Archiv der Kategorie: Ausflüge und Fahrten

Amtsholz

Das Thema „Wald“ ist aus dem Umweltschutz nicht wegzudenken. Die Liebe zum Wald und die Schutzbedürftigkeit der Pflanzen und Tiere werden beim Unterrichtsgang der ersten Klassen ins Amtsholz in Diepenau vermittelt. Mit viel Spaß, Spiel und Freude durften die Kinder der 1a und 1b jeweils an einem Tag mit Herrn Sascha Traue von der Biologischen Station Minden-Lübbecke den Wald besuchen. 

Klassenausflug zum Museumshof Rahden

Einen tollen Ausflug unternahmen die Klassen 3a und 3b am Freitag, 24.06.2022. Bei herrlichem Wetter machten wir uns mit dem Bus auf in Richtung Rahden. Am Spielplatz vor dem Museumshof trennten sich unsere Wege. Die 3b startete mit dem museumspädagogischen Angebot, die 3a durfte erstmal eine Runde spielen. 

Wie früher Brot und Brötchen hergestellt wurden war schon sehr interessant. In eine große Schüssel kam das grob gemahlene Vollkornmehl. Dabei konnten wir gleich nochmal die unterschiedlichen Getreidesorten wiederholen. Dazu wurde etwas Salz, Sonnenblumenöl und die in lauwarmen Wasser aufgelöste Hefe gegeben. Nun konnte der Teig im Backhaus in der Nähe des geheizten Ofens gehen. 

Der Ofen macht schon ziemlich schwarzen Ruß. Dass die Glut direkt in dem Ofen liegt, wo später die Brötchen sein sollen ist allen neu. Die Glut muss vor dem Backen erst noch aus dem Ofen entfernt werden. 

Während der Teig ruhte, hatten wir etwas Zeit, die Mühle auf dem Museumshofgelände zu besichtigen. Hier konnten wir eindrucksvoll sehen, woher Zahnräder ihren Namen haben. Anschließen ging es wieder an den Teig, denn die Brötchen mussten noch geformt werden – alle möglichst gleich groß, damit beim Backen keins verbrennt, aber auch keins innen roh bleibt. 

Die fertig gerollten Teiglinge durften noch in verschiedene Saaten (Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne) getippt werden, dann mussten die Blechen zum Ofen getragen werden. 

Da alle Brötchen beider Klassen gleichzeitig gebacken werden mussten hatten wir jetzt erstmal Zeit uns auf dem Spielplatz auszutoben. 

Der ist toll. Vor allem der Wasser-Matsch-Platz lädt zu gemeinsamen Aktionen ein. 

Am Ende konnten wir unsere fertigen Brötchen abholen und natürlich auch essen. Sie waren etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit Butter oder anderen Belägen sicher ganz lecker.  

 

