ich auch wirklich noch vor Ideen sprudele – Ich könnte hier noch sehr viel machen. Allerdings gibt es gerade jetzt eine Möglichkeit, an übergeordneter Stelle noch eine andere Verantwortung zu übernehmen: Demnächst bin ich im Grunde nicht nur eine Art übergeordneter Chef für eine Schule, sondern für über 20 Schulen. Das heißt auch, dass ich „Schule“ nochmal anders kennenlernen und vielleicht auch an anderer Stelle mitgestalten kann und dass ich mit den Ideen, die ich so habe, vielleicht auch noch etwas bewegen kann. Das treibt mich! Also ich fliehe hier nicht, sondern es ergibt sich gerade für mich die Möglichkeit in der Landesschulbehörde an einer Stelle zu arbeiten, von der ich glaube, dass ich auch von dieser aus auf etwas breiterer Ebene „Schule“ gestalten kann.

    Sie haben eben erwähnt, dass Sie es vermissen werden, in die vielen Schülergesichter zu schauen. Unter uns: Ist da noch mehr, was Sie vermissen werden?

    Ein bisschen werde ich natürlich den direkten Kontakt vermissen, zwar ist das auch ein Kommunikationsjob, den ich in der Behörde ausüben werde, aber ich werde vermutlich mehr schreiben, mehr telefonieren und mehr mailen. Aber: Den „everyday-talk“ werde ich mir trotzdem nicht nehmen lassen: Ich werde weiterhin mit vielen Schulen reden, mit Schulleitern sprechen und in der Behörde viele Besprechungen haben. Auch dort werde ich mir diese Offenheit nicht nehmen lassen auf Menschen zuzugehen.

    „Es ist nicht so, dass ich mich in irgendeine Kammer setze und von morgens bis abends nur am Rechner sitze, sondern ich muss auch da ganz viel kommunizieren.“  T. Hunfeld (01/2019)

    Selbstverständlich werde ich die Kontakte auch vermissen, aber es ist jetzt entschieden und jetzt schaue ich auch nicht zurück, jetzt schaue ich nach vorne, aber natürlich bleibt immer auch ein Teil von mir hier und auch die Menschen, mit denen ich hier gearbeitet habe, die bleiben auch ein Stück weit in mir (ohne das jetzt zu sehr pathetisch4 klingen zu lassen).

    Stellen Sie sich vor, Sie hätten drei Wünsche frei.  Was würden Sie gerne am „System Schule“ ändern?

    Ich finde die KGS ist das großartigste System, das es gibt. Hauptschule, Realschule, Gymnasium werden miteinander vereint, so auch die Schülerinnen und Schüler. Schülerinnen und Schüler, die etwas langsamer lernen, dann die, die mit Realien, aber auch auf einem hohen theoretischen Niveau arbeiten und schließlich die, die in die Theorie verliebt sein sollten, lernen an einem Ort. Diese Spannweite in einer Schule zu haben, finde ich gut, übrigens auch für ganz Niedersachsen. Ich finde die Vielfalt unseres Schulwesens manchmal bedrohlich: Gymnasium, Hauptschule, Oberschule, Realschule, IGS – Warum nicht nur eine Schule? (erster Wunsch)

    „Warum nicht die KGS als guten Kompromiss zwischen denen, die irgendwie alles zusammenhaben wollen und denen, die alles getrennt haben wollen? Das ist ein utopischer5 Wunsch, das weiß ich, aber ich finde das toll, ich finde die KGS als System toll.“ T. Hunfeld (01/2019)

    Dann wünsche ich mir, nicht nur für diese Schule, sondern für alle, dass nicht jede Schule das Rad neu erfinden muss, sondern dass es einen Rahmen gibt, in dem ich mich gut bewegen kann und den ich gestalten kann, aber dass nicht jede Schule beispielsweise ihren eigenen Arbeitsplan selber schreiben muss und definieren muss, was sie wann in welchem Unterrichtsfach macht – Und dieser wird dann von außen kontrolliert. In diesem Rahmen haben die Schulen auch viele Freiheiten, schließlich bedeuten mehr Vorgaben nicht zwangsläufig Einschränkungen (zweiter Wunsch).

    Und drittens wünsche ich mir, dass die Schulen in einem guten Zustand sind. Diese Schule ist zwar in einem ganz guten Zustand, aber die Situation in den Klassenräumen ist ausbaufähig: Es ist zu laut, es ist auch teilweise zu voll, weil manche Klassenräume zu klein sind. Das Licht passt nicht immer und die digitale Technik funktioniert ebenfalls nicht immer. Ich wünsche mir einfach, dass wir auf einen zeitgemäßen Stand kommen, damit sich Kinder wirklich im Klassenraum wohlfühlen können (dritter Wunsch).

