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„Wir sind dann mal weg!“

 

Am 12.07.2022 fand in der Grundschule Diepenau die Abschlussfeier statt. 

Nicht nur die Kinder der Klassen 4a und 4b hatten ihren vorletzten Tag in der Schule, sondern auch unsere langjährige Kollegin Astrid Kohlmeyer, die sich in den Ruhestand verabschiedet.

Alle Klassen hatten etwas vorbereitet, um den Abschied zu verschönern. Es wurde getrommelt – Herr Pacewitsch hatte dankenswerter Weise in einem Workshop mit den vierten Klassen etwas eingeübt – Gedichte und Lieder wurden vorgetragen, Geschenke überreicht und es wurde eine Rede gehalten. Für viele Kinder in unserer Schulgemeinschaft war das die allererste gemeinsame Abschlussfeier und dementsprechend ein besonderes, aufregendes Ereignis. 

Wir wünschen den Schulabgängern einen schönen, erholsamen Sommer und einen guten, erfolgreichen Start an den weiterführenden Schulen. 

Für unsere Kollegin Frau Kohlmeyer drücken wir die Daumen für ein erfolgreiches und glückliches Ankommen im wohlverdienten Ruhestand. 

 

 

Amtsholz

Das Thema „Wald“ ist aus dem Umweltschutz nicht wegzudenken. Die Liebe zum Wald und die Schutzbedürftigkeit der Pflanzen und Tiere werden beim Unterrichtsgang der ersten Klassen ins Amtsholz in Diepenau vermittelt. Mit viel Spaß, Spiel und Freude durften die Kinder der 1a und 1b jeweils an einem Tag mit Herrn Sascha Traue von der Biologischen Station Minden-Lübbecke den Wald besuchen. 

Klassenausflug zum Museumshof Rahden

Einen tollen Ausflug unternahmen die Klassen 3a und 3b am Freitag, 24.06.2022. Bei herrlichem Wetter machten wir uns mit dem Bus auf in Richtung Rahden. Am Spielplatz vor dem Museumshof trennten sich unsere Wege. Die 3b startete mit dem museumspädagogischen Angebot, die 3a durfte erstmal eine Runde spielen. 

Wie früher Brot und Brötchen hergestellt wurden war schon sehr interessant. In eine große Schüssel kam das grob gemahlene Vollkornmehl. Dabei konnten wir gleich nochmal die unterschiedlichen Getreidesorten wiederholen. Dazu wurde etwas Salz, Sonnenblumenöl und die in lauwarmen Wasser aufgelöste Hefe gegeben. Nun konnte der Teig im Backhaus in der Nähe des geheizten Ofens gehen. 

Der Ofen macht schon ziemlich schwarzen Ruß. Dass die Glut direkt in dem Ofen liegt, wo später die Brötchen sein sollen ist allen neu. Die Glut muss vor dem Backen erst noch aus dem Ofen entfernt werden. 

Während der Teig ruhte, hatten wir etwas Zeit, die Mühle auf dem Museumshofgelände zu besichtigen. Hier konnten wir eindrucksvoll sehen, woher Zahnräder ihren Namen haben. Anschließen ging es wieder an den Teig, denn die Brötchen mussten noch geformt werden – alle möglichst gleich groß, damit beim Backen keins verbrennt, aber auch keins innen roh bleibt. 

Die fertig gerollten Teiglinge durften noch in verschiedene Saaten (Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne) getippt werden, dann mussten die Blechen zum Ofen getragen werden. 

Da alle Brötchen beider Klassen gleichzeitig gebacken werden mussten hatten wir jetzt erstmal Zeit uns auf dem Spielplatz auszutoben. 

Der ist toll. Vor allem der Wasser-Matsch-Platz lädt zu gemeinsamen Aktionen ein. 

Am Ende konnten wir unsere fertigen Brötchen abholen und natürlich auch essen. Sie waren etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit Butter oder anderen Belägen sicher ganz lecker.  

 

Sport, Spaß, Sonnenschein

Besser konnte es kaum laufen: Beim Sportfest der Grundschule Diepenau am 16.06. lachte die Sonne vom Himmel. Viele Helferinnen und Helfer aus der Elternschaft hatten sich bereit erklärt, die Schule zu unterstützen. So konnte das Sportfest mit viel Spaß und Aktion trotz einiger erkrankter Lehrkräfte für alle erfolgreich stattfinden. 

