Kategorie: Schule

  • Die IdeenExpo geht neue Wege

    Die IdeenExpo geht neue Wege

    Mehr als 30 Prozent der jungen Leute in Deutschland wissen, was sie ist, oder haben schon von ihr gehört. Die IdeenExpo ist eine der größten Messen für den Themenbereich MINT(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), die alle zwei Jahre in Hannover auf dem Messegelände stattfindet. Dort haben mehr als 280 Unternehmen die Möglichkeit, die Teilnehmenden mit über 750 Workshops für sich und die Wissenschaft zu begeistern. Und so wie die Wissenschaft, entwickelt sich auch die IdeenExpo immer weiter.

    Ein Beitrag von Stefanie K., 10. Jahrgang

    Am 19. Juni 2023 besuchten einige Mitglieder der Schülerzeitung die Pressekonferenz der IdeenExpo um 10:30 im Theater am Aegi. Die Intention der Pressekonferenz: Die Vorstellung der angehenden Projekte der Expo. Die erste Neuerung ist das sogenannte Event ,,Grips Giganten‘‘. Bei dem Live-Quiz, das 75
    Minuten dauert und zeitgleich am 30.06. übertragen wird, messen 4 Schulen aus 4 Bundesländern (Hannover, Hamburg, Frankfurt (Oder) und Friedrichshafen) ihr Wissen im Bereich MINT, Klimaschutz und Wirtschaft. Des Weiteren wird das Quiz von DJ‘s und Moderator*Innen geführt und begleitet. Das Preisgeld von 10.000€ wird anschließend je nach Platzierung auf die Schulen aufgeteilt.

    Insgesamt nehmen rund 600 Schüler*Innen an dem Event teil. Hier in Hannover wird der Sieg von der IGS Langenhagen angestrebt. Durch die hohe Anzahl der teilnehmenden Schüler*Innen wird vor allem die bundesweite Bedeutung der IdeenExpo deutlich. Jedoch setzt diese nicht nur den Fokus auf das Näherbringen von wissenschaftlichen Sachverhalten, sondern dient auch zur Berufsorientierung. So werden die einzelnen Schulen von Unternehmen wie Tesla (Frankfurt (Oder)), ZF (Friedrichshafen), Aurubis (Hamburg) und dem Flughafen Hannover (Langenhagen) unterstützt.

    Nach dem Live-Quiz ist die Einführung der neuen IdeenExpo-App geplant. Diese wird voraussichtlich im Juli im Google Playstore und Apple App Store verfügbar sein. In der App haben Schüler*Innen der Klassen 7-13 die Möglichkeit, am Quiz teilzunehmen, um ihr Wissen im wissenschaftlichen Bereich zu testen, sowie Preise für ihre Klasse zu gewinnen. Die App vermittelt MINT nicht nur auf eine Art und Weise die Spaß macht, sondern hilft Schüler*Innen auch das Finden ihrer eigenen Interessen (und somit auch des idealen Berufes) zu optimieren, indem sie einem individuell passende Stände und Workshops der
    IdeenExpo vorschlägt.

    Wenn ihr Interesse daran habt euch mit MINT auseinanderzusetzen, oder euer Wissen weiter vertiefen wollt, zögert nicht die nächste IdeenExpo vom 8. bis 16. Juni 2024 am Hannover Messegelände zu besuchen.

  • Learn to study: Die fünf besten Lernmethoden

    Learn to study: Die fünf besten Lernmethoden

    Lernen! Lernen! Lernen! Bekanntlich bekommt man nur so gute Noten. Aber wie geht das überhaupt? Vielen Schüler*innen ist nicht bewusst, dass es feste Prinzipien und Methoden gibt, um sich den im Unterricht behandelten Lernstoff gezielt einzuprägen. Spätestens ab einer bestimmten Jahrgangsstufe reicht ein Abend vor der Klausur nicht mehr, den Lernstoff einzuprägen. Schon in den vorhergehenden Beiträgen dieser Artikelserie habt ihr einige wertvolle Tipps zum Lernen erfahren. Dieser Artikel veranschaulicht anhand von Beispielen die fünf besten Lernmethoden für euch. 

