Information

Lesende Schule

Leseförderung wird an unserer Schule ganz großgeschrieben. Dreh- und Angelpunkt dafür ist unsere Schulbücherei. Etwas versteckt im Keller der Schule, ist sie eine kleine Schatzkiste, die mit inzwischen mehr als 1400 Büchern gut bestückt ist. Hier findet sich etwas für jeden Geschmack und jede Altersstufe: von Bilder- und Wimmelbüchern, über Erstlesebücher, Bücher mit Geschichten über Feen und Einhörner, Fußballgeschichten, Krimis und Kinderbuchklassiker bis hin zu Sachbüchern verschiedenster Themenbereiche.

Dank der Bürgerstiftung Braunschweig füllen sich die Regale unserer Schulbücherei von Jahr zu Jahr mehr, denn seit 2006 ist unsere Schule Kooperationspartner im Projekt

AUF DEM WEG ZUM BUCH – LESEFÖRDERUNG AN BRAUNSCHWEIGER SCHULEN.

Dadurch ist es uns möglich unseren Bestand jedes Jahr mit tollen Neuerscheinungen zu ergänzen und die verschiedenen Themenkomplexe auszubauen. Herzlichen Dank an die Bürgerstiftung Braunschweig für die großzügige Unterstützung!

Die Bücherei ist mehrmals wöchentlich in den großen Pausen für die Ausleihe geöffnet und kann auch während der Unterrichtszeiten genutzt werden. Besonders für die Lesestunden ist sie sehr beliebt. Dann üben unsere Leseeltern und Lesepaten der Bürgerstiftung in Kleingruppen mit den Kindern lesen, spielen Leselernspiele mit ihnen und lesen ihnen Geschichten vor. Vielen Dank an alle, die sich in der Buchausleihe und als Leseeltern und Lesepaten engagieren!

Zusätzlich bekommen unsere Schülerinnen und Schüler auch die Gelegenheit mindestens einmal pro Schuljahr die Ortsbücherei zu besuchen. Vielen Dank an Christa Bleeke, die seit Jahren ehrenamtlich unseren Schülerinnen und Schülern die Ortsbücherei näherbringt!

Auch der Besuch der Stadtbibliothek steht für alle Klassen jedes Jahr auf dem Programm. Hier nehmen wir an der Aktion „Schulstart“ teil, welche eine Führung durch die Bibliothek und für die Erstklässler ein Bilderbuchkino beinhaltet.

Für eine Schule, in der so viel gelesen wird, darf natürlich auch die Teilnahme an der Jugendbuchwoche nicht fehlen. Einmal im Jahr wird unsere Schule dann zum Bücherparadies: Es gibt Lesungen, einen Vorlesewettbewerb, Buchvorstellungen, Bilderbuchkinos und viele andere Aktivitäten rund ums Buch.

Ausgelesene Bücher können unsere Schülerinnen und Schüler dann im Sommer bei unserem Bücherflohmarkt weiterverkaufen und sich gleichzeitig mit neuem Lesestoff eindecken.

Außerdem steht an unserer Schule für alle Kinder das Leseförderprogramm Antolin zur Verfügung. Hier können die Kinder für jedes gelesene Buch Punkte sammeln. Die fleißigsten Leserinnen und Leser werden am Ende des Schuljahres ausgezeichnet.

Randstunde

Die Randstunden-Betreuung für die Grundschüler der Klassen 1 und 2 gibt es seit Sommer 2002. Sie findet von Montag bis Freitag, in der Zeit von 12:00 bis 12:50 Uhr, in den Räumen der Grundschule Volkmarode und auf deren Außengelände statt.

Das Team steht den Kindern mit Rat und Tat zur Seite. Alle Kinder können sich einbringen und in der Regel selber bestimmen, was sie gerne in der Randstunde machen möchten. Dort gibt es keine Langeweile – Man hat immer neue Ideen!