Vielen Dank an alle, die geholfen haben, an die, die Spaß hatten und an unsere fleißige Organisatorin Frau Wilhelmy. 

 

Exkursion ins Hiller Moor

Kurzbericht zur Exkursion zum Hiller Moor mit den Klassen 4a und 4b der Grundschule Diepenau am Freitag, den 20. Mai 2022
Begleitende Lehrkräfte: Birgit Altvater, Astrid Kohlmeyer
Am 20.05.2022 machten wir mit den beiden vierten Klassen der Grundschule Diepenau eine Exkursion ins Hiller Moor. Sascha Traue von der Biologischen Station nahm uns schon an der Bushaltestelle der Grundschule in Empfang, sodass wir gemeinsam zum Zielort fahren konnten. Am Moor angekommen, benötigten alle Kinder eine „Eintrittskarte“ für den Besuch: Mit viel Fantasie wurden eine „Feenkrone“, ein „Geweih“, eine „Moorlocke“, ein „Boot für Frösche“, ein „Zauberstab für eine gesunde Umwelt“ etc. auf der Erde gefunden. Alle Schülerinnen und Schüler bewiesen viel Kreativität und konnten sodann den Weg ins Moor antreten. An der ersten Station mit Blick auf das Wiehengebirge erfuhren wir Wissenswertes über die Entstehung des Moores und über den Verlauf der Weser vor ca. 10.000 Jahren während der letzten Eiszeit. Auch über die im Moor lebenden Tierarten erhielten wir neue Informationen.
Dann machten wir uns auf den Weg zur zweiten Station, nämlich einer Stelle, an der verschiedene Torfschichten sichtbar waren. Stücke von Torf ( Weiß- und Schwarztorf) wurden herumgereicht, um das Sediment mit den Sinnen erfahrbar zu machen: Die Schülerinnen und Schüler konnten den Torf dadurch nicht nur sehen, sondern auch fühlen und riechen. Sascha Traue erläuterte uns das langsame Wachstum des Moores (etwa ein Millimeter pro Jahr) sowie die daraus folgende Dringlichkeit, auf Torf in Blumenerde zu verzichten.
Anschließend stärkten sich alle Teilnehmenden bei einer gemeinsamen Frühstückspause für die Aktivitäten an der nächsten Station, der „Moormatschkuhle“. Die Kinder hatten viel Spaß, eine oder auch mehrere Runden durch den Moormatsch zu waten. Gleichzeitig konnten sie so selbst erfahren, wie nachgiebig der Moormatsch ist und wie schnell man im Moor einsinken kann. Die Füße und Beine konnten hinterher mit Hilfe von Wassers aus einer Schwengelpumpe gesäubert werden.
An der vierten Station angekommen, konnten die Kinder Torfmoos, das sich wie ein Schwamm mit Wasser vollsaugt, anschauen und anfassen. Besonderes Interesse weckte der Sonnentau. Sascha erklärte, dass sowohl Torfmoos als auch Sonnentau sowie weitere Pflanzen des Moores eine saure Umgebung benötigen, um wachsen zu können. Zur Verdeutlichung des Säuregrads nutzte er Zitronensaft, von dem jedes Kind einen Tropfen auf einen Finger erhielt. Beim anschließenden „Moor-Wellnessprogramm“, wie Sascha es bezeichnete, durften die Kinder das Wollgras kennenlernen. Sie genossen es sehr, sich von Frau Kohlmeyer und mir mit dem weichen Wollgras bei geschlossenen Augen über das Gesicht streicheln zu lassen. So wurde erneut über die eigenen Sinne eine Pflanze des Moores erfahrbar gemacht.
Um einen Überblick über das Moor von oben zu erhalten, machten wir uns alsdann auf den Weg zu unserer vorletzten Station: dem Aussichtsturm. Die letzte Station auf unserer Exkursion war das „Moortrampolin“. Hier wurden zwei Gruppen gebildet; Gruppe A wurde zum Hüpfen aufgefordert, während Gruppe B ganz still stehen blieb. Anschließend wurde gewechselt. Die Schwingungen des weichen Moorbodens wurde so für die Gruppe, die still stand, besonders deutlich.
Gemeinsam gingen wir nun zum verabredeten Treffpunkt am Moor, um von dort mit dem Bus zurück zur Schule zu fahren. Die Verabschiedung fand auf dem Schulhof statt. Alle Schülerinnen und Schüler sowie auch wir begleitende Lehrkräfte waren uns einig, einen tollen erlebnis- und lehrreichen Tag im Moor verbracht zu haben.
Birgit Altvater

 

Auch im Podcast des wdr! 

