Reparatur des Spielzeugherdes
Oh nein, während des Elternsprechtags im November hat unser geliebter Spielzeugherd ein heftiges Schicksal erlitten – die Klappe ist einfach abgebrochen und niemand war verantwortlich! Anstatt auf Detektivtour zu gehen, stellten wir uns nur die Frage:
Wer könnte das reparieren?
Zum Glück haben wir gute Kontakte zur Montessori-Schule und deren Schülerfirma WerkArt, sodass eine erste Delegation zu uns an die Anne-Frank-Schule kam um den Schaden aufzunehmen.
Die kreativen Köpfe haben nicht nur den Herd begutachtet (komischerweise war er vollgestopft mit Süßigkeiten), sondern auch überlegt, wie man das ganze Meisterwerk wieder flottbekommt. Nach einigen hitzigen Diskussionen (und vielleicht ein paar fröhlichen Snacks) revidierten sie ihre Ideen und kamen auf einen genialen Plan. Mit Fachkompetenz und einer Prise Zauberwerkstatt ging es dann an die Reparatur!
Nicht nur wurde die Klappe fixiert, sondern der Herd bekam einen coolen Magnetverschluss. Als Umweltschule war der Montessori-Schule die offene Bauweise ein Dorn im Auge, sodass zusätzlich eine schicke Plexiglasscheibe montiert wurde. Doch das Beste: Der neue Farbanstrich lässt ihn nun strahlen wie ein echter Sternekoch! All das gab’s auch noch für den Schnäppchenpreis von nur 5 Euro!
Am Donnerstag, dem 13.03.2025, war der große Tag der Übergabe in der Anne-Frank-Schule. Eine Delegation des WerkArt-Teams kam mit ihrem Schulbulli und lieferte den frisch reparierten Herd aus. Die Anne-Frank-Schüler:innen Anni, Felix und Melina aus der Klasse 3/4a überprüften den Herd auf seine Tauglichkeit nach DIN EN 12983-1:2023-07 und bewerteten die ausgeführten Reparaturen durchweg positiv. Am Ende war nochmal Schwerstarbeit zu leisten um den Herd an seinen angestammten Platz im Spielezimmer zu bringen.
Ein perfektes Beispiel für die wunderbare Zusammenarbeit zwischen unseren Schulen! … auch gerade weil einige Schüler:innen der Monte zuvor bei uns an der Anne-Frank-Schule waren und sich noch mit Freude an ihre ehemaligen Lehrer:innen und Pädagogischen Mitarbeiter:innen erinnerten.
Was für ein schöner Auftakt für eine enge Nachbarschaft am Förderschulcampus!