Zu bestimmten Anlässen wie z. B. Fasching, Ostern, Weihnachten usw. werden die Räumlichkeiten entsprechend durch Malen und Basteln geschmückt. Sofern möglich, dürfen die Kinder nach dem Anlass die von ihnen gebastelten Unikate mit nach Hause nehmen.
Das Angebot der Spielmöglichkeiten ist sehr vielfältig und wird begeistert angenommen. Neben Brett-, Karten-, Geduld- und Gesellschaftsspielen können die Kinder noch wählen zwischen Lego- oder Murmelbahnbauen, Fußballkicker und vielem mehr.

Es besteht auch die Möglichkeit, ab Klasse 2 auf Wunsch in einem Klassenraum die Hausaufgaben zu machen oder anderen ruhigen Arbeiten nachzugehen.

Bei fast jedem Wetter können die Kinder nach Herzenslust auf dem Spielplatz und dem großen Außengelände der Grundschule klettern, toben, Seilspringen, Tischtennis oder Fußball spielen.
Falls Sie Kinder der 1. und 2. Klasse in der Grundschule Volkmarode haben, die Interesse hätten und gerne an der Randstunde teilnehmen möchten, so dürfen sie gerne vorbeischauen.

Das Team der Betreuerinnen wird gebildet von: Christa Bleeke, Kerstin Eck, Marianne Lages, Susanne Lamprecht und Kathrin Swienty.

Schulmediation und Sozialkompetenztraining (Palaverzelt)

Schulmediation

Frau Rommel hat die Ausbildung zur Schulmediatorin abgeschlossen. Nun bietet sie Hilfe bei der Suche von Konfliktlösungen an. Das Angebot richtet sich an Schüler, Eltern und Kollegen. Hilfe bedeutet dabei nicht, dass Ratschläge gegeben oder präsentiert werden. Als dritte, unparteiische Person hilft der Mediator den Konfliktbeteiligten selbst eine Lösung für den Konflikt zu finden, die alle Konfliktbeteiligten gut finden.

Dabei greifen folgende Grundsätze:
Freiwilligkeit: Es gibt keinen Zwang, jede Partei entscheidet aus freiem Willen, ob sie an der Mediation teilnimmt.
Neutralität/Allparteilichkeit des Mediators: Der Mediator ist nicht dem Interesse einer Partei verpflichtet, sondern unterstützt die Beteiligten bei der Suche nach einer Lösung des Problems.
Eigenverantwortlichkeit: Die Parteien bestimmen selbst die Lösung des Konfliktes, es gibt keine Fremdbestimmung.
Vertraulichkeit: Die Parteien und Mediatoren verpflichten sich zur Vertraulichkeit.
Ergebnisoffenheit: Das Mediationsverfahren ist offen für flexible und kreative Lösung, die die Interessen und Bedürfnisse der Parteien berücksichtigen.

Termine für ein Mediationsgespräch können mit Frau Rommel mündlich oder per mail (heike.rommel@gs-volkmarode.de) vereinbart werden.

Sozialkompetenztraining

Im Rahmen des Studienprojekts „Mediation und Sozialkompetenz“ der Ostfalia Wolfenbüttel bieten Studierende Sozialkompetenztrainings in einzelnen Klassen an.

Was ist Sozialkompetenztraining?
Bei Sozialkompetenztraining handelt es sich um spielerisch oder kreativ gestaltete Einheiten, in denen gemeinsam mit den Schülern soziale Kompetenzen erarbeitet oder ausgebaut werden.

Wichtig hierbei ist das eigene Erleben der Schüler, über verschiedene Übungen wird es Schülern ermöglicht, soziale Kompetenz selbst zu entwickeln. So wird ein nachhaltiger Erfolg gewährleistet.

Wie läuft ein Sozialkompetenztraining ab?
Jedes Training ist in drei Phasen unterteilt, eine Ankunftsphase, die aus einer Übung, einem Spiel oder einer kurzen Gesprächsrunde bestehen kann, dann das Durchführen der geplanten Übung, die eher praktisch oder theoretisch sein kann, und eine anschließende Reflexionsrunde mit Praxistransfer, damit das Erlernte auch im Alltag Anwendung finden kann. Die Trainings werden auch mit den Lehrern reflektiert, um Qualitätssicherung zu gewährleisten.