    Ein Beitrag von Milena H., 10. Jahrgang

    1) Chunking and Chaining: 
    In den kognitiven Neurowissenschaften des Gedächtnisses gibt es eine Methode, die sich gut dafür eignet, um lange Prozesse oder zusammenhängende Fakten zu lernen. Ein Beispiel dazu: Für Geschichte zu lernen, kann einem manchmal schwer fallen, da einzelne Daten, Namen, Geschehnisse und Orte zwar in deinem Kopf herumirren, aber du kannst sie nicht miteinander verbinden. Das erste, was du daher tun musst, ist es also, den Lerninhalt sinnvoll zu kategorisieren. Wieder ein Beispiel dazu: Wenn man versucht sich seine Handynummer zu merken, würde man sich selten die ganze Zahlenkombination 015678534 merken. Das Gehirn wird sich diese Kombination in einzelne Bruchstücke einteilen, z.B. 0156-785-34. Genauso soll es dann auch mit dem Lerninhalt gemacht  werden. Statt sich z.B. den gesamten Themenkomplex „Kalter Krieg“ einzuprägen, ist es einfacher, wenn man ihn z.B. in Ereignisse wie Nachkriegszeit, Spannungen zwischen den Großmächten, Gründung der NATO und des Warschauer Paktes u.s.w. einteilt. So lassen sich dann damit einzelne Bezüge und Zusammenhänge besser merken. Dies ist besonders wichtig, weil man durch diese Bezüge automatisch schließen kann, was als nächstes kommt: Nach den Spannungen zwischen den Großmächten suchten sich beide Seiten Verbündete und schlossen millitärische Bündnisse u.s.w .

    2) Summarisation from memory: 
    Wie aus dem vorherigen Artikel hervorgeht, ist Active Recall essenziell zum Lernen, dies wird aber durch das einfache Notizennehmen gehindert. Nimm deine langen Klassennotizen und ziele darauf ab, sie in ein paar wesentliche Linien zu kondensieren. Lies deine Unterrichtsnotizen durch, überprüfe vielleicht das Lehrbuch, und wenn du das Gefühl hast, dass du ein gutes Verständnis hast, fordere dich heraus, es zusammenzufassen, ohne es nur zu kopieren. Selbst wenn du die Informationen nur wenige Minuten nach dem Lesen zusammenfasst, ist dieser Prozess der absichtlichen Erinnerung eine gute Möglichkeit, dein Verständnis zu überprüfen.

    3) Blurting (engl. für „ausspucken“): 
    Diese Lernmethode eignet sich streng genommen für fast alle Fächer. Besonders in Fällen, bei denen kurzfristig viel gelernt werden muss. Und so funktionierts:
    1. Den zusammengefassten Lerninhalt für ungefähr 3-4 mal durchlesen und wenn nötig Fragen klären.
    2. Auf einem Extrablatt jetzt nun alles, an das du dich entsinnen kannst, in der sinnvollen Reihenfolge aufschreiben.
    3. Nun mit den entsprechendem Lernzettel vergleichen und wiederholen bis der gesamte Lerninhalt sicher eingeprägt ist. Diese Lernmethode erspart einem viel Zeit, da sie einem direkt die Lücken aufzeigt und den Luxus, sich hinter einem Buchtext zu verstecken, wegnimmt. Es ist geistig anstrengend und weist direkt darauf hin, worin mehr Zeit investiert werden sollte.

    4) Flashcards (engl. für „Karteikarten“)
    Karteikarten können für alle Fächer besonders fürs Auswendiglernen benutzt werden. Dabei ist es wichtig Folgendes zu beachten: Karteikarten müssen kurz, bedeutend und verbunden sein. Das Prinzip ist relativ simpel: Nachdem die Frage/Vokabel oder Angabe auf die Vorderseite geschrieben wurde, wird auf die Rückseite die richtige Antwort geschrieben. Nun kann man sich selber abfragen und die richtigen Antworten auf einen Extrazettel aufschreiben und mit der Rückseite der Kateikarte vergleichen.