Besuch der Hundeschule

Jetzt konnten wir sie endlich bei uns begrüßen: Fine, Nala, Yva, Chuck und Günni mit ihren Hundeführerinnen. Am 04.05. freuten sich die Kinder der dritten Klassen über den Besuch der Hundeschule. Dieses Ereignis konnte nun endlich stattfinden, nachdem es durch Corona so lange aufgeschoben werden musste.

Die Hunde waren extrem freundlich und geduldig. Sie befinden sich in der Ausbildung zu Therapiehunden und sind den Umgang mit verschiedenen Menschen gewöhnt. In kleinen Gruppen wurde über Hundehaltung und -pflege gesprochen und ein liebevoller und freundlicher Kontakt zu den Vierbeinern war möglich. Es wurde gestreichelt, gebürstet und Tricks wurden gezeigt. Auch Leckerlies durften verteilt werden. Die Kinder waren total begeistert und haben eine Menge gelernt. 

Es lebt der Teich!

Im Rahmen unserer Kooperation mit der Biologischen Station Minden-Lübbecke besuchten die dritten Klassen am Mittwoch, 11.05. mit freundlicher Genehmigung des Angelvereins den Feuerlöschteich in Lavelsloh. Zunächst wurden mit Sascha Traue die wichtigsten Forscherwerkzeuge – unsere fünf Sinne (Hören, Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken) – überprüft und die Kinder reflektierten darüber, wie sie sich in der Natur achtsam bewegen können.

Anschließend wurden in Zweierteams die Forscherprotokolle bearbeitet. Mit kleinen Sieben (Keschern) wurden Tiere aus dem Gewässer entnommen, beobachtet und bestimmt.

Herr Traue und sein Team konnten interessante Einzelheiten zu den Tieren berichten. 

Und Jäger und Beute dürfen niemals in einen Behälter!

So interessante Tiere sind es wert geachtet und geschützt zu werden!

 

 

 

Neues vom Förderverein

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Fördervereins gab es noch einmal ein paar Veränderungen, da die jüngsten Kinder zweier Amtsinhaber im Sommer die Schule verlassen. Somit wurden Tina Möhle (1. Vorsitzende) und Frauke Schubert (Kassenwartin) aus Ihren Ämtern verabschiedet. In diesem Rahmen galt Ihnen der Dank für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Förderverein. Mit einem kleinen Geschenk haben wir sie aus Ihren Ämtern verabschiedet.

Durch Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung besteht der neue Vorstand nun aus folgenden Mitgliedern:
Eva Diekmann (1. Vorsitzende),

Doris Engelke (2. Vorsitzende),

Christine Nuttelmann (Kassenwartin),

Petra Barg (Schriftführerin) und

Kai Rohde (Beisitzer).

Wir begrüßen Christine Nuttelmann und Petra Barg herzlich Willkommen im neuen Team!!

Wir springen über unseren Schatten

Mit den Schattenspringern konnten die Kinder in der Woche vom 02. – 06.05.2022 ihre Grenzen austesten. Teamarbeit war gefragt – und das fiel nicht jedem Kind ganz leicht. 

Alle mussten bei jeder Aufgaben aufeinander achten, damit alle Teammitglieder mitkamen und dabei blieben, denn wenn Kinder aussteigen, scheitern die Teamaufgaben. Dabei wurde ein Löwengehege aufgesucht, die Kinder wurden zu Fledermäusen und Motten, liefen über Eisschollen, flogen ins Weltall, mussten sich ticken und wieder befreien – und, und, und …

Immer wieder war viel Überzeugungsarbeit der Teammitglieder gefragt um Lösungen zu finden und alle zum Mitmachen zu überreden. 

Schließlich konnten, manchmal mit kleinen Tipps, alle Teamaufgaben gelöst werden.