Unterstützte Kommunikation

Kommunikation ist ein schwieriges Wort. Es bedeutet, dass wir uns mit anderen Menschen austauschen. Sprechen wir miteinander, dann ist das Kommunikation. Wir können aber auch mit dem Körper zeigen, wie es uns geht. Manche Menschen benötigen bei ihrer Kommunikation ein bisschen Hilfe und Unterstützung. Denn: Jeder hat etwas zu sagen, auch wenn er vielleicht nicht mit dem Mund und der Stimme sprechen kann!

Die Unterstützte Kommunikation ist eine eigene Sprache, die man richtig lernen muss. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, auch die Erwachsenen müssen dies tun. Möchten sich zwei Menschen so unterhalten, dass sie sich gegenseitig verstehen, müssen beide  dieselbe Sprache sprechen und verstehen können. Sonst kann man sich immer noch nicht richtig unterhalten. Das wäre so, als wenn eine Person Deutsch spricht und die andere Person nur Spanisch:

Es gibt viele Wege und Methoden in der Unterstützten Kommunikation.

Zum Beispiel gibt es Gebärden. Wir helfen den Kindern beim Sprechen und Zuhören, indem wir mit Handzeichen wichtige Wörter zeigen:

 

Manche Kinder haben ein Heft mit ganz vielen Bildern. Damit können sie zeigen, was sie möchten oder wie es ihnen geht. Sie können mit den Bildern auch „erzählen“, was sie erlebt haben oder was sie gerne machen möchten.

 

 

Einige Schülerinnen und Schüler haben auch eigene Tablets. Drückt man bestimmte Bildtasten, sprechen die Tablets das aus, was das Kind gerne sagen möchte. Um mit so einem „Talker“ richtig sprechen zu können, muss man ganz viel üben. Deshalb fängt man oft erstmal mit „sprechenden Tasten“ oder einem Vorlesestift an, das ist ein bisschen einfacher:

Uns ist es sehr wichtig, dass jeder Schüler / jede Schülerin unserer Schule mitreden kann.