Blog

  • Warum Gendern kein Trend, sondern eine Verantwortung ist – auch hier an der KGS!

    Warum Gendern kein Trend, sondern eine Verantwortung ist – auch hier an der KGS!

    „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“, so heißt es jedenfalls. Doch dabei kommt die Frage auf, in welchem Maße Courage angewandt wird. Beispielsweise bei dem heutzutage sehr umstrittenen Thema des Genderns.

    Ein Kommentar von Emma Lili Blume

    Bei diesem heiklen Thema geht es nicht darum, ob es „Tomatenmark“ oder „Tomatenmarie“ heißt, sondern darum, wie Schüler*innen von Lehrer*innen und Schulkräften schriftlich, sowie via Durchsage oder persönlich angesprochen werden. An der KGS gibt es viele Supporter der LGBTIQ* Community, welche man vor allem zur Zeit des Pride-Month beobachten konnte. In der Schule selber wurden LGBTIQ*-Fahnen aufgehangen, die aber von Schüler*innen zerstört wurden, was auf fehlende Aufklärung dieser hinweist. Warum dann nicht mit gendergerechter Sprache dagegenwirken und alle Personen der Schule, sowie Besucher*innen bei beispielsweise öffentlichen Veranstaltungen, ansprechen und integrieren? Macht es denn wirklich vom Umfang, von der Verständlichkeit und von der Schwierigkeit des Sprechens oder eben des Schreibens einen Unterschied?

    Das gendergerechte Schreiben und Sprechen hat etwas mit Respekt, Integration und Courage zutun, was für einige Menschen anscheinend nicht begreifbar ist. Es geht nicht darum, Sprache nach Regeln oder Vorgaben zu sprechen, sondern darum, allen Menschen den eben nötigen Respekt zu erweisen. Es bedeutet nicht, dass man die LGBTIQ*-Community direkt unterstützen muss, sondern einfach, dass man sie, die Menschen, akzeptiert und ebenso normal mit ihnen umgeht wie mit allen anderen auch. Schließlich besteht ja auch keinen Grund es nicht zutun. Doch dann gibt es trotzdem noch Personen, die behaupten, dass es nur zwei Geschlechter gäbe und das Geschlecht davon abhänge, „was man zwischen den Beinen hat“. Was hast du denn dann zwischen den Beinen? Einen Mann?

    Um also alles fair und offen zu gestalten, haben wir alle noch einen langen Weg vor uns, bei welchem es sehr hilfreich ist, alle möglichen Gelegenheiten zu nutzen, um auf gendergerechte Sprache hinzuweisen, sie zu benutzen und dafür laut und deutlich zu plädieren, also auch im Schulalltag oder bei öffentlichen Veranstaltungen.

    Den Dilettantismus mancher Menschen, eine Person aufgrund von Geschlecht oder Sexualität zu verurteilen, ist moralisch nicht vertretbar und vor allem nicht plausibel begründbar. So sehen das auch viele Menschen in den sozialen Medien wie beispielsweise bei TikTok oder bei Instagram. Auf diesen Plattformen werden Homophobe sowie Rassist*innen und Sexist*innen häufig durch die App selber gebannt; und doch schleichen sich aufgrund des Algorithmus manchmal Videos durch, die vor allem für die LGBTIQ*-Community-Mitglieder schwer anzusehen sind. Zu beobachten sind dann meist glücklicherweise aber andere User*innen, die kritisierend Stellung zu beispielsweise homophoben oder rassistischen Aussagen nehmen, sich darüber lustig machen und sich unterstützend zu der LGBTIQ*-Community bekennen.

    Auffallend ist, dass sich viele Menschen neuerdings über das Internet outen, sich also zu ihrer Sexualität oder ihrem Geschlecht bekennen, obwohl dies kein Muss ist, da man offensichtlich immer noch dieselbe Person bleibt und es nicht davon abhängig ist, wie man sich identifiziert. Tatsächlich ist es aber sehr zu bewundern und gutzuheißen, dass sich so viele Menschen outen, denn hierdurch machen sie anderen Mut und zeigen der Welt, dass sie keine Angst haben und niemand Angst haben sollte, offen darüber zu reden. Da sich aber eben nicht jeder Mensch outet, weil es ja der Person selber überlassen ist, sollte man die gendergerechte Sprache verwenden, um Rücksicht auf alle nehmen zu können, ohne dass sich jemand benachteiligt fühlen muss.

