Gemeinsam im grünen Bereich
Unsere Schule soll für unsere Schüler*innen ein Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum sein, in dem sie sich glücklich und geborgen fühlen können.
Wir verfügen über einen eigenen Schulwald, der es ermöglicht, diesen Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum noch zu erweitern und direkt in der Natur im gemeinsamen Handeln, Denken und Planen zu lernen.
Unsere Leitsätze:
- Wir lernen in und mit der Natur.
- Wir lernen gerne miteinander und helfen uns gegenseitig.
- Wir bemühen uns bei auftretenden Problemen mit allen Beteiligten eine Lösung zu finden.
- Wir akzeptieren Regeln und halten diese ein.
- Wir respektieren uns gegenseitig und verhalten uns rücksichtsvoll gegenüber Menschen, Tieren, Pflanzen und Sachen.
Unsere Schüler und Schülerinnen
Der Einzugsbereich der Grundschule Hermannshagen umfasst den Stadtteil Hermannshagen, einen Teil des Stadtteils Hinter der Blume und den Ortsteil Wiershausen.
Zurzeit besuchen ca. 130 Schüler/innen unsere Schule. Sie werden in acht Klassen unterrichtet. Die Klassenstärke liegt zwischen 15 und 20 Schüler*innen.
Ca. 20 % unserer Schüler kommen aus dem etwa 2km entfernten Dorf Wiershausen und sind Fahrschüler.
An unserer Schule arbeiten wir zunehmend mehr mit Kindern, welche durch erhebliche Konzentrationsschwächen, Wahrnehmungsstörungen, Teilleistungsschwächen im Lesen und Rechtschreiben bzw. in Mathematik und teilweise auch durch Hyperaktivität auffallen. Diese Kinder erhalten eine Förderung durch Maßnahmen der inneren Differenzierung und ebenfalls nach Möglichkeit eine besondere Förderung durch im Stundenplan speziell ausgeschriebene Förderstunden. In einigen Fällen setzen wir Nachteilsausgleiche fest, um jedem Kind die möglichst gleichen Lernvoraussetzungen schaffen zu können.
Der Anteil der Kinder, die nicht deutscher Herkunft sind, hat in den letzten Jahren an unserer Schule zugenommen und liegt zurzeit bei 20 %. Der Stand der Deutschkenntnisse und die Lernvoraussetzungen sind bei diesen Kindern sehr unterschiedlich. Um diesen individuellen Vorerfahrungen gerecht zu werden, erhalten diese Schüler, wenn nötig, gezielte Förderung durch individuelle Aufgabenstellungen, die dem Lernstand angepasst sind, und nach Möglichkeit auch durch im Stundenplan speziell ausgeschriebene DaZ-Stunden (Deutsch als Zweitsprache).
Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit
Wir sind eine Schule im Stadtteil
Der Stadtteil Hermannshagen ist das unmittelbare Umfeld unserer Schule. Da er für den überwiegenden Teil unserer Schüler/innen gleichzeitig auch Lebensort ist, arbeiten wir eng mit den Vereinen und Verbänden des Stadtteils zusammen. Bei regelmäßigen Treffen werden Termine besprochen und sich gegenseitig über geplante Projekte informiert. Häufig ergeben sich daraus Möglichkeiten der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung.
Wir sind eine verlässliche Grundschule
Seit einigen Jahren ist unsere Schule eine verlässliche Grundschule. Das bedeutet, dass wir für alle Schülerinnen und Schüler ein täglich mindestens fünf Zeitstunden umfassendes Schulangebot sicherstellen (8:00-12:45 Uhr). Da im ersten und zweiten Schuljahr wöchentlich nur 21 Stunden Unterricht erteilt werden, können die Schülerinnen und Schüler dieser Klassen im Anschluss an den Unterricht an einer kostenlosen Betreuung teilnehmen.
Nach 4 Stunden Unterricht sollen sich die Kinder in der Betreuungsstunde erholen (Nur Jahrgänge 1 und 2). Das bedeutet, dass in der Regel in dieser Zeit keine Hausaufgaben angefertigt werden. Vielmehr stehen im Vordergrund der Betreuung motorische, psychomotorische, spielerische und entspannende Schwerpunkte. Dazu können die vorhandenen Fachräume (Küche, Werkraum, Musikraum, Bücherei, Turnhalle) und der Schulhof genutzt werden.
Die Betreuungskinder des ersten Jahrgangs bleiben nach Möglichkeit klassenweise zusammen.
Die Klassenlehrkräfte und die pädagogischen Mitarbeiter*innen arbeiten eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig in ihrer pädagogischen Arbeit.
Die Schüler/innen der 3. und 4. Klassen haben wöchentlich 26 Stunden Unterricht, einschließlich 2 Stunden Frühenglisch. Einmal wöchentlich haben sie die 6. Stunde Unterricht, welche um 13:35 Uhr endet.
Bei Krankheit oder Abwesenheit von Lehrkräften steht nach Möglichkeit eine Vertretung zur Verfügung oder die betroffene Klasse wird zusammen mit der Parallelklasse unterrichtet. Auf diese Weise stellen wir die tägliche Unterrichts- und Betreuungszeit sicher.
Wir arbeiten eng mit den Erziehungsberechtigten zusammen
Damit sich die Kinder in unserer Schule sicher und geborgen fühlen können, ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule notwendig. Im Schulelternrat, auf den Klassenelternabenden und in den Konferenzen arbeiten wir im Interesse der Kinder offen miteinander. Auftretende Probleme versuchen wir in gemeinsamen Gesprächen zu lösen. Häufig suchen wir dabei auch eine enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen (u.a. der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und ihrer Eltern, Kinderpsychologen und Therapeuten,…).