Exkursion ins Hiller Moor

Kurzbericht zur Exkursion zum Hiller Moor mit den Klassen 4a und 4b der Grundschule Diepenau am Freitag, den 20. Mai 2022
Begleitende Lehrkräfte: Birgit Altvater, Astrid Kohlmeyer
Am 20.05.2022 machten wir mit den beiden vierten Klassen der Grundschule Diepenau eine Exkursion ins Hiller Moor. Sascha Traue von der Biologischen Station nahm uns schon an der Bushaltestelle der Grundschule in Empfang, sodass wir gemeinsam zum Zielort fahren konnten. Am Moor angekommen, benötigten alle Kinder eine „Eintrittskarte“ für den Besuch: Mit viel Fantasie wurden eine „Feenkrone“, ein „Geweih“, eine „Moorlocke“, ein „Boot für Frösche“, ein „Zauberstab für eine gesunde Umwelt“ etc. auf der Erde gefunden. Alle Schülerinnen und Schüler bewiesen viel Kreativität und konnten sodann den Weg ins Moor antreten. An der ersten Station mit Blick auf das Wiehengebirge erfuhren wir Wissenswertes über die Entstehung des Moores und über den Verlauf der Weser vor ca. 10.000 Jahren während der letzten Eiszeit. Auch über die im Moor lebenden Tierarten erhielten wir neue Informationen.
Dann machten wir uns auf den Weg zur zweiten Station, nämlich einer Stelle, an der verschiedene Torfschichten sichtbar waren. Stücke von Torf ( Weiß- und Schwarztorf) wurden herumgereicht, um das Sediment mit den Sinnen erfahrbar zu machen: Die Schülerinnen und Schüler konnten den Torf dadurch nicht nur sehen, sondern auch fühlen und riechen. Sascha Traue erläuterte uns das langsame Wachstum des Moores (etwa ein Millimeter pro Jahr) sowie die daraus folgende Dringlichkeit, auf Torf in Blumenerde zu verzichten.
Anschließend stärkten sich alle Teilnehmenden bei einer gemeinsamen Frühstückspause für die Aktivitäten an der nächsten Station, der „Moormatschkuhle“. Die Kinder hatten viel Spaß, eine oder auch mehrere Runden durch den Moormatsch zu waten. Gleichzeitig konnten sie so selbst erfahren, wie nachgiebig der Moormatsch ist und wie schnell man im Moor einsinken kann. Die Füße und Beine konnten hinterher mit Hilfe von Wassers aus einer Schwengelpumpe gesäubert werden.
An der vierten Station angekommen, konnten die Kinder Torfmoos, das sich wie ein Schwamm mit Wasser vollsaugt, anschauen und anfassen. Besonderes Interesse weckte der Sonnentau. Sascha erklärte, dass sowohl Torfmoos als auch Sonnentau sowie weitere Pflanzen des Moores eine saure Umgebung benötigen, um wachsen zu können. Zur Verdeutlichung des Säuregrads nutzte er Zitronensaft, von dem jedes Kind einen Tropfen auf einen Finger erhielt. Beim anschließenden „Moor-Wellnessprogramm“, wie Sascha es bezeichnete, durften die Kinder das Wollgras kennenlernen. Sie genossen es sehr, sich von Frau Kohlmeyer und mir mit dem weichen Wollgras bei geschlossenen Augen über das Gesicht streicheln zu lassen. So wurde erneut über die eigenen Sinne eine Pflanze des Moores erfahrbar gemacht.
Um einen Überblick über das Moor von oben zu erhalten, machten wir uns alsdann auf den Weg zu unserer vorletzten Station: dem Aussichtsturm. Die letzte Station auf unserer Exkursion war das „Moortrampolin“. Hier wurden zwei Gruppen gebildet; Gruppe A wurde zum Hüpfen aufgefordert, während Gruppe B ganz still stehen blieb. Anschließend wurde gewechselt. Die Schwingungen des weichen Moorbodens wurde so für die Gruppe, die still stand, besonders deutlich.
Gemeinsam gingen wir nun zum verabredeten Treffpunkt am Moor, um von dort mit dem Bus zurück zur Schule zu fahren. Die Verabschiedung fand auf dem Schulhof statt. Alle Schülerinnen und Schüler sowie auch wir begleitende Lehrkräfte waren uns einig, einen tollen erlebnis- und lehrreichen Tag im Moor verbracht zu haben.
Birgit Altvater

 

Auch im Podcast des wdr! 

Es lebt der Teich!

Im Rahmen unserer Kooperation mit der Biologischen Station Minden-Lübbecke besuchten die dritten Klassen am Mittwoch, 11.05. mit freundlicher Genehmigung des Angelvereins den Feuerlöschteich in Lavelsloh. Zunächst wurden mit Sascha Traue die wichtigsten Forscherwerkzeuge – unsere fünf Sinne (Hören, Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken) – überprüft und die Kinder reflektierten darüber, wie sie sich in der Natur achtsam bewegen können.

Anschließend wurden in Zweierteams die Forscherprotokolle bearbeitet. Mit kleinen Sieben (Keschern) wurden Tiere aus dem Gewässer entnommen, beobachtet und bestimmt.

Herr Traue und sein Team konnten interessante Einzelheiten zu den Tieren berichten. 

Und Jäger und Beute dürfen niemals in einen Behälter!

So interessante Tiere sind es wert geachtet und geschützt zu werden!

 

 

 

Müllsammelaktion

Das war dringend notwendig, kann man nur sagen!