  • Gendern: Wie der falsche Ansatz schaden kann

    Gendern: Wie der falsche Ansatz schaden kann

    Bereits seit einigen Jahren herrschen in Deutschland Debatten über die Verwendung gendergerechter Sprache. Seit dem letzten Jahr hat sich das sogenannte Gendern in vielen Bereichen stärker durchgesetzt, unter anderem auch in Schulen. Doch entsteht diese Veränderung allein durch die ernstgemeinten Sorgen für Schüler der LGBTQ+ Community, oder doch nur durch den gesellschaftlichen Druck?

    Ein Kommentar von Alejna Ibisi

    Das Gendern an Schulen ist ein riesiger Fortschritt für Feminist:innen, Mitglieder:innen und Unterstützer:innen der LQBTQ+ Community. Die KGS Neustadt tut zusätzlich noch andere Dinge, um Unterstützung und Toleranz gegenüber allen Minderheiten an der Schule zu symbolisieren wie z.B. das Anbringen von Pride-Flaggen zum Pride-Monat.

    Aus der Perspektive eines Außenstehenden hört sich das nach einer perfekten, modernen und fortschrittlichen Schule an, versetzt man sich aber in die Position eines queeren Schülers, merkt man schnell, dass der Schein trügt. Trotz der Bemühungen zu gendern und nach außen hin einen toleranten Eindruck zu machen, mangelt es in unserem Schulsystem enorm an guter und sinnvoller Aufklärung zu den Themen LQBTQ+, Gendern, nicht binäre Menschen, Feminismus etc. Diese mangelnde Aufklärung führt dann zu dem eigentlichen Problem: Homophobie. Für betroffene Schüler haben viele dieser Dinge also keinen wirklichen Effekt, es ist performativer Aktivismus, eine nette Geste, aber ohne wirklichen Mehrwert. Eine queere Person muss sich also an einer Schule zurecht finden, in welcher man von Schüler:innen als auch teilweise von Lehrer:innen diskriminiert wird und das nur, weil es ja wichtigere Themen gibt, die gelehrt werden müssen, wie z.B. den Satz des Pythagoras, welcher einen im späteren Leben und im allgemeinen Umgang mit Menschen natürlich viel eher weiterhilft als aktuelle und für einige Menschen lebensverändernde Zustände.

    Das Gendern kann und sollte auch weiterhin von Schulen verwendet werden, aber da genau Schulen die Zukunft und auch die Denkweise der Schüler formen, sollte man sich primär auf vernünftige Aufklärung fokussieren, diese würde eher zu der Durchsetzung von geschlechtergerechter Sprache führen und außerdem Vorfälle von Mobbing und Hassverbrechen mit homophoben Motiv verringern.

    Die Art und Weise wie gegendert wird, sei es mit Doppelpunkt oder dem „Gendersternchen“, ist egal, selbst der Duden hat sich noch nicht auf eine einheitliche Form geeinigt, immerhin verfügt die deutsche Sprache über eine Vielfalt an Möglichkeiten alle Geschlechter in die Sprache miteinzubeziehen. Wichtig ist dabei nur die Sprache barrierefrei für Menschen mit Migrationshintergrund zu gestalten, um nicht für eine andere Form von Diskriminierung zu sorgen, während man versucht sie in einem anderen Bereich abzuschaffen. Man merkt, eine so minimal wirkende Veränderung zieht viele Problematiken mit sich. Dies beweist den Punkt, dass Aufklärung der Weg zum Ziel ist.

    Zu erwarten, dass diese Veränderung von jetzt auf gleich passieren kann und in allen Bereichen konsequent durchgesetzt werden muss, ist eine Zumutung privilegierter Menschen, dessen Muttersprache Deutsch ist. Auch wenn die Sensibilisierung der Sprache wichtig ist und eine große Rolle in der Inklusivität von Menschen verschiedener Geschlechter spielt, sollte das Thema nicht überdramatisiert werden. In Hinsicht auf die steigende Homo- und auch Transphobie und deren Auswirkung auf Menschen der unterschiedlichen Geschlechter ist ein fehlendes Gendersternchen das geringste Problem. Zudem sollte auch beachtet werden, dass durch ein Aufzwingen von bestimmten sprachlichen Veränderungen die Meinungsfreiheit in gewisser Weise eingeschränkt wird. Laut einer Studie des Institutes für Demoskopie aus Allensbach empfinden nur noch 45 Prozent der Befragten, dass man seine Meinung frei äußern könne.