    Wir bedanken uns für das ausführliche Gespräch und wünschen Ihnen alles erdenklich Gute für die Zukunft.

    Das Gespräch führte Emma Boye (11G3).

     

    1 – simpel, einfach, schlicht

    2 – hier: Mit etwas zu kämpfen haben

    3 – verbreitet werden

    4 – zu gefühlvoll

    5 – unerreichbar

  • Verborgene Räume

    Verborgene Räume

    Im Herbst diesen Jahres wurden unsere Journalisten von Herrn Misera, Hausmeister unserer Schule, durch den Keller geführt, um für euch einen Blick hinter die Kulissen der KGS Neustadt zu werfen. Die daraus entstandene Fotoreportage (s.u.) erhielt sogar einen Sonderpreis für die beste Fotostrecke im landesweiten Wettbewerb unzensiert. Unter dem nachstehendem Link (Stand: 29.04.2019) erfahrt ihr mehr dazu:

    http://www.neuepresse.de/Region/Neustadt-am-Ruebenberge/Nachrichten/Neustadt-Schuelerzeitung-der-KGS-Neustadt-gewinnt-Sonderpreis

     

    Kellertreppe:

    Gegenüber vom Roten Salon: Gemeinsam mit Herrn Misera gehen die Redakteure in den Keller der KGS Neustadt.

    Verteilerkästen:

    Die Verteilerkästen zeigen den Hausmeistern den täglich verbrauchten Strom an.

    Traforaum:

    Zum Traforaum haben nur Mitarbeiter der Stadtwerke Zugang. Hier werden 10’000 Volt auf 230 Volt transformiert – sogar für Hausmeister ist dieser Raum tabu.

    Kriechkeller:

    Hast du dich schonmal gefragt, wie es in einem Kriechkeller aussieht? Der Kriechkeller umfasst 6450 m² und dient als Zwischenetage, um schnell Kabel erreichen und verlegen zu können. Der Boden zwischen Erdgeschoss und Keller müsste sonst ständig aufgerissen werden. Im Übrigen: Das ganze Obergeschoss umfasst nur 4900 m².

    Heizungen:

    Die Sensoren für die Heizung befinden sich auf der Südseite des Gebäudes. Deshalb kann es an sonnigen Wintertagen dazu kommen, dass es in den Räumen kalt bleibt.

    Lagerraum:

    200 Kartons, 4’000 Packungen, 1’000’000 Blätter: So viele Papierhandtücher werden jährlich an der KGS verbraucht.

    Waschmaschinen:

    Zwei Waschmaschinen befinden sich ebenfalls im Untergrund der KGS. Wer hier was wäscht, bleibt geheim.

    Treppe zum geheimen Aufzug:

    Der stillgelegte Müllaufzug ist dir unbekannt? Dabei befindet er sich doch häufig unter dir – nämlich immer dann, wenn du dich auf der Terrasse der Cafeteria entspannst.

    Flur zum Freizeitbereich:

    Nach etwa einer Stunde ohne Sonnenlicht konnten die Redakteure durch den Flur zum Freizeitbereich zurück in das alltägliche Schulleben gelangen.

  • Lehrer-Voting Schuljahr 17/18

    Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen sechs bis zwölf dürfen vom 19.11.2018 bis zum 17.12.2018 am Lehrer-Voting teilnehmen.

    Die Ergebnisse sollen niemanden beleidigen oder angreifen und dienen lediglich zur Unterhaltung. Außerdem habt ihr die Chance, euren Lehrern ein anonymes Feedback zu geben.

    Lies diese Anleitung und klicke danach das „Klick mich!“ an.
    Lies den Text und gib deinen Namen und deinen Jahrgang an.
    Beispiel:
    Max Mustermann aus der 7G2.

    Name: Mustermann, Max
    Klassenstufe: 7

    Klicke anschließend den Kreis an und drücke auf „Weiter“.
    Nun kannst du zu jeder Frage deinen Lieblingslehrer auswählen.
    Brauchst du Hilfe? Dann helfen dir sicher auch deine Mitschüler oder deine Lehrer weiter.

    Das Lehrer-Voting ist nun geschlossen. Danke für eure Antworten!

    Die Ergebnisse gibt es pünktlich zum Beginn der Weihnachtsferien.