Schreiben, malen, schauspielern


 Der 71. Europäische Wettbewerb am Gymnasium Damme

Auch in diesem Jahr beteiligt sich unsere Schule am ältesten deutschen Schülerwettbewerb. Das Motto lautete: „Europa (un)limited“. Für einzelne Jahrgänge gibt es hierfür verschiedene Aufgabenstellungen. Das Ziel ist es, möglichst kreative Beiträge mit Europabezug zu erstellen. Verschiedene Kurse aus dem „Wahlpflichtunterricht“ (WPU) nehmen teil:

WPU Darstellendes Spiel Jahrgang 9
Der WPU ,,Darstellendes Spiel‘‘ nimmt unter der Leitung von Frau Große-Austing an dem Wettbewerb teil. ,,Wir haben uns am Anfang eine Geschichte überlegt, die wir mit dem Video, welches wir gefilmt haben, ausdrücken wollten‘‘, so Klara Marstall, eine Teilnehmerin des Kurses. ,,Auch wenn es anfangs wirklich schwer war, sich eine Geschichte auszudenken, hatten wir am Ende sehr viel Spaß bei dem Projekt und es sind viele gute Videos entstanden‘‘, ist die 14-Jährige überzeugt.

WPU Kunst Jahrgang 10
Auch der WPU Kunst Jahrgang 10 nimmt am Wettbewerb teil. Die Schülerinnen zeigen hierbei viel Spaß und freuen sich darüber, ihrer Kreativität freien Lauf lassen zu können. Dieses Jahr beschäftigt sich der Europäische Wettbewerb mit den Themen „Über den eigenen Schatten springen“, „Das digitale Ich“ und „Migration überschreitet Grenzen“, der WPU Kunst hat sich auf das Thema „Über den eigenen Schatten springen“ spezialisiert und versucht dabei einen Bezug zu Europa herzustellen. Dafür arbeiten sie zusammen in kleinen Gruppen von etwa drei Schülern. Was sie dabei erarbeiten, ist erstaunlich und erstreckt sich von kreativ ausgearbeiteten Bildern bis hin zu plastischen Darstellungen und Skulpturen. Wie die Kursteilnehmerinnen uns erzählen, war es zu Beginn für sie etwas schwer, einen Anfang zu finden, doch als dieser erst gefunden war, waren sie so richtig „im FloWw“. Amelie Feseck sagt: „Dann konnten wir uns erst so richtig austoben“. Auch Sina Bernholt schaute dem Projekt erst skeptisch entgegen, war aber nach kurzer Zeit völlig in ihrem Thema und würde auch anderen SchülerInnen raten, an diesem Projekt teilzunehmen. Kunstlehrer Andreas Schniederalbers nimmt zum wiederholten Mal an dem Wettbewerb teil, er sagt: „Ich finde den Europäischen Wettbewerb gut, da hier eine Vorgabe da ist, die man ganz vielfältig bearbeiten kann, die es auch erfordert, dass man recherchiert und sich mit dem Thema auseinandersetzt. Da finde ich es einfach spannend, dass man so etwas im Unterricht direkt verarbeiten kann.“

WPU Deutsch Journalismus Jg.8
Der Kurs hat mit 8 Gruppen zu den Themen „Das digitale Ich“ und „Über den eigenen Schatten springen“ teilgenommen. Dabei sind vor allem Filme und Podcasts entstanden, aber auch ein Plakat. In ihren Beiträgen haben die Schüler unter anderem die Themen Mobbing und Alkoholismus behandelt, aber auch Umfragen durchgeführt und das Online- und Offlineleben verglichen und wie diese sich gegenseitig beeinflussen. Probleme bei der Umsetzung waren vor allem die ungenügende Planung und das technische Know-How. Eine Schülerin meinte: „Ich bin unstrukturiert vorgegangen“, während eine andere meinte: „Wir hatten am Anfang Probleme mit dem Schneiden“. Trotz dieser Schwierigkeiten hat die Projektarbeit allen Spaß gemacht und auch der Kursleiter Herr Hansen ist zufrieden. „Die Schüler waren sehr interessiert und hatten viele Ideen.“ Für diesen Kurs war es vermutlich nicht die letzte Teilnahme. Ein Schüler meine dazu: „Es war eigentlich ganz witzig und eine neue Erfahrung. Ich würde nächstes Jahr nochmal mitmachen wollen.“

WPU Deutsch Journalismus Jg.10
In diesem Kurs wurden die Themen „Das Digitale Ich“ und „Migration überschreitet Grenzen“ bearbeitet. Von Anfang an gab es viele verschiedene Ansätze und Vorgehensweisen, wie die Schüler und Schülerinnen in ihr Projekt gestartet sind. Dabei sind allerdings einige auf die Realität gestoßen – sie konnten ihre vielversprechenden Vorstellungen und Ideen aufgrund von Umsetzungsschwierigkeiten und dem damit folgenden Zeitdruck nicht ganz realisieren. Trotzdem sind sehr ansehnliche Ergebnisse entstanden. Eine Gruppe beispielsweise hat sich mit dem Thema „Digitales Ich“ und dem damit verbundenen Druck auf Jugendlichen auseinandergesetzt und dies in einem Kurzfilm dargestellt. Die Protagonistin Johanna Pompey erzählt: ” Am Anfang ist es mir schwergefallen, vor der Kamera zu stehen, aber später habe ich mich immer wohler damit gefühlt.” Eine Zweier-Gruppe erstellte einen Podcast mit Interviewpartnern aus der Ukraine und dem Irak, um die persönlichen  Geschichten von Migranten zu erzählen.

… und jetzt heißt es Daumen drücken: Ab dem 19. Februar tagt die Landesjury und wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!
von Emma, Esther, Johanna und Carlotta K.

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