    Generell sollte in Deutschland für bessere Aufklärung gesorgt werden und es sollte von beiden Seiten, ob Gender-Befürworter oder Gender-Gegner, Einsicht geben. Befürwortet man diese Bewegung, sollte man auch verstehen, dass dieser Prozess Zeit braucht, insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund ist solch eine Umstellung schwer. Als Gegner sollte man sich bewusst machen, dass es eine Welt gibt, in welcher Menschen tagtäglich diskriminiert werden, diese freuen sich auch über ein wenig Inklusion, z.B. durch gendergerechte Sprache. Schrittweise und mit Geduld kann in Deutschland für einen Kompromiss gesorgt werden, welcher alle Menschen respektiert und verstanden und selbstverständlich frei fühlen lässt.

  • Der Valentinstag an der KGS

    Lennard (li.) und Florian (re.) bei den letzten Vorbereitungen.

    Auch in diesem Jahr fand der Valentinstag an unserer Schule statt. Er wurde von der Schülervertretung (SV) organisiert. Neben Rosen und Schokolade wurden auch herzliche Botschaften an die Liebsten verteilt.

    Bereits am 27.01. und 28.01. konnten alle Schülerinnen und Schüler in den ersten beiden Pausen Fair-Trade-Rosen (1,50 €) und Fair-Trade-Schokoladentafeln (0,50 €) kaufen. Eine kleine Nachricht für den Beschenkten konnte ebenfalls hinterlassen werden – immerhin ist der 14. Februar ein toller Tag, um den Liebsten zu zeigen, wie gerne man sie hat.

    So wurden dann auch prompt am Montag, den 14.02., in der 3. und 4. Stunde, alle Rosen, Schokoladentafeln und Grußbotschaften von der SV verteilt. Insbesondere Florian und Lennard, Mitglieder der SV, haben noch am Montagmorgen an den letzten Vorbereitungen gearbeitet. Insgesamt wurden 52 einzelne Rosen, 27 einzelne Schokoladentafeln und 30 Rosen inklusive der Schokoladentafeln verkauft.

  • Happy New Year

    Happy New Year

    Liebe Leserinnen und Leser,

    wir wünschen euch zum neuen Jahr Glück, Gesundheit und 365 wundervolle Tage. Mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen. Langeweile? Januarblues? Neujahrstief? Die Schülerzeitung ist auch weiterhin aktiv und versorgt euch mit neuen Beiträgen. Gerne könnt ihr auch Gastbeiträge bei uns einreichen, um euch und anderen die Zeit zu vertreiben. Wir freuen uns auf eure Beiträge!

    ╔╗╔╗─────────╔═╦╗─────╔═╦╗
    ║╚╝╠═╗╔═╦═╦╦╗║║║╠═╦╦╦╗╚╗║╠═╦═╗╔╦╗
    ║╔╗║╬╚╣╬║╬║║║║║║║╩╣║║║╔╩╗║╩╣╬╚╣╔╝
    ╚╝╚╩══╣╔╣╔╬╗║╚╩═╩═╩══╝╚══╩═╩══╩╝
    ──────╚╝╚╝╚═╝·•·☆·•·☆·•·☆·•·☆·•·☆·•·2022

    Eure Redaktion

  • Frohe Weihnachten

    Frohe Weihnachten

    Weihnachten steht vor der Türe und die Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier sind in vielen Familien bereits im vollen Gange: Es wird gebastelt, eingepackt, geschmückt und gekocht – alles für ein fröhliches und besinnliches Fest. Selbst wenn in diesem Jahr nicht alles so laufen wird, wie wir es kennen, ist doch Weihnachten für viele eine große Freude und die schönste Zeit im Jahr.

    Das Basteln und die Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden, den Duft des Weihnachtsbaumes oder die Heimlichkeiten in der Küche. Vielleicht erlebt auch ihr diese schönen, manchmal sogar wilden oder lustigen Momente trotz der aktuellen Lage in diesem Jahr. Das – und überhaupt ein wunderschönes Fest im allerengsten Kreise und einen guten Rutsch ins neue Jahr – wünscht euch eure Schülerzeitungsredaktion. 

    Marie M., 10. Jahrgang

  • Impfbereitschaft an der KGS: Wer lässt sich impfen, wer lässt sich nicht impfen?

    Kein Thema ist in letzter Zeit so präsent wie Corona und das Impfen. Egal wo, die Frage nach der Impfbereitschaft geht an niemanden von uns vorbei. Auch an unserer Schule wird bereits vehement darüber diskutiert und gesprochen. Dabei haben wir uns die Frage gestellt, wie groß die Impfbereitschaft hier in den Jahrgängen 7 bis 10 eigentlich ist. Wer lässt sich impfen und wer nicht? Und vor allem warum?