Die Kinder aus den ersten und zweiten Klassen, die am Donnerstag, 24.02.2022, mit Sascha Traue im Rahmen des Ganztagsangebots unterwegs waren, staunten nicht schlecht und waren entsetzt darüber, wie viel Müll auf dem Weg lag, den sie abgegangen sind. Nicht mal 1 km Wegstrecke, aber die Mülltüten und Eimer waren voll bis zum Rand.

 

Das ist total gefährlich. – Natürlich für spielende Kinder, aber auch für die Tiere, die in dieser Umwelt leben müssen und gar nichts gegen den Müll, den sie nicht selbst produzieren, tun können.

Obwohl seit den Weihnachtsferien 4 riesige Glascontainer vor dem Schulgelände stehen, schaffen es wohl viele Menschen nicht, ihr Altglas vorschriftsmäßig zu entsorgen. Wir wünschen uns sehr, dass diese Leute nochmal in sich gehen und vielleicht zukünftig doch den Weg zu den Containern auf sich nehmen. 

Die Kinder haben sogar ein Vogelnest gefunden, in das der Vogel Plastikabfälle eingewoben hatte. Schlimm auch für Küken, die sich vielleicht darin verfangen oder davon picken.

 

 

 

Wir hoffen sehr auf Besserung und wollen von unserer Seite alles dazu beitragen, dass weniger Müll in der Umwelt liegt!

 

Infotafeln und freier Wuchs

An einem wunderschönen Herbstnachmittag im November legten sich unsere Ganztagskinder des dritten und vierten Jahrgangs voll ins Zeug. Mit Werkzeugen, Arbeitshandschuhen, vollem Körpereinsatz und purer Willensanstrengung wurden die jungen Obstbäume auf der Streuobstwiese von Beigrün befreit, so dass die Wurzeln jetzt wieder alle Nährstoffe für sich beanspruchen können und der Stamm vor unerwünschter Besiedlung geschützt ist, außerdem wurden die Infotafeln zu den Obstsorten aufgestellt. 

Die Kinder lernten viel über Teamarbeit und Pflanzengesundheit. Die Arbeit im freien für unsere Umwelt hat alle begeistert. 

Einsatz für Igel, Biene, Specht und Steinkauz


Der Anfang auf der neuen Streuobstwiese in Bramkamp ist gemacht. Die Kinder der beiden zweiten Klassen waren an zwei Tagen (jeweils halbe Gruppe, Szenario B!) auf dem Gelände, welches die Familie Beckmann freundlicherweise für den Umweltschutz und die Anlage einer neuen Streuobstwiese zur Verfügung stellt. Neue Obstbäume wurden zurechtgeschnitten und eingepflanzt. Damit der Wind ihnen nicht allzuviel anhaben kann, wurden Pfosten gesetzt und die Wurzeln wurden mit Draht vor Wühlmäusen geschützt. Jetzt müssen die kleinen Bäume nur noch wachsen und groß werden. Wie immer war die Aktion mit der Biologischen Station unter der Leitung von Sascha Traue ein Riesenerfolg. Alle Kinder und die Erwachsenen waren begeistert und voll bei der Sache. Die Kinder lernten nicht nur, wie Obstbäume gepflanzt werden, sondern dank Sascha Traue auch den Grund, warum es wichtig ist solche Lebensräume in der Natur zu schaffen. Hier wurden viele wichtige Elemente miteinander kombiniert: Bewegung, Arbeit an der frischen Luft, Informationen über Natur und Umwelt, Emotionen für die Natur wecken, Einführung in Umgang mit Werkzeugen und jede Menge Spaß! Schön das die Bingo-Umweltstiftung so tolle Projekte unterstützt.

Umweltschule mit neuem Projekt

Die Umweltschule startet ein neues Projekt. Die Biologische Station Minden-Lübbecke hat einen Projektantrag bei der Bingo-Stiftung gestellt und eine nahe gelegene Fläche zur Verfügung gestellt bekommen, auf der wir die Gelegenheit erhalten, eine Streuobstwiese anzulegen. Das Gelände wird in den nächsten Jahren von der Grundschule zur Umweltbildung genutzt. Eine tolle Möglichkeit handelnd Umweltbewusstsein aufzubauen. Presseinformation zum Projekt

Die ersten Kinder (Jg. 2) starten am 23. und 26.03.2021 auf der neuen Fläche. Arbeitshandschuhe, warme Kleidung und Gummistiefel ein MUSS!