Was sind die Themen?
Themen dieser Einheiten könnten beispielsweise „Gefühle äußern“, „Regeln aufstellen und einhalten“ oder „Respektvoller Umgang“ sein. Bei der Planung eines jeden Trainings wird auf die spezifischen Bedürfnisse der Klassen Rücksicht genommen.

Das Palaverzelt an der Grundschule Volkmarode wird von Studierenden der Fakultät Soziale Arbeit  angeboten.

Worum handelt es sich?
Das Palaverzelt hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ihre Konflikte nachhaltig und eigenständig zu lösen. Hierbei wird ein straffreier Ansatz genutzt. Dies besagt, dass die Studierenden keinerlei Strafen oder Sanktionen zur Verhaltenskorrektur benutzen, auch keine verbalen Zurechtweisungen. Die Studierenden leiten die Schülerinnen und Schüler an, konstruktiv miteinander ins Gespräch zu kommen und stellen die Einhaltung der Gesprächsregeln sicher. Zur Visualisierung werden verschiedene symbolische Objekte verwendet, zum Beispiel Gefühlskarten oder ein Gesprächsball.

Was ist das Ziel des Palaverzeltes?
Am Ende einer Mediation sollten die Schülerinnen und Schüler eine einvernehmliche Lösung des Konfliktes gefunden haben. Dabei wird darauf geachtet, dass sich alle Beteiligten ihren Wünschen gemäß äußern konnten und an der Lösungsfindung beteiligt wurden. Die von den Schülerinnen und Schülern getroffenen Vereinbarungen werden für sie verschriftlicht und auf ihren Wunsch hin an sie ausgehändigt. Eine Kontrolle bezüglich der Einhaltung findet nicht statt; sollten sich noch Streitigkeiten ergeben, sind die Schüler zu einer weiteren Mediation herzlich willkommen.

Ist das Palaverzelt freiwillig?
Die Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst, ob und wie oft sie eine Mediation wünschen. Das Thema der Mediation geben sie selbst vor. Alle Inhalte unterliegen der Schweigepflicht und werden niemandem außer den Betreffenden mitgeteilt.

Föderung besonderer Begabungen

Begabungsgerechtes Lernen – an diesem Ziel, einem Baustein jeder vorschulischen wie schulischen Einrichtung, wird in den seit 2003 in Niedersachsen gegründeten Kooperationsverbünden zur Hochbegabungsförderung mehr als gearbeitet. Flächendeckend sind seither über 70 Verbünde entstanden, die sich schulformübergreifend vom Kindergarten bis zum Gymnasium vernetzt haben. Ihr Anspruch: Besondere Begabungen der ihnen anvertrauten jungen Menschen in der ganzen Breite ihrer kognitiven, künstlerisch-musischen, sportlichen oder kreativen Fähigkeiten zu erkennen, sie zu fördern und weiter zu entwickeln.
Der Austausch der Schüler untereinander, ob nun von der Grundschule oder dem Gymnasium, ist immens und zeigt, wie viel die Kinder von einander profitieren, wenn sie auch jahrgangsübergreifend arbeiten können. Vielleicht eine Überlegung wert, diesen Unterricht öfter zu praktizieren. Damit es möglich ist, Schüler verschiedener Schulformen aus dem Verbund gemeinsam zu unterrichten, finden diese AG-Angebote alle am Nachmittag statt.

Die Grundschule Volkmarode ist Mitglied im Kooperationsverbund Braunschweig II:

Kooperationsverbund Braunschweig II:

Kindertagesstätte Hondelage
Kindertagesstätte Schapen

Grundschule Bültenweg
Grundschule Hans-Georg-Karg (CJD)
Grundschule Hohestieg
Grundschule Hondelage
Grundschule Volkmarode
Realschule Sidonienstraße
Dr.Wilhelm-Meyer-Gymnasium (CJD)
Gymnasium Neue Oberschule