    Insgesamt wurden 66 Schüler*innen aus dem 7., 8. und 10. Jahrgang gefragt, ob sie geimpft sind oder nicht. Dabei konnten sie uns verschiedene Gründe darlegen, warum sie geimpft oder nicht geimpft sind. Es stellte sich heraus, dass insgesamt 72 % der Befragten geimpft und 28 % nicht geimpft sind. Die höchste Impfbeteiligung, also mit immerhin 80 %, ist im 10. Jahrgang festzustellen, darauf folgt der 8. Jahrgang mit 68 % und anschließend der 7. Jahrgang mit 63 %. Warum ist die Impfbereitschaft im Allgemeinen so hoch an unserer Schule? Und warum lehnen andere die Impfung ab?

    „Meine Eltern sehen das Ganze noch kritisch“, so die Aussage einer Schülerin aus dem 8. Jahrgang. Die Sorge der Eltern vor der Impfung und die daraus folgende Ablehnung war ein Faktor, der besonders häufig bei den Jugendlichen erwähnt wurde und der Grund dafür ist, dass sich diese bisher nicht impfen ließen. Dieses Argument wurde vor allem in den unteren Jahrgängen besonders häufig genannt. „Die Nebenwirkungen der Impfung sind mir zu riskant“, bekräftigte ein weiterer Schüler. Auch die Gefahr von Nebenwirkungen, die mit der Impfung einhergehen können, war ein Argument, die Impfung abzulehnen. Zu häufig höre man, so der Schüler, noch von starken Impfreaktionen, die den Geimpften für mehrere Tage zusetzen.

    Und was sagen die bereits Geimpften an unserer Schule dazu? Warum konnten sie über diese Argumente hinwegsehen und haben sich für die Impfung entschieden? „Ich möchte mich und andere vor dem Virus schützen“, betonten viele Schüler*innen. Sich und die Allgemeinheit zu schützen blieb generell betrachtet der ausschlaggebendste Faktor, die Impfung anzunehmen und zu befürworten. Vor allem für diejenigen, die bereits vorerkrankte Freunde und Verwandte haben, sei es wichtig, diese angemessen vor einer drohenden Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) zu schützen. Daneben bekräftigten viele: „Ich habe dadurch viel mehr Freiheiten.“ Die Einschränkungen, die die Pandemie mit sich bringt, betrifft natürlich jeden von uns. Aber die Impfung hebt einige dieser Einschränkungen teilweise auf und sorgt so für mehr Freiheiten für den Einzelnen. Wer sich impfen lässt, kann sich beispielsweise das lästige Testen hier an unserer Schule an drei Tagen in der Woche sparen und hat auch sonst sehr viel mehr Möglichkeiten.

    Schlussendlich kann man sagen, dass auch hier an unserer Schule die Impfbereitschaft in den drei befragten Jahrgängen an unserer Schule ganz unterschiedlich ausfällt, jedoch im bundesweiten Vergleich besonders hoch ist. Sowohl die Gründe für, als auch gegen die Impfung sind dabei meist nachvollziehbar und überzeugend. Es liegt in der Verantwortung des Einzelnen als mündiger Bürger, wie man sich am besten vor dem Virus schützt. Nichtsdestotrotz sollten wir alle an unserer Schule das Beste geben, um die weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern und uns und andere schützen, anstatt Hass und Unverständnis oder gar Falschinformationen zu verbreiten.

    Eure Schülerzeitung

  • Hinter den Kulissen – Der Weihnachtsmännerverkauf

    Verkauf von Fairtrade-Weihnachtsmännern an der KGS.

    In der vergangenen Woche habt ihr fleißig Weihnachtsmänner gekauft. Wir haben für euch einen Blick hinter die Kulissen geworfen und beim 13. Jahrgang nachgehakt, wie viele Männer in einer gewöhnlichen Schulwoche so über die Ladentheke gehen. Dazu haben wir Emelie aus dem 13. Jahrgang interviewt. 

    Emelie, wie viele Weihnachtsmänner werden eigentlich verkauft?

    Wir haben insgesamt 800 Weihnachtsmänner eingekauft und hoffen naürlich, dass wir auch alle verkaufen werden. In den vergangenen Jahren wurden teilweise bis zu 1000 Stück verkauft.

    Tragen eigentlich auch Lehrerinnen und Lehrer Geld dazu bei?

    Ja, auch Lehrkräfte kaufen fleißig und verschicken Weihnachtsmänner. Teilweise sogar für ihre ganze Klasse.