    5) Sherlock´s mind Palace 
    Genau, wie bei Sherlock Holmes! Das Konzept besteht darin, dass man ein Wort oder ein Satz mit einer bestimmten Sache, einem Objekt oder einer Aktion, verknüpft. Man verankert durch ständiges Wiederholen jeden Teil des Konzepts. Wenn man also die Information abrufen muss, verwendet man diese Objekte oder Aktionen als Aufforderung jedes Element des Konzepts aufzulisten. Ein Beispiel dazu: In Chemie sollst du die Lösung von Ionen (z.B. Natrium ) in Wasser erklären. Statt die ganze Liste auswendigzulernen, verknüpfst du die Hybridhülle sowohl bei der Umhüllung der Sauerstoffatome um die Natriumatome als eine Art „Umarmung“, als auch bei den Wasserstoff- und Chlorid-Ionen und musst dir nur merken, dass Anziehungskräfte wirken und eine Partialladung herrscht. Für längere Prozesse können sich sogar ganze Geschichten ausgedacht werden, also: kreativ werden!
     

  • 6K UNITED! – Wir waren dabei

    6K UNITED! – Wir waren dabei

    6.000 Schüler*innen aus der ganzen Region Hannover haben sich am 22. Juni 2023 in der ZAG Arena Hannover getroffen und voller Begeisterung gesungen – und wir waren Teil davon! 

    Am 22. Juni 2023 machten sich zwei Musikkurse aus den Jahrgängen 5 und 7 auf den Weg, um mit anderen Schüler*innen aus der Region ein ganzes Publikum mit Liedern wie „99 Luftballons“ und dem ukrainischen Volkslied „Schtschedryk“ zu verzaubern. Für dieses Konzert probten die beiden Kurse nahezu ein halbes Jahr und dabei kam ein schönes Erlebnis sowohl für die Schüler*innen als auch für ihre Lehrkräfte heraus.

    6K UNITED! ist ein Projekt, das Kinder aus allen Schulformen, sozialen Schichten und von verschiedener kultureller Herkunft mit Leidenschaft und Expertise aktiv und nachhaltig für Musik begeistert. Damit bereichert das Projekt den Unterricht mit Abwechslung, Motivation, Inspiration und professionellem Know-how. Mit dem abschließenden, gemeinsamen Auftritt aller ca. 6.000 Kinder in einer großen Arena wird das Engagement gekrönt.

  • Rückblick: Kultur á la carte – eine erlebnisreiche Veranstaltung

    Rückblick: Kultur á la carte – eine erlebnisreiche Veranstaltung

    Ein Beitrag von Milena, 10. Jahrgang

    Am Donnerstag, den 15.06.2023, durften sich die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und zahlreiche Gäste über verschiedene Ausstellungen und Auftritte freuen. Zu Beginn des Programms wurden Lieder wie „Cover me in sunshine“ oder „Diamonds“ vom Mittelstufenchor gesungen, im Anschluss verzauberte der Oberstufenchor mit einem Disney-Medley. Der Chor der Fünft- und Sechstklässler gab außerdem schonmal einen kleinen Einblick in sein Musical – „Coco Superstar“, das am Mittwoch, den 21.06.2023, um 19 Uhr, seine große Prämiere feiert.

    Während die Besucherinnen und Besucher mit Grillgut und Getränken versorgt wurden, konnten angemeldete Kleingruppen oder Solokünstlerinnen und -künstler auf der „Singer-Songwriter-Bühne“ ihr Talent unter Schau stellen. In der Mensa konnten außerdem verschiedene Kunstaustellungen unterschiedlicher Jahrgänge betrachtet werden, während auf der großen Bühne die Bläserklassen Klassiker wie „Sunny“ spielten. 

    Zum Schluss der Veranstaltung gab unser Schulleiter Herr Jonck noch einmal ein großes Dankeschön und Lob an alle fleißigen Mitwirkenden und Organisatoren: Dazu gehören die Hausmeister, die Technik-AG, die Musikschule Neustadt, der Förderverein und die verschiedenen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Ein besonderes Danke galt außerdem den Lehrkräften, die solche ereignisreichen Pläne in die Tat umsetzen. Die KGS freut sich schon auf das nächste Mal!

  • SV in Loccum

    SV in Loccum

    Gemeinsame SV-Arbeit in Loccum.

    Eine Kurzmeldung von Stefanie und Cathrina, 10. Jahrgang

    Am 05. und 06. Juni 2023 haben Vertreter*innen der SV wie angekündigt an einem Workshop in Loccum zum Thema Nachhaltigkeit und Soziales für unsere Schule teilgenommen.

    Aus der Umfrage ist hervor gegangen, dass am meisten Interesse an dem Projekt „Schüler helfen Schülern“ besteht. Beim Ausarbeiten des Projekts wurde sich zunächst mit den Hauptfragen auseinandergesetzt. Es wurden zahlreiche Ideen wie z.B. zu Räumlichkeiten, zur Bezahlung und zur Vermittlung gesammelt und konkretisiert. In Bezug auf die weiteren Schritte halten wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

  • Kultur à la carte – Ein Sommerabend an der KGS Neustadt

    Kultur à la carte – Ein Sommerabend an der KGS Neustadt

    Es ist wieder so weit: „Kultur à la carte“ findet am Donnerstag, den 15.06.2023, ab 17 Uhr auf dem Gelände der KGS Neustadt statt. Zu diesem Fest sind nicht nur alle Mitglieder der Schulgemeinde, sondern auch Verwandte, Freunde und Ehemalige der Schule ganz herzlich eingeladen. Es erwarten euch dort verschiedene Darbietungen aus dem Kunst-, Musik- und Theaterbereich. Daneben werden euch aber auch unterschiedliche Leckereien von den Schüler*innen (z.B. bunte Tüten, Häppchen, Saftschorlen) angeboten. Seid ihr neugierig geworden? Dann schaut vorbei! 

     

  • Citizen-Science: Biodiversitätsbeauftragte unterstüzt KGS bei Wildbienen-Forschungsprojekt

    Citizen-Science: Biodiversitätsbeauftragte unterstüzt KGS bei Wildbienen-Forschungsprojekt

    Aufstellen der Wildbienen-Nisthilfe Personen von Links nach Rechts: Elena Faber (Biodiversitätsbeauftragte), Marvin Seemann (Freiwilliger im FÖJ) und Ocke Dethlefsen (Lehrer an der KGS)

    Gerade hat die KGS ihre erste Auszeichnung als „Umweltschule in Europa“ in Empfang nehmen dürfen. Schülerinnen und Schüler des siebten und achten Jahrgangs haben sich über drei Jahre intensiv mit den Handlungsfeldern „Nachhaltiger Konsum“ und „Biologische Vielfalt“ auseinandergesetzt. Im Rahmen der Biodiversität soll es jetzt noch weiter gehen: Zentrale Frage dabei ist die immer wieder auftauchende Unsicherheit bei Insektenhotels. Was gilt es bei Auswahl und Aufstellungsort zu beachten? Sind die Höhlen tief genug? Verletzen die Insekten ihre Flügel an hölzernen Überständen oder Mauersteinen? Wird das richtige Material im richtigen Durchmesser angeboten? Wie sollte die Umgebung beschaffen sein?

    Verschiedene Modelle wurden im Schulwald von den Schüler*innen bereits am 27.04.2023 zusammen mit Frau Elena Faber, Herrn Marvin Seemann und diversen Schüler*innen, welche die Biodiversitätsbeauftragte im Rahmen des Zukunftstages begleitet haben, geöffnet. Zu dem Bedauern der Anwesenden war noch keine der Röhren belegt. Jedoch merkte Frau Faber an, dass Nisthilfen an anderen Standorten bereits zum Teil belegt worden seien. Es wurden dennoch Bilder für das Tühnen-Institut angefertigt, da auch leere Röhren wichtig für das Monitoring sind.

    Um eine spezielle Variante von Insekten-Nisthilfen zu testen, hat die Biodiversitätsbeauftragte der Stadt Neustadt, Frau Elena Faber, ein Modell angeschafft. Eins davon wurde in Zusammenarbeit mit der KGS, unter der Leitung von Lehrer Ocke Dethlefsen, im nahen Schulwald aufgestellt. Durch den Abschluss der Halb-Röhren mit einer Folie kann das Hotel in seine Schichten zerlegt und so die Belegung geprüft werden. Das hilft nicht nur der KGS für eine Neubewerbung als Umweltschule, sondern ermöglicht auch die Zusammenarbeit an einem nationalen Forschungsprojekt des Thünen-Instituts in Braunschweig. Das Institut beteiligt deutschlandweit Bürger*innen bei der Datenerhebung zu der speziellen Nisthilfe im sogenannten „Citizen-Science-Format“.

    Marvin Seemann, Freiwilliger im FÖJ, wird zusammen mit Lehrerin Judith Fischer sowie ihren Schüler*innen in regelmäßigen Abständen die Belegung der Insektenhotels für die KGS dokumentieren und melden. Auch die Umgebung und das Nahrungsangebot für die Blütenbesucher wird dabei betrachtet. Da ohne das passende Futter das beste Insektenhotel nichts nützen würde, wird außerdem regionales Saatgut auf dem Schulgelände ausgesät. „Alles muss passen, weil manche Wildbienen nur einen Aktionsradius von wenigen hundert Metern haben“, weiß die Biodiversitätsbeauftragte Elena Faber.

    In der Projektwoche im Sommer wird die KGS weitere Nisthilfen mit den Kindern herstellen. Vielleicht lassen sich dann schon Unterschiede auf dem Gelände der KGS feststellen. 

     

     

    Hintergrundinformationen zum Wildbienen-Monitoring des Thünen-Instituts (15.05.2023):

    https://www.thuenen.de/de/themenfelder/biologische-vielfalt/biologische-vielfalt-in-agrarlandschaften-erfassen/standard-titel

    Für das eigene Insektenhotel im Garten findet ihr weitere Informationen (15.05.2023):

    https://www.bienenretter.de/wildbienenhotel/

  • Exkursion ins KZ Bergen-Belsen 

    Exkursion ins KZ Bergen-Belsen 

    Auch diesmal fand die jährliche Exkursion nach Bergen-Belsen statt. So durfte der 10 Jahrgang der Gymnasialstufe am 28.04.2023 und am 05.05.2023 die Gedenkstätte besuchen.

    Bergen-Belsen war von April 1943 bis April 1945 ein nationalsozialistisches Konzentrationslager unter der SS-Tarnbezeichnung „Aufenthaltslager“. Zuvor war es ein Kriegsgefangenenlager der deutschen Wehrmacht. Die Befreiung erfolgte durch britisch-kanadische Truppen am 15. April 1945. Über 19.000 Menschen starben in diesem Lager und ruhen bis heute in Massengräbern.

    Die Schüler*innen empfanden den Ausflug als „eine lehrreiche Erfahrung“, „spannend“ und „erdrückend“, aber auch „sehenswert“ und „eindrucksvoll“. Jedoch waren viele der Meinung, dass alles sehr schwer vorstellbar war, da nur vereinzelt Gebäudereste zusehen waren und man sich hauptsächlich auf freiläufigem Gelände befand. Besonders das Museum mit Zeitzeugenberichten und Gegenständen aus der damaligen Zeit konnten beeindrucken. Zu guter Letzt lässt sich sagen, dass eine Tour vor Ort empfehlenswert ist, um noch mehr geschichtliche Hintergründe zu erfahren.

    Weitere Informationen zur Gedenkstätte findet ihr unter folgendem Link (15.05.2023):

    https://bergen-belsen.stiftung-ng.de/de/geschichte/

  • Frühlingskonzert der KGS Neustadt

    Frühlingskonzert der KGS Neustadt

    Am vergangenen Donnerstag, den 2.3.2023, fand im Musikpavillon der KGS Neustadt ein Frühlingskonzert statt, das von dem WPK des 10. Jahrgangs organisiert wurde. Mit insgesamt 14 verschiedenen Acts und zahlreichen Gruppen, Duetts und einem leckeren Buffet wurde das Publikum am Nachmittag unterhalten. Das Konzert war für den WPK ein bereicherndes Erlebnis und auch den musikalisch begabten Künstlerinnen und Künstler wurde eine Möglichkeit zum Auftreten geboten. Seid gerne beim nächsten Mal dabei!

  • Modernde Mäuse mindern Motivation

    Modernde Mäuse mindern Motivation

    Eine Maus, die mitten im Unterricht durch den Klassenraum läuft. (Foto: Redaktion)

    Der 11. Jahrgang unserer Schule wird schon seit Langem jeweils in den 2007 angeschafften Containern, die mittlerweile vor der Bibliothek stehen, untergebracht. Dort sollen sich die Schüler eigentlich auf die Oberstufe vorbereiten und gesondert von den anderen Jahrgängen ungestört lernen können, doch ist der Zustand der Container zeitweise „kaum auszuhalten“, so eine betroffene Schülerin. „Die teilweise defekten Lampen und Rolläden sind neben dem unerträglichen Geruch, den Mäusen und der Kälte im Winter wohl das kleinste Problem“, sagt ein Schüler des 11. Jahrgangs.

    Um dem Schädlingsbefall entgegenzuwirken, wurden die Container schon 2019 vollständig renoviert und die Fußböden ausgegossen, erzählt unser Schulleiter Burkhard Jonck auf Anfrage. Doch auch nach mehrfacher Kontrolle der Kammerjäger leben dort immer noch Mäuse und im Bodenbelag gibt es Löcher. Trotzdem ist die Schule auf die Container angewiesen: „Durch den Wechsel von G8 auf G9 ist ein ganzer Jahrgang dazugekommen. Wegen der hohen Schülerzahl bleibt keine andere Möglichkeit, da uns noch keine alternativen Klassenräume zur Verfügung stehen“, so Jonck.

    Für die Oberstufe wird inzwischen aber ein Festbau geplant, der die Container ersetzen soll. „Mit dem Baupilotenteam aus Berlin haben wir das Projekt „Neubau Sek II Campus“ ausgearbeitet. Wir warten jetzt noch auf die Zustimmung aus der Politik“, berichtet unser Schulleiter. Der Zeitplan für den Neubau ist derzeit noch unklar.

    Zumindest der technische Ausbau hat sich verbessert, die Container sind jetzt mit „Whiteboards“ und „Apple TVs“ ausgestattet. Darüber freuen sich Schüler zwar, doch hätte die Verbesserung des Geruchs, der Böden und der Schädlingsbekämpfung für sie Vorrang gehabt. „Die Kollegen der Bauverwaltung werden sich die genannten Räume zeitnah noch einmal anschauen und die genannten Mängel umgehend abstellen“, kündigt Stadtsprecherin Nadine Schley an.

  • Kunstausstellung im Schloss

    Am Mittwoch, den 22. Februar 2023, besuchte die Klasse 10G3 anstelle des Kunstunterrichtes den Kunstverein Neustadt am Rübenberge in der Schlossstraße 1 in 31535 Neustadt. Die Malerei wird durch Drucktechniken wie Linol- und Holzschnitt von Pia E. Van Nuland, sowie Objekten und Installationen aus Glas des Künstlers Torsten Rötzsch dargestellt.

    Schülerstimmen sagen, dass es „toll“, „schön“ und „eindrucksvoll“ war. Auch die Location im Schloss mit den schönen Bildern konnte überzeugen. Eine Schülerin meinte, dass es „mal etwas anderes“ und „überraschend interessant“ war. „Es war eine kulturelle Erweiterung des Horizonts“, erzählte ein Schüler. Abschließend wurde mehrheitlich betont, dass man diese Erfahrung gerne wiederholen würde.

    Auch ihr könnt euch die Ausstellung druck • farbe • glas • form noch bis zum 26. März 2023 anschauen.

    Schaut gerne unter folgendem Link vorbei:

    https://www.kunstverein-neustadt.de/ausstellungen/ausstellung-druck-farbe-glas-form/ [27.02.23].

     

  • Berufsorientierung Musik – Studentenbesuch

    Berufsorientierung Musik – Studentenbesuch

    Nina Hencke und Jasper Wichmann, begleitet von ihrer Professorin Frau Ute Becker, erklären den Schülern, worauf es im Musikstudium ankommt. (Foto: Jennifer)

    Am 23. Januar 2023 hatten wir Besuch. Zwei Musikstudenten, Nina Hencke und Jasper Wichmann, begleitet von ihrer Professorin Frau Ute Becker, besuchten uns im Musikpavillon. Dabei gaben sie für uns ein kleines Konzert und hielten einen Vortrag über ihr Studium. Viele interessierte Schüler, überwiegend aus dem Leistungskurs Musik, hörten ihnen aufmerksam zu.

    Jasper absolviert gerade den fächerübergreifenden Bachelor mit dem Schwerpunkt Musik. Nina studiert elementare Musikpädagogik. Dennoch werden viele vom Musikstudium abgehalten. Was hält die meisten davon ab, Musik zu studieren? Für angehende Studenten bedeutet die Aufnahmeprüfung eine große Überwindung, sie wissen zum Teil nicht genau wie diese abläuft oder haben Angst durchzufallen, weil sie beispielsweise nicht seit mehreren Jahren Klavier spielen. Jasper erzählte uns, dass er diese Aufnahmeprüfung zweimal durchlief und Nina berichtete uns, dass sie kurz vor der Aufnahmeprüfung nicht einmal Noten lesen konnte. Die Studenten nahmen somit vielen Schülern die Angst vor Aufnahmeprüfungen und gaben einen Einblick in ihr Studium. Musikalische Eigenkompositionen rundeten das Programm ab.

  • Learn to study: Der perfekte Lernzettel

    Learn to study: Der perfekte Lernzettel

    Bevor wir beginnen können zu lernen, muss der im Unterricht behandelte Stoff zuerst systematisch zusammengefasst werden. Ein Lernzettel muss erstellt werden, aber wie? Instagram, Pinterest, Knowunity… alles Plattformen auf denen wunderschöne Lernzettel und Mitschriften hochgeladen werden. Wirklich effektiv sind die aber nicht immer. Aber keine Panik! Du kannst deine pastellfarbigen Marker behalten 😉

    1. Schritt: Inhalt gezielt zusammenfassen
    Hierfür ist ausschlaggebend, den im Unterricht behandelten Stoff vollständig vorliegen zu haben. Ist dies nicht der Fall, so bietet es sich an sich bei Mitschülern (w/m/d) zu erkundigen, sich aus weiteren Schulmaterialien wie Büchern, Heften, Iserv-Dateien mit den fehlenden Inhalten zu versorgen, sich bei der Lehrkraft zu informieren oder sich aus anderen Quellen (z.B. Erklärvideos, Websites, Sachbücher) Hilfe zu holen. Auch die eigenen Notizen und Erklärungen sollten miteingeschlossen werden. Zu Beginn müssen die vorgegebenen Themen für die Klassenarbeit dann auf den Inhalt zugeteilt/kategorisiert werden.

