Am Donnerstag, den 5. März, machten sich 16 Ganztagskinder der zweiten und vierten Klassen der Grundschule Diepenau bei strahlendem Frühlingswetter wieder einmal auf den etwa zwanzigminütigen Fußweg zu „ihrer“ Streuobstwiese. Die Fläche der Familie Beckmann wurde vor einigen Jahren gemeinsam mit der Biologischen Station Minden-Lübbecke angelegt und wird seitdem regelmäßig von den Kindern gepflegt. Unter Anleitung von Sascha Traue arbeiteten die Schülerinnen und Schüler diesmal an drei Stationen: Das Insektenhotel wurde mit frischen Materialien ausgestattet und mit Lehm repariert, nachdem ein hungriger Specht einige Löcher hinterlassen hatte. Außerdem harkten die Kinder Maulwurfshügel glatt und befreiten die Baumscheiben rund um die jungen Obstbäume von Unkraut, damit Regenwasser besser in den Boden gelangen kann. An einer dritten Station entstand aus Weidenruten ein neuer Zaun für ein Gemüsebeet. Unterstützt wurden die Gruppen auch von zwei Bundesfreiwilligendienstlern der Biologischen Station. Eine wohlverdiente Pause durfte natürlich nicht fehlen: Franka Beckmann und ihre Familie versorgten alle mit reichlich Butter- und Apfelkuchen. Während die ViertklässlerInnen schon zunehmend routiniert an die Arbeit gingen, war für viele ZweitklässlerInnen vieles neu und besonders spannend. Neben der praktischen Arbeit erklärte Sascha Traue den Kindern auch viel über das Leben auf einer Streuobstwiese und warum solche Orte für Tiere, Pflanzen und Menschen so wertvoll sind. Ein sonniger Nachmittag, viel Einsatz und eine Menge neue Erfahrungen – ein weiterer schöner Baustein in der Zusammenarbeit der Grundschule Diepenau mit der Biologischen Station Minden-Lübbecke.