    Unter uns: Welche Lehrkraft kauft die meisten Weihnachtsmänner? Und wie viele esst ihr selbst?

    800 Stück wurden in der Schule gelagert.

    Das ist schwer zu beantworten. Meistens werden sie ja anonym gekauft, so dass wir gar nicht wissen, von wem sie gekauft wurden. Selber essen wir nur die beschädigten 😉 oder welche, die wir selber kaufen.

    Beschreibe bitte, wie die Organisation im Hintergrund abläuft? Wo bestellt ihr die Weihnachtsmänner? Wie viel Geld gebt ihr im Vorfeld aus?

    Die Weihnachtsmänner haben wir bei Aldi bestellt und dann dort abgeholt. Im Vorfeld haben wir pro Weihnachtsmann 0,99 Cent bezahlt, also insgesamt dann etwa 800 Euro. Davon haben wir ungefähr einen Drittel aus dem bisherigen Bestand unserer Jahrgangskasse bezahlt und zwei Drittel aus der eigenen Tasche. Also bitte bitte kauft ganz viele Weihnachtsmänner, damit wir nicht leer ausgehen 😉

    Was macht ihr eigentlich mit dem vielen Geld?
    Mit dem Geld, das wir verdienen, werden wir unseren Abiball finanzieren.

    Eine letzte Frage: Warum habt ihr euch für Fairtrade entschieden?
    Wir wollen Hersteller und Händler, die fair produzieren, unterstützen. Außerdem arbeitet die Schule gerade daran eine Fairtrade-Schule zu werden, wozu solche Aktionen natürlich sinnvoll sind.

    Vielen Dank für das Interview, liebe Emelie. 

  • Der Weihnachtsmannverkauf beginnt in Kürze

    Der Weihnachtsmannverkauf beginnt in Kürze

    Der Weihnachtsmännerverkauf beginnt am 29.11.21.

    In diesem Jahr versüßt der 13. Jahrgang allen KGSlern den Schulalltag in der Vorweihnachtszeit. Hierfür können vom 29.11. bis zum 10.12.2021 Weihnächtsmänner in der Großen Pausenhalle für Freunde erworben werden (1. und 2. Pause). Die Weihnachtsmänner kosten 1,50 Euro pro Stück. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, eine Karte auszufüllen, auf die ihr die Empfängerin bzw. den Empfänger und eine kleine Nachricht schreibt. Mit dieser Karte kommt ihr dann zur Kasse in der Großen Pausenhalle und bezahlt den Weihnachtsmann. Wenn der Verkauf beendet ist, werden die Weihnachtsmänner verteilt. Alle Informationen zum Verkauf findet ihr auch auf den Plakaten, die in den Pausenhallen und auf der Schülerstraße aushängen.

    Wer von Euch also einer Freundin oder einem Freund eine süße Freude machen möchte, kann das noch bis zum 10.12.21 tun – aber „nur solange der Vorrat reicht“.

  • DIY-Adventskalender

    DIY-Adventskalender

    Hohoho, schon bald müssen die Adventskalender fertig sein. Wie jedes Jahr wird fleißig geklickt und nach Ideen gesucht, womit man den Adventskalender füllen kann. Vielleicht geht es euch genauso wie uns: Womit füllen wir nur den Kalender? Nur mit Süßigkeiten? Schwierig. Wenn man etwas kreativer sein will, muss man sich schon mehr ausdenken. Da dies anscheinend ein wichtiges Thema für viele ist, haben wir für euch Ideen gesammelt, damit ihr euren Adventskalender befüllen könnt. Selbstverständlich müsst ihr selbst entscheiden, wie viel ihr ausgeben möchtet. Natürlich muss auch nicht alles davon gekauft werden. In der nachstehenden Liste ist doch sicher für jeden etwas dabei.

    Schreibt gerne in den Kommentarbereich hinein, womit ihr eure Kalender befüllt oder befüllt bekommt. In Kürze findet ihr hier auch Bilder eurer DIY-Adventskalender.

    Ideen-Liste:

    • Gesunde Snacks
    • Tee
    • Persönlicher Brief
    • Gedicht
    • Selbstgebasteltes Lesezeichen
    • Lippenbalsam
    • Handcreme
    • Badekugel
    • Handwärmer

    von Alia I., 7. Jahrgang

    Quelle:

    https://trytrytry.de/2016/10/ideen-adventskalender-fuellung/ [09.11.21].

     

     

  • Auslandsjahr – Das solltest du wissen!

    Auslandsjahr – Das solltest du wissen!