Viele Eltern unterstützen uns auch in unserer Arbeit durch ihr Engagement an den verschiedensten Stellen:
– im Schulelternrat
– im Förderkreis
– bei der Vorbereitung und Durchführung unseres Basars
– bei der Vorbereitung und Durchführung unserer Schulfeste
– …
Wir sind eine „Schule im Grünen”
Unsere Schule wird geprägt durch ihren Standort am Waldesrand. Der Unterricht findet deshalb häufig anschauungsnah in der Natur statt. In direkter Nachbarschaft zum Schulhof ist zusammen mit dem Umweltpädagogikverein „Libellula” ein „Schulerlebniswald” entstanden. Außerdem wurde in der näheren Umgebung der Schule ein Waldklassenzimmer eingerichtet. Seit 2024 ist unsere Schule darüber hinaus auch als Naturparkschule ausgezeichnet.
Wir sind eine „bewegte Schule”
Kinder brauchen viel Bewegung. Darum planen wir in unseren Unterricht möglichst viele Bewegungsmöglichkeiten für die Kinder ein.
Wir unterrichten nach dem Prinzip „Lernen mit allen Sinnen”
Kinder erschließen sich ihre Welt durch Be-Greifen, Hören, Sehen, Fühlen und Denken. Im Unterricht berücksichtigen wir dieses durch ein ganzheitliches Lernangebot, einem Lernen mit Kopf, Hand und Herz.
Wir üben und trainieren gewaltlose Konfliktlösungsstrategien
Wir möchten, dass die Kinder unserer Schule lernen, Streit oder Konflikte gut und möglichst selbstständig zu lösen. Deshalb üben wir im Unterricht, wie man Streit oder Konflikte bewältigen und anderen dabei helfen kann. Einmal jährlich findet dazu auch unsere “STOPP-Woche” statt. Im 3. Schuljahr werden einige Schüler und Schülerinnen zu Streitschlichtern ausgebildet.
Wir beziehen Computer in den Unterricht ein.
Seit Frühjahr 2006 können wir nun auch in dem von unseren Eltern mitgestalteten Computerraum mit einer ganzen Klasse arbeiten. Dort haben wir auch die Möglichkeit das Internet für den Unterricht zu nutzen.
Wir sind eine „lesende” Schule
In unserer eigenen gut ausgestatteten Bücherei haben unsere Schüler die Möglichkeit, zweimal wöchentlich Bücher auszuleihen. Daneben wird die Bücherei auch im Rahmen des Unterrichtes genutzt. Durch die ansprechende, kindliche Gestaltung der Bücherei als „Leseparadies” vermitteln wir unseren Schülern die Erfahrung, dass Lesen etwas Schönes ist.
Die Neugier und Motivation zum Lesen fördern wir bei unseren Schülern auch durch den Besuch von Kinderbuchautoren im Unterricht.
Alle Kinder können über das Computerprogramm “Antolin” Fragen zu den gelesenen Büchern beantworten und entsprechend Punkte erwerben. Während des Unterrichts haben sie immer wieder Gelegenheit, ihre mitgebrachten Bücher zu lesen bzw. bei Antolin die Quizfragen zu ihrem Buch zu beantworten.
Wir öffnen unseren Unterricht nach außen
Häufig versuchen wir in unseren Unterricht außerschulische Partner und Unterrichtsorte einzubeziehen. So führen wir seit einigen Jahren im 4. Schuljahr einen Projekttag zur Ersten Hilfe mit dem Arbeiter-Samariterbund durch. Die Polizei unterstützt uns bei der Verkehrserziehung. Wir besuchen die örtliche Feuerwehr, Museen und Theatervorstellungen in Münden und Kassel und viele weitere spannende Orte.
Wir kooperieren mit den Kindergärten
Die Entwicklung von Kindern im Alter von 3 – 10 Jahren verläuft in individuell sehr unterschiedlichem Tempo und weist somit teilweise erhebliche Unterschiede in ihrem Entwicklungsstand auf, so auch zum Zeitpunkt der Einschulung. Im Interesse der Entwicklung des Kindes darf es beim Übergang vom Kindergarten zur Grundschule keinen Bruch geben. Somit ist die Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule unerlässlich.
In Kenntnis dieser Grundvoraussetzungen haben wir uns mit den Kindergärten unseres Einzugsbereiches darauf verständigt, uns regelmäßig über Fragen im Zusammenhang mit dem Übergang vom Kindergarten zur Grundschule auszutauschen.
Wir kooperieren mit den weiterführenden Schulen
Im Interesse der weiteren Entwicklung der Schüler*innen darf es beim Übergang in die weiterführenden Schulen, ebenso wie beim Übergang vom Kindergarten zur Grundschule, keinen Bruch geben. Somit ist auch die Zusammenarbeit von der Grundschule und den weiterführenden Schulen unerlässlich.
Wir tauschen uns mit den aufnehmenden Schulen aus, um auftretende Probleme miteinander zu besprechen und den Übergang für unsere Schüler*innen fließend zu gestalten. Ebenso sind Hospitationen in den jeweilig anderen Schulformen möglich.
Wir kooperieren mit außerschulischen Einrichtungen
Bei auftretenden Problemen arbeiten wir im Interesse unsere Schüler*innen eng mit therapeutischen Einrichtungen zusammen:
– der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und ihrer Eltern,
– Kinderpsychologen
– Kinderärzten
– Therapeuten
– Jugendhilfeeinrichtungen
– …