    2. Schritt: Struktur reinbringen
    Sobald der Lernstoff vor einem „steht“, mag er wie ein Berg an Informationen aussehen. Doch mit einem einfachen Trick kann dies verhindert werden: Kernthemen heraussuchen und von Unterthemen unterscheiden. Oft werden von der Lehrkraft die Themen und Inhalte für die Klassenarbeit vorgegeben. Nutze das und schreibe dir zu den verschiedenen Kernthemen die entsprechend relevanten Inhalte in Stichpunkten dazu (bestenfalls zuerst auf einen Schmierzettel). Hilfreich ist der Schmierzettel schließlich auch dafür, um eine Reihenfolge und Struktur vor Beginn der Erstellung des Lernzettels festzulegen. Welche Themen kommen zuerst? Baut die Reihenfolge logisch aufeinander auf? Kurze, wichtige Definitionen können z.B. in einer Farbe markiert werden, kleine Skizzen sollten beschriftet werden, Merkhilfen wie Reime können außerdem hinzugefügt werden. Aufgrund dessen, dass der Lernzettel danach in den meisten Fällen auswendig gelernt werden muss, ist es besonders wichtig alles korrekt und so genau wie möglich aufzuschreiben.

    3. Schritt: Informationen kürzen und filtern
    Frage dich selber: Ist es für die Arbeit wichtig das zu lernen? Es fällt schwer, aber oft ist vieles auf dem Lernzettel nicht wichtig zu lernen, sondern zu wissen. Hierfür bietet es sich an, den Lernzettel mit Klassenkameraden (w/m/d) zu vergleichen oder ihn, wenn möglich, der Lehrkraft zu zeigen.

    4. Schritt: Visualisierung
    Die Visualisierung, also die Gestaltung des Lernzettels, sollte nicht in den Schatten gestellt werden. Besonders für visuelle Lerner kann ein gut dargestellter Lernzettel den Lernprozess erleichtern. Ein hilfreicher Tipp hierfür ist sich eine kleine Legende zu erstellen, welche Bedeutung beispielsweise die einzelnen Farben und Symbole haben. Unterteile also verschiedene wichtige Begriffe oder Satzteile in z.B. Fachbegriffe = blau, Definition = gelb, Zusammenhänge in Stichpunkten = lila usw.

    Für die fleißigen Bienen gilt: Solange der Inhalt und das Lernen im Vordergrund stehen, spricht nichts gegen eine kleine Verschönerung oder Zeichnung auf dem Lernzettel und die ein oder andere Ergänzung 🙂

    Jetzt kann endlich mit dem Lernen begonnen werden. Einen Lernzettel zu erstellen mag einfach klingen, er bildet den Weg für den Lernprozess und der Schlüssel für die gute Note 😉

    An dieser Stelle sollte noch erwähnt werden, dass es sich besonders anbietet einen Lernzettel digital zu erstellen. Dafür stehen einem viele nutzbare Apps zur Verfügung (wie z.B. Knowunity, Squid oder auch Evernote).

  • Besondere Weihnachtsgrüße

    Besondere Weihnachtsgrüße

    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und Weihnachten steht vor der Türe. Die Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier sind in vielen Familien bereits im vollen Gange: Es wird gebastelt, eingepackt, geschmückt und gekocht – alles für ein fröhliches und besinnliches Fest 🙂 Auch wir wünschen euch ein schönes und erholsames Weihnachtsfest im Kreise eurer Liebsten.

    Übrigens: Kurz vor Weihnachten haben uns ganz besondere Weihnachtsgrüße ereilt: Unsere polnische Partnerschule hat uns selbstgebastelte Weihnachtskarten mit ganz persönlichen Botschaften zugeschickt. Darüber haben sich insbesondere einige Schülerinnen und Schüler aus dem 8. Jahrgang sehr gefreut. Im Gegenzug haben auch sie Weihnachtskarten an die polnischen Schülerinnen und Schüler versendet. Und zu guter Letzt ereilte uns noch gestern ein Video der polnischen Partnerschule:

    Kartki świąteczne I Liceum dla KGS Neustadt am Rübenberge.

    Vielen Dank für diese tolle Aktion 🙂 🙂 🙂

    Eure Schülerzeitungsredaktion