    Du möchtest ein Auslandsjahr machen, weißt aber nicht wie und wann? Dann helfen wir dir weiter. Immerhin gehört ein Auslandsjahr an einer High School zu den prägendsten Erlebnissen, die junge Menschen machen. Dabei kann man für sechs Monate bis hin zu einem Jahr eine Schule im Ausland besuchen. 

    Im Grunde kann jeder ein Auslandsjahr während seiner Schulzeit machen, wenn man bei der Einreise in das Gastland zwischen 14 und 18 Jahren alt ist und zum Zeitpunkt der Ausreise eine Schule besucht oder nach dem Auslandsjahr eine Schule besuchen wird. Die Organisationen empfehlen ein Auslandsjahr, je nach Bundesland, entweder in der 10. oder 11. Klasse, also je nach dem, ob du dein Abitur nach 12 oder 13 Jahren ablegst. Die Kosten betragen in Abhängigkeit von Programm und Organisation ca. 8.000 € bis 20.000 €. Mögliche Programme sind „Classic“ und „Select“. Viele professionelle Organisationen von Auslandsjahren bieten außerdem Stipendien für Auslandsaufenthalte an. Daneben vergeben auch deutsche Einrichtungen, wie der deutsche Fachverband „High School“ (DFH), Stipendien an Schülerinnen und Schüler. 

    Das Programm „Classic“ ist eher für Schülerinnen und Schüler geeignet, die offen für alle Regionen eines Landes sind. Du kannst überall im Land platziert werden und auch in jeder Art von Familie. Du wirst an einer öffentlichen Schule angemeldet, wirst dort auch in der Nähe wohnen. Es gibt noch Zusatzoptionen, die allerdings auch höhere Kosten verursachen. Bei bestimmten Organisationen kann man beispielsweise gegen einen Aufpreis eine Wunschregion angeben oder auch eine Metropole. Es ist allerdings nicht garantiert, dort platziert zu werden, sollte sich dein Wunsch erfüllen, so musst du dafür eine extra Pauschale bezahlen, doch wenn nicht, kostet es selbstverständlich auch nichts.

    Das „Select“-Programm ist eher für Leute geeignet, die nicht so offen in Bezug auf die Region sind und schon genau wissen, wo sie hinwollen. Bei dem Programm kann man Schule, Schulbezirk oder Region wählen. Meistens sind diese Programme auch um einiges teurer. Die Preise umfassen meistens 15.000 € bis 22.000 €. Je nach Schule/Region/Land können die Preise aber auch noch etwas variieren. Weitere zubuchbare Optionen sind zum Beispiel „Orientations“, also Einführungstage mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, oder Freizeitaktivitäten wie Reitmöglichkeiten und Sightseeing.

    Mögliche Länder sind zum Beispiel USA, England, Irland, Kanada, Spanien, Neuseeland und viele andere. Organisationen gibt es viele, zu den bekanntesten Organisationen gehören Aifs, yfu, Kulturwerke Deutschland, Taste, StepIn, Do it! und ef.

    Übrigens: Falls du ein Auslandsjahr in der 11. Klasse machen solltest, bleibst du an unserer Schule angemeldet und erhältst über IServ alle nötigen E-Mails. Du wählst ebenfalls auch die Leistungs- und Grundkurse gleichzeitig mit deinen Mitschülern in Deutschland. Wiederholen ist an unserer Schule nicht nötig. Du kannst nach deinem Auslandsaufenthalt entscheiden, ob du die 11. Klasse gerne wiederholen möchtest oder ob du es dir zutraust, unmittelbar in den Jahrgang 12 zu wechseln. 

    Abschließend soll betont werden, dass ein Auslandsjahr eine große Chance für Schülerinnen und Schüler ist. Man erhält damit nicht nur einen spannenden Einblick in neue Kulturen, sondern man schließt in dem neuen Land auch Freundschaften fürs Leben.

    von Emily Marie Temps, 10. Jahrgang

    Quellen:

    • https://www.aifs.de/auslandsjahr.html [03.11.21]
    • https://www.auslandsjahr.org/auslandsjahr-finanzierung/ [03.11.21]

     

     

     

  • Herzlich willkommen!

    Herzlich willkommen!

    Nach langer Sommerpause sind wir nun endlich wieder für euch als Schülerzeitung da. Auch in diesem Schuljahr treffen wir uns wieder, um in regelmäßigen Abständen über das Schulleben und vieles mehr zu berichten. Beinahe wöchentlich liefern wir verschiedene Beiträge, ohne dabei den Druck eines Redaktionsschlusses der klassischen Printmedien verspüren zu müssen. Gerne würden wir aber unseren Kreis an Jungredakteuren erweitern. Also aufgepasst: Wir heißen interessierte Wortakrobaten, Hobby-Fotografen, Kommunikationstalente und digitale Nomaden herzlich willkommen in unserem Redaktionsteam.

    Dein Alter? Eigentlich egal. Du solltest aber Interesse am schulischen Geschehen haben, offen und freundlich auf Menschen zugehen können, gerne recherchieren, schreiben, layouten und fotografieren. Wichtig ist auch, dass das Zusammenspiel in der Redaktion klappt: Du solltest also auch ein Teamplayer sein! Neugierig geworden? Dann komm doch einfach vorbei! Wir treffen uns in diesem Schuljahr immer dienstags in der 7./8. Stunde (12.30-13.30 Uhr) im PC-Raum 1 J12 (Computer-Raum II).

    Wir freuens uns auf dich!

    Euer Redaktionsteam

  • Wir verabschieden uns in die Sommerpause!

    Wir verabschieden uns in die Sommerpause!

    Sommer, Sonne, Sonnenschein! Die Redaktion verabschiedet sich in die „Sommerpause“ und wünscht allen Leserinnen und Lesern erholsame Sommerferien. Auch im kommenden Schuljahr werden wir euren Schulalltag an dieser Stelle wieder bereichern 🙂

    Für diejenigen unter euch, die die eigene Region in den Sommerferien noch etwas genauer erkunden möchten, gibt es das „Sommerferienticket“. Für  33 Euro seid ihr damit während der gesamten Sommerferien in Niedersachsen, Bremen und Hamburg* (*in Hamburg weiter mit Zusatzkarte) mit Bussen und Bahnen mobil. Nähere Informationen findet ihr unter: https://www.sft2021.de/ [07.07.21].

    Wir wünschen euch erholsame Tage, viele neue Eindrücke und bleibende Erlebnisse.

    Euer Redaktionsteam der „Leine85“

  • Interview mit Christian Schifkowski

    Interview mit Christian Schifkowski

    Herr Schifkowski, verraten Sie uns, wie Ihr ganzer Name lautet?
    Christian Gustav Wilhelm Schifkowski, meine Großväter hießen so.

    Sie haben in vielen Kategorien des diesjährigen Lehrervotings die vorderen Plätze belegt. Was halten Sie davon? Und: Haben Sie das Ergebnis des Votings überhaupt wahrgenommen?Ja, das habe ich mitbekommen, aber ich habe den Link dahin kaum im Internet finden können, weil ich mich wahrscheinlich ein bisschen dusselig angestellt habe! Also: Die komplette Umfrage habe ich nicht wahrgenommen, aber nur, weil ich mir wahrscheinlich auch nicht genug Mühe gegeben habe.
    Aber die Schüler haben mir das Ergebnis mitgeteilt.

    Hat Sie das Ergebnis denn gefreut?
    Ich weiß nicht, ob so ein Ranking eine Aussage über den Menschen, den Unterricht, das, was die Schüler im Unterricht lernen, oder wie man eigentlich wirklich ist, geben kann, da es etwas äußerst Subjektives, aus einer Laune heraus, ist. Also ich nehme das jetzt so hin, versuche mir aber möglichst wenig oder gar nichts dabei zu denken. Wichtig ist nämlich: Man darf sich durch solche Umfragen nicht korrumpieren lassen (korrumpieren: zu verachtenswerten Hand- lungen verleiten lassen).

    Sie schöpfen also Ihr Glück nicht aus diesen „Launen“ heraus. Verständlich. Was bedeutet denn überhaupt Glück für Sie?
    Da müsste man erstmal fragen, was unter Glück zu verstehen ist. Philosophisch gesehen ist Glück die Abwesenheit von Leid. Man kann, wenn man nichts vom Leben erwartet, relativ leicht glücklich sein.
    Es ist immer eine Sache der Erwartungs- haltung, ich versuche möglichst gar nichts zu erwarten und hoffe, dann schon relativ leicht glücklich zu sein, zum Beispiel durch den Wahlspruch „Sol Lucet Omnibus“, die Sonne scheint für alle, man muss sie nur wahrnehmen.

    Herr Schifkowski, welches Ereignis in der Welt beschäftigt Sie?
    Über wirklich viele Jahre versuchte Europa, sich gemeinsam zu entdecken und ein gemeinsames Gefühl zu erreichen und das zerfällt im Moment wirklich gnadenlos an irgendwelchen Egoismen. Da ist ja nicht nur der Brexit, sondern der Umgang mit dieser Flüchtlingsfrage, wem gehört die Welt? Wem gehört Europa? Wem gehört Deutschland? Wem gehört mein Vorgarten? Mir vielleicht nur für ein paar Jahre, aber ich habe nicht das Recht, jemanden auch nur einen Zentimeter weit aus dieser Welt zu vertreiben.

    Warum haben Sie sich dazu entschieden Lateinlehrer zu werden?
    Das wurde ja wohl aus den eben genannten Antworten völlig klar, weil es eine Grund- haltung ist.
    Genauso wie Religionslehrer zu sein eine Grundhaltung den Dingen gegenüber ist. Also die griechische Mythologie hat mich immer fasziniert und ich wollte auch vielleicht Archäologe oder so etwas werden. Tatsächlich sowas mit einem Strohhut auf dem Kopf und irgendwo in der Wüste rumsitzen und nach irgendetwas suchen.

    Begründen Sie bitte Herrn Schrader, wieso Caesar besser als Cicero war!
    Weil er den Mut aufbrachte, in einer völlig verfahrenen Situation das „Heft in die Hand zu nehmen“ und sein Leben dafür einzusetzen, dass sich an dieser Situation der römischen Bürgerkriege bzw. der ausgehenden Republik etwas ändert, denn der Senat als „Palaverclub“ (Palaver: langwieriges, häufig oberflächliches Gespräch) hatte da wirklich ausgedient.

    Ganz ehrlich: Wie oft wurden Sie schon aus dem Petersdom abgeführt?
    Mit körperlicher Gewalt zweimal.

    Und ohne körperliche Gewalt?
    Ohne körperliche Gewalt habe ich mich dann immer in den Touristenschwärmen verstecken können, wo sie gerade versuchten meiner habhaft zu werden. Nee, also wirklich, die stellen sich da sehr an, wenn man mit einer Schülergruppe dort durch geht. Wenn nur ein Schüler einen etwas fragt, verbieten die einem sofort den Mund und stellen sich neben einen. Wenn dann nochmal ein Schüler was fragt, dann wird man rausgeworfen.

  • Traurige Bilanz: „Pride-Month“ an der KGS Neustadt

    Traurige Bilanz: „Pride-Month“ an der KGS Neustadt

    Pride-Flaggen im Müll der KGS Neustadt (Quelle: SV).

    Als Zeichen von Toleranz und Unterstützung für „LGBTQ+“*-Schüler*innen und -Lehrkräfte unserer Schule verteilte die Schülervertretung (SV) im Monat Juni in der ganzen Schule etliche Pride-Flaggen. Innerhalb der ersten Woche des derzeitigen „Pride-Monats“ wurden allerdings viele Flaggen von Schüler*innen abgerissen, zerstört oder landeten sogar im Müll. Dabei ist der „Pride-Month“ für die „LGBTQ+“-Community eine wichtige Zeit: Besonders in diesem Monat weist die Community auf Missstände gegen die „LGBTQ+“-Gemeinschaft auf der ganzen Welt hin. Solche Missstände zeigten sich unter anderem auch in Form der beschädigten oder heruntergerissenen Flaggen an unserer Schule.

    Warum so etwas Trauriges noch immer passiert, ist für uns unerklärlich und zeigt aus unserer Sicht nichts als Hass und Ignoranz. Wir vermuten eine Bildungslücke bezüglich der Akzeptanz gegenüber anderen Menschen. Was man auch als ,,Mangel an Aufklärung“ bezeichnen kann, ist also leider auch an der KGS immer noch ein bestehendes Problem, das wir als Schule jedoch keineswegs hinnehmen dürfen und werden. Vorerst müssen jedoch die ,,idiotenfreien“ Orte der Schule ausreichen, damit die Flaggen jetzt nicht mehr so leicht abgerissen werden können.

    von der SV der KGS Neustadt, in gekürzter und veränderter Fassung durch die Leine-Redaktion veröffentlicht

    *LGBTQ*:

    L lesbian (lesbisch)
    G gay (schwul, im deutschen wird auch der Buchstabe „S“ verwendet)
    B bisexual (bisexuell)
    T transgender
    T (transsexuell)
    I (intersexuell)
    Q queer (wortwörtlich: komisch)
    + pan/omni und viele mehr

    Nach: https://www.thefemalecompany.com/magazin/be-proud-was-bedeutet-die-ganzen-buchstaben-in-lgbtq/ [